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Regatta

Askaniercup 2018 der Segler von Stahl Finow

4. Askaniercup: Spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen

Der 4. Askaniercup war seglerisch anspruchsvoll und organisatorisch ein großer Erfolg für die Segler von Stahl Finow. Nach den Melde-Problemen vom Vorjahr hatten sich in diesem Jahr doch wieder 110 Seglerinnen und Segler von ca. 25 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur diesjährigen Regatta in den fünf Bootsklassen Laser Radial, Laser 4.7 sowie Opti A, B und C angemeldet. Stahl Finow selbst war mit 13 Kindern und Jugendlichen bei den Lasern Radial sowie den Opti-Anfängern und Fortgeschrittenen vertreten. Der Askanier-Cup ist traditionell die letzte große Regatta vor dem Saisonwechsel im Sommer, der durch die Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften bestimmt wird.

Wetterbedingt war die Regatta Kräfte zehrend und anspruchsvoll. Nach den voran gegangenen heißen und trockenen Sommertagen war es deutlich kälter und feuchter. Gesegelt wurde in diesem Jahr in drei Feldern unter drei Wettfahrtleitern, den beiden Laser-Klassen unter Martin Sieker, den fortgeschrittenen Optis A und B unter Christoph Laska sowie den Anfängern in der Klasse C unter dem Team Jasmin Schmidt und Lars Schulz. Entsprechend wurden zahlreiche Helfer und auch Schiedsrichter von Stahl Finow und mehreren Partner-Vereinen benötigt, insgesamt ca. 30 Sportlerinnen und Sportler unterstützten an Land und auf dem Wasser.

Die fortgeschrittenen Optimisten A und B begannen am Samstag mit kräftigen Winden um 4 Beaufort für die ersten beiden Wettfahrten, drehende Winde auf nördliche Richtungen (vorher West) erforderten dann zwei Kursverlegungen in Folge. Dann Start der dritten Wettfahrt für die Optimisten A mit mehreren Startversuchen, die aufgrund von Frühstartern immer wieder abgebrochen werden mussten. Zum folgenden Start der B-Segler frischte der Wind dann kräftig auf, in Böen dann bis auf 6 Windstärken. Das stellte die Segler vor erhebliche Probleme, sie kämpften mehr ums „Nichtkentern“, als um die Plätze. Deshalb entschied der Wettfahrtleiter Christoph Laska auf Abbruch für die Segler B, die erfahreneren A-Segler fuhren „das Ding“ aber zu Ende. Auch bei den Laser-Segler gab es mehrere vergebliche Startversuche, im Tagesergebnis brachten aber trotz der Bedingungen beide Klassen drei komplette Wettfahrten erfolgreich ins Ziel.
Bei den Opti C wurden von vorne herein nur zwei kürze Wettfahrten geplant und auch absolviert.

Der Sonntag brachte anderes Wetter: Grauer Himmel und Nieselregen, aber dafür auch gleichmäßigen Wind aus West mit 3 Windstärken -zum Segeln fast ideal.
Zwei Wettfahrten für alle Klassen waren am Sonntag das Ziel. Und das wurde erreicht, so dass in jeder Klasse jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen werden konnte.
Die Siegerehrung konnte dann vom stellvertretenden Abteilungsleiter Mario Drechsler und allen Wettfahrtleitern und Schiedsrichtern um 14.30 Uhr etwas vor dem Zeitplan erfolgen. Das Org-Büro hatte schnell gerechnet und gut gearbeitet. Proteste wegen unfairen Segelns gab es kaum. Es gab Wanderpokale für die Sieger in allen Klassen, Urkunden und Erinnerungspreise für alle Optimisten
Eine halbe Stunde später war das Gelände am Werbellinsee wieder komplett leer. Alle Segler hatten mit ihren Booten die Heimreise angetreten.

Im Ergebnis dominierten bei den Lasern die Brandenburger Segler und auch Stahl Finow war gut vertreten. Bei den Optimisten siegten und dominierten dagegen in allen drei Klassen (!) diesmal die Berliner. Bei den großen Lasern Radial siegte Mario Rychlitzki von Einheit Werder mit 5 Siegen in 5 Wettfahrten! Stahl Finower Segler erreichten mit Friedrich Kräft, Tom Zwicker, Ole Kardokus und Nicolas Schypinski hier immerhin die Plätze 4 sowie 6 – 8. Lediglich Platz 5 ging noch an Linda Hensel aus Berlin, punktgleich mit Tom Zwicker. Und da mit 11 Teilnehmern die Bedingungen für eine Ranglistenregatta erreicht wurden, gab es auch wertvolle Punkte für die Landes- und Bundesliste. Bei den Lasern 4.7 reichte es mit 9 Teilnehmern leider nicht für eine Ranglistezählung. Sieg und Platz 2 gignen hier nach Brandenburg zu Marc Handschug und Niels Ruben Otto, Platz 3 erreichte Sophie Isabel Elbrandt vom LRS.

Der Sieg bei den Opti A ging an David Buchler aus Berlin vor zwei weiteren Berlinern. Bester Brandenburger wurde hier Hannes Braune von den Märkischen Adlern auf Platz 4 bei insgesamt 42 gemeldeten Startern. Bei den Opti B siegte Vincent Göbel aus Berlin in einem Feld von 39 Seglern. Der beste Segler von Stahl Finow war hier Milo Pachali, der es in dem starken Feld auf einen beachtlichen Platz 5 geschafft hatte. Niklas Büttner als 7. zeigte ebenfalls eine starke Leistung, Silas Pachali (19.), Edwin Fielitz (26.), Timo Siedler (31.) und Tobias Dressler (33.) rundeten das Bild im Ganzen positiv ab.

Und mit den Plätzen 4 (Matti Zerson), 7 (Meta Fielitz) und 8 (Arthus Cangier) bei den 9 gestarteten Anfänger-Optis C sind auch für die Zukunft noch Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar. Der Sieg ging hier ebenfalls nach Berlin an Henry Noack.

Im Ergebnis zeigte sich auch der Stahl Finower Trainer Maik Jäckel mit der Gesamtleistung zufrieden, erkannte aber auch noch einige Defizite in Taktik und Athletik bei seinen Schützlingen.

Toralf Reinhardt

Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder von der Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta

Bei sehr flauen Winden fand die Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta statt. Die Sonne schien, aber der Wind war manchmal kaum zu spüren. Die Segler schafften eine volle Runde, die zweite wurde vor Altenhof abgebrochen und die Zielzeiten notiert.

Die Bilder hat Eike für uns bereitgestellt, der auch die Bojen bei der Regatta gelegt hatte. Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Neue Wettfahrtregeln 2017-2020

 

Wie immer werden in den Monaten nach den Olympischen Sommerspielen die Wettfahrtregeln überarbeitet und neu herausgegeben. Das neue Büchlein ist im lokalen Buchhandel (DSV-Verlag, ISBN 3884124986) oder bei Amazon bestellbar. Die kommentierten Fassungen der WR von verschiedenen Autoren werden sicherlich auch bald aktualisiert.

Die aktuelle WRVersion wurde deutlich umfangreicher überarbeitet, als in den vorherigen Versionen. Hier empfiehlt sich für Regatta-Funktionäre und aktive Regattasegler ein Blick auf die aufbereiteten Unterlagen von Herrn Finckh, dessen Webseite auch sonst sehr informativ ist.

Die wichtigsten Änderungen (für unsere typischen Regatten) im Überblick:

  • Vermesser (künftig: Technisches Komitee) können bei Regelverstößen bzgl. Einhaltung von Klassenregeln eigenständig einen Protest einreichen.
  • Die Begriffe „Interessenkonflikt“, „Partei“ und „Unterstützende Person“ wurden deutlich erweitert/genauer definiert. Zusammengefasst unterwerfen sich auch unterstützende Personen dem Regelwerk bzw. ihr Fehlverhalten kann zu einer Verwarnung/Disqualifikation des Aktiven führen.
  • WR2 erlaubt eine abgestufte Disqualifikation. Früher nur DNE, ab sofort auch DSQ möglich.
  • WR18 (Bahnmarkenraum) wurde deutlich überarbeitet.
  • WR19 (Hindernisse) wurde überarbeitet
  • WR30: die Flagge U ist ein reguläres Startverfahren, diese Flagge wandert damit aus dem Anhang in das normale Regelwerk und kann künftig in den Segelanweisungen entfallen können.
  • WR40: wird „Y“ an Land gezeigt, dann gilt diese Regel auch auf dem Wasser, vom Ablegen bis zum Anlegen. Die Flagge braucht auf dem Wasser nicht mehr gezeigt werden und gilt trotzdem.
  • WR55: die unerlaubte Abfallbeseitigung war bisher meist in den Segelanweisungen geregelt, sie ist nun im Regelwerk verankert.
  • WR60 ff. die Regeln rund um die Proteste wurden deutlich überarbeitet.
  • WR69 – unsportliches Verhalten- wurde komplett umgeschrieben.
  • Anhang P – Einsatz von Schiedsrichtern auf dem Wasser – wurde überarbeitet.

 

In Summe empfiehlt sich der Besuch eines Regelseminars und/oder ein Selbststudium mit Hilfe der neuen WR und den Unterlagen von Herrn Finckh.

Jasmin Schmidt erfolgreich in Italien

imperia7Am Mittwoch (07.12.) begab sich Jasmin Schmidt aus Britz auf den Weg zu einer Regatta. Aber diesmal war es ganz anders als sonst.
Traditionell wird der Europacup der 420er Bootsklasse im Winter vor der ligurischen Küste in Italien beim Yachtclub von Imperia ausgetragen. In diesem Jahr war diese Regatta mit über 180 Booten aus 16 europäischen Ländern sehr stark besetzt,davon alleine 49 Damenteams.

Eine Regatta segeln am 3. Advent, bedeutete für Jasmin und ihre Betreuer, mit den Booten auf dem Anhänger hinter dem Auto über die Alpen zu fahren. Ihre Vorschoterin Nele Willms dagegen steuerte einen Hafen an, der nicht am Wasser lag. Sie kam mit dem Flieger über Nizza zur Regatta.

Nach der Ankunft am Donnerstagmorgen wurden die Boote abgeladen und aufgebaut. Unter Leitung des Landesverbandstrainers der 420er, Jan Sternberg, ging es dann noch am Donnerstagnachmittag bei herrlichem Wetter zu einer Trainingseinheit raus. Für Jasmin und Nele war es erst die dritte Regatta, die sie gemeinsam segeln. Bei beiden Regatten hatten sie aber schon gezeigt, dass sie leistungsmäßig schon sehr weit oben stehen.
Am Freitagmorgen segelten sie dann bei strahlendem Sonnenschein und wenig Wind raus auf das Mittelmeer zum Start der ersten Wettfahrt. Leider hieß es draußen zunächst warten und es gab Startverschiebung auf dem Wasser. Dieses Warten zehrte sehr an den Nerven der Segler, denn man ist mental auf den Wettkampf und nicht auf das „Rumdümpeln“ bei Flaute eingestellt.

Als sich dann endlich mit der Thermik der Wind einstellte, ging es los mit der ersten Wettfahrt in dem stark besetzten internationalen Feld. Jasmin Schmidt und Nele Willms (Boot 53920) gelang ein hervorragender Start und sie erreichten mit der Führungsspitze die Luvbahnmarke. Von da an bauten sie kontinuierlich mit dem Spitzenfeld den Vorsprung zum Mittelfeld aus. Als zweites Deutsches Damenteam ging es auf der Outerloop-Bahn auf die zweite Kreuz, wo dann leider die Wettfahrt abgebrochen wurde, da der Wind nachließ.
Ärgerlich für die Beiden, aber sie zogen für sich das Fazit, dass sie, obwohl sie erst so kurz zusammen segeln und das auch noch mit einem fremden Boot, sie doch schon zur Spitze zählten.
Am Samstag ließ der fehlende Wind leider keine Wettfahrt zu und so nutzten die Teams die Zeit auf dem Wasser für Trainingseinheiten wie z.B. Rollwenden.
Am Sonntag ließen die Windverhältnisse nur eine Wettfahrt zu und statt wie geplant um 9:30 Uhr wurde diese erst um 11 Uhr gestartet. Bei wenig und wechselnden Winden ging es auf die Bahn und als fünftbeste deutsche Damenmannschaft überquerten sie die Ziellinie. In der Gesamtwertung war das dann Platz 27. Obwohl nur eine von acht Wettfahrten gefahren wurde, waren beide Seglerinnen hoch zufrieden mit der Leistung, die sie in Imperia abgeliefert haben. Ihr Resümee war, dass sie zu den Top Ten der Deutschen Damenmannschaften zählen und die nächste Saison sehr spannend wird, da sich das junge Team viel vorgenommen hat. Nele Willms und Jasmin Schmidt haben für sich erkannt, dass sie auch auf der internationalen Bühne des Segelsports angekommen sind und auch dort in der Zukunft ein Wort mitreden können.

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2. Lauf Seekreuzerregatta 2016

Nachdem der 1. Lauf dieser kleinen Regattaserie im Frühjahr dem fehlendem Wind zum Opfer gefallen ist, konnte gestern die Herbstversion problemlos über den Kurs gehen. Es gab genügend Wind, natürlich wie immer etwas wechselhaft… Die Ergebnisse sind veröffentlicht, ein paar Fotos gibt es noch:

Bericht zur IDM Pirat am Schwielochsee

Bericht zur IDM Pirat am Schwielochsee

Vom 17.-21.08.2016 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft der Piraten und Ixylon am Schwielochsee statt. Seit 1996, als ich meine erste Opti B Regatta hier absolvierte, sind mir der Verein und das Revier bestens bekannt und ans Herz gewachsen. Auch in den folgenden Jahren sind wir gern zum Schwielochsee gereist, da die Organisation auf dem Wasser und an Land keine Wünsche offenließ. Nachdem die letzte Saison für uns recht aktiv im Bereich „Piraten“ gestartet ist, gestaltet sich das Jahr 2016 etwas schwieriger.

Seit Januar erheitert unser holdes Familienglück nun unsere Mitbewohnerin Romy und neben Hausbau und Minimi verschoben sich die Prioritäten leider etwas. Die IDM stand jedoch fest in unserem Regattaplan, so dass sich unsere vereinseigene Werbellinsee-Regatta als kleine Vorbereitung anbot. Mit großem Interesse verfolgte ich die Meldezahlen für unsere Veranstaltung und nahm wohlwollend zur Kenntnis, dass auch Svenja und Butze sich auf unseren schönen Werbellinsee verirrten. Unsere Segel-Bilanz an dem Wochenende war desaströs, ehrlich gesagt bin ich vom Wasser gekommen, hab mich für die Veranstaltung gefreut, weil die Bedingungen wirklich top waren und unser eigentliches Segel-Leid an der Theke runtergespült.

Irgendwann auf dem Weg zu den Örtlichkeiten, zu fortgeschrittener Stunde, begegnete mir „Butze“, der an dem Wochenende mit Svenja einmal mehr gezeigt hat, wie Piratensegeln geht. Er begrüßte mich herzlich mit den Worten: „Mensch, Du musst doch mal das Segel dicht nehmen und anfangen Höhe zu fahren“ … ja und was soll ich sagen, er traf damit den Nagel auf den Kopf und bohrte nochmal ganz tief in der Wunde, denn das war auch mein Segel-Resümee des Tages. Es entwickelte sich ein interessanter Schnack, der mir aber an Ort und Stelle und zu der Uhrzeit auch nicht weiterhalf. Vielleicht lag es an der Steuertechnik, vielleicht sind wir als Crew zu leicht, vielleicht bin ich auch einfach nicht clever gesegelt…? Zweifel und Änderungsideen hatte ich reichlich. Am Ende war ich aber echt Happy, denn wir haben uns für Dienstag vor der „Deutschen“ am Schwielochsee verabredet und „Butze“ meinte: „Ich zeig Dir dann mal, wie das mit dem Höhe segeln funktioniert“ !

So begann die „Deutsche“ sehr entspannt für uns am Dienstag den 16.08.2016. Am Vormittag habe ich Christian abgeholt, den Bus beladen, ein paar Gewichte aus Vaddi’s Edelstahl-Sammelkiste ausgekramt (man weiß ja nie zwecks Vermessung), das Boot angehangen und auf zum Schwielochsee. Schon hier ist uns aufgefallen, dass alles recht entspannt war, denn Essen, Kühlschrank und all die schönen Sachen brauchten wir nicht. Frühstück hatten wir gebucht und das Abendessen ab Mittwoch war im Meldegeld inklusive, also perfekt!
Kaum angekommen, begrüßte uns Bernd Andersson und wies direkt darauf hin, dass hier zur „Deutschen“ großes Wiegen angesagt ist. Nun denn, für uns war es eine Premiere, aber wir waren ja gut vorbereitet. Die Auswahl des Stellplatzes lief auch gut und so standen wir oben auf dem Gelände in heiterer Gesellschaft neben Svenja und Butze, Magnus und Johannes und der gute Hegi baute auch gleich noch sein Zelt auf.

Nachdem unser Schlafgemach stand, ging es auf zum Boot und direkt zur Vermessung. Die Waage war scharf gestellt, nur das Anhängen gestaltete sich anfangs etwas schwierig, was sich aber letztlich nicht als Problem herausstellte und so sind wir mit 2-3 Kg Übergewicht durch die Vermessung gekommen. Unsere extra mitgebrachten Gewichte konnten wir kurzer Hand an Magnus abgegeben, der kurz davor war, Löcher in sein Boot zu bohren und irgendwelche unnützen Schienen einzubauen. Die Segel gingen am Mittwoch durch die Kontrolle, aber das passte alles noch wie letztes Jahr. Abends hat der Verein dann den Grill angemacht, der Bierwagen wurde getestet und so ließen wir den Abend in kleiner geselliger Runde ausklingen.

Am Mittwoch konnten wir in Ruhe ausschlafen und haben fast das Frühstück verpennt, was aber nicht so schlimm war, denn so fanden wir schon belegte Brötchen vor und der Kaffee wurde extra nochmal neu aufgesetzt, alles zur vollsten Zufriedenheit! Nachdem das mit dem Segeln mangels Wind eher schwierig war, freuten wir uns auf unsere erste Trimmschulung mit Butze. Vielleicht kurz zur Historie – wir haben das Boot übernommen und es fuhr auch gut. Jetzt sind wir aber schon eher eine leichte Crew und ich war der Meinung, dass muss sich ein bisschen ändern. Ja, und das Bisschen war leider alles bisschen doll falsch und endete demnach auch nicht gut. Ehrlich gesagt, habe ich völlig unterschätzt, wieviel 2-3mm an der einen oder anderer Stelle ausmachen können und das zwischen den Ergebnissen Welten liegen können. Aber egal, so haben wir das Schiff und die grundsätzlichen Maße bedeutend besser kennengelernt. Für einige Zusammenhänge haben Christian und ich noch eine Nacht gebraucht und haben uns diese am nächsten Tag noch einmal von Butze erklären lassen.

Es wäre auch vermessen zu sagen, dass wir jetzt alles zu 100% richtig verstanden und entsprechend eingestellt haben, aber was wir zu 100% sagen können ist, dass wir unglaublich viel über den „Piraten“ gelernt haben. Um das selbst herauszufinden, hätten wir sicher Jahre gebraucht und wären zwischendurch vermutlich 3x gescheitert. Somit möchten wir an der Stelle unseren persönlichen Dank aussprechen, dass Du lieber Butze, Deine Hand auf unseren Kahn gelegt hast!

Danach ging es für uns noch zur Anmeldung, die absolut freundlich und unkompliziert ablief. Wir erhielten 2 schicke Shirts, Essensmarken mit unserem Wunschessen und der Segelanweisung, die es nun zu sichten galt. Um 19:00 Uhr gab es Abendessen und im Anschluss die offizielle Eröffnung durch den Vereinsvorstand, Bürgermeister und Vorstand des Landessportbundes Brandenburg. Den Abend haben wir mit Daniel und Patrik vom Schwielochsee am Tresen verbracht und viel über alte gemeinsame Segelzeiten debattiert. Daniel ist auch der, der mich davon überzeugt hat „Pirat“ zu segeln und mit dem ich die ersten Einsätze als Vorschooter hatte.

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Der nächste Tag ließ einen schönen Abend zu, da der Start zur ersten Wettfahrt am Donnerstag um 13:00 Uhr angesetzt war. Gut ausgeschlafen und gefrühstückt, hieß es dann, Brötchen für das Wasser schmieren (im Frühstück ohne Thema inkl.), Corny und Sonstiges in Fress-Box packen, Boot aufbauen und um 11:15 Uhr zur Steuermannsbesprechung antreten. Da leichte Winde wehten, bedeutete es aber auch zeitig ablegen, denn die Anfahrt zur Regattastrecke nimmt gern eine Stunde in Anspruch. Wir waren pünktlich auf der Bahn. Zwei, drei Probeschläge und dann ging es los. Da die Xy’s vor uns gestartet sind, konnte man sich immer schon eine Idee holen, was gehen könnte. Wir haben uns sehr schnell für die linke Seite entschieden, Tonne starten und weiter nach links raus. Der Start war recht bescheiden, aber wir sind in der Nachstartphase gut frei gekommen und konnten unseren Kurs über links gestalten. Dazu kam, dass der Wind rechts deutlich schwächer war und das restliche Feld stand. Bis dahin lief alles super! Wir sind Top 5 an der Luvtonne angekommen.

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Auf der Zweiten Kreuz fuhren wieder links – wir waren uns unserer Sache sicher. Es kam leider anders und setzte 100 Grad nach rechts auch rechts wieder ein. Blöd gelaufen und nicht nach Plan. Das Gute war allerdings, dass wir schon recht weit vorn waren. Leider haben wir 2-3 sicher geglaubte Plätze wieder abgeben müssen. Die Vorwind war dann keine Vorwind und am Gate und war dann auch Bahnverkürzung mit Zieleinlauf. Am Ende konnten wir einen 6. Platz mitnehmen, was völlig okay war. Die Wettfahrtleitung um Anne-Gritt Denda musste den Kurs danach vollkommen umbauen, dafür kam der Wind jetzt ordentlich konstant aus Nord den See runter. Das sah alles sehr gut aus. Aus dem Dreieck wurde jetzt ein Up and Down, was sich anbot und so ging es in die Zweite Tageswettfahrt.

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Unser Plan ging mal wieder über links, Tonne starten, sauber rauskommen und mitnehmen was geht. So viel zum Plan. Unser Start war eine mittelschwere Katastrophe, aber wir haben es irgendwie geschafft uns über die Mitte frei zu fahren. Es folgte ein langer Steuerboard-Schlag und ich hatte seit langem wieder das Gefühl, dass wir Höhe fahren und nicht langsam sind. Mit Hegi in Luv, sah es jedenfalls ganz passabel aus. An der Luvtonne sind wir irgendwie um 15 rum angekommen, was ich im Leben nicht erwartet hätte. Auf der 2. Kreuz mit einem langen Backboard-Schlag, der sich auch richtig gut anfühlte, sind wir noch ordentlich nach vorn gekommen. Im Ziel war es dann ein 8. Platz. Das Erreichen von zwei einstellige Tagesergebnisse, für die doch sehr schwierigen Bedingungen, war absolut super. Die 3. Wettfahrt wurde für die Xy’s noch gefahren, was aber auch sehr beschwerlich aussah und mit Bahnverkürzung und Zieleinlauf am Gate endete. Wir hatten noch zwei Startversuche, der letzte endete mit einigen BFD Disqualifikationen, wovon der SC Schwielochsee selbst schwer getroffen wurde. Wer hätte schon gedacht, dass die hauseigene Wettfahrtleitung an ihren Vorstand und die Sponsoren ran geht…

Per Schlepp ging es zurück in den Hafen, wo schon das Anlegebier auf uns wartete. Das schmeckte auch wirklich gut, also schmeckte wirklich, wir waren mit unserer Tagesleistung sehr zufrieden und dazu kam das Gefühl wieder ein schnelles Schiff zu haben. In der Kombination alles, sehr, sehr, geil! Ein Blick auf die Ergebnisliste, in Summe der 6.Platz, alles schick. Nach dem Abendessen wurde dann per Glöckchen von Jörg Hinze die Ehrung der Tagessieger in beiden Klassen eingeläutet. Als Preise gab es regionale leckere Spirituosen. Im „Piraten“ haben an dem Tag Bernd Höft und Burkhardt Rieck mit zwei Tagessiegen einmal mehr Ihre Klasse unterstrichen. Gut, die Wetterprognose für Freitag sah wirklich sehr bescheiden aus, also haben wir das abends wieder mit dem Tresen ausgemacht. Dies kannten wir ja schon und so 2-3 Reserven hatten wir auch noch im Bus die alle werden mussten.

Als dann morgens Startverschiebung angesetzt wurde, kam uns das sehr entgegen. Christian hatte arge Schwierigkeiten, also hieß es: Duschen, Zähne putzen, Frühstücken und wieder hinlegen. Der Plan funktionierte super und gegen 13:00 Uhr ging es aufs Wasser. Nur leider war der Wind weg, als wir per Schlepp auf der Bahn waren. Nach einiger Zeit auf dem Wasser, gut also unser Großsegel wollte an dem Tag nicht am Mast hochgezogen werden, hieß es dann wieder per Schlepp zurück in den Hafen. Es musste keiner paddeln, das Anlegebier schmeckte trotzdem und wir waren gespannt auf den finalen Samstag.

Nach dem Essen sollten wieder die Tagessieger gekrönt werden, da es aber keine Wettfahrten gab und die Preise dennoch vergeben werden sollten, war Kreativität gefragt. So wurde unter anderem die erste Anmeldung des heutigen Tages am Startschiff belohnt und die Crew deren Boot plötzlich am Schwielochsee „verlustig“ war. Für den Abend war noch unsere KV-Versammlung angesetzt, bei der es diverse Updates zur Euro2017 und den nächsten Austragungsorten der IDM gab. Ines und Hapo sorgten mit einem Fass Freibier für eine wunderschöne Getränkeuntermalung (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Euch beide) und so wurden viele Themen offen und konstruktiv in der Bootshalle des SCS diskutiert. Der Tag endete für uns deutlich eher, da der Windfinder für morgen 8 – 10 kN aus Süd prognostiziert hat, wobei für Freitag auch 5kn angesagt waren, von denen wir nicht viel mitbekommen haben.

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Als wir am nächsten Morgen aufgestanden sind, war schon klar, heute wird gesegelt! Wir hatten beide gute Laune und Lust aufs Wasser. Also Frühstücken, Sachen packen und auf geht‘s. Per Schlepp sind wir pünktlich zum Start der 3. Wettfahrt gekommen. Es sah mal wieder nach links aus, denn irgendwie stand da mehr Wind und die Xy’s haben das auch so vorgemacht. Also verfolgten wir den altbekannten Plan, Tonne starten und über links durchwurschteln. Unser Start war eher mittelprächtig, aber links zog der Wind an, und in der in der Mitte was es definitiv mäßiger. An der Luvtonne um 10 angekommen, ging es mit Vorwind wieder runter. Nachdem die Erste Kreuz über links gut ging, verfolgten wir den gleichen Plan für die Zweite Kreuz, hier aber links mit Anschlag und so sind wir als 2. wieder an der Luvtonne angekommen.

Der Vorwind rückte das Feld wieder dichter zusammen. Nur die Zielkreuz wollte nicht so laufen, wie wir es uns gedacht haben. Am Ende ein 5. Platz. Da war irgendwie mehr drin, aber wir waren in Summe trotzdem zufrieden. Denn 3 Wettfahrten und einen richtigen Streicher hatten wir noch nicht, was vielen anderen nicht so ging. Es stand die 4. Wettfahrt an und die Wettfahrtleitung hat den Kurs etwas mehr nach rechts verholt. Wir wollten dennoch bei der alten Taktik bleiben und wieder über links kommen. Wie schnell man auch ganz hinten landen kann, durften wir so auch erfahren. Nach einem wundervoll schlechten Start, ging für uns links richtig in die Hose und so kamen wir diesmal in den Top Ten von hinten an der Luvtonne an. Egal, zählt ja trotzdem, nur irgendwie nach vorn kommen. Die Vorwind ging aber noch schlechter, zwischenzeitlich waren wir schon 2. von hinten und am Ende stand ein 32. Platz. Das haben wir jetzt weniger gebraucht und es musste demnach unser Streicher werden.

Also standen wir in der 5. Wettfahrt doch schon etwas unter Druck, denn noch einen Totalausfall konnten wir uns nicht leisten. Nach kurzer Analyse war klar, einfach mal vernünftig starten und nicht wieder ganz links ab parken. Ziel sollte sein, irgendwie vorn dabei zu sein und nicht noch einen richtig schlechten Lauf zu fahren. Unsere bevorzugte Seite am Start war mal wieder die Tonne, aber was nützt das, wenn wir wieder so extrem schlecht rauskommen. Also haben wir uns dazu entschieden einfach mal frei und aus der Mitte raus zu fahren. So hatten wir wenigstens alle Optionen. Der Start war sehr gut, dann direkt auf Steuerboard und erstmal Strecke machen – ja und dann setzte es rechts ein und drehte dazu auch noch schön weiter nach rechts. So richtig glauben konnten wir das nicht, denn als es bei uns anfing zu fahren, stand der Großteil noch auf der linken Seite und warteten auf Wind, den wir schon längst hatten und noch dazu mit dem für uns richtigen Dreher.

Wir haben uns dann recht schnell auf den 2. Platz vorgehangelt. Ein Bisschen was war auch für uns noch nach der Luvtonne aufzuholen. Auf der Zielkreuz sind wir mitten in das Xy Feld gefahren und waren im Ziel auf dem 3. Platz. Dass wir damit in Summe ganz gut liegen, war uns durchaus bewusst, aber die Einzelergebnisse der Anderen hatten wir nicht im Hinterkopf. Außerdem war zur Steuermanns – Besprechung die Rede von 4 Tageswettfahrten und 3 hatten wir jetzt absolviert. Auf dem Weg zum Start kam dann Jens Bauditz bei uns vorbei, der sich auf der Startkreuz auch über rechts anstellte und meinte schon, dass wir aktuell in Summe 3. sind.

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So richtig glauben und hören wollten wir das alles nicht und wie gesagt, wir hatten ja noch eine Wettfahrt offen. Der Wind wurde dann immer weniger. Man muss ehrlich sagen, auch die 3. Wettfahrt hatte schon ordentliche Windlöcher. Nach dem ersten Startversuch der Xy’s und einer zu erwartenden Regenfront, ist es dann richtig dünn geworden und so entschied die Wettfahrtleitung, keine weiteren Wettfahrten mehr zu fahren.

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Ich fand es richtig. Es kam zwar kein Unwetter, aber auch kein Segelwind. Die Offiziellen waren in den Tagen um ihren Job nicht zu beneiden, da die Bedingungen wirklich tricky waren, aber wir haben in Summe das Beste draus gemacht. Sicher kann man über die Verhältnisse diskutieren, die nicht einfach waren, doch am Ende ist das Ergebnis die Summe der getroffenen Entscheidungen auf dem Wasser und die musste jede Crew für sich treffen. Dass bei Bernd Höft und Burkhardt Rieck die Serie 1,1,2,2, (11) stand und sie damit unangefochten „Deutscher Meister der Piraten“ geworden sind, zeigt, dass die Summe ihrer Entscheidungen verdammt richtig war. Wie die das gemacht haben? Ja, das habe ich mich auch gefragt!? Aber man muss neidlos anerkennen, dass sie es gemacht haben! Und dafür zollen wir ihnen unseren größten Respekt und beglückwünschen sie zum „Deutschen Meistertitel“.

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Auf dem Weg in den Hafen waren wir sehr, sehr zufrieden, hatten noch unser Heimwegbier dabei und sind in aller Ruhe zurück gesegelt. Vom Pinnend, das ganz zum Schluss vorbeikam, haben wir uns die letzten Meter mitnehmen lassen. Zurück an Land kam uns Hegi schon entgegen und meinte, dass es wohl teuer werden könnte…
Nach dem Slippen haben wir unser Boot Richtung Ulli Vater geschoben, der mit seinem Wasserschlauch in Aktion war. Ja, wir vom Werbellinsee sind da schon etwas verwöhnt, aber da wir auch ein Wochenende später zur Pokalregatta wieder dabei sein wollten, hieß es richtig saubermachen, streicheln und trockenlegen. Dazu gab es in gewohnter Manier das typische Anlegebier, was wir uns in trauter Zweisamkeit am Schiff schmecken ließen.

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Die Siegerehrung wurde pünktlich um 20:00 Uhr durchgeführt und siehe da, wir haben es wirklich mit Platz 3 auf das Podium geschafft. So darf ich meinen ersten Bericht für die Piraten-Seite schreiben. Die Deutscher Meister, souverän wie bereits beschrieben, sind Berndt Höft / Burkhardt Rieck, Platz 2 ging an Daniel Reinsberg / Alfred Seeger und Platz 3 belegten wir Zwei. Ja, da sind wir jetzt ganz schön stolz auf uns. Okay, der Wind hat uns etwas in die Karten gespielt, da wir eben recht leicht sind. Der Butze hat uns das Schiffchen wieder richtig schnell eingestellt und segeln konnten wir dann noch selbst ganz gut.

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Was für mich völlig neu war, war die Geschichte mit dem Gurkenglas… und den Wanderpokal habe ich bisher auch nicht unter die Lupe nehmen können, ging letztes Jahr in Warnemünde wirklich unter. Schließlich gab es ja auch in unserem Verein diverse Altmeister, die sich hier verewigen durften. Den Bierbrauers, Nordhoffs und Stuggi’s sei Dank! Hannelore Bauditz kam direkt mit dem großen Gurkenglas an und meinte „Jungs, also Ihr müsst jetzt und zwar richtig“ Gemacht, getan,… und dann gab‘s die Story zum Gurkenglas… und endete mit dem: „und dann kam irgendwann der Stuggis, der hat das Ding dann geschliffen und bemalt und seitdem weilt es in unseren Kreisen“ Ja, der Kurt Stuggis, zu dem ich doch einen sehr guten persönlichen Bezug habe, da er mich noch von vor 1996 im Opti auf dem Wasser kennt und bei vielen Trainingslagern und Regatten betreut hat, quasi mein erster Coach, der mich zum Segeln gebracht hat, schon irgendwie alles abgefahren…!

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Gut, nachdem wir das dann verdaut hatten, nahm der Meisterabend seinen meisterlichen Gang. Höfti ließ sich nicht lumpen und hat direkt noch ein Fass Bier springen lassen, die Live-Band spielte, das Bier floss, der Tresen brummte und der DJ legte sich danach auch ins Zeug. Wir hatten noch sehr interessante Diskussionen über die Piratenklasse, sonstige Veranstaltungen, das Segeln und was uns sonst alles so das Leben schönmacht. Abschließend kann ich nur sagen, es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die durch ganz viel Engagement der Mitglieder getragen wurde. Ob auf dem Wasser oder an Land. IHR ( Wettfahrtleitung, Bojen-Leger, Jury, Vorstand, Tresen-Bedienung, Frühstücksfeen, Redner, Sponsoren, Bier-Zapfer, Ordnungskräfte, Organisatoren und wer alles dabei war) habt die Tage zu einem unglaublich schönen Ereignis gemacht!!!

Dafür unser riesiges Dankeschön!

Beil 4375,
Christian Eckart
Christopher Jantz

(Die Bilder wurden uns vom SC Schwielochsee zur Verfügung gestellt)

64. Werbellinseeregatta 2016

Unter Spinnaker
Knapp 100 enthusiastische Segler und Seglerinnen trafen sich am vergangenen Wochenende zur nunmehr schon 64. Werbellinseeregatta des Sportvereins Stahl Finow e.V. in der Wildauer Bucht und unterstrichen damit erneut die Bedeutung dieses Termins im Regattakalender.

Gemeldet waren genaue 93 Segler/Innen aus 21 Vereinen, die auf 37 Booten starteten. Die 19 Jollenkreuzer (Drei-Mann-Besatzung) sowie die 18 Piraten (Zwei-Mann-Besatzung) vertraten dabei die Seglerelite aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, wobei es in beiden Bootsklassen in erster Linie um die Vorbereitung auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften ging.

Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann vom Gast gebenden SV SF hatte in diesem Jahr offenbar Glück mit dem Wetter und eine gute Nase für den Wind. Am Sonnabend ließ er beide Felder nacheinander jeweils drei Wettfahrten segeln, für die Jollenkreuzer den so genannten Olympischen Kurs mit Zusatzdreieck und für die kleineren Piraten den Kurs ohne Dreieck.

Mit dem ersten Start ging es um 11.00 Uhr für die Kreuzer auf die ca. neun Kilometer lange Strecke zwischen Altenhof und Spring. Bei frischem Westwind brauchten die schnellsten Boote nur knapp eine Stunde bis ins Ziel und auch die langsamsten nur ca. zwanzig Minuten länger. Aufgrund einer leichten Drehung des weiter auffrischenden Windes (bis Stärke 5) mussten dann die Bojen in Luvrichtung noch einmal etwas verlegt werden, bevor es ohne Pause in die Wettfahrten zwei und drei ging. Der Wind hielt durch und auch ein kurzer Regenschauer zwischendurch war zwar unangenehm, beeinträchtigte den Ablauf aber nicht weiter. Pünktlich um 15.26 Uhr passierte das letzte Boot die Ziellinie und nahm Kurs auf den Hafen –keine Minute zu früh.
Denn unmittelbar danach kam eine Wetterfront aus Richtung Westen über den See, die es in sich hatte. Nach einem kurzen Starkregen fegte eine Windböe mit bis zu acht Stärken über den See. Zum Glück hatten die meisten Boote jetzt bereits den rettenden Hafen erreicht. Die wenige noch auf dem See verbliebenen Jollen und Kreuzer aber mussten „abwettern“, d.h. die Segel einholen oder streichen und schützende Uferbuchten aufsuchen, um Sachschäden oder Schlimmeres zu verhindern.
Die ebenfalls völlig durchnässten Bojenleger- und Schiedsrichter-Crews schleppten diese Boote dann im Nachgang in den Hafen. Die offenbar sicherheitshalber unmittelbar alarmierte und sehr schnell vor Ort erscheinende Wasserschutzpolizei, die natürlich über die Regatta informiert war, musste so glücklicherweise nicht eingreifen. Dennoch Danke der Umsicht!

Am Sonntag dann folgten noch zwei weitere Wettfahrten in beiden Klassen, bei etwas schwächerem, aber drehendem Wind, ebenfalls aus westlichen Richtungen. Statt Regen herrschte jetzt dauerhafter Sonnenschein, so dass Material und Segelzeug zwischen 10.00 Uhr und 12.30 Uhr wieder trocken gesegelt werden konnten. Denn auch in der Nacht hatte es noch mehrfach stark geregnet.
Bei den 20er-Jollenkreuzern waren wieder einige „alte Bekannte“ am Start, die sich auch über alle fünf Wettfahrten ein äußerst spannendes Rennen um Sieg und Platzierung lieferten und tatsächlich erst mit der letzten Wettfahrt darüber entschieden. Beispielhaft siegte die Berliner Crew um Christian Friedrich (Boot 1400, Segel-Vereinigung Unterhavel) mit sieben Punkten und darunter zwei Siegen nur mit einem Punkt Vorsprung vor der Berliner Crew um Jens Magdanz (Boot 1320, Segel-Club Argo) mit ebenfalls zwei Siegen. Und auch der Dritte im Bunde war ein Berliner: Punktgleich zum Zweiten, aber mit nur einem Sieg kam Jörg Witte auf dem Boot 1441 mit seiner Crew in die Schlusswertung. Bestes Brandenburger Team wurde die Crew um den Vorsitzenden der Klassenvereinigung Andreas Hirsch von Einheit Werder auf Platz 5 (20 Punkte).

Die Gastgeber selbst waren bei den 20er-Jollenkreuzern auch mit fünf eigenen Teams am Start, konnten aber aufgrund ihres Materials mit den Spitzenseglern naturgegeben nicht mithalten. Um dies zumindest zum Teil auszugleichen, wurde zusätzlich der Rennwert des jeweiligen Bootes berücksichtigt. D.h. es wurde für jeden Teilnehmer die gesegelte Zeit individuell gemessen und mit dem so genannten Yardstick-Faktor multipliziert, eine ordentliche Leistung für Zielschiff und Org-Büro (neudeutsch: „Raceoffice“).
Dadurch wurde insbesondere für die langsameren Boote ein Ausgleich für die ersegelten Platzierungen erreicht. Um dies auch zu dokumentieren wurden abschließend die Teams der langsamen Boote noch in einer gesonderten Wertung geehrt, denn beispielsweise erreichten die Stahl Finower um Stefan Lauk (Boot 779) aufgrund des hervorragenden seglerischen Könnens insgesamt damit Platz acht und ließen damit drei deutlich schnellere Boote hinter sich. Und selbst die langsamste Crew um den 84-jährigen (!) erfahrenen Skipper Hansi Gerlach (Holzboot 465, Rennwert 114!) ließ in der Gesamtwertung noch fünf schnellere Boote hinter sich. Darunter im Übrigen auch ein Boot mit sehr geringem Yardstick-Faktor, denn dessen Crew hatte am Sonntag zweimal nacheinander einen Frühstart gemacht und nicht korrigiert. Dies bedeutete die jeweilige Disqualifikation und damit den letzten Platz in der Wettfahrt.

Ältester 20er an der Bojek
Ansonsten hatte die Hauptschiedsrichterin Annegret Denda vom SC Schwielochsee zum Glück wenig zu tun. Es gab keine Proteste und größeren Regelverstöße. Unbestätigten Informationen zufolge sollen zwar einige Regattateilnehmer in der zweiten Wettfahrt einmal die falsche Boje gerundet haben. Aber da sich offenbar niemand Anderes dadurch benachteiligt fühlte, wurde dies nur per se mitgeteilt und nicht ausdrücklich angezeigt…
Wesentlich einheitlicher als bei den großen Booten war das Leistungsniveau bei den Piraten. Trotz Stecken von ebenfalls jeweils guten sechs Kilometern kam bei allen Wettfahrten das gesamte Feld innerhalb von wenigen Minuten in Ziel, in der Wettfahrt zwei z.B. innerhalb von nicht einmal vier Minuten. Dabei gab es dann regelmäßig mehrere „Fotofinishs“ , d.h. das gleichzeitige Passieren der Ziellinie durch mehrere Jollen. Bei einer gedachten Linie zwischen einer sich in Wind und Wellen bewegenden Boje und einem auch nicht ganz fest liegenden Zielschiff bedeutete dies Hochspannung für die Zielcrew um Vereinschef Toralf Reinhardt.
Dennoch wurden alle Platzierungen korrekt bestimmt und der Sieg ging verdient an die aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen gemischte Crew Svenja Thoroe und Karsten Bredt mit sechs Punkten aus zwei ersten und zwei zweiten Plätzen. Auch die im Gedenken an den leider viel zu früh verstorbenen Stahl Finower Ausnahmesegler Horst Bierbrauer (u.a. mehrfacher DDR-Meister) ausgesegelte Sonderwertung der jeweils „Ersten Kreuz“ gewann das Team ungefährdet.
Da bei fünf Wettfahrten das jeweils schlechteste Ergebnis gestrichen wird, brauchten die Beiden zur letzten Wettfahrt schon gar nicht mehr anzutreten, da die Zweitplatzierten Marko und Thomas Andersohn vom SC Schwielochsee bereits rechnerisch keine Chance mehr auf den Sieg hatten (Ergebnis: 10 Punkte). Dritter wurde übrigens die Berlin-Brandenburger Crew Detlef Hegert und Mathias Haase (13 Punkte).
Stahl Finow war in dieser Klasse diesmal nur mit einem Team vertreten: Regattaobmann Christopher Jantz und Jugendwart Christian Eckart zeigten, dass sie das seglerische Einmaleins durchaus beherrschen und kamen in dem starken Feld auf Rang sechs in der Bierbrauer-Wertung und Rang zwölf im Gesamtfeld.
Beim Setzen des Spinnakersk
Nächster Termin wohl nicht nur für diese beiden Piratensegler ist jetzt die Deutsche Meisterschaft in zwölf Tagen auf dem Schwielochsee. Es wurde sich bereits zum Kräftemessen verabredet.

Toralf Reinhardt

Pirat H-B-Pokal

Pirat Gesamt

20erJK gesamt

 

Teilnehmerrekord beim 2. Askaniercup

Jasmin Schmidt bei der Wende
Jasmin Schmidt bei der Wende

Doppelter Erfolg für Stahl Finow: Mit 156 Meldungen in den fünf Bootsklassen Laser Radial und Laser 4.7 sowie Opti A, B und C wurde beim 2. Askaniercup auf dem Werbellinsee am 25.+26.06.16 ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und mit dem Bernauer Niklas Schulz konnten die Gastgeber in der größten Klasse auch den Sieg einfahren.

(Und mit Platz 2 für Jasmin Schmidt aus Britz, zeigte sich hier eine deutliche Dominanz der einheimischen Segler.)

Angeregt durch den Brandenburger Landestrainer Jan Müller, hatte sich der Verein entschieden, erstmals den Askaniercup der Laser-Segler gemeinsam mit der großen Opti—Ranglisten-Regatta auszutragen. Dadurch wurde zwar der organisatorische Aufwand wesentlich erhöht, aber insgesamt wird es damit in diesem Jahr bei Stahl Finow eine Veranstaltung weniger geben. Und vor allem wurde der Termin damit für Eltern bzw. Vereine, deren Kinder in verschiedenen Altersklassen starten, attraktiv.

Beispielsweise reisten kurzfristig am Sonnabendvormittag noch fünf hervorragende polnische Segler aus Stettin an, darunter die vier Geschwister Cymerman. Und während der älteste Bruder Jakub mit zwei Siegen in vier Wettfahrten Platz 2 bei den Laser 4.7 holte, erreichten seine jüngeren Geschwister Maks und Asia Platz 4 und 10 (von 46) bei den Optis A sowie Maciek den Platz 35 (von 65) bei den Optis B. Und auch der fünfte polnische Teilnehmer Filip Miloszewski wurde letztlich nach zwei Siegen in vier Rennen in der Klasse Opti A nur knapp von Cosima Schlüter aus Berlin geschlagen, die die beiden anderen Wettfahrten gewann und die besseren weiteren Platzierungen hatte. Bester Brandenburger wurde hier Marino Rychlitzki von Einheit Werder auf Platz 3.

Veranstaltungsleiter Toralf Reinhardt hatte diesmal gleich drei Wettfahrtleiter mit im Boot, Christoph Laska für die Opti A und B, Frank Simonis für die Opti C sowie als Gast vom SSVaW Knut Hohenstein für die Laser-Klassen. Und um alle Sportler mit ihren Booten und Zelten unterzubringen, unterstützten die Kanuten von Stahl Finow die Segler durch die Bereitstellung ihres nahe gelegenen Geländes. Und auch die Gemeinde unterstützte den Event, indem erneut die Boots-Trailer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Eichhorst abgestellt werden konnten.

Schwierigkeiten bereite den Seglern naturgemäß vor allem das Wetter: Umlaufende bzw. drehende schwache Winde aus Ost bis Südost führten am 25.06. neben der seglerischen Ungeduld bei den größeren Bootsklassen zu mehreren Startabbrüchen. Im Angesicht der heraufziehenden Gewitterfront musste dann am frühen Sonnabend Nachmittag zudem der See geräumt werden, so dass bei den Laser-Klassen sowie den Opti A und B lediglich eine komplette Wettfahrt durchgefahren und gewertet werden konnte. Nur die zwölf Optis C schafften am Sonnabend drei Wettfahrten. So allerdings erwischte der Starkregen die Segler erst an Land und mit Ausnahme mehrerer undichter Zelte und einiger weg geflogener Segel blieben größere Schäden aus.

Am Sonntag mussten deshalb jeweils mindestens zwei Wettfahrten geschafft werden, um als Regatta auch Ranglisten relevante Ergebnisse zu generieren. Bei stabilen zwei bis vier Windstärken (10 – 11 Knoten) aus West konnten aber sowohl Knut Hohenstein als auch Christoph Laska mit jeweils beiden Bootsklassen drei Wettfahrten „durchziehen“, so dass sogar noch ein „Streicher“ für das jeweils schlechteste Einzelergebnis möglich wurde. Gesegelt wurde im Übrigen meist fair und sportlich, was aber auch an den fünf eingesetzten Wasser-Schiedsrichtern liegen kann. Jedenfalls wurde im Ergebnis kein einziger Protest eingereicht, wenn auch einige zu schnelle Starter auf dem Wasser mit der Black-Flagg-Regel disqualifiziert und andere Segler wegen „unerlaubten Vortriebs“ gemahnt werden mussten. Wegen unerlaubten „Schleppens in der Vorbereitungszeit“ führte Wettfahrtleiter Laska zudem zwei persönliche Gespräche mit den betroffenen Seglern, Eltern und Trainern.

Neben Sieg und Platz 2 bei den Lasern Radial, erreichten die Stahl Finower Tom Zwicker Platz 6, Julie Bailleu Platz 10, Ole Kardokus Platz 16 und Friedrich Kräft Platz 17 bei den Lasern 4.7. Sieger wurde hier Lorenz Schüler aus Bad Saarow. Bei den Optis A wurde Theresa Schmidt 38., bei den Optis B gingen die Plätze 22 an Nils Grosse und 32 an Joelle Bailleu. Ähnlich wie bei den Optis A holte den Gesamtsieg hier eine Berliner, nämlich Charlotte Royeck mit 13 Punkten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Friedrich Klose aus Kirchmöser und Jacob Schäcke vom Potsdamer Seglerverein.

Besonders freute sich auch Edwin Fielitz vom Gast gebenden Verein, der bei seiner allerersten Regatta in der Klasse Opti C insgesamt zwar „nur“ den vierten Platz holte, aber immerhin zwei der fünf Wettfahrten gewonnen hatte! Die Plätze 1, 2, 3 und 5 gingen hier zum Yachtclub Berlin-Grünau. Glückwunsch!

Nächster Höhepunkt im Verein wird jetzt die traditionelle Werbellinseeregatta sein, aufgrund der danach auf dem Schwielochsee folgenden Deutschen Meisterschaft in den Klassen Pirat und XY-lon erstmals bereits am ersten Wochenende im August.

Alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de .

Toralf Reinhardt

Edwin Fielitz bei Tonne 1
Edwin Fielitz bei Tonne 1

Bilder von den Opti A und B beim Askaniercup 2016

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Edwin Fielitz bei Tonne 1

Wende bei den Lasern

Stahl Finow erfolgreich beim 2. Werlcup

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(Auf dem Bild: die drei besten Stahl Finower Segler und Schiedsrichter Christoph Laska)

Die zweite Ranglistenregatta des Saarower Segler Vereins am Werl e.V. (früher Pneumant Fürstenwalde) fand am vergangenen Wochenende unter sehr schweren Bedingungen für Wettfahrtleitung und für die Segler auf dem Scharmützelsee statt und  Stahl Finow war mit fünf Startern dabei.

Ranglistenregatten sind für die Segler notwendig, um Punkte für die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die Europameisterschaft oder sogar für die Weltmeisterschaft zu sammeln. Voraussetzung für eine Einstufung als Ranglistenregatta ist, das mindestens drei Wettfahrten gesegelt werden, wobei zumindest bei einer Wettfahrt 10 Boote pro Klasse starten müssen.

Bei strahlendem Sonnenschein und in Spitzen immerhin 14 Knoten Wind konnte der Wettfahrtleiter Knut Hohenstein am 28.5.2016 pünktlich um 11.00 Uhr die erste Wettfahrt starten. Es starteten zunächst 13 Laser Radial und dann fünf Minuten später 18 Laser 4.7.

Leider schlief der Wind zunehmend ein. Da die Wetterprognose jedoch sehr unsicher war und sich auch fast stündlich die Berichte änderten, entschied die Wettfahrtleitung die Wettfahrt durchzuziehen, auch wenn die Segler sich von Windböe zu Windböe ins Ziel hangeln mussten. Danach ging aber leider gar nichts mehr. Der Wind war weg.

Am Sonntag wurde der Start um eine Stunde vorverlegt. Um 10.00 Uhr der erste Start. Wind aus Ost mit drei Windstärken. Plötzliche Winddreher mal in Richtung Nord und mal in Richtung Süd machten aus einem Kreuzkurs einen Anliegerkurs und ein Halbwindkurs wurde zum Vorwindkurs. Ziel für die Wettfahrtleitung war es, im Interesse der Segler zumindest drei Wettfahrten für die Wertung als Ranglistenregatta zu bekommen. Der Wind war gnädig und drehte auch immer wieder in die Ausgangslage Ost zurück. So konnten nach kleinen Korrekturen am Kurs an diesem Tag insgesamt drei Wettfahrten gesegelt werden. Mit der Wettfahrt aus dem Vortag war also mehr als das Notwendige erreicht und die Segler hatten die Möglichkeit, die schlechteste Wettfahrt aus der Wertung zu streichen.

In der Gesamtwertung gewann die Wettfahrten bei den Lasern Radial Alexander Schmidt von dem Sportverein Stahl Finow e.V. ,Abteilung Segeln, punktgleich vor seinem Vereinskameraden Niklas Leo Schulz. Nach verpatztem Start am Sonnabend hatte Schmidt am Sonntag mit einem fünften begonnen und dann die letzten beiden Wettfahrten gewonnen. Am Samstag hatte dagegen Niklas Schulz gewonnen und am Sonntag einen 10., einen 4. und einen 2. Platz erreicht. Dazu kam –knapp hinter Anselm Klein von den Potsdamer Adlern- ein hervorragender vierter Platz für Jasmin Schmidt, ebenfalls Stahl Finow e.V.  Vom heimischen Scharmützelsee konnten sich von der Seglergemeinschaft Scharmützelsee (SGS) Aline Lenke erst auf dem sechsten und Alexander Ranft auf dem elften Platz wiederfinden.

Bei den Laser 4.7 gewann Philip Walkenbach vom Segelverein Potsdamer Adler e.V. vor Lorenz Schüler vom ausrichtenden Saarower Seglerverein am Werl. Friedrich Kräft mit Platz 12 und Ole Kardokus mit Platz 16 zeigten hier noch Entwicklungsmöglichkeiten. (-alle Ergebnisse unter SSVaW-)

Nächster großer Termin für alle Stahl Finower Segler wird wohl der Askaniercup am 25.-26.06.  auf dem heimischen Werbellinsee sein.

Toralf Reinhardt (mit SSVaW)