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Training

Letztes Optitraining vor den Sommerferien

Die erste Hälfte der Saison ist gelaufen. Die Optigruppe nutzte das Wetter für ein Abschlusstraining.

Kranen der Boote und anstehende Termine

In vielen Vereinen gibt es einen gemeinsamen Termin, um die Boote aus dem Winterlager zu holen und wieder im Wasser zu nutzen. Da kommt dann oft ein Kran oder eine Slipbahn wird gemeinschaftlich genutzt. Bei Stahl Finow ist das auch so, vor dem vom Verein genutzten Winterlager stand gestern ein Kran und hat die Boote ins Wasser gehoben.

 

Folgende Termine stehen aktuell im Terminplan:

24.04.2015 Fahrtenseglertreffen im Bootshaus von Stahl Finow

02.05.2015 Ansegeln im Revier

02./03.05.2015 Intensivtrainingswochenende für die Kinder- und Jugend

09.05.2015 Frühjahrsregatta

16.05.2015 erster Lauf der Seekreuzerregatta

Athletikwettkampf 2015

Beim diesjährigen Theorie- und Athletiktest in Vorbereitung der Saison 2015 schnitten die Segler vom Landesstützpunkt Eberswalde Ende Februar erneut erfolgreich ab.

Insgesamt kämpften 68 Sportler aus zahlreichen Vereinen und mehreren Landesstützpunkten unter der Aufsicht und Betreuung von ca. 20 Übungsleitern und Trainern um den Sieg.
Der neue Landestrainer Jan Müller hatte 2015 erstmals nach Brandenburg a.d. Havel zum Saisonauftakt eingeladen und abgestimmt mit dem Landes-Obmann Breitensport Torsten Schmidt (SV Stahl Finow e.V.) auch weitere Änderungen im Ablauf veranlasst.

Erstmals wurde der altersspezifische Theorietest, den alle Teilnehmer vor dem eigentlichen Sporttest zu schreiben hatten, mit dem Athletiktest in einer Wertung zusammen geführt. Und ebenso erstmals wurde bei den einzelnen sportlichen Übungen sehr viel Wert auf die Qualität der abgegebenen Sportleistung gelegt, statt auf die Uhr zu achten. Daher gab es keine Zeitwertungen, sondern Wertungen mit Anzahl der Wiederholungen, maximal 60 Stück.

Neben der Theorie mussten sich also die Seglerinnen und Segler vom Landesstützpunkt Eberswalde, zu denen auch drei Sportler vom Nachbarverein Yachtclub Schorfheide Joachimsthal gehörten, den Übungen Kasten-Bumerang, Schlussweitsprung, Klimmzüge bzw. Schrägliegehang (Mädchen), Aufrichten aus der Bauch- und aus der Rückenlage sowie Liegestütz widmen. Erstmals gab es dazu einen Wendelauf, bei dem das Geschick (Feinmotorik) und die Antrittskraft des Sportlers gefragt waren. Es ging um das Ablegen eines runden Gegenstandes auf einem Kasten. Dieser durfte nicht herunter fallen, sonst wurde der Sportler disqualifiziert.
Und wie immer wurde der Sporttest mit einem Ausdauerlauf beendet, bei dem wie in den Vorjahren Alexander Schmidt mit einer Geschwindigkeit von 14,34 km/h die schnellste Zeit über die ca. fünf Kilometer in seiner Altersklasse (20 Minuten) aller Teilnehmer erzielte.
Insgesamt wurde der langjährige Erfolgsgarant von Stahl Finow in der Ü 18 damit Zweiter im Landesvergleich, da er im Theoriebereich doch einige Punkte verloren hatte.
Ebenfalls Zweiter wurden Tom Zwicker in der U 16 und Friedrich Kräft in der U 14. In die positive Gesamtwertung gingen aber auch der dritte Platz von Niklas Schulz (U 16), der sechste Platz von Ole Kardokus in der U 14 sowie der 10. und der 11. Platz der beiden Joachimsthaler Paul Volk und Niklas Reichstein in der U 16 ein.
Am meisten aber freuten sich alle Stahl Finower über den Sieg von Neu-Mitglied Edwin Fielitz in U 10 bei seinem ersten Theorie- und Athletiktest überhaupt!
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In der Stützpunktwertung erreichte der Landesstützpunkt Eberswalde damit erneut den zweiten Platz hinter den Seglern von Ciconia Storkow und kann jetzt gelassen den seglerischen Herausforderungen in der Saison entgegen sehen. Die ersten Regatta-Termine stehen unmittelbar bevor.

Stahl Finows Trainingslager wieder das größte im Land

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer

Fünf Tage erfolgreiches EWE Junior Sailing Cup

Mit 75 Teilnehmern war das Trainingslager der Segler von Stahl Finow vom 10.-15.08.14 erneut das größte im Land Brandenburg. Neben den Vereinsmitgliedern waren insbesondere die Trainingspartner aus dem Landesstützpunkt Eberswalde aber auch aus Vereinen in Storkow, Erkner, Lindow, Fürstenberg, Brandenburg, vom Schwielochsee und aus Potsdam vertreten. Einzelne Kinder und Jugendliche kamen zudem aus Berlin.

Gesegelt wurde in den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Laser Radial sowie 420er, wobei die stärkste Gruppe die 27 Opti-Regattasegler und –seglerinnen in den Gruppen A und B bildete. Hier wurde traditionell auch eine Anfängergruppe von sechs Kindern betreut. Und -erstmals für den Verein- gab es darüber hinaus eine siebenköpfige „Krümelgruppe“ von Kindern im Vorschulalter, die spielerisch an das Segeln herangeführt werden sollten. Jüngster Segler wurde damit der dreijährige Lennox, der ursprünglich gar nicht eingeplant war, aber mit den älteren Kindern immer mitlief und so schließlich auch mitsegelte….
Ältester Teilnehmer war im Gegensatz dazu der 19-jährige Carl Duhn als Steuermann auf einem der neun 420er, der einzigen Zwei-Hand-Jolle.
Geleitet wurde das Trainingslager traditionell von Jörg Reißland, der sich ebenso wie gewohnt auf sein ehrenamtliches Team von knapp 20 Betreuern, Trainern und Übungsleitern stützen konnte. Für das Trainingscamp nominiert wurden die 75 jungen Segler von Christian Eckart, dem Jugendwart des SV Stahl Finow und Leiter des VBS-Landesstützpunktes Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem „frisch gebackenen“ Brandenburger Landestrainer Jan Müller. Es gab wieder wesentlich mehr Interessenten, als das Vereinsgelände an Kapzität zulässt.
Die Anreise der Teilnehmer begann am Sonntagnachmittag parallel zur Abreise der Teilnehmer der 62. Werbellinseeregatta und nach pünktlichem Wecken (ab 07.00 Uhr ) und Frühstück ging es ab Montagvormittag jeden Tag bis einschließlich freitags mindestens zwei Mal zum Training aufs Wasser. Bei permanenten drei bis vier Windstärken meist aus Südwest konnte durchgängig (anders als in manchen Wind armen Vorjahren) individuell, in Gruppen und/oder gezielt trainiert werden; sowohl das Boots-Handling als auch Regatta-Theorie und Taktik. Begleitet durch eine Videokamera, konnten auch Fehler und Probleme gut aufgenommen und anschließend an Land zur weiteren Optimierung ausgewertet werden.
Für die Krümelgruppe wurde als einzige Ausnahme noch eine Fahrt in den Eberswalder Zoo organisiert und natürlich durften die „Kleinen“ immer zuerst zum Essen, mussten aber auch zuerst ins Bett…
Besonderer Höhepunkt war wie in jedem Jahr der traditionelle Eltern-Donnerstag-Abend. Neben der DIA-Show mit den Bildern vom Trainingslager hatten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, den „Seil- und Knotenkünstler“ Dieter Ott live zu erleben und sich mit den ehemaligen „Profiseglern“ Heiko Seelig und Lukas Feuerherd auch unmittelbar auszutauschen. Mit dabei waren u.a. auch Theresa und Jasmin Schmidt aus Britz, Valerie Brunsch aus Birkholz, Nils Grosse aus Tornow, Anselm Klein aus Phöben sowie Friedrich und Richard Reuter aus Lindow.
Heiko Seelig, früherer Vize-Europameister in der olympischen Bootsklasse 470er (dem Folgeboot der 420er-Klasse) und Lukas Feuerherd, ehemaliger Lasersegler im „Sailingteam Germany“ (Nationalmannschaft) gaben ihre persönlichen Erfahrungen am Werbellinsee an den Segelnachwuchs sogar an mehreren Tagen weiter.
Der Energiedienstleister EWE unterstützte in diesem Jahr das Seglernachwuchstraining beim Sportverein Stahl Finow, Abteilung Segeln, weshalb es diesmal den Titel „EWE Junior Sailing Camp“ tragen durfte. „Nachwuchsförderung ist für EWE eine Herzensangelegenheit“, so Heiko Seelig, im Hauptberuf jetzt Vertriebsleiter für den Geschäftskundenvertrieb in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. „Fordern und fördern laute das Motto.“

Neben dem praktischen Training auf dem Werbellinsee haben Lukas Feuerherd und Heiko Seelig natürlich auch ein paar Tricks und Kniffe verraten, auf die es beim Regattasegeln ankommt.
Der Wissenstransfer an die nächste Segelsportgeneration ist für den ehemaligen Profi Heiko Seelig nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Er selbst habe viel von seinen erfahreneren Kollegen gelernt. Und Lukas Feuerherd, Student und selbst Brandenburger Segler, sieht es als persönlichen Auftrag, durch Trainingsarbeit mit jungen Menschen dieser Generation das zurück zu geben, was ihn zu einem erfolgreichen Segler werden ließ.
Im Sailing Camp stand neben der sportlichen Leistung vor allem der Spaß im Vordergrund. „Ich habe den Kindern vermittelt, dass sich das Kämpfen für den eigenen Erfolg nicht nur lohnt, sondern auch richtig Freude bereiten kann“, so Heiko Seelig. Die Teilnehmer hatten während des Trainingslagers die Möglichkeit, außerhalb ihres regulären Trainings Erfahrungen mit ihren Konkurrenten aus vielen Brandenburger Regionen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen nicht nur im Segeln, sondern auch im echten Leben weiter.
Für einen rein ehrenamtlich agierenden Verein wie Stahl Finow ist jede externe Unterstützung wichtig, um den Kindern und Jugendlichen auch eine motivierende Umgebung zu bieten, und so dankte Stützpunktleiter Eckart in seiner Abschlussrede neben dem Sponsor und seinen Betreuern auch den Eltern der Teilnehmer für ihr Verständnis und ihren Anteil am (sportlichen) Wohlergehen ihrer Sprösslinge.

P.S. Bei der Abreise am Freitagnachmittag erklärten zahlreiche Kinder und Eltern entsprechend, gerne im nächsten Jahr 2015 in der vorletzten Sommer-Ferien-Woche wieder zum Trainingslager des SV Stahl Finow kommen zu wollen.
Optis Vorwind Stärke 1

Laser trainieren den Start

420 auf Halbwind

Länderübergreifendes Trainingslager der Segler am Werbellinsee

Pünktlich zum Start des Trainingslagers 2012 auf dem Gelände des Sportverein Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln, in Wildau hatte der Sommer seinen Weg zurück an die Ufer des Werbellinsees gefunden.

Das 20 Mann und Frau starke Trainer- und Betreuerteam konnte am Sonntag entsprechend gut gestimmt die 63 Teilnehmer im Alter von sieben bis 16 Jahren, die aus drei Bundesländern und neun Vereinen angereist warten, begrüßen. Bis zum folgenden Freitag wurden in den Gruppen Opti, Laser und 420er Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag durchgeführt. Dazu kamen natürlich auch Sport und Spaß und eine sehr gute leibliche Versorgung durch das ehrenamtliche Küchenteam. Geschlafen wurde in Zelten auf dem Vereinsgelände und dessen Liegenschaft füllte sich so schnell mit Kinderlachen und den
großen und kleinen Problemen des gemeinsamen Zusammenseins Vieler.

Die Trainer setzten sich aus erfahrenen Seglern zusammen, die natürlich ehrenamtlich ihr Wissen und ihre Erfahrungen an den Regattanachwuchs weitergaben.

Mit dabei waren zum Beispiel Paul Pinkau, Trainer der Laser und aktuell selber erfolgreicher Lasersegler. 2011 nahm er an den Juniorenweltmeisterschaften in Frankreich teil und konnte mit einer hervorragenden Platzierung auf sich aufmerksam machen. Auch Christopher Jantz (deutscher Schiffsführer beim BMW Sailing Cup Weltfinale 2012 !), verstärkte die Trainercrew um den Cheftrainer und Leiter des Landesstützpunkt Werbellinsee Christian Eckart. Dazu kamen „alte Hasen“ des Regattasegelns, wie Piratensegler Bernd Müller aus Wandlitz, der seit über 30 Jahren erfolgreich segelt und auch seit Langem sein Wissen als Trainer weitergibt.

Als Besonderheit waren diesmal die Kadersegler des Vereins zu großen Teilen bei den aufgrund des frühren Brandenburger Ferientermins leider gleichzeitig stattfindenden Internationalen Deutschen Jüngsten – bzw. Jugendmeisterschaften am Start, so dass den Schwerpunkt des Trainingslagers diesmal die Nachwuchs- und Umsteigerschulung und weniger die technische Perfektionierung der Spitzensegler ausmachten.

In den ersten zwei Tagen stand so vor allem die Bootsbeherrschung auf dem Plan, weniger die taktischen Grundsätze. Viele Segler stiegen in diesem Jahr auf andere Bootsklassen um (z.B. vom Opti auf Laser bzw. 420er) und somit war das Trainingslager im besonderen Masse darauf ausgelegt, die Segler mit ihren neuen Sportgeräten vertraut zu machen.

Von einem Einmann- auf ein Zweimannboot umzusteigen, ändert nichts am Segeln selbst. Aber als ein Team zusammenzuarbeiten und die Abläufe zu koordinieren, bedarf viel Training. In erster Linie gilt es, diese Zusammenarbeit zu erlernen. Wer macht was an welcher Stelle? Fragen über Fragen, die die neuen 420er-Segler unter Anleitung ihrer Trainer übten und die von diese mit Ruhe und Erfahrung erklärt wurden.

Ähnliches galt auch für die Jüngsten, die zum ersten Mal auf einem Segelboot saßen. Hier ging es zunächst darum, selbst und ohne die Hilfe anderer mit ihrem Opti überall hin zu segeln zu können. Und wie weit sie damit nach fünf Tagen intensiven Trainings gekommen waren, konnten sie selbst wie auch alle Trainer, Eltern, Omas und Geschwister anlässlich der üblichen Foto-Abschluss-Show deutlich erkennen.

Denn auch das Wetter hatte seinen Beitrag dazu geleistet, dass die Teilnehmer wie ihre Betreuer dem Trainingslager viel Positives abgewinnen konnten. Jeden Tag konnten die jungen Nachwuchssegler mindestens einmal zum Segeln aufs Wasser und bei den perfekten Badetemperaturen und dem glasklaren Wasser des Werbellin war auch für den Spaßfaktor genügend gesorgt.

Entsprechend war für alle Teilnehmer klar: Wir sind im nächsten Jahr wieder mit dabei, wenn Stahl Finow zum Sommertrainingslager einlädt!

Jörg Reißland

Kühlungsborn ist eine Reise wert

und deshalb machten sich unsere Lasersegler auf an die Ostsee um am ersten Maiwochenende bei einem Trainingslager die olympische Kühlschranktür zu reiten ihr das Ausbalancieren ihres Sportgeräts zu üben.

Alex hat dazu wieder ein Video gedreht und bei youtube hochgeladen:

GoPro HD: 2012 Sailing TL Kühlungsborn – Sailing Team Brandenburg

Laservideo vom Gardasee

Wie gestern berichtet (Segler von Stahl Finow auf dem Gardasee) waren einige unserer Jugendlichen in den Osterferien auf dem Gardasee fürs Training und die anschließende Regatta. Daß dabei der Spaß nicht zu kurz kommt, zeigt das folgende Video von den Lasern.

Das Video wurde von Max Bergk und Alex Schmidt aufgenommen und geschnitten. Alex ist einer der erfolgreichsten Jugendsegler von Stahl Finow, ist inzwischen 14 Jahre alt und segelt seit seinem 8. Lebensjahr bei Stahl Finow. Schon im Opti gehörte er dem Landeskader Brandenburg an und auch im Laser 4.7 hat er dies wieder geschafft. Und Grund seiner guten Leistungen wurde er so ganz nebenbei mit den 10 besten Deutschen Laser 4.7 Seglern ins Laserteam Germany berufen.

Die Jungs sehen das Video auch als Eigenwerbung und möchten damit den Bekanntheitsgrad des Sailingteam Brandenburg erweitern und auch auf diesem Wege für Sponsoren werben.

Bericht zum Trainingslager 2011

Liebe Sportfreunde das Trainingslager 2012 steht schon fast vor der Tür und zur Einstimmung zeigen wir Euch noch den Bericht vom letzten Jahr, wie er auch bei der Segler-Zeitung veröffentlicht wurde

Trainingslager bei den Seglern von Stahl Finow

In der letzten Woche fand das traditionelle Sommertrainingslager bei den Seglern von Stahl Finow am Werbellinsee statt. Die erfahrene Betreuercrew um den Cheftrainer Hendrik Reinhardt stand dafür schon im Vorfeld vor einer Reihe von Problemen. So konnte das Trainingslager auf Grund der Verlagerung des Beginns der Ferien auf Anfang Juli und einer Reihe von größeren durch den Verein Stahl Finow zum Ende der Ferien noch auszutragenden Veranstaltungen wie der Internationalen Deutschen Meisterschaft der XY-Klasse Ende Juli nicht wie üblich in der vorletzten Ferienwoche stattfinden und so fehlten eine Reihe fest eingeplanter Trainer, dadurch stand eine reduzierte und zu großen Teilen auch neue Betreuercrew zur Verfügung. Aber auch bei den Kindern konnten viele der letztjährigen Teilnehmer zu diesem frühen Termin nicht zum Werbellinsee kommen.

Dank intensiver Werbung durch den Cheftrainer unterstützt vom Jugendwart Christian Eckart gelang es den Finowern schließlich aber 60 Kinder in den Bootsklassen Optimist, 420er und Laser und dazu 16 Betreuer in Wildau zusammenzubringen und so für alle optimale Voraussetzungen zu schaffen und damit das Trainingslager auch in diesem Jahr wieder zum größten in Brandenburg zu machen. Die Bedeutung des Trainingslagers wurde auch wieder deutlich, wenn man bedenkt, daß die Kinder und Jugendlichen aus 11 Vereinen der Region Berlin/Brandenburg kamen und auch die Betreuer aus 4 verschiedenen Vereinen stammten.

Im Lauf der Woche wurde den Seglern aber leider auch wieder bewußt, wie abhängig sie doch vom richtigen Wetter sind. Gegen Regen oder Sonne gibt es zwar Möglichkeiten, sich zu schützen. Gegen fehlenden Wind helfen aber nur engagierte Trainer und Betreuer, die sich den ständig ändernden Bedingungen flexibel anpassen und so für ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm sorgen.

Richtig gesegelt wurde leider nur an zwei Tagen. Am Sonntag, der gleichzeitig auch Anreisetag war, wurde mit mehreren kleinen Wettfahrten das Leistungsniveau der Sportler bestimmt und anschließend die Gruppen festgelegt. Der Montag begann dann mit einer bösen Überraschung. Ein Starkregengebiet zog am Morgen und Vormittag über Nordostbrandenburg und setzte die Zeltwiese unter Wasser und sorgte bei einigen Kindern für nasse Sachen. Da auch noch der Wind fehlte, gab es für alle auch die ersten Theorieeinheiten. Der Regen ließ zum Mittag zum Glück nach und dafür kam der Wind zurück auf den See und alle Gruppen waren froh, endlich segeln zu können.

Am Dienstag kam dann endlich die Sonne heraus, gleichzeitig ging damit aber auch der Wind immer mehr zurück und es wurden verstärkt Theorieeinheiten in den Trainingsplan eingebaut. Theorie ohne Praxis funktioniert aber leider nicht und so wurde in den folgenden Tagen jeder noch so kleine Windhauch für praktische Übungen auf dem Wasser genutzt. Bei einigen Gruppen lag der Schwerpunkt mehr auf dem Verbessern des Bootshandling, bei anderen standen eher Taktik des Segelns oder die Technik der Boote im Vordergrund. Und immer, wenn der Wind zu wünschen ließ, wurden kleine Auflockerungen wie gemeinsames Baden gehen vom Boot oder auch malein Eis eingebaut.

Höhepunkt des Trainingslagers sollte wie in den letzten Jahren wieder die Abschlußregatta bilden. Aber auch hier spielte das Wetter nicht mit. Auch der Freitag begann mit heftigem Niederschlag ohne Wind und so wurde nicht gesegelt, sondern versucht, alles Material möglichst trocken einzupacken. Daß es den Kindern am Ende der Woche wohl doch gefallen haben muß, zeigten die vielen herzlichen Worte zum Abschied und die Frage, ob es denn auch im nächsten Jahr wieder ein Trainingslager am Werbellinsee geben wird.

Unterstützt wurde der Verein auch in diesem Jahr wieder durch die Kantine Schult, die uns jeden Tag das Mittagessen lieferte und bei der wir uns auf diesem Weg noch einmal bedanken möchten.

Auftakt zum 1. Trainingslager in diesem Jahr nach Hyeres, an der Französischen Mittelmeerküste

Vom 26.01 bis zum 4.02. war ich mit meiner Trainingsgruppe, den Laser-Standards, im Trainingslager in Frankreich.
Abfahrt war am 26.1. nach der Schule. Mit dem Zug ging es erst nach Brandenburg, wo ich schon vom Rest der Gruppe erwartet wurde. Es ging sofort auf die ca. 1600 km lange Autofahrt – nicht wie alle anderen in den Skiurlaub – sondern zum Segeln.
Bei ca. 10 Grad absolvierten wir jeden Tag zwei Trainingseinheiten von jeweils 3 Stunden auf dem Wasser. Am Abend schlossen wir den Tag mit einer kleinen Laufeinlage. Zusammen mit unserem Trainer erstellten wir einen Wochenplan, der unseren Tagesrhythmus regelte. Das klappte ganz gut. Wir konzentrierten uns hauptsächlich auf das Fahren von langen Schenkeln (Ausdauertraining) und auf das Trainieren bestimmter Manöver, um unser Bootsgefühl zurückzugewinnen. Die Kälte machte uns ganz schön zu schaffen und zehrte an unseren Kräften. Am letzten Abend erreichte uns auch die Schneefront und wir alle waren Dankbar, dass sie zum Glück nicht früher kam. Einige von uns kannten das Revier schon aus dem Trainingslager 2010. Wir waren damals noch mit dem Laser – Radial zum Training. Das jetzige Trainingslager haben wir gleichzeitig zum Training für den EU-Cup im April 2012 in Mardigues (ca. 100 km entfernt) genutzt.

 

Paul Pinkau
GER 186418

 

Stahl Finow in der Tagespresse

In der Märkischen Oderzeitung erschien am Freitag ein Artikel zum Trainingswochenende 30.4./1.5.: