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optimist

Trainingslager 2016

Bojenrundung

Mit 76 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zeichnete sich das traditionelle Trainingslager der Segler von Stahl Finow in diesem Jahr vom 21.-26.08. erneut durch eine Rekordbeteiligung aus.

Neben einer starken Gruppe einheimischer Segler und Seglerinnen kamen die Teilnehmer von den Partnervereinen des Eberswalder Reviers, aber auch anderen Brandenburger und Berliner Segelvereinen.
Elf Anfänger waren in der Opti-Gruppe zu betreuen, von denen der Jüngste erst fünf Jahre alt war. Dazu kamen 28 weitere Optimisten in den Klassen A und B. In den größeren Ein-Hand-Klassen traten 15 Laser 4.7 und Radial sowie ein Laser Standard zu Training an und in der Zwei-Hand-Bootsklasse 420er trainierten 21 Jugendliche auf zehn Booten. Betreut wurden sie von zwölf ehrenamtlichen Trainern und umsorgt von einer Küchencrew von weiteren sechs ehrenamtlichen Sportlern.

Eröffnet wurde das Trainingslager in diesem Jahr bereits am Sonntagmittag durch den seinen Leiter Maik Jäckel, den stellvertretenden Jugendwart von Stahl Finow. Nach dem Mittag sollte dann nach der Vorstellung der Trainer und der Begrüßung ihrer Gruppen eigentlich die erste Trainingseinheit starten. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde aber lieber erst abgewartet und tatsächlich folgte einem Wolkenbruch artigen Regenfall eine Flaute, die jedes Segeln unmöglich machte. Am Montagvormittag war das Wetter besser und bei zwei Windstärken wurde am Vormittag in den einzelnen Gruppen zunächst mit einer Kennenlern-Wettfahrt begonnen, um die Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder und Jugendlichen herauszuarbeiten.

Ole und Theresa Jolie und Noel
Am Nachmittag folgte dann ein Manövertraining, d.h. Wenden und Halsen unter Kamera-Begleitung, wobei die Video-Sequenzen nach dem Abendbrot ausgewertet wurden.

Der Regeltag für die Sportler begann dabei um 07.15 Uhr mit Frühsport (am Montag z.B. Laufen und am Dienstag Schwimmen), es folgten das Frühstück um 08.00 Uhr und der Trainingsbeginn um 09.00 Uhr. Nach dem Mittag gegen 13.00 Uhr begann i.d.R. gegen 14.00 Uhr das Nachmittagstraining und nach dem Abendbrot 18.30 Uhr meist noch die Auswertung der Tagesleistungen. Nachtruhe für die kleinen Anfänger war um 21.00 Uhr, für die übrigen Optis um 21.30 Uhr und für die „großen“ Laser- und 420er-Segler um 22.00 Uhr.

Diesem Muster folgend wurde am Dienstagvormittag bei 2 -3 Windstärken weiter an den Manövern wie Wenden und Halsen gearbeitet. Am Nachmittag bei abnehmendem Wind und zunehmender Sonne wurden dann Dreiecke und schließlich rückwärts gesegelt, um die Bootsbeherrschung zu trainieren. Bis schließlich die Boote aufgrund völliger Flaute in den Hafen von Wildau zurück geschleppt werden mussten. Genutzt wurde die Flaute aber auch zur theoretischen Schulung: der erfahrene Wettfahrtleiter Christoph Laska erklärte so z.B. den Regattaseglern die neuesten Änderungen der Wettfahrtregeln, die entsprechend turnusmäßig zur Olympiade in Rio erfolgten.

Am Mittwoch setzte sich die Flaute fort, so dass das Training mit allgemeiner Konditionierung fortgesetzt wurde. Beispielhaft wurde vormittags ein Volleyball-Match zwischen Gruppen Laser und 420er durchgeführt, während die Optis das Kentern und Wieder-Aufrichten der Boote sowie das Schleppen im Verband übten. Am Nachmittag wurde die Wasserbeherrschung wie die Kondition der Größeren getestet und diese mussten ca. 70 Minuten parallel zum Ufer über den Werbellinsee bis hinter den Süßen Winkel schwimmen und dann zurück joggen, wofür sie nur 15 Minuten brauchten. Trotzdem besiegten sie am Abend noch in einem denkwürdigen Volleyball-Match ihre Trainer.

Am Donnerstag war der Wind zurück und am Vormittag konnte in allen Gruppen wieder gesegelt werden. Besonderen Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen dann am Nachmittag. Im „Free Sailing“ (d.h. jeder wie er will und so schnell er kann) ging es für alle quer über den See bis zum EJB. Dann wurden dort alle Boote zusammen gebunden und es ging gemeinsam zum Eisessen nach Altenhof. Abends folgte dann der traditionelle Elternabend mit einer Fotoschau der vergangenen Tage und am Freitagvormittag noch die Abschlussregatta mit jeweils zwei Wettfahrten in allen Gruppen bei gerade noch segelbaren wieder knappen zwei Windstärken.

Deutlich wurden hier die erreichten Erfolge und auch die noch erforderlichen weiteren Verbesserungen. Und fast alle Teilnehmerinnen gingen erschöpft, aber zufrieden und mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Erlebnissen in die letzte Ferienwoche.

Als der Leiter Maik Jäckel die Teilnehmer nach einem Dank an die Betreuer am Freitag nach dem Mittag dann mit dem üblichen „Goode Wind – Ahoi“ verabschiedete, nutzten einige Teilnehmer so gleich die Chance, sich vor Ort schon für das nächste Trainingslager 2017 anzumelden.
Die nächste Regatta folgte aber bereits unmittelbar am Sonnabend.

Toralf Reinhardt

133 Meldungen zur Opti-Regatta

Sieger C

Sieger C

Mit 133 Meldungen in den drei Bootsklassen Opti A, B und C setzte die diesjährige Ranglistenregatta beim Sportverein Stahl Finow e.V. erneut Maßstäbe im Hinblick auf die Teilnehmerzahlen. Und trotz Safadi-Triathlon war auch noch genug Platz auf dem Werbellinsee.

Als ausgesprochen günstig erwies sich hier wohl auch der Termin als letzte Ranglistenregatta in der Saison 2014/2015. Dadurch kamen sogar Teilnehmer aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, um sich noch letzte Punkte für die Teilnahme an den Internationalen Deutschen Jüngsten Meisterschaften zu sichern. Die weiteste Anreise hatten Sonja Tillwicks vom Segelclub Bayer Uerdingen und Tim Gericke vom Diessner Segel-Club (Bodensee). Die meisten Teilnehmer kamen aber natürlich aus Brandenburg und Berlin, gefolgt von Sachsen (u.a. Pirna, Chemnitz und Hoyerswerda) und den anderen östlichen Bundesländnern.

Sie heißen „Leefine“ oder „Luvfine‘“, „Sonnengott“ oder „Cassiopeia“, „Pinky“ oder „Piesepampel“ etc.; sind 2,30 m lang, kastenförmig und 1,15 m breit und haben ein Segel von 3,5 m² Segelfläche. Sie – das sind Boote vom Typ „Opti“, der internationalen Jüngstenbootsklasse schlechthin. Hier lernt die Mehrheit der Kinder das Segeln. 133 junge Seglerinnen und Segler bedeuten aber auch ca. 20 Trainerinnen und Trainer mit eigenen Schlauch- oder Motorbooten und über 200 Eltern, Großeltern und sonstige Angehörige in der Region.
Aber auch der organisierende Verein muss hier nicht nur Verpflegung und Anreise sicherstellen, sondern auch Boote slippen, Toiletten reinigen, Bojen und die gesamten Kurse legen und bei wechselnden Winden auch wieder verlegen…Das Team von 20 Freiwilligen aus dem Verein war durchaus gefordert!

Im Einzelnen gab es in den drei Bootsklassen A 60 Meldungen, B 60 Meldungen und C 13 Meldungen, wobei nur die Erfahrung der Kinder und Jugendlichen bestimmt, in welcher Klasse sie starten.

Nach der Eröffnung durch Wettfahrtleiter Christoph Laska und Regattaobmann Christopher Jantz ging es am Sonnabend pünktlich um 10.00 Uhr aufs Wasser und um 11.00 Uhr versuchte der Wettfahrtleiter den ersten Start in der Klasse A, zunächst mit dem Signal „Blauer Peter“. Wie auch in allen folgenden Wettfahrten führte dies jedoch zu einem allgemeinen Frühstart, so dass der Start nach mehreren Minuten mit der so genannten „Black-Flag“-Regel fortgesetzt werden musste.

Beim Setzen der „Black-Flag“ werden alle Teilnehmer für die Wettfahrt disqualifiziert, die in der Vorbereitungszeit über die Startlinie kommen. Dies betraf in der ersten Wettfahrt zwei, in der zweiten Wettfahrt sieben, in der vierten Wettfahrt sechs und in der letzten Wettfahrt einen Teilnehmer; disziplinierte aber zugleich alle anderen.

Bei knappen zwei bis sieben Knoten Windgeschwindigkeit aus West ging es dann über die Trapezkurse, wobei die A- und B-Segler von der gleichen Position (aber zeitlich versetzt) nahe der „Polizeibucht“ aus starteten und ins Ziel gingen. Für die jüngeren C-Segler wurde zwischen „Süßem Winkel“ und „Spring“ ein eigener, kürzerer Kurs gelegt und gestartet.
Für das Absolvieren der Strecke reichte der Wind gerade aus. Die leichteren Segler waren aber natürlich bevorteilt und Kenterungen oder größere Schadensfälle gab es dadurch nicht.

Nach dem Zieldurchgang der i.d.R. knapp eine Stunde dauernden Wettfahrten folgte jeweils eine kurze Pause und dann die nächste, so dass die Kinder doch mehr als fünf Stunden mehr oder minder körperlich und geistig angespannt auf dem Wasser waren und durch den wechselhaften Wind wie auch einen Regenschauer durchaus erschöpft wurden.
Der große Gewitterguss (mit voran gehender Windböe) am Samstagabend traf die jungen Segler dann aber zum Glück doch erst, als sie schon an Land waren und größtenteils auch bereits Abendbrot gegessen hatten. Es gab Klopse mit Kapernsoße…

Am Sonntag folgten ab 10.00 Uhr noch zwei (bzw. in der Klasse C eine) Wettfahrten, so dass nach fünf bzw. vier Wertungen in allen Klassen jeweils die schlechtesten gestrichen werden konnten. Gekämpft wurde hart! Da auch am Sonntag der Wind nur geringfügig stärker war als am Sonnabend, ging es dabei mehr um Taktik, Ausdauer und Beweglichkeit als um den Kampf mit den Elementen. Besonders anspruchsvoll war natürlich das jeweils mehrmalige Starten, werden hier doch in starkem Maße die Ergebnisse mit vorbestimmt.
Hier gab es dann – ein Selbstläufer – natürlich Nudeln mit Tomatensoße, als die Kinder vom Wasser kamen…

Im Ganzen wurde fair gesegelt. Die Wasserschiedsrichter mussten insgesamt nur selten einschreiten und auch Protestverhandlungen gab es nur zwei. In einem Fall hatte ein junger Segler aus dem süddeutschen Raum dabei auf Wiedergutmachung gegen das Schiedsgericht geklagt, nachdem er auf dem See angepfiffen und zu einer 720-Grad-Drehungsstrafe veranlasst worden war. Auf Wiedergutmachung konnte das Schiedsgericht aber nicht erkennen, denn seine Strafe auf dem Wasser war wegen „Wriggens“ (d.h. unerlaubtem Vortrieb durch starke Ruderbewegung) verhängt worden. Und auf seine Anmerkung, extra nach Brandenburg gekommen zu sein, um noch ein paar Punkte für die Rangliste zu bekommen, erhielt er den Tipp, doch besser zu segeln als zu wriggen…

Im Ergebnis dominierten bei den erfahrenen Opti-A die Berliner Segler, während bei den Opti B und C die Brandenburger zumindest die Sieger stellten.
In der Klasse A gingen Platz 1 und 2 an den Verein Seglerhaus am Wannsee mit Pascal Freund und Albert Paschen und Platz 3 an die Punkt gleiche Cosima Schlüter vom Berliner Yachtclub. Bester Brandenburger wurde Max Fiedler vom Segelclub Märkischer Adler auf Platz 8 und der beste Segler von Stahl Finow wurde Tom Zwicker auf Platz 14. Theresa Schmidt und Julie Bailleu von SVSF kamen auf die Plätze 42 und 44.
Sieger in der Gruppe B wurde Johann Emmer vom Segelverein Kloster Lehnin mit der hervorragenden Punktzahl von acht Punkt, gewertet wurden also drei Siege und ein fünfter Platz, gestrichen ein 15. Die Plätze zwei und drei gingen an die Berliner Lennard Wendler und Saskia Hermenau. Nils Grosse von Stahl Finow wurde hervorragender Siebenter, Ole Kardokus 20.und Joelle Bailleu 44.
In der Klasse C gingen die Plätze 1 und 3 an die Sportsfreunde Angeline Pukropski und Matti Rodrian vom Fürstenberger Yachtclub und Platz 2 an Skipp Frahm vom Segelverein Rahnsdorf aus Berlin.

Mit den Ergebnissen der Opti-A-B-C-Regatta bei Stahl Finow endete zugleich die Regatta-Saison und damit auch die Rangliste 2014/2015 und so zeichnete der Jugendobmann des Verbandes Brandenburgischer Segler Torsten Schmidt hier nach Abschluss der eigentlichen Siegerehrung auch noch die Ranglistenbesten des Vorjahres aus. Und während in der Wertung B der Sieger vom Werbellinsee Johann Emmer auch die Brandenburger Rangliste dominierte, konnte in der Wertung der Klasse A unser Tom Zwicker sich im Ergebnis aller Regatten des Jahres zumindest über einen sehr guten zweiten Platz freuen.

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

Die neue Saison 2015/2016 startet mit der Regatta am 22./23.08. in Lindow.

Toralf Reinhardt

Sieger B

Sieger B

Sieger A

Sieger A

Informationen zum Optimisten ABC in einer Woche

In einer Woche haben wir hoffentlich eine schöne Veranstaltung hinter uns gebracht, aber vorab wollte ich noch einige Dinge zur Vorbereitung veröffentlichen bzw. über einige Rahmenbedingungen informieren.

1. Die Meldezahlen bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre, etwas mehr als 100 Starter insgesamt. Es wird also wieder voll auf dem Gelände, bitte rutscht zusammen und lasst Euch am Eingang vom Gelände einweisen. So kriegen wir Euch und das ganze Zubehör gut unter. Wahrscheinlich werden wir auch wieder das Gelände der Abteilung Kanu von Stahl Finow mitnutzen, da sind wieder die Einweiser Eure Ansprechpartner.

2. Die Unterlagen zur Regatta gibt es in digitaler Form bei Raceoffice, aber natürlich gibt es die vor Ort auch in Papierform für alle Teilnehmer. Der Kursplan für AB wird als Aufkleber ausgegeben. Hier gehts zur Veranstaltung bei Raceoffice: https://www.raceoffice.org/optiabc2015

3. Straßensperren
An kommenden Wochenende wird auch der Werbellinseetriathlon durchgeführt, der mit etwas 1000 Startern eine sehr wichtige Veranstaltung für die Region ist. Allerdings führt das auch zu Straßensperrungen für die Radstrecken im Umfeld des Werbellinsees. Details zu den einzelnen Sperrungen finden sich hier http://www.safadi-werbellinsee-triathlon.de/index.php/regionales/anliegerinformation-strassensperrungen.html
Fazit: die Sperrung am Sonnabend betrifft eigentlich nur Gäste und Teilnehmer, wenn sie ein Quartier in Joachimsthal gewählt haben. Die Sperrung am Sonntag vormittag ist umfangreicher, also bitte entweder rechtzeitig wieder bei uns im Hafen sein oder alternative Verkehrsmittel benutzen.

4. Das WSA Eberswalde hat vor dem Hafen und auf dem See einige neue gelbe Bojen verteilt, Details unter http://map.openseamap.org/?zoom=16&lat=52.90624&lon=13.65805&layers=BFTTFFTFFTF0FFFFFFFF. Wir bitten insbesondere die Fahrer von Betreungsbooten um Beachtung, die Hafeneinfahrt ist nicht mehr so eindeutig…

Bitte meldet Euch, falls Ihr noch Fragen vorab klären wollt.
Wünsche Euch eine schöne Anreise und viel Spaß auf dem Wasser

Bericht zur Pokalregatta am Schwielochsee

Schwielochsee Pokalregatta in Jessern, die OPTI`s

Tag 1: 30.08.2014 6:30. Nils und Tom geweckt. 7:00 Uhr ist Abfahrt. Heute geht es nach Jessern zur 45. Schwielochsee Pokalregatta. Dort werden wir auf die anderen Segler des Vereins treffen, Friedrich, Theresa von den Optimisten und die Lasersegler. Bernd, Ruth, Daniel und Diana sind auch schon da und haben das Motorboot vorbereitet.

Die Aussichten sind schlecht, kein Wind laut Internet & Co. Aber wir besinnen uns auf die alte Segler-Regel „Es ist, wie es ist“. Also ab nach Jessern, schließlich sind wir durch das letzte Wochenende in Lindow schwer motiviert. Aber diesmal wird ein anderer Wind wehen, die Berliner sind wieder dabei. Das wissen wir.

8:45 angekommen. Nun geht das gewohnte Gewühl in Jessern los, Anmeldung, Boot aufbauen, Parkplatz sichern und verteidigen.

9:30 ist Steuermannsbesprechung. Das Wetter sieht anders aus als erwartet, es weht ein gutes Lüftchen. Das macht Mut. Da taucht Friedrich auf und sieht gar nicht gut aus, also die Entscheidung ab nach Hause ins Bett, schade, hier wollte er sich als neuer A-Segler ausprobieren. Um eine Person geschwächt, geht es dann auf`s Wasser. Drei Wettfahrten sind für heute angesagt, eine für morgen. Nach einer nicht endenden Schleppfahrt sind wir am Start angekommen. 11:00 soll es losgehen, aber es dauert bis es losgeht. Der Wind dreht gewaltig, Verschiebung, Neustart, Abbruch…unruhige Kinder. Und so sollen es an diesem Tag nur zwei Wettfahrten werden, die zweite mit BFD für 14 Opti A. Das gibt Gesprächsstoff für den Abend, der nach gemütlichem Zusammensein und langer Disco endet.

Tag 2. Er beginnt wie erwartet. Grau, etwas Regen, kein Wind. Nach den Turbolenzen gestern sollen aber zwei Wettfahrten gesegelt werden, damit auch ein Streicher möglich wird. Also geht es früh auf den See. Es gibt viel zu verteidigen, Tom liegt nach den zwei Wettfahrten auf Platz 1 in Opti A. Es wird schwer, das zu verteidigen. Es gibt ja genug BFD, die gestrichen werden können. Aber erst mal brauchen wir Wind. Und der kommt auch pünktlich zum Start, so dass die beiden Wettfahrten mit kurzem Kurs gesegelt werden können. Dann kommt der strömende Regen.

Am Ende kann Tom einen Super 3. Platz verteidigen, punktgleich mit Platz 2. Gratulation!

Aber auch unsere anderen Optis haben sich tapfer geschlagen:

Theresa Schmidt             Platz 35                OPTI A

Nils Grosse                        Platz 36                OPTI B

Friedrich Kräft                  mit doppelter Kraft zur nächsten Regatta

Bei der Siegerehrung können wir noch einige Namen von Stahl Finow hören, bei den Lasern. Es lohnt sich, auch diese Ergebnisse zu studieren.

Uwe Zwicker

Stahl Finows Trainingslager wieder das größte im Land

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer

Fünf Tage erfolgreiches EWE Junior Sailing Cup

Mit 75 Teilnehmern war das Trainingslager der Segler von Stahl Finow vom 10.-15.08.14 erneut das größte im Land Brandenburg. Neben den Vereinsmitgliedern waren insbesondere die Trainingspartner aus dem Landesstützpunkt Eberswalde aber auch aus Vereinen in Storkow, Erkner, Lindow, Fürstenberg, Brandenburg, vom Schwielochsee und aus Potsdam vertreten. Einzelne Kinder und Jugendliche kamen zudem aus Berlin.

Gesegelt wurde in den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Laser Radial sowie 420er, wobei die stärkste Gruppe die 27 Opti-Regattasegler und –seglerinnen in den Gruppen A und B bildete. Hier wurde traditionell auch eine Anfängergruppe von sechs Kindern betreut. Und -erstmals für den Verein- gab es darüber hinaus eine siebenköpfige „Krümelgruppe“ von Kindern im Vorschulalter, die spielerisch an das Segeln herangeführt werden sollten. Jüngster Segler wurde damit der dreijährige Lennox, der ursprünglich gar nicht eingeplant war, aber mit den älteren Kindern immer mitlief und so schließlich auch mitsegelte….
Ältester Teilnehmer war im Gegensatz dazu der 19-jährige Carl Duhn als Steuermann auf einem der neun 420er, der einzigen Zwei-Hand-Jolle.
Geleitet wurde das Trainingslager traditionell von Jörg Reißland, der sich ebenso wie gewohnt auf sein ehrenamtliches Team von knapp 20 Betreuern, Trainern und Übungsleitern stützen konnte. Für das Trainingscamp nominiert wurden die 75 jungen Segler von Christian Eckart, dem Jugendwart des SV Stahl Finow und Leiter des VBS-Landesstützpunktes Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem „frisch gebackenen“ Brandenburger Landestrainer Jan Müller. Es gab wieder wesentlich mehr Interessenten, als das Vereinsgelände an Kapzität zulässt.
Die Anreise der Teilnehmer begann am Sonntagnachmittag parallel zur Abreise der Teilnehmer der 62. Werbellinseeregatta und nach pünktlichem Wecken (ab 07.00 Uhr ) und Frühstück ging es ab Montagvormittag jeden Tag bis einschließlich freitags mindestens zwei Mal zum Training aufs Wasser. Bei permanenten drei bis vier Windstärken meist aus Südwest konnte durchgängig (anders als in manchen Wind armen Vorjahren) individuell, in Gruppen und/oder gezielt trainiert werden; sowohl das Boots-Handling als auch Regatta-Theorie und Taktik. Begleitet durch eine Videokamera, konnten auch Fehler und Probleme gut aufgenommen und anschließend an Land zur weiteren Optimierung ausgewertet werden.
Für die Krümelgruppe wurde als einzige Ausnahme noch eine Fahrt in den Eberswalder Zoo organisiert und natürlich durften die „Kleinen“ immer zuerst zum Essen, mussten aber auch zuerst ins Bett…
Besonderer Höhepunkt war wie in jedem Jahr der traditionelle Eltern-Donnerstag-Abend. Neben der DIA-Show mit den Bildern vom Trainingslager hatten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, den „Seil- und Knotenkünstler“ Dieter Ott live zu erleben und sich mit den ehemaligen „Profiseglern“ Heiko Seelig und Lukas Feuerherd auch unmittelbar auszutauschen. Mit dabei waren u.a. auch Theresa und Jasmin Schmidt aus Britz, Valerie Brunsch aus Birkholz, Nils Grosse aus Tornow, Anselm Klein aus Phöben sowie Friedrich und Richard Reuter aus Lindow.
Heiko Seelig, früherer Vize-Europameister in der olympischen Bootsklasse 470er (dem Folgeboot der 420er-Klasse) und Lukas Feuerherd, ehemaliger Lasersegler im „Sailingteam Germany“ (Nationalmannschaft) gaben ihre persönlichen Erfahrungen am Werbellinsee an den Segelnachwuchs sogar an mehreren Tagen weiter.
Der Energiedienstleister EWE unterstützte in diesem Jahr das Seglernachwuchstraining beim Sportverein Stahl Finow, Abteilung Segeln, weshalb es diesmal den Titel „EWE Junior Sailing Camp“ tragen durfte. „Nachwuchsförderung ist für EWE eine Herzensangelegenheit“, so Heiko Seelig, im Hauptberuf jetzt Vertriebsleiter für den Geschäftskundenvertrieb in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. „Fordern und fördern laute das Motto.“

Neben dem praktischen Training auf dem Werbellinsee haben Lukas Feuerherd und Heiko Seelig natürlich auch ein paar Tricks und Kniffe verraten, auf die es beim Regattasegeln ankommt.
Der Wissenstransfer an die nächste Segelsportgeneration ist für den ehemaligen Profi Heiko Seelig nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Er selbst habe viel von seinen erfahreneren Kollegen gelernt. Und Lukas Feuerherd, Student und selbst Brandenburger Segler, sieht es als persönlichen Auftrag, durch Trainingsarbeit mit jungen Menschen dieser Generation das zurück zu geben, was ihn zu einem erfolgreichen Segler werden ließ.
Im Sailing Camp stand neben der sportlichen Leistung vor allem der Spaß im Vordergrund. „Ich habe den Kindern vermittelt, dass sich das Kämpfen für den eigenen Erfolg nicht nur lohnt, sondern auch richtig Freude bereiten kann“, so Heiko Seelig. Die Teilnehmer hatten während des Trainingslagers die Möglichkeit, außerhalb ihres regulären Trainings Erfahrungen mit ihren Konkurrenten aus vielen Brandenburger Regionen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen nicht nur im Segeln, sondern auch im echten Leben weiter.
Für einen rein ehrenamtlich agierenden Verein wie Stahl Finow ist jede externe Unterstützung wichtig, um den Kindern und Jugendlichen auch eine motivierende Umgebung zu bieten, und so dankte Stützpunktleiter Eckart in seiner Abschlussrede neben dem Sponsor und seinen Betreuern auch den Eltern der Teilnehmer für ihr Verständnis und ihren Anteil am (sportlichen) Wohlergehen ihrer Sprösslinge.

P.S. Bei der Abreise am Freitagnachmittag erklärten zahlreiche Kinder und Eltern entsprechend, gerne im nächsten Jahr 2015 in der vorletzten Sommer-Ferien-Woche wieder zum Trainingslager des SV Stahl Finow kommen zu wollen.
Optis Vorwind Stärke 1

Laser trainieren den Start

420 auf Halbwind

Wandlitzerin gewinnt Landesjüngstenmeisterschaft

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Bei der diesjährigen Landesjüngstenmeisterschaft in der Bootsklasse Optimist erzielten die Barnimer Segler erneut hervorragende Ergebnisse; zu nennen sind hier zuerst die Wandlitzerin Hannah Kapahnke als Landesmeisterin in Gruppe B sowie Friedrich Kräft als Dritter in der Gruppe B und Tom Zwicker als „undankbarer“ Vierter in der Gruppe A (beide Stahl Finow).
Die Landesjüngstenmeisterschaft in der Klasse Optimist („Opti“) ist seit mehreren Jahren immer eines der herausragenden Segel-Events im Nordosten Brandenburg, ausgerichtet regelmäßig durch die Segler von Stahl Finow am Werbellinsee.

Begünstigt durch die günstige Terminlage deutlich vor den Sommerferien und als Abschluss der Ranglistensaison kamen dazu an diesem Wochenende auf dem Gelände des Landesstützpunktes Segeln sowie bei den benachbarten Kanuten erneut gut 150 junge Seglerinnen und Segler mit ihren Trainern und Angehörigen zusammen; Teilnehmerrekord und Belastung der Liegenschaft fast am Limit! Darunter waren nicht nur die besten Brandenburger, sondern auch –als offene Landesjüngstenmeisterschaft- zahlreiche Leistungskader aus den Nachbarbundesländern, vor allem aus Berlin, aber auch aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Dem exellenten Teilnehmerfeld standen aber auch Spitzen-Segel-Bedingungen gegenüber. Ein Segler braucht in erster Linie Wind und den gab es an beiden Tagen genug. Regelmäßige drei bis vier Windstärken aus West, in Böen auch fünf, und dazu eine entsprechende Welle und kühle 18 Grad forderten die Mädchen und Jungen teils bis an die Grenzen ihrer Leistungskräfte. Einige gingen unfreiwillig „Baden“ und auch einige stärkere Regenschauer zwischen und während der Wettfahrten machten die Leistungsunterschiede zwischen den Teilnehmern deutlich. Entsprechend wurde die warme Mahlzeiten nach den Wettkampftagen (Samstag gab es Kochklopse und am Sonntag den üblichen „Regatta-Hit“ Nudeln mit Tomatensoße) von den meisten Teilnehmern geradezu mit Heißhunger verdrückt.
Bei insgesamt 168 Meldungen schafften es letztlich 44 Starterinnen und Starter in der (stärksten) Wertungsgruppe A erfolgreich in die Wertungslisten. Für die Gruppe B wurden 69 Teilnehmer gewertet und für die Gruppe der Jüngsten („C“) gab es 22 Wertungen.

Wettfahrtleiter Ron Wiesner vom Yachtclub Schorfheide gelang es mit seinem Regattateam für die Gruppen A und B jeweils vier Wettfahrten am Samstag und weitere zwei Wettfahrten am Sonntag erfolgreich über den Kurs zu bringen. Für die C-Segler waren es drei am Sonnabend und eine vierte Wettfahrt am Sonntag. Trotz des komplizierten Wetters und der besonderen Anspannung einer Landesjüngstenmeisterschaft wurde sehr fair und diszipliniert gesegelt. Das Schiedsrichterteam um Anne-Grit Dender musste nur einen Protest verhandeln und einen weiteren jungen Segler disqualifizieren, weil sein Trainer ihn noch in der unmittelbaren Vorbereitungszeit „betreut“ hatte. Größerer Materialschaden war dagegen nicht zu beklagen.

Letztendlich siegten in allen drei Gruppen Seglerinnen bzw. Segler aus anderen Bundesländern –ein deutliches Zeichen für die Qualität der Startfelder; in der Gruppe A Leonard Stock vom Arendsee Regattaverein (Sachsen-Anhalt), in der Gruppe B Maximilian Perthen vom SC Zeuthen (Berlin) und in der Gruppe C Charlotte Royeck von den Berliner Tourenseglern. Landesjüngstenmeister in der Klasse A wurde Philip Walkenbach von den Potsdamer Adlern, der ebenso wie Hannah Kapahnke vom Wandlitzer Segelclub (diese in der Gruppe B) in der Gesamtwertung auf dem zweiten Platz gelandet war. In der Gruppe C waren die besten Brandenburger Felix Martin und Max Georgi von Einheit Werder auf den Gesamt-Plätzen 3 und 4.

Da jeder Teilnehmer – den Sponsoren wie dem Modehaus Kräft und Kräft sei Dank!- einen Sportbeutel als Erinnerungsgeschenk und die besten Fünf der Gruppen sogar einen Rucksack zusätzlich zu den Urkunden und Pokalen mit nach Hause nehmen konnten, waren letztlich aber fast alle mit ihren Ergebnissen und dem Wochenende zufrieden und zahlreiche Teilnehmer bzw. deren Eltern kündigten bereits an, auch 2015 wieder gerne zur LJüM an den Werbellinsee kommen zu wollen.

Weitere Ergebnisse der Barnimer Segler – Landeswertung
1.Gruppe A
Christoph Kirchherr (WSC) 17.
2.Gruppe B
Julia Bailleu (SVSF) 14., Theresa Schmidt (SVSF) 16., Eric Siebert (WSC) 21., Nils Grosse (SVSF) 27., Ole Rosenlund (SVSF) 30., Joelle Bailleu (SVSF) 36. und Karl Kapahnke (WSC) 39.
3.Gruppe C
Ludwig Kolenda (SVSF) 22.

Stahl Finow auf der Landesjugendmeisterschaft 2013

Vom 24.-25.08. nahmen insgesamt neun junge Segler von Stahl Finow in fünf verschiedenen Bootsklassen an der Landesjugendmeisterschaft (LJM) am Schwielochsee teil, betreut von Jugendtrainer Bernd Müller.
Die offene LJM wird seit vielen Jahren traditionell anlässlich des (diesmal 44.) Ludwig-Leichardt-Cups vom Segelclub Schwielochsee am letzten Augustwochenende mit veranstaltet, wodurch sich hier die zahlenmäßig größte Regatta des Landes Brandenburg entwickelt hat. Vor der Übernahme der Landesjüngstenmeisterschaft in der Klasse Opti durch Stahl Finow im Jahr 2010 fand auch diese hier noch gleichzeitig statt.

Insgesamt waren dort mehr als 200 Boote in 10 Bootsklassen mit über 300 Seglern aus sechs deutschen Bundesländern und der Republik Polen am Start, darunter als stärkste Bootsklasse –auch ohne Landesjüngstenmeisterschaft- allein 84 Optimisten.
Die LJM selbst wurde in den Jugend-Klassen Laser Standard, Laser Radial und Laser 4.7 sowie bei den 420ern ausgesegelt. Aber auch in den weiteren Klassen Pirat sowie Europe, OK und Finn (Ein-Hand-Klassen) war die Teilnahme hoch und die Segler gehörten zur deutschen Spitze.

Gesegelt wurde auf dem Schwielochsee der traditionelle Olympische Kurs, allerdings ohne das so genannte Zusatzdreieck auf zwei getrennten Regattabahnen; Bahn 2 für die Optis A und B und Bahn 1 für alle übrigen acht (!) Klassen. Bei den kleineren Bootsklassen wurde der Kurs zudem i.d.R. auf das erste Dreieck inklusive einer Ablaufboje nach der Tonne 1 reduziert.
Insgesamt herrschten hervorragende Segelbedingungen, durchweg konstanter Wind aus östlichen Richtungen, kein Regen und nicht zu starker Sonnenschein. Natürlich aber klagten die schwereren Sportler dennoch, dass es am Sonnabend mit nur zwei bis drei Stärken zu wenig, und die leichteren Sportler, dass es am Sonntag zu viel geweht hätte. Am ersten Wettkampftag schaffte die Regatta-Crew in allen Klassen jeweils drei Wettfahrten, am zweiten Tag dann noch eine vierte. Dadurch konnten alle Teilnehmer dann jeweils ihre schlechtesten Einzelergebnisse streichen. Insbesondere dadurch, dass am Sonntag bei vier bis fünf Windstärken doch zahlreiche Boote kenterten, war dies auch wertungsrelevant.

Die Wertung als solche ist (war) an sich zwar recht einfach:
Der erreichte Platz ergibt den Punktwert. Wer nicht (rechtzeitig) ins Ziel kommt, erhält einen (Straf)-Punkt mehr als der letzte und wer nicht rechtzeitig oder richtig startet, erhält zwei Strafpunkte. Sieger ist dann, wer die wenigstens Punkte hat… Und für die „normalen“ Klassen ohne Landesjugendmeisterschaft entsprach dies auch dem Endstand.
Für die anderen Klassen jedoch war es wesentlich komplizierter, den Endstand zeitnah zu bestimmen.
Denn für die LJM können natürlich nur die Brandenburger Jugendlichen, d.h. Mitglieder eines Brandenburger Segelvereines unter 19 Jahre gewertet werden. Für die bundesweite Ranglistenwertung dagegen zählen alle Jugendlichen, bei der Klasse Laser Radial z.B. auch noch in männlich und weiblich unterschieden. Und die ausländischen Teilnehmer sind abzuziehen.
So wurden z.B. die Gesamtsieger in der Klasse 420er Jonas Nachtigall und Clemens Fabian vom Gast gebenden SC Schwielochsee nicht Landesjugendmeister, da sie zwar am besten gesegelt sind, aber die Altersgrenze überschritten haben. Der Titel ging hier Niklas Fiedler und Alexander Petzold vom gleichen Verein. Die Finowfurter Lukas Wiese und Hans Reinhardt, die mit den leichten Winden am Sonnabend erneut ein Problem hatten, wurden mit einer guten Sonntagsleistung letztlich wie im Vorjahr undankbarer Vierter.

Bester Segler von Stahl Finow wurde unter dem Strich erneut der Britzer Alexander Schmidt als Landesjugendmeister in der Klasse Laser Radial vor Kilian Schmidt vom Potsdamer Seglerverein. Anna Klara Krömke aus Zepernick wurde übrigens in der von ihr erstmals gesegelten gleichen Klasse Siebente. Auch Anna Klaras Bruder Karl Lennart Krömke segelte anlässlich der LJM erstmals in einer für ihn größeren neuen Bootsklasse und wurde bei den Lasern Standard letztlich 15. Beide hatten dabei wie auch Alexander vor diesem Hintergrund mit dem stärkeren Wind am Sonntag durchaus zu kämpfen. Während bei dem Britzer der vordere Niederholer riss, kenterten beide Zepernicker im Verlauf der Wettfahrt. Sie gaben aber natürlich nicht auf, sondern richteten die Boote alleine wieder auf und segelten weiter. Frisch von den Optis kommend, war zudem unsere Valerie Brunsch aus Bernau erstmals in der Klasse Laser 4.7 dabei und wurde letztlich 20. von 25 Booten.
Auch die drei Optis schlugen sich außerhalb der LJM als Nachfolgesegler wacker. Jasmin Schmidt, die jüngere Schwester von Alexander, wurde im Gesamtergebnis 10. und Niklas Leo Schulz aus Bernau wurde 21. in der Klasse Opti A; Friedrich Kräft aus Werbellin 31. in der Klasse Opti B (bei 60 Booten).
Alles in allem viel versprechend! Herzlichen Glückwunsch!
Denn mit der LJM wurde zwar das Regattajahr 2012/2013 beendet, zugleich aber mit der Ranglistenwertung bereits die neue Saison eröffnet.

PANTAENIUS Big Kick und EWE Junior Sailing Camp

Ankuendigung-SVSF

Optimisten ABC am Werbellinsee

Optimisten-ABCDer Monat Juni bietet für Optimisten-Segler eine riesige Bandbreite an Veranstaltungen am Werbellinsee, alle Details sind unter einer eigenständigen Seite zu finden: Optimisten-2013.

PS: am letzten Juni-Wochenende gibt es am Werbellinsee keine Veranstaltung mehr, sind ja Ferien….