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Scharmützelsee

Stahl Finow erfolgreich beim 2. Werlcup

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(Auf dem Bild: die drei besten Stahl Finower Segler und Schiedsrichter Christoph Laska)

Die zweite Ranglistenregatta des Saarower Segler Vereins am Werl e.V. (früher Pneumant Fürstenwalde) fand am vergangenen Wochenende unter sehr schweren Bedingungen für Wettfahrtleitung und für die Segler auf dem Scharmützelsee statt und  Stahl Finow war mit fünf Startern dabei.

Ranglistenregatten sind für die Segler notwendig, um Punkte für die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die Europameisterschaft oder sogar für die Weltmeisterschaft zu sammeln. Voraussetzung für eine Einstufung als Ranglistenregatta ist, das mindestens drei Wettfahrten gesegelt werden, wobei zumindest bei einer Wettfahrt 10 Boote pro Klasse starten müssen.

Bei strahlendem Sonnenschein und in Spitzen immerhin 14 Knoten Wind konnte der Wettfahrtleiter Knut Hohenstein am 28.5.2016 pünktlich um 11.00 Uhr die erste Wettfahrt starten. Es starteten zunächst 13 Laser Radial und dann fünf Minuten später 18 Laser 4.7.

Leider schlief der Wind zunehmend ein. Da die Wetterprognose jedoch sehr unsicher war und sich auch fast stündlich die Berichte änderten, entschied die Wettfahrtleitung die Wettfahrt durchzuziehen, auch wenn die Segler sich von Windböe zu Windböe ins Ziel hangeln mussten. Danach ging aber leider gar nichts mehr. Der Wind war weg.

Am Sonntag wurde der Start um eine Stunde vorverlegt. Um 10.00 Uhr der erste Start. Wind aus Ost mit drei Windstärken. Plötzliche Winddreher mal in Richtung Nord und mal in Richtung Süd machten aus einem Kreuzkurs einen Anliegerkurs und ein Halbwindkurs wurde zum Vorwindkurs. Ziel für die Wettfahrtleitung war es, im Interesse der Segler zumindest drei Wettfahrten für die Wertung als Ranglistenregatta zu bekommen. Der Wind war gnädig und drehte auch immer wieder in die Ausgangslage Ost zurück. So konnten nach kleinen Korrekturen am Kurs an diesem Tag insgesamt drei Wettfahrten gesegelt werden. Mit der Wettfahrt aus dem Vortag war also mehr als das Notwendige erreicht und die Segler hatten die Möglichkeit, die schlechteste Wettfahrt aus der Wertung zu streichen.

In der Gesamtwertung gewann die Wettfahrten bei den Lasern Radial Alexander Schmidt von dem Sportverein Stahl Finow e.V. ,Abteilung Segeln, punktgleich vor seinem Vereinskameraden Niklas Leo Schulz. Nach verpatztem Start am Sonnabend hatte Schmidt am Sonntag mit einem fünften begonnen und dann die letzten beiden Wettfahrten gewonnen. Am Samstag hatte dagegen Niklas Schulz gewonnen und am Sonntag einen 10., einen 4. und einen 2. Platz erreicht. Dazu kam –knapp hinter Anselm Klein von den Potsdamer Adlern- ein hervorragender vierter Platz für Jasmin Schmidt, ebenfalls Stahl Finow e.V.  Vom heimischen Scharmützelsee konnten sich von der Seglergemeinschaft Scharmützelsee (SGS) Aline Lenke erst auf dem sechsten und Alexander Ranft auf dem elften Platz wiederfinden.

Bei den Laser 4.7 gewann Philip Walkenbach vom Segelverein Potsdamer Adler e.V. vor Lorenz Schüler vom ausrichtenden Saarower Seglerverein am Werl. Friedrich Kräft mit Platz 12 und Ole Kardokus mit Platz 16 zeigten hier noch Entwicklungsmöglichkeiten. (-alle Ergebnisse unter SSVaW-)

Nächster großer Termin für alle Stahl Finower Segler wird wohl der Askaniercup am 25.-26.06.  auf dem heimischen Werbellinsee sein.

Toralf Reinhardt (mit SSVaW)