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Werbellinsee

66. Werbellinseeregatta


Tino Baldewein von Stahl Finow 2. bei der Landesmeisterschaft und 3. der Deutschen

Eine hervorragende Teilnahme und sehr gute bis anspruchsvolle Segelbedingungen machten die 66 . Auflage der traditionsreichen Werbellinsee-Regatta der Segler zu einem vollen Erfolg für die Gastgeber vom Sportverein Stahl Finow e.V.

79 Boote, d.h. aber auch 176 Seglerinnen und Segler aus fünf Bundesländern, hatten sich angemeldet, und waren nicht nur mit Boot und Trailer, sondern ggf. auch mit Ehefrau (bzw. -mann oder Partner/in), Wohnwagen und Zelt angereist, so dass das Gelände der Segler gar nicht genug Platz für alle hatte und auch auf das unweit gelegene Kanu-Gelände von Stahl Finow ausgewichen werden musste. Die meisten Teilnehmer waren natürlich aus Brandenburg und Berlin gekommen, denn die Werbllinseeregatta 2018 war in den beiden stärksten Klassen 20er Jollenkreuzer und Pirat zugleich als Brandenburger Landesmeisterschaft ausgeschrieben. Aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern waren viele Sportsfreunde dabei, dazu einige aus Sachsen-Anhalt und Sportsfreund Jörn Otromke sogar aus Hamburg.

Die zahlenmäßig meisten Boote starteten in der Klasse Pirat mit 27 Teilnehmern, danach kam die „Königsklasse“ der 20er Jollenkreuzer mit 20 Meldungen vor den 17 Teilnehmern in der Jugendklasse 420er. Hier wirkte offenbar das kurz zuvor bei Stahl Finow durchgeführte Trainingslager positiv nach, denn sogar der Landestrainer war zur Betreuung seiner Schützlinge vor Ort. Besonders erfreut war der Abteilungsleiter Toralf Reinhardt aber auch über die Meldung von elf XY-lon, denn dadurch konnten in allen genannten vier Klassen Ranglistenwertungen erfolgen. Nach den Problemen im Vorjahr hatte der Verein seine Aufmerksamkeit insbesondere auf diese Klasse gelegt und organisiert, dass alle fünf eigenen Boote an den Start gingen, wenn auch z.T. mit „geborgten“ Besatzungen; die im Übrigen mit den drei gemeldeten 15er-Jollenkreuzer zusammen über den Kurs gingen.

Geplant waren fünf Wettfahrten, um so einen Streicher (der schlechtesten Platzierung) zu erreichen, entsprechend ging es nach der Eröffnung durch den Veranstaltungsleiter Mario Drechsler am Samstagvormittag auch zeitnah auf den See und der Tag hatte es seglerisch „in sich“. Stetig auffrischende, dazu drehende Winde aus westlichen Richtungen bis zur Stärke 6 (und Böen darüber) verlangten den Sportlern einiges ab. Immerhin regnete es nur ein bisschen und zeitweise schien auch die Sonne.

Gesegelt wurde am Sonnabend im Up-and-Down-Modus, d.h. vom ersten Start (pünktlich um 11.00 Uhr) ging es auf eine lange Kreuz zur Boje 1 , dann nach Backbord-Rundung zur Ablauftonne 2 und dann Vorwind zum Gate (Tor) aus den Bojen 3 un 4, d.h. hier konnten die Segler selbst entscheiden, ob sie mit Backbord die linke oder mit Steuerbord die rechte Tonne runden, und dann noch eine Runde mit 1-2-Gate und auf einer kurzen Kreuz ins Ziel. Für die schnellen 20er gab es dann sogar noch eine dritte Runde. Und hier zeigte sich das unterschiedliche seglerische Können auch deutlich. In vier von fünf Klassen waren die Sieger der ersten Wettfahrt letztlich auch die Sieger in der Gesamtwertung. Lediglich in der Jugendklasse war das Bild anders. Bei den stärkeren Winden am Samstag siegte dreimal das Team Maxime Brevart und Titus Schildhauer von den Potsdamer Adlern, musste den Gesamtsieg aber bei den leichteren Winden am Sonntag noch an die Berliner Paco Melzer und Elias Falke weiter reichen, die vom Gewicht hier dann offenbar bevorteilt waren.

Zu den mäßigen bis frischen Winden kamen Wellen bis zu 50 Zentimetern und vor allem aufgrund von Drehern und plötzlichen Windlöchern, aber natürlich auch Manöver-Fehlern etc. gingen doch einige Sportsfreunde unfreiwillig mit ihren Booten baden. Zum Glück wurde aber niemand ernstlich verletzt, auch wenn in diesem Jahr erstmalig eine Crew von zwei Krankenschwestern mit auf einem Betreuungsboot eingesetzt war. Während vor allem die Jugendboote aber z.B. auch Toralf Reinhardt mit der von ihm genutzte Ixylon nach der Kenterung ihre Boote schnell wieder aufrichteten und weiter segeln konnten, mussten zwei Boote auch mit Motorboothilfe wieder nach oben gedreht werden, da es die Sportsfreunde nicht mehr allein schafften. Aber Sicherheit war nach den Erfahrungen vom Vorjahr groß geschrieben und so waren genügend Sicherungsboote vor Ort.

Im Übrigen wurde auch sehr fair gesegelt, so dass die Schiedsrichter-Crew um Anne-Gritt Denda kaum einzugreifen brauchte. Es war auch offensichtlich genügend Wind für alle da, so dass niemand auf die Idee „unerlaubten Vortriebs“ kam.

Letztlich schaffte Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann drei Wettfahrten am Sonnabend unter regulären Bedingungen, wobei jeweils kurz nach dem Ende der Wettfahrt bereits der Start zur nächsten folgte, kaum dass eine Pause dazwischen lag. Das hieß von ca. 10.00 – 16.30 Uhr durchgehende körperliche Belastung für die Seglerinnen und Segler und soll bei einigen Teilnehmern zu einer deutlich verkürzten Teilnahme an der abendlichen Disko geführt haben…

Am Sonntag war dann bereits um 10.00 Uhr der nächste (=vierte) Start und entweder, weil sie zu spät aufgestanden oder losgefahren waren oder zu lange an der „viel zu kleinen“ Slipp-Anlage gewartet hatte oder jetzt der Wind zu schwach war; jedenfalls schafften es nicht alle Segler pünktlich zum Start, der gegenüber der Polizeibucht erfolgte. Diese Segler wurden entsprechend für die Wettfahrt DNS (=Did not start) gewertet und konnten segeln oder Pause machen, bis die fünfte Wettfahrt begann. Aufgrund der etwas schwächeren Winde von nur noch bis zu drei Windstärken mit einigen wenigen Böen –auch aus westlichen Richtungen, hatte der Wettfahrtleiter jetzt statt Up-and-Down wieder klassische Dreieckskurse mit „verkürztem Lineal“ auslegen lassen, d.h. gesegelt wurde jetzt Startkreuz zur Boje 1, dann Raumschoot zur 2, Raumschoot anderer Bug zur 3, wieder Kreuz zur 1 , Down zur 4 und Kreuz ins Ziel. Dieser Kurs bevorzugte die gleitschnelleren Boote und sollte neben der taktisch anspruchsvollen Kreuz insbesondere die Bootsbeherrschung mit dem Spinnaker als Zusatzsegel belohnen. Deutlich wurde dieser Unterschied vor allem im Jugendbereich (siehe oben), bei den anderen Klassen setzten sich auch am Sonntag mehr oder weniger die „erfahrenen Regatta-Hasen“ durch.

Letztendlich siegte bei den 20-Jollenkreuzern die aus mehreren Vereinen gemischte Mannschaft von Armin Eismann, Michael Rehberg und Bernd Muschke. Besonders stolz aber ist der Verein Stahl Finow naturgemäß auf sein Mitglied ,den Skipper Tino Baldewein (Boot 1165) , der mit der Crew aus Matthias Markowski und Rene Vollmering, den zweiten Platz in der Gesamtwertung und bei der Brandenburger Landesmeisterschaft erreichte – mit einem 1., einem 2., einem 3 und zwei 4. Plätzen. Nach dem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften vor wenigen Wochen hat Tino Baldewein seine Extraklasse damit wieder eindeutig unter Beweis gestellt. Platz 3 ging an Jörg Witte, Karsten Schulz und Carsten Sumpf auf Boot 1449. Bei den langsameren 20er Jollenkreuzern in der Kategorie C siegte zudem mit Jasmin Schmidt als Steuerfrau ebenfalls ein Boot (1409) vom Gast gebenden Verein, wobei die junge Powerfrau mit Maik (dem Jugendwart) und Stephan Jäckel zwei gute Crew-Mitglieder hatte. Dabei hatte sie letztlich den zweiten Stahl Finower Hendrik Reinhardt mit Crew Sybille Bach und Jörn Otromke (Boot 1256) aber letztlich nur aufgrund des Streichers düpiert.

Landesmeister bei den Piraten wurden Marko und Thomas Anderssohn (Beil 4317) vom Schwielochsee, die allerdings in der Gesamtwertung nur Dritte hinter den Mecklenburgern Bernd Höft und Burkhard Rieck (Beil 4433) sowie den Berlinern Donald und Phyllis Lippert (Beil 4263) wurden, die sich wiederum zusätzlich den Horst-Bierbrauer-Gedenkpokal um die schnellste erste Kreuz sichern konnten. Stahl Finow- vertreten durch Petra Ploschenz und Aileen Laska- verzeichnete hier leider einen 25. Platz als bestes Gesamtergebnis in dieser Traditionsklasse.

Der Sieg von Patrick Langer und Tim Kletting (beide Brandenburg) bei den 15er-Jollenkreuzern war mit fünf Siegen in fünf Wettfahrten ungefährdet, allerdings waren sie im Feld mit dem XY-lon durchaus nicht immer die schnellsten. Hier siegten die Lindower Thomas Heide und Mike Bartel mit drei Siegen und einem Zweiten (sowie einem Dritten als Streicher) allerdings ebenso ungefährdet vor zwei Booten vom Potsdamer Segelverein. Bestes Boot von Stahl Finow wurde hier Toralf Reinhardt mit Thomas Berner (SVEW) auf Platz 6, wobei der Verein aber immerhin fünf eigene Boote ins Rennen geschickt hatte. Zur Jugendbootklasse 420er seien hier noch die Platzierungen der Gastgeber ergänzt: Bestes Boot von Stahl Finow wurde Julie Bailleu gemeinsam mit Clara Rietz vom PSV auf Platz 8, dahinter kamen Hans Reinhardt und Florian Berner (SVEW) auf Platz 11, Tom-Luca Voigt und Nils Grosse auf Platz 12 sowie Joelle Bailleu und Helene Ploschenz auf Platz 14; angesichts der Konkurrenz durchaus achtbar!

In seinen Schlussworten dankte der Abteilungsleiter Segeln deshalb vor allem noch einmal den zahlreichen Mitgliedern der Unterstützungs-Crew, ohne deren Engagement das Segel-Event wörtlich „ins Wasser gefallen“ wäre, sowie dem neuen Caterer Marian Hanke vom 1. FV Stahl Finow bzw. Restaurant am Wasserturm, und lud die Sieger und Platzierten zur 67. Werbellinseeregatta 2019 ein. Fünf Wanderpokale sind schließlich zu verteidigen oder weiter zu geben.

(alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de)

Toralf Reinhardt

Askaniercup 2018 der Segler von Stahl Finow

4. Askaniercup: Spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen

Der 4. Askaniercup war seglerisch anspruchsvoll und organisatorisch ein großer Erfolg für die Segler von Stahl Finow. Nach den Melde-Problemen vom Vorjahr hatten sich in diesem Jahr doch wieder 110 Seglerinnen und Segler von ca. 25 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur diesjährigen Regatta in den fünf Bootsklassen Laser Radial, Laser 4.7 sowie Opti A, B und C angemeldet. Stahl Finow selbst war mit 13 Kindern und Jugendlichen bei den Lasern Radial sowie den Opti-Anfängern und Fortgeschrittenen vertreten. Der Askanier-Cup ist traditionell die letzte große Regatta vor dem Saisonwechsel im Sommer, der durch die Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften bestimmt wird.

Wetterbedingt war die Regatta Kräfte zehrend und anspruchsvoll. Nach den voran gegangenen heißen und trockenen Sommertagen war es deutlich kälter und feuchter. Gesegelt wurde in diesem Jahr in drei Feldern unter drei Wettfahrtleitern, den beiden Laser-Klassen unter Martin Sieker, den fortgeschrittenen Optis A und B unter Christoph Laska sowie den Anfängern in der Klasse C unter dem Team Jasmin Schmidt und Lars Schulz. Entsprechend wurden zahlreiche Helfer und auch Schiedsrichter von Stahl Finow und mehreren Partner-Vereinen benötigt, insgesamt ca. 30 Sportlerinnen und Sportler unterstützten an Land und auf dem Wasser.

Die fortgeschrittenen Optimisten A und B begannen am Samstag mit kräftigen Winden um 4 Beaufort für die ersten beiden Wettfahrten, drehende Winde auf nördliche Richtungen (vorher West) erforderten dann zwei Kursverlegungen in Folge. Dann Start der dritten Wettfahrt für die Optimisten A mit mehreren Startversuchen, die aufgrund von Frühstartern immer wieder abgebrochen werden mussten. Zum folgenden Start der B-Segler frischte der Wind dann kräftig auf, in Böen dann bis auf 6 Windstärken. Das stellte die Segler vor erhebliche Probleme, sie kämpften mehr ums „Nichtkentern“, als um die Plätze. Deshalb entschied der Wettfahrtleiter Christoph Laska auf Abbruch für die Segler B, die erfahreneren A-Segler fuhren „das Ding“ aber zu Ende. Auch bei den Laser-Segler gab es mehrere vergebliche Startversuche, im Tagesergebnis brachten aber trotz der Bedingungen beide Klassen drei komplette Wettfahrten erfolgreich ins Ziel.
Bei den Opti C wurden von vorne herein nur zwei kürze Wettfahrten geplant und auch absolviert.

Der Sonntag brachte anderes Wetter: Grauer Himmel und Nieselregen, aber dafür auch gleichmäßigen Wind aus West mit 3 Windstärken -zum Segeln fast ideal.
Zwei Wettfahrten für alle Klassen waren am Sonntag das Ziel. Und das wurde erreicht, so dass in jeder Klasse jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen werden konnte.
Die Siegerehrung konnte dann vom stellvertretenden Abteilungsleiter Mario Drechsler und allen Wettfahrtleitern und Schiedsrichtern um 14.30 Uhr etwas vor dem Zeitplan erfolgen. Das Org-Büro hatte schnell gerechnet und gut gearbeitet. Proteste wegen unfairen Segelns gab es kaum. Es gab Wanderpokale für die Sieger in allen Klassen, Urkunden und Erinnerungspreise für alle Optimisten
Eine halbe Stunde später war das Gelände am Werbellinsee wieder komplett leer. Alle Segler hatten mit ihren Booten die Heimreise angetreten.

Im Ergebnis dominierten bei den Lasern die Brandenburger Segler und auch Stahl Finow war gut vertreten. Bei den Optimisten siegten und dominierten dagegen in allen drei Klassen (!) diesmal die Berliner. Bei den großen Lasern Radial siegte Mario Rychlitzki von Einheit Werder mit 5 Siegen in 5 Wettfahrten! Stahl Finower Segler erreichten mit Friedrich Kräft, Tom Zwicker, Ole Kardokus und Nicolas Schypinski hier immerhin die Plätze 4 sowie 6 – 8. Lediglich Platz 5 ging noch an Linda Hensel aus Berlin, punktgleich mit Tom Zwicker. Und da mit 11 Teilnehmern die Bedingungen für eine Ranglistenregatta erreicht wurden, gab es auch wertvolle Punkte für die Landes- und Bundesliste. Bei den Lasern 4.7 reichte es mit 9 Teilnehmern leider nicht für eine Ranglistezählung. Sieg und Platz 2 gignen hier nach Brandenburg zu Marc Handschug und Niels Ruben Otto, Platz 3 erreichte Sophie Isabel Elbrandt vom LRS.

Der Sieg bei den Opti A ging an David Buchler aus Berlin vor zwei weiteren Berlinern. Bester Brandenburger wurde hier Hannes Braune von den Märkischen Adlern auf Platz 4 bei insgesamt 42 gemeldeten Startern. Bei den Opti B siegte Vincent Göbel aus Berlin in einem Feld von 39 Seglern. Der beste Segler von Stahl Finow war hier Milo Pachali, der es in dem starken Feld auf einen beachtlichen Platz 5 geschafft hatte. Niklas Büttner als 7. zeigte ebenfalls eine starke Leistung, Silas Pachali (19.), Edwin Fielitz (26.), Timo Siedler (31.) und Tobias Dressler (33.) rundeten das Bild im Ganzen positiv ab.

Und mit den Plätzen 4 (Matti Zerson), 7 (Meta Fielitz) und 8 (Arthus Cangier) bei den 9 gestarteten Anfänger-Optis C sind auch für die Zukunft noch Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar. Der Sieg ging hier ebenfalls nach Berlin an Henry Noack.

Im Ergebnis zeigte sich auch der Stahl Finower Trainer Maik Jäckel mit der Gesamtleistung zufrieden, erkannte aber auch noch einige Defizite in Taktik und Athletik bei seinen Schützlingen.

Toralf Reinhardt

Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder von der Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta

Bei sehr flauen Winden fand die Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta statt. Die Sonne schien, aber der Wind war manchmal kaum zu spüren. Die Segler schafften eine volle Runde, die zweite wurde vor Altenhof abgebrochen und die Zielzeiten notiert.

Die Bilder hat Eike für uns bereitgestellt, der auch die Bojen bei der Regatta gelegt hatte. Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder vom Stegbau vom 16.02.2017

Eindrücke vom Stegbau, der Hafen ist komplett vereist, Bauaktivitäten waren nicht zu beobachten.

Mitgliederinfo zum Stegbau

Liebe Mitglieder,

im Anschluß eine kurze Information zu den Arbeiten an der Steganlage:

– die Bauarbeiten zur Rekonstruktion der Steganlage mußten aufgrund der zeitweisen Sperrung der Schleuse Rosenbeck verschoben werden
– nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist der Termin der Fertigstellung zur nächsten Saison nicht gefährdet
– die Abrissmaßnahmen sollen voraussichtlich Ende der 46. Kalenderwoche (ca. 17.11.2016) beginnen

Toralf Reinhardt

Teilnehmerrekord beim 2. Askaniercup

Jasmin Schmidt bei der Wende
Jasmin Schmidt bei der Wende

Doppelter Erfolg für Stahl Finow: Mit 156 Meldungen in den fünf Bootsklassen Laser Radial und Laser 4.7 sowie Opti A, B und C wurde beim 2. Askaniercup auf dem Werbellinsee am 25.+26.06.16 ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und mit dem Bernauer Niklas Schulz konnten die Gastgeber in der größten Klasse auch den Sieg einfahren.

(Und mit Platz 2 für Jasmin Schmidt aus Britz, zeigte sich hier eine deutliche Dominanz der einheimischen Segler.)

Angeregt durch den Brandenburger Landestrainer Jan Müller, hatte sich der Verein entschieden, erstmals den Askaniercup der Laser-Segler gemeinsam mit der großen Opti—Ranglisten-Regatta auszutragen. Dadurch wurde zwar der organisatorische Aufwand wesentlich erhöht, aber insgesamt wird es damit in diesem Jahr bei Stahl Finow eine Veranstaltung weniger geben. Und vor allem wurde der Termin damit für Eltern bzw. Vereine, deren Kinder in verschiedenen Altersklassen starten, attraktiv.

Beispielsweise reisten kurzfristig am Sonnabendvormittag noch fünf hervorragende polnische Segler aus Stettin an, darunter die vier Geschwister Cymerman. Und während der älteste Bruder Jakub mit zwei Siegen in vier Wettfahrten Platz 2 bei den Laser 4.7 holte, erreichten seine jüngeren Geschwister Maks und Asia Platz 4 und 10 (von 46) bei den Optis A sowie Maciek den Platz 35 (von 65) bei den Optis B. Und auch der fünfte polnische Teilnehmer Filip Miloszewski wurde letztlich nach zwei Siegen in vier Rennen in der Klasse Opti A nur knapp von Cosima Schlüter aus Berlin geschlagen, die die beiden anderen Wettfahrten gewann und die besseren weiteren Platzierungen hatte. Bester Brandenburger wurde hier Marino Rychlitzki von Einheit Werder auf Platz 3.

Veranstaltungsleiter Toralf Reinhardt hatte diesmal gleich drei Wettfahrtleiter mit im Boot, Christoph Laska für die Opti A und B, Frank Simonis für die Opti C sowie als Gast vom SSVaW Knut Hohenstein für die Laser-Klassen. Und um alle Sportler mit ihren Booten und Zelten unterzubringen, unterstützten die Kanuten von Stahl Finow die Segler durch die Bereitstellung ihres nahe gelegenen Geländes. Und auch die Gemeinde unterstützte den Event, indem erneut die Boots-Trailer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Eichhorst abgestellt werden konnten.

Schwierigkeiten bereite den Seglern naturgemäß vor allem das Wetter: Umlaufende bzw. drehende schwache Winde aus Ost bis Südost führten am 25.06. neben der seglerischen Ungeduld bei den größeren Bootsklassen zu mehreren Startabbrüchen. Im Angesicht der heraufziehenden Gewitterfront musste dann am frühen Sonnabend Nachmittag zudem der See geräumt werden, so dass bei den Laser-Klassen sowie den Opti A und B lediglich eine komplette Wettfahrt durchgefahren und gewertet werden konnte. Nur die zwölf Optis C schafften am Sonnabend drei Wettfahrten. So allerdings erwischte der Starkregen die Segler erst an Land und mit Ausnahme mehrerer undichter Zelte und einiger weg geflogener Segel blieben größere Schäden aus.

Am Sonntag mussten deshalb jeweils mindestens zwei Wettfahrten geschafft werden, um als Regatta auch Ranglisten relevante Ergebnisse zu generieren. Bei stabilen zwei bis vier Windstärken (10 – 11 Knoten) aus West konnten aber sowohl Knut Hohenstein als auch Christoph Laska mit jeweils beiden Bootsklassen drei Wettfahrten „durchziehen“, so dass sogar noch ein „Streicher“ für das jeweils schlechteste Einzelergebnis möglich wurde. Gesegelt wurde im Übrigen meist fair und sportlich, was aber auch an den fünf eingesetzten Wasser-Schiedsrichtern liegen kann. Jedenfalls wurde im Ergebnis kein einziger Protest eingereicht, wenn auch einige zu schnelle Starter auf dem Wasser mit der Black-Flagg-Regel disqualifiziert und andere Segler wegen „unerlaubten Vortriebs“ gemahnt werden mussten. Wegen unerlaubten „Schleppens in der Vorbereitungszeit“ führte Wettfahrtleiter Laska zudem zwei persönliche Gespräche mit den betroffenen Seglern, Eltern und Trainern.

Neben Sieg und Platz 2 bei den Lasern Radial, erreichten die Stahl Finower Tom Zwicker Platz 6, Julie Bailleu Platz 10, Ole Kardokus Platz 16 und Friedrich Kräft Platz 17 bei den Lasern 4.7. Sieger wurde hier Lorenz Schüler aus Bad Saarow. Bei den Optis A wurde Theresa Schmidt 38., bei den Optis B gingen die Plätze 22 an Nils Grosse und 32 an Joelle Bailleu. Ähnlich wie bei den Optis A holte den Gesamtsieg hier eine Berliner, nämlich Charlotte Royeck mit 13 Punkten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Friedrich Klose aus Kirchmöser und Jacob Schäcke vom Potsdamer Seglerverein.

Besonders freute sich auch Edwin Fielitz vom Gast gebenden Verein, der bei seiner allerersten Regatta in der Klasse Opti C insgesamt zwar „nur“ den vierten Platz holte, aber immerhin zwei der fünf Wettfahrten gewonnen hatte! Die Plätze 1, 2, 3 und 5 gingen hier zum Yachtclub Berlin-Grünau. Glückwunsch!

Nächster Höhepunkt im Verein wird jetzt die traditionelle Werbellinseeregatta sein, aufgrund der danach auf dem Schwielochsee folgenden Deutschen Meisterschaft in den Klassen Pirat und XY-lon erstmals bereits am ersten Wochenende im August.

Alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de .

Toralf Reinhardt

Edwin Fielitz bei Tonne 1
Edwin Fielitz bei Tonne 1

Bilder von den Opti A und B beim Askaniercup 2016

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Edwin Fielitz bei Tonne 1

Wende bei den Lasern

Fahrtenseglerabend beim SVSF

Liebe Seglerinnen, liebe Segler,

der Frühling hält Einzug, die nächste Segelsaison am Werbellinsee steht bevor – und so wird es Zeit für unser Frühjahrs-Fahrtenseglertreffen. Dieser Fahrtenseglerabend wird auch in diesem Jahr wieder beim SVSF stattfinden, und zwar am 29.04.2016 ab 19:00 Uhr im Bootshaus in Wildau.
Hierzu möchten wir Euch alle herzlich einladen.

Weitere Informationen findet Ihr in der „angehängten“ Einladung. Wir würden uns freuen, möglichst viele von Euch am 29.4. wiederzusehen!

Herzliche Grüße,
Ulf Ploschenz & Alexander Richter

Einladung Fahrtenabend Werbellinsee 2016_01

Hier gibt es die Einladung auch noch einmal als pdf zum download:
Einladung Fahrtenabend Werbellinsee 2016_01

Ergebnisse zum Askaniercup 2015

Wir haben die Ergebnisse zum Askaniercup 2015 veröffentlicht. Auf unserer Ergebnisseite sind sie als pdf zum einfachen download zu finden:
Ergebnisse Askaniercup 2015

Und auch bei raceoffice.org sind sie auf unserer Eventseite zu finden: Raceoffice.org | Askaniercup 2015

Askaniercup 2015 – Bilder vom zweiten Tag

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