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Trainingslager

Trainingslager 2017

In 2017 sind kleinere und größere Trainingslager in Vorbereitung, für das große Trainingslager in den Sommerferien werden schon die Plätze vergeben. Das gilt für aktive Segler und für die Helfer, Details gibt es auf der eigenen Seite dafür. Dort sind auch die Meldeunterlagen zu finden. Wie immer gilt: rechtzeitiges Melden sichert die Plätze….

Trainingslager 2016

Bojenrundung

Mit 76 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zeichnete sich das traditionelle Trainingslager der Segler von Stahl Finow in diesem Jahr vom 21.-26.08. erneut durch eine Rekordbeteiligung aus.

Neben einer starken Gruppe einheimischer Segler und Seglerinnen kamen die Teilnehmer von den Partnervereinen des Eberswalder Reviers, aber auch anderen Brandenburger und Berliner Segelvereinen.
Elf Anfänger waren in der Opti-Gruppe zu betreuen, von denen der Jüngste erst fünf Jahre alt war. Dazu kamen 28 weitere Optimisten in den Klassen A und B. In den größeren Ein-Hand-Klassen traten 15 Laser 4.7 und Radial sowie ein Laser Standard zu Training an und in der Zwei-Hand-Bootsklasse 420er trainierten 21 Jugendliche auf zehn Booten. Betreut wurden sie von zwölf ehrenamtlichen Trainern und umsorgt von einer Küchencrew von weiteren sechs ehrenamtlichen Sportlern.

Eröffnet wurde das Trainingslager in diesem Jahr bereits am Sonntagmittag durch den seinen Leiter Maik Jäckel, den stellvertretenden Jugendwart von Stahl Finow. Nach dem Mittag sollte dann nach der Vorstellung der Trainer und der Begrüßung ihrer Gruppen eigentlich die erste Trainingseinheit starten. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde aber lieber erst abgewartet und tatsächlich folgte einem Wolkenbruch artigen Regenfall eine Flaute, die jedes Segeln unmöglich machte. Am Montagvormittag war das Wetter besser und bei zwei Windstärken wurde am Vormittag in den einzelnen Gruppen zunächst mit einer Kennenlern-Wettfahrt begonnen, um die Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder und Jugendlichen herauszuarbeiten.

Ole und Theresa Jolie und Noel
Am Nachmittag folgte dann ein Manövertraining, d.h. Wenden und Halsen unter Kamera-Begleitung, wobei die Video-Sequenzen nach dem Abendbrot ausgewertet wurden.

Der Regeltag für die Sportler begann dabei um 07.15 Uhr mit Frühsport (am Montag z.B. Laufen und am Dienstag Schwimmen), es folgten das Frühstück um 08.00 Uhr und der Trainingsbeginn um 09.00 Uhr. Nach dem Mittag gegen 13.00 Uhr begann i.d.R. gegen 14.00 Uhr das Nachmittagstraining und nach dem Abendbrot 18.30 Uhr meist noch die Auswertung der Tagesleistungen. Nachtruhe für die kleinen Anfänger war um 21.00 Uhr, für die übrigen Optis um 21.30 Uhr und für die „großen“ Laser- und 420er-Segler um 22.00 Uhr.

Diesem Muster folgend wurde am Dienstagvormittag bei 2 -3 Windstärken weiter an den Manövern wie Wenden und Halsen gearbeitet. Am Nachmittag bei abnehmendem Wind und zunehmender Sonne wurden dann Dreiecke und schließlich rückwärts gesegelt, um die Bootsbeherrschung zu trainieren. Bis schließlich die Boote aufgrund völliger Flaute in den Hafen von Wildau zurück geschleppt werden mussten. Genutzt wurde die Flaute aber auch zur theoretischen Schulung: der erfahrene Wettfahrtleiter Christoph Laska erklärte so z.B. den Regattaseglern die neuesten Änderungen der Wettfahrtregeln, die entsprechend turnusmäßig zur Olympiade in Rio erfolgten.

Am Mittwoch setzte sich die Flaute fort, so dass das Training mit allgemeiner Konditionierung fortgesetzt wurde. Beispielhaft wurde vormittags ein Volleyball-Match zwischen Gruppen Laser und 420er durchgeführt, während die Optis das Kentern und Wieder-Aufrichten der Boote sowie das Schleppen im Verband übten. Am Nachmittag wurde die Wasserbeherrschung wie die Kondition der Größeren getestet und diese mussten ca. 70 Minuten parallel zum Ufer über den Werbellinsee bis hinter den Süßen Winkel schwimmen und dann zurück joggen, wofür sie nur 15 Minuten brauchten. Trotzdem besiegten sie am Abend noch in einem denkwürdigen Volleyball-Match ihre Trainer.

Am Donnerstag war der Wind zurück und am Vormittag konnte in allen Gruppen wieder gesegelt werden. Besonderen Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen dann am Nachmittag. Im „Free Sailing“ (d.h. jeder wie er will und so schnell er kann) ging es für alle quer über den See bis zum EJB. Dann wurden dort alle Boote zusammen gebunden und es ging gemeinsam zum Eisessen nach Altenhof. Abends folgte dann der traditionelle Elternabend mit einer Fotoschau der vergangenen Tage und am Freitagvormittag noch die Abschlussregatta mit jeweils zwei Wettfahrten in allen Gruppen bei gerade noch segelbaren wieder knappen zwei Windstärken.

Deutlich wurden hier die erreichten Erfolge und auch die noch erforderlichen weiteren Verbesserungen. Und fast alle Teilnehmerinnen gingen erschöpft, aber zufrieden und mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Erlebnissen in die letzte Ferienwoche.

Als der Leiter Maik Jäckel die Teilnehmer nach einem Dank an die Betreuer am Freitag nach dem Mittag dann mit dem üblichen „Goode Wind – Ahoi“ verabschiedete, nutzten einige Teilnehmer so gleich die Chance, sich vor Ort schon für das nächste Trainingslager 2017 anzumelden.
Die nächste Regatta folgte aber bereits unmittelbar am Sonnabend.

Toralf Reinhardt

Trainingslager 2015

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Mit erneut 69 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war das diesjährige Trainingslager der Segler von Stahl Finow wieder eines, wenn nicht das größte der Segler Brandenburg.
Stahl Finow als Landesstützpunkt Eberswalde des Verbandes Brandenburgischer Segler organisiert seit Jahren in der jeweils vorletzten Ferienwoche das Trainingslager vor dem Beginn der nächsten Saison, die sich in etwa mit dem Schuljahr deckt.
Stützpunktleiter und Jugendwart Christian Eckart teilte als die 69 Mädchen und Jungen zunächst entsprechend den genutzten Bootsklassen ein und unterteilte dann die dadurch entstandenen Gruppen weiter, je nach Leistungsniveau. Dabei kamen die Teilnehmer natürlich zuerst vom Gast gebenden Verein, dann von den Partnervereinen im Stützpunktrahmen, d.h. insbesondere vom Yachtclub Schorfheide Joachimsthal. Aber auch von anderen erfolgreichen Brandenburger Vereinen wie z.B. Einheit Werder oder der Seglergemeinschaft Schwielochsee, von Ciconia Storkow , vom Fürstenberger Yachtclub oder aus Lindow waren zahlreiche Teilnehmer angereist. Und natürlich fehlten auch die Sportlerinnen und Sportler von den Berliner Partnervereinen wie z.B. Rahndorf nicht.
Erfreulich war aus Stahl Finower Sicht insbesondere die Teilnahme von insgesamt zehn 420ern. Gibt es doch namentlich auf der sportpolitischen Landesebene zahlreiche auch bedeutende Stimmen, die den Zwei-Hand-Booten im Jugendbereich keine Zukunft mehr einräumen und diese eher bei den Ein-Hand-Klassen der unterschiedlichen Laser-Kategorien sehen. Und gerade vor dem Trainingslager hatten bei der Werbellinseeregatta für die Klasse der 420er mangels Beteiligung die Wettfahrten abgesagt werden müssen. Unter den 420er, die übrigens von Maik Jäckel und Hans Reinhardt (bis zur Vorsaison selbst noch Landeskader) trainiert wurden, waren Segler von sehr unterschiedlichem Leistungsniveau (selbst ein Neueinsteiger war dabei) und auch das Bootsmaterial war nicht immer das Neueste. Nicht schlecht staunten die Trainer insbesondere über einen 420er vom Typ „Postelwitz“, Baujahr 1981 (!), der aber dafür noch in äußerst gepflegtem Zustand war.
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Aber auch bei den „Ein-Hand“ Laser-Seglern waren vierzehn Boote in den Klassen Standard, Radial und 4.7 (von großer nach kleiner Segelfläche) unter den Trainingsaspiranten auf dem Werbellinsee, die sich auf die am nächsten Wochenende am Schwielochsee startende neue Saison einsegeln wollten.
Die größte Gruppe bildeten traditionell die Optis mit insgesamt 35 Seglern und Seglerinnen, auch hier mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen. Wie bereits erstmals im Vorjahr, gab es z.B. auch in 2015 wieder eine „Krümelgruppe“ ganz junger Einsteiger und der Liebling aller war natürlich der vierjährige Lennox als Jüngster. Der älteste Teilnehmer (ein 420er-Segler) war im Übrigen schon 17 Jahre und damit wohl sogar ein paar Monate älter als der jüngste Trainer- Hans Reinhardt.
Dann gab es natürlich die noch nicht und die bereits Regatta erfahrenen B-Segler und schließlich eine Gruppe, die sich mit dem Trainingslager unmittelbar auf den Umstieg in die Klasse der A-Segler der Optimisten vorbereitete, d.h. die Leistungskader.
Insgesamt konnte Christian Eckart erneut auf sein bewährtes Team von mehr als 10 ausschließlich ehrenamtlichen und langjährig erfahrenen Trainern zurückgreifen und darüber hinaus unterstützten noch mindestens genauso viele Eltern und Vereinsmitglieder das Trainingslager ehrenamtlich bei der Versorgung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Denn Sport macht hungrig und viel Sport…
Das Mittagessen wurde übrigens täglich frisch von einem Caterer geliefert, aber Frühstück, Kaffee und Abendbrot von der „Küchencrew“ unmittelbar eingekauft und selbst zubereitet. Erstmals gab es in diesem Jahr dabei einen Geschirrspüler, so dass die Kinder um das traditionelle Geschirrspülen herum kamen. Hat irgendwie keinem gefehlt.
Glück hatten die Segler in diesem Jahr auch mit dem Wetter. Im Gegensatz zu anderen Sommern, hatten sie vom 16.-21.08. an jedem Tag genug Wind zum Segeln. Lediglich die 420er mussten den Mittwochvormittag ohne verstreichen lassen.
Für alle anderen ging es erstmals bereits am Sonntagnachmittag aufs Wasser und dann folgten an jedem Tag ein Vormittags- und mindestens ein Nachmittagstraining sowie naturgemäß am letzten Tag eine abschließende Trainingsregatta mit insgesamt drei Wettfahrten pro Klasse.
Auch Regen störte kaum. Lediglich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch fielen einige Tropfen, weshalb dann der Wind am Mittwochmorgen auch etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Insofern wurde mit dem Trimm der Boote begonnen und dann hieß es: Wassertraining, Wassertraining und Wassertraining. Natürlich vor allem Taktik und Bootsbeherrschung, aber auch Manövertraining und Fairness. Schwerpunkte waren naturgemäß Start und Bojenmanöver –
eben Regattavorbereitung. Und das Ganze Spaß- und Freud-betont.
Auf größere sportliche Begleittrainings, z.B. im Ausdauerbereich, wurde aufgrund der hervorragenden Segelbedingungen verzichtet. Aber der tägliche Frühsport von knapp einer halben Stunde wurde natürlich trotzdem absolviert, im Wechsel zwischen den Tagen als Land-Ausdauer-Kraft bzw. als Wasser-Schwimm-Variante.
Insofern war es für alle Teilnehmer ein gelungener Auftakt der neuen Segelsaison, der sich hoffentlich auch bei Ergebnissen wiederspiegeln wird. Spaß hatten auf jeden Fall eindeutig die Meisten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen auch fast alle. So jedenfalls äußerten sich die Seglerinnen und Segler und ihre Eltern anlässlich des traditionellen Donnerstag-Elternabends.

Unser Verein möchte sich besonders beim Deutschen Segler-Verband bedanken. Diese Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

Toralf Reinhardt
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Stahl Finows Trainingslager wieder das größte im Land

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer

Fünf Tage erfolgreiches EWE Junior Sailing Cup

Mit 75 Teilnehmern war das Trainingslager der Segler von Stahl Finow vom 10.-15.08.14 erneut das größte im Land Brandenburg. Neben den Vereinsmitgliedern waren insbesondere die Trainingspartner aus dem Landesstützpunkt Eberswalde aber auch aus Vereinen in Storkow, Erkner, Lindow, Fürstenberg, Brandenburg, vom Schwielochsee und aus Potsdam vertreten. Einzelne Kinder und Jugendliche kamen zudem aus Berlin.

Gesegelt wurde in den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Laser Radial sowie 420er, wobei die stärkste Gruppe die 27 Opti-Regattasegler und –seglerinnen in den Gruppen A und B bildete. Hier wurde traditionell auch eine Anfängergruppe von sechs Kindern betreut. Und -erstmals für den Verein- gab es darüber hinaus eine siebenköpfige „Krümelgruppe“ von Kindern im Vorschulalter, die spielerisch an das Segeln herangeführt werden sollten. Jüngster Segler wurde damit der dreijährige Lennox, der ursprünglich gar nicht eingeplant war, aber mit den älteren Kindern immer mitlief und so schließlich auch mitsegelte….
Ältester Teilnehmer war im Gegensatz dazu der 19-jährige Carl Duhn als Steuermann auf einem der neun 420er, der einzigen Zwei-Hand-Jolle.
Geleitet wurde das Trainingslager traditionell von Jörg Reißland, der sich ebenso wie gewohnt auf sein ehrenamtliches Team von knapp 20 Betreuern, Trainern und Übungsleitern stützen konnte. Für das Trainingscamp nominiert wurden die 75 jungen Segler von Christian Eckart, dem Jugendwart des SV Stahl Finow und Leiter des VBS-Landesstützpunktes Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem „frisch gebackenen“ Brandenburger Landestrainer Jan Müller. Es gab wieder wesentlich mehr Interessenten, als das Vereinsgelände an Kapzität zulässt.
Die Anreise der Teilnehmer begann am Sonntagnachmittag parallel zur Abreise der Teilnehmer der 62. Werbellinseeregatta und nach pünktlichem Wecken (ab 07.00 Uhr ) und Frühstück ging es ab Montagvormittag jeden Tag bis einschließlich freitags mindestens zwei Mal zum Training aufs Wasser. Bei permanenten drei bis vier Windstärken meist aus Südwest konnte durchgängig (anders als in manchen Wind armen Vorjahren) individuell, in Gruppen und/oder gezielt trainiert werden; sowohl das Boots-Handling als auch Regatta-Theorie und Taktik. Begleitet durch eine Videokamera, konnten auch Fehler und Probleme gut aufgenommen und anschließend an Land zur weiteren Optimierung ausgewertet werden.
Für die Krümelgruppe wurde als einzige Ausnahme noch eine Fahrt in den Eberswalder Zoo organisiert und natürlich durften die „Kleinen“ immer zuerst zum Essen, mussten aber auch zuerst ins Bett…
Besonderer Höhepunkt war wie in jedem Jahr der traditionelle Eltern-Donnerstag-Abend. Neben der DIA-Show mit den Bildern vom Trainingslager hatten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, den „Seil- und Knotenkünstler“ Dieter Ott live zu erleben und sich mit den ehemaligen „Profiseglern“ Heiko Seelig und Lukas Feuerherd auch unmittelbar auszutauschen. Mit dabei waren u.a. auch Theresa und Jasmin Schmidt aus Britz, Valerie Brunsch aus Birkholz, Nils Grosse aus Tornow, Anselm Klein aus Phöben sowie Friedrich und Richard Reuter aus Lindow.
Heiko Seelig, früherer Vize-Europameister in der olympischen Bootsklasse 470er (dem Folgeboot der 420er-Klasse) und Lukas Feuerherd, ehemaliger Lasersegler im „Sailingteam Germany“ (Nationalmannschaft) gaben ihre persönlichen Erfahrungen am Werbellinsee an den Segelnachwuchs sogar an mehreren Tagen weiter.
Der Energiedienstleister EWE unterstützte in diesem Jahr das Seglernachwuchstraining beim Sportverein Stahl Finow, Abteilung Segeln, weshalb es diesmal den Titel „EWE Junior Sailing Camp“ tragen durfte. „Nachwuchsförderung ist für EWE eine Herzensangelegenheit“, so Heiko Seelig, im Hauptberuf jetzt Vertriebsleiter für den Geschäftskundenvertrieb in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. „Fordern und fördern laute das Motto.“

Neben dem praktischen Training auf dem Werbellinsee haben Lukas Feuerherd und Heiko Seelig natürlich auch ein paar Tricks und Kniffe verraten, auf die es beim Regattasegeln ankommt.
Der Wissenstransfer an die nächste Segelsportgeneration ist für den ehemaligen Profi Heiko Seelig nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Er selbst habe viel von seinen erfahreneren Kollegen gelernt. Und Lukas Feuerherd, Student und selbst Brandenburger Segler, sieht es als persönlichen Auftrag, durch Trainingsarbeit mit jungen Menschen dieser Generation das zurück zu geben, was ihn zu einem erfolgreichen Segler werden ließ.
Im Sailing Camp stand neben der sportlichen Leistung vor allem der Spaß im Vordergrund. „Ich habe den Kindern vermittelt, dass sich das Kämpfen für den eigenen Erfolg nicht nur lohnt, sondern auch richtig Freude bereiten kann“, so Heiko Seelig. Die Teilnehmer hatten während des Trainingslagers die Möglichkeit, außerhalb ihres regulären Trainings Erfahrungen mit ihren Konkurrenten aus vielen Brandenburger Regionen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen nicht nur im Segeln, sondern auch im echten Leben weiter.
Für einen rein ehrenamtlich agierenden Verein wie Stahl Finow ist jede externe Unterstützung wichtig, um den Kindern und Jugendlichen auch eine motivierende Umgebung zu bieten, und so dankte Stützpunktleiter Eckart in seiner Abschlussrede neben dem Sponsor und seinen Betreuern auch den Eltern der Teilnehmer für ihr Verständnis und ihren Anteil am (sportlichen) Wohlergehen ihrer Sprösslinge.

P.S. Bei der Abreise am Freitagnachmittag erklärten zahlreiche Kinder und Eltern entsprechend, gerne im nächsten Jahr 2015 in der vorletzten Sommer-Ferien-Woche wieder zum Trainingslager des SV Stahl Finow kommen zu wollen.
Optis Vorwind Stärke 1

Laser trainieren den Start

420 auf Halbwind

Trainingslager Segeln 2013

Segeln ist in erster Linie ein Ausdauersport. Manchmal gehört dazu aber auch die Ausdauer, auf den Wind zu warten. Und diese Ausdauer war im diesjährigen Trainingslager der Segler von Stahl Finow stark gefragt, denn nur an drei von sechs Tagen konnte wirklich gesegelt werden. Ständige Sonne ist für den Urlauber ggf. schön, für den Segler nur dann, wenn der Wind dazu kommt.

Mit 56 Teilnehmern war das Trainingslager erneut das größte des Verbandes Brandenburgischer Segler, wenn auch etwas kleiner als in den Vorjahren. Denn die besten Segler des Vereins in allen Jugendbootklassen nahmen an der zeitgleich stattfindenden Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft (IDJM) in Ribnitz-Damgarten teil. (Bericht folgt). Während die IDJM langjährig feststehend in der letzten kompletten Juliwoche durchgeführt wird, findet das Trainingslager der Segler wegen der Urlaubsplanung immer in der vorletzten Brandenburger Ferienwoche statt. Und dadurch kam es jetzt vom 14.-20.07. zum zweiten Mal zu dieser im doppelten Sinne unglücklichen Konstellation, denn natürlich hätten auch die erfahrenen Regattasegler ein Trainingslager vor der IDJM gut gebrauchen können.

Den 56 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen standen erneut 11 ehrenamtliche Trainer unter Leitung von Jugendwart und Landesstützpunktleiter Christian Eckart sowie sechs ehrenamtliche Helfer im Küchen- und Versorgungsbereich gegenüber, so dass hervorragende Trainingsbedingungen geboten werden konnten. Neben den Kindern und Jugendlichen des SV Stahl Finow nahmen auch in diesem Jahr viele aus weiteren Brandenburger Vereinen, wie z.B. Lindow (OPR), Werder (HVL) oder Storkow (LOS) teil. Durch ihre Bindung an Brandenburger Vereine nahmen aber auch Sportler aus anderen Bundesländern wie z.B. Berlin oder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teil. Mit den Teilnehmern vom Yachtclub Joachimsthal zusammen bildeten die Barnimer Segler aber doch die deutliche Mehrheit.

Vertreten waren die Klassen 420er mit sieben Booten (14 Seglern) sowie Laser mit vier Booten und Opti als stärkste Klasse mit 38 Booten. Da die A-Regattasegler in Ribnitz weilten, wurden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt und trainiert. Bei den Optis kam noch eine Gruppe von Erstseglern hinzu, d.h. kleinen Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren, die buchstäblich zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Segeln machen wollten bzw. auf die Boote gesetzt wurden. Speziell um diese Gruppe kümmerte sich auch Christian Eckart als Leiter des Trainingslagers besonders und trainierte sie persönlich. Denn diese Kinder können ja möglicherweise die Zukunft des Vereins bilden.

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Nils Grosse in vierter Generation bei Stahl Finow

Schwerpunkt hier war die spielerische Heranführung an die Art und Weise der Bootsbeherrschung. Bedingt durch die Witterungsbedingungen – richtig gesegelt werden konnte nur von Montag bis Mittwoch- war aber auch für die anderen Teilnehmer viel Theorie und Techniktraining „zu erdulden“. Daneben traten aber auch viel Sport mit Athletik und Ausdauerübungen sowie Schwimmtraining. Beim Segeltraining selbst wurden in erster Linie die Bootsbeherrschung sowie das richtige Starten und die folgenden Start-Ziel-Kreuzen geübt. Daneben traten z.B. Übungen wie die des Schleppens im Verband, einer Fertigkeit, die insbesondere bei größeren und auswärtigen Regatten von enormer Wichtigkeit ist. Einmal wurden z.B. alle fortgeschrittenen Optis in einer Linie vom Seglerstützpunkt bis nach Eichhorst und –nach einer kurzen Pause, in der es zur Belohnung ein Eis für jeden Optifahrer gab- zurück geschleppt. Eine außergewöhnliche Erfahrung für die Trainer und die Kinder – und sehr eindrucksvoll für die Touristen!

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Luis Pigard und Maximilian Schmidt Yachtclub Schorfheide

Auch sonst kam neben dem Sport (natürlich gab es auch jeden Morgen Frühsport!) der Spaß nicht zu kurz. Durch das hervorragende Trainer-Kind-Verhältnis von 1:5 konnten vielfältige, auch moderne und spielerische Elemente eingeführt und die Bootsbeherrschung auch auf ungewöhnliche Weise trainiert werden; z.B. durch die beliebten Kenterübung (Kentern und Wiederaufrichten der Boote auf Zeit), Schwimmen mit den Booten oder gemeinsames Rudern in wechselnden Mannschaften.

Wichtig war für die Fitness wie die Stimmung natürlich auch eine gute Versorgung, wobei nur das Mittagessen angeliefert (Lieblingstag aller Kinder: Dienstag mit Schinkennudeln!) und alles andere frisch von den ehrenamtlichen Küchenkräften zubereitet wurde. Anzumerken ist, dass Tischdecken und Abwaschen etc. von den Teilnehmern nach fester Planung selbst durchzuführen war!
Nach jeweils vier Stunden Training am Vormittag sowie am Nachmittag und einer z.T. gestalteten Freizeit am Abend wurde auch viel Wert auf die –nach Alter gestaffelte- pünktliche Einhaltung der Nachtruhe gelegt, denn der anstrengende Sport hatte schließlich Vorrang. Eine Nachtwanderung o.ä. gab es also nicht, wie einige Eltern anlässlich des Abschlussabends (an dem ausnahmsweise länger aufgeblieben werden durfte) verwundert feststellten. Aber ein Trainingslager ist eben doch kein Ferienlager und bei der Vielzahl positiver Rückmeldung war eines hier bereits ersichtlich, es wird auch 2014 ein Trainingslager der Segler von Stahl Finow geben und viele werden wieder kommen; dann übrigens drei Wochen später entsprechend der Ferienplanung.

Toralf Reinhardt

Sommerstimmung am Werbellinsee

MOZ-130723

Gestern hat die MOZ eigentlich nur ein Sommerbild zeigen wollen, dabei aber unbewußt die Teilnehmer unseres Trainingslagers mit fotografiert. Hier segelt die Optigruppe am Spring vorbei.

Stahl Finow als Partner des EWE Junior Sailing Camp

In diesem Jahr hat sich das EWE Sailing Team für unseren Verein als Partner zur Durchführung des EWE Junior Sailing Camp entschieden. Im Juni werden dann, unter der Leitung des Vize Europameisters Heiko Seelig und mit Unterstützung vom SVSF, 4 Tage lang die Nachwuchssegler der Bootsklasse Opti trainiert. Zum EWE Sailing Team gehören Olympiateilnehmer wie Johannes Polgar und Robert Stanjek. Das EWE Sailing Team will  jungen Seglern etwas zurückgeben und an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Dazu hat das Sailing Camp dieses Sailing Camp ins Leben gerufen.

Auch die Optisegler des SVSF sind zu diesem EWE Junior Sailing Camp ganz herzlich eingeladen. Dazu bitte schnellstmöglich mit dem Brandenburger Opti Obmann Torsten Schmidt (incl. Obmann Jugend des VBS) Kontakt aufnehmen!

 

Warum an den Werbellinsee?

Eindrücke einer jungen sächsichen Optiseglerin…

Blick über den Werbellinsee nach Wildau

Warum an den Werbellinsee?

Ich heiße Svenja und komme aus Sachsen. Seit 2012 segel ich den größten Teil meiner Regatten im schönen Land Brandenburg. So kam ich auch zur Landesjüngstenmeisterschaft beim Segelverein Stahl Finow an den Werbellinsee. Der liegt so weit im Norden von Brandenburg, dass es für mich und meine Eltern eine lange Autofahrt bedeutet. Aber die ist es wert! Warum? Ich könnte die Antwort als Geheimtipp für mich behalten. Aber ich möchte euch die Antwort verraten!

Seerosen im Hafen des SVSF

Ich lernte den Werbellinsee zum ersten Mal zur Regatta kennen. Da herrschte ziemlich viel Wind und es war sehr anstrenge. Als ich zum zweiten Mal an den Werbellinsee kam, blieb ich eine ganze Woche. Es war nämlich ein Trainingslager!

Zuerst kommt man beim Segelverein Stahl Finow an einer großen Zeltplatzwiese vorbei. Hier ist Platz für ganz viele Segelfreunde und Segelgegner.

Auf dem Weg zum Hafen merkt man gleich, wie groß das Vereinsgelände ist. Ist man im Hafen angekommen sieht man die vielen Bootsstege und die blühenden Seerosenfelder.

Segelt man bei Sonnenschein auf den Werbellinsee hinaus, leuchtet das Wasser türkisfarben man ist von lauter Wäldern umgeben. Das Wasser ist auch tief genug, um lustige Kenterübungen zu machen.

Aber das eigentliche Geheimnis vom Werbellinsee sind die Leute, die sich hier zum Training und Wettkampf treffen und segeln. Egal ob Trainingslager oder Regatta, die Organisatoren scheuen keine Mühen für einen angenehmen Aufenthalt und reibungslosen Ablauf an Land und auf dem Wasser.

Ja, das Wasser. An manchen Tagen so türkisfarben wie in der Karibik …

Wann sehen wir  uns am Werbellinsee?

Eure Svenja, GER 12586

Bericht über das Trainingslager

Bereits am 09. August erschien der folgende Artikel zum Trainingslager in der Märkischen Oderzeitung:

Länderübergreifendes Trainingslager der Segler am Werbellinsee

Pünktlich zum Start des Trainingslagers 2012 auf dem Gelände des Sportverein Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln, in Wildau hatte der Sommer seinen Weg zurück an die Ufer des Werbellinsees gefunden.

Das 20 Mann und Frau starke Trainer- und Betreuerteam konnte am Sonntag entsprechend gut gestimmt die 63 Teilnehmer im Alter von sieben bis 16 Jahren, die aus drei Bundesländern und neun Vereinen angereist warten, begrüßen. Bis zum folgenden Freitag wurden in den Gruppen Opti, Laser und 420er Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag durchgeführt. Dazu kamen natürlich auch Sport und Spaß und eine sehr gute leibliche Versorgung durch das ehrenamtliche Küchenteam. Geschlafen wurde in Zelten auf dem Vereinsgelände und dessen Liegenschaft füllte sich so schnell mit Kinderlachen und den
großen und kleinen Problemen des gemeinsamen Zusammenseins Vieler.

Die Trainer setzten sich aus erfahrenen Seglern zusammen, die natürlich ehrenamtlich ihr Wissen und ihre Erfahrungen an den Regattanachwuchs weitergaben.

Mit dabei waren zum Beispiel Paul Pinkau, Trainer der Laser und aktuell selber erfolgreicher Lasersegler. 2011 nahm er an den Juniorenweltmeisterschaften in Frankreich teil und konnte mit einer hervorragenden Platzierung auf sich aufmerksam machen. Auch Christopher Jantz (deutscher Schiffsführer beim BMW Sailing Cup Weltfinale 2012 !), verstärkte die Trainercrew um den Cheftrainer und Leiter des Landesstützpunkt Werbellinsee Christian Eckart. Dazu kamen „alte Hasen“ des Regattasegelns, wie Piratensegler Bernd Müller aus Wandlitz, der seit über 30 Jahren erfolgreich segelt und auch seit Langem sein Wissen als Trainer weitergibt.

Als Besonderheit waren diesmal die Kadersegler des Vereins zu großen Teilen bei den aufgrund des frühren Brandenburger Ferientermins leider gleichzeitig stattfindenden Internationalen Deutschen Jüngsten – bzw. Jugendmeisterschaften am Start, so dass den Schwerpunkt des Trainingslagers diesmal die Nachwuchs- und Umsteigerschulung und weniger die technische Perfektionierung der Spitzensegler ausmachten.

In den ersten zwei Tagen stand so vor allem die Bootsbeherrschung auf dem Plan, weniger die taktischen Grundsätze. Viele Segler stiegen in diesem Jahr auf andere Bootsklassen um (z.B. vom Opti auf Laser bzw. 420er) und somit war das Trainingslager im besonderen Masse darauf ausgelegt, die Segler mit ihren neuen Sportgeräten vertraut zu machen.

Von einem Einmann- auf ein Zweimannboot umzusteigen, ändert nichts am Segeln selbst. Aber als ein Team zusammenzuarbeiten und die Abläufe zu koordinieren, bedarf viel Training. In erster Linie gilt es, diese Zusammenarbeit zu erlernen. Wer macht was an welcher Stelle? Fragen über Fragen, die die neuen 420er-Segler unter Anleitung ihrer Trainer übten und die von diese mit Ruhe und Erfahrung erklärt wurden.

Ähnliches galt auch für die Jüngsten, die zum ersten Mal auf einem Segelboot saßen. Hier ging es zunächst darum, selbst und ohne die Hilfe anderer mit ihrem Opti überall hin zu segeln zu können. Und wie weit sie damit nach fünf Tagen intensiven Trainings gekommen waren, konnten sie selbst wie auch alle Trainer, Eltern, Omas und Geschwister anlässlich der üblichen Foto-Abschluss-Show deutlich erkennen.

Denn auch das Wetter hatte seinen Beitrag dazu geleistet, dass die Teilnehmer wie ihre Betreuer dem Trainingslager viel Positives abgewinnen konnten. Jeden Tag konnten die jungen Nachwuchssegler mindestens einmal zum Segeln aufs Wasser und bei den perfekten Badetemperaturen und dem glasklaren Wasser des Werbellin war auch für den Spaßfaktor genügend gesorgt.

Entsprechend war für alle Teilnehmer klar: Wir sind im nächsten Jahr wieder mit dabei, wenn Stahl Finow zum Sommertrainingslager einlädt!

Jörg Reißland