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Opti

Das neue Jahr 2013 – Was ist denn neu?

Das neue Jahr ist kaum ein paar Stunden alt, viele schlafen noch den Partyrausch aus oder sind vielleicht noch gar nicht im Bett…. Die Winterarbeit an den Booten ist noch längst nicht abgeschlossen und doch wage ich einen kleinen Ausblick auf die Saison 2013. VIele Dinge werden aus den Vorjahren übernommen, allerdings gibt es für die Veranstaltungsplanung der Abteilung Segeln auch ein paar kleine Änderungen bzw. Neuigkeiten.

Fahrtensegeln

Die Fahrtensegler hatten lange Jahre keine eigene Veranstaltung oder anderweitige Unterstützung innerhalb der Abteilung. Nachdem sich nun im Revier Werbellinsee ein Fahrtenobmann (Ulf Ploschenz vom SWV Altenhof) gefunden hat, gab es in den vergangenen zwei Jahren bereits wieder Auswertungen und Preisvergaben. Am 26.04.2013 ist Stahl Finow erstmals Gastgeber für die Auftaktveranstaltung der Fahrtensegelsaison 2013 im Revier Werbellinsee. Genaue Details folgen noch, aber es steht schon fest, das es einen Vortrag der Aktiven vom Kaffenkahn e.V. zu deren zahlreichen Tauchgängen im Werbellinsee geben wird. Also den Termin bitte im Kalender vormerken!

Die Optiregatta

Bisher hieß die langjährig durchgeführte Optiregatta relativ schlicht: „Ranglistenregatta für Optimist A und B“, nur hat das so keiner ausgesprochen und die Aktiven nannten die Regatta oft „Werbellinseeregatta“. Allerdings haben wir von Stahl Finow da etwas anderes im Hinterkopf. Ab 2013 heißt die Veranstaltung in Abstimmung mit der Gemeinde Schorfheide „Schorfheidecup„, so wird auch der Bezug zur Region deutlich.

Für das Wochenende gibt es noch eine zweite Neuigkeit: Es wird eine eigenständige Veranstaltung für die Optimist-C-Starter geben. Das wurde vom DODV-Obmann intensiv nachgefragt, nun bieten wir den „Hein-B-Cup“ für diese Starter an. In Zusammenarbeit mit dem Yachtclub Schorfheide gibt es zusätzlich eine gemeinsame Wertung mit deren Startern vom Käpt´n-Blaubär-Cup, der zwei Wochenenden vorher stattfindet.

Darüber hinaus wird der Verband Brandenburger Segler (VBS) diese Regatta als theoretische, sowie praktische Weiterbildung für Schiedsrichter nutzen. Unter der gemeinsamen Organisation des VBS und des SVSF werden erfahrene Schiedsrichter an der umfangreichen Aus- und Weiterbildung teilnehmen, die sich im Schwerpunkt mit der Schiedsrichterarbeit auf dem Wasser beschäftigen wird.

Internationale GermanOpen 2013 für die 20er Jollenkreuzer

Das Teilnehmerfeld der 20er Jollenkreuzer ist bei den Werbellinseeregatten kontinuierlich gewachsen, in diesem Jahr richten wir direkt nach der 61. Werbellinseeregatta die Internationale GermanOpen für diese Bootsklasse aus. Wie bei der Ixylon-IDM im Jahr 2011 werden die ganzen Informationen auf einer Unterseite unserer Webseite angeboten.

Warum an den Werbellinsee?

Eindrücke einer jungen sächsichen Optiseglerin…

Blick über den Werbellinsee nach Wildau

Warum an den Werbellinsee?

Ich heiße Svenja und komme aus Sachsen. Seit 2012 segel ich den größten Teil meiner Regatten im schönen Land Brandenburg. So kam ich auch zur Landesjüngstenmeisterschaft beim Segelverein Stahl Finow an den Werbellinsee. Der liegt so weit im Norden von Brandenburg, dass es für mich und meine Eltern eine lange Autofahrt bedeutet. Aber die ist es wert! Warum? Ich könnte die Antwort als Geheimtipp für mich behalten. Aber ich möchte euch die Antwort verraten!

Seerosen im Hafen des SVSF

Ich lernte den Werbellinsee zum ersten Mal zur Regatta kennen. Da herrschte ziemlich viel Wind und es war sehr anstrenge. Als ich zum zweiten Mal an den Werbellinsee kam, blieb ich eine ganze Woche. Es war nämlich ein Trainingslager!

Zuerst kommt man beim Segelverein Stahl Finow an einer großen Zeltplatzwiese vorbei. Hier ist Platz für ganz viele Segelfreunde und Segelgegner.

Auf dem Weg zum Hafen merkt man gleich, wie groß das Vereinsgelände ist. Ist man im Hafen angekommen sieht man die vielen Bootsstege und die blühenden Seerosenfelder.

Segelt man bei Sonnenschein auf den Werbellinsee hinaus, leuchtet das Wasser türkisfarben man ist von lauter Wäldern umgeben. Das Wasser ist auch tief genug, um lustige Kenterübungen zu machen.

Aber das eigentliche Geheimnis vom Werbellinsee sind die Leute, die sich hier zum Training und Wettkampf treffen und segeln. Egal ob Trainingslager oder Regatta, die Organisatoren scheuen keine Mühen für einen angenehmen Aufenthalt und reibungslosen Ablauf an Land und auf dem Wasser.

Ja, das Wasser. An manchen Tagen so türkisfarben wie in der Karibik …

Wann sehen wir  uns am Werbellinsee?

Eure Svenja, GER 12586

Bericht zur Brandenburger Landesjugendmeisterschaft

Finower Segler räumen bei Brandenburger Landesjugendmeisterschaft ab

Insgesamt waren am letzten August-Wochenende ca. 240 Aktive in 170 Booten und zehn Klassen bei Brandenburgs größter Regatta in Jessern bei Cottbus am Start, davon 14 in vier Bootsklassen aus dem Landesstützpunkt Segeln vom Werbellinsee.

Gesegelt wurden jeweils vier bis fünf anspruchsvolle Wettfahrten bei Sonnenschein, aber frischem bis mäßigen Wind. Insbesondere die Jüngeren bzw. Leichteren unter den Seglern und Seglerinnen aus sechs Bundesländern hatten erheblich mit dem Wind zu kämpfen. Zahlreiche Boote kenterten und einige hatten auch materielle Schäden zu beklagen. Aber die Segler aus dem Nordosten Brandenburgs kamen letztlich ganz gut zu recht.

Von der Erfolgsserie Alexander Schmidts bei der Deutschen und der Europa-Meisterschaft haben sich dabei offensichtlich nun auch seine Teamkameraden vom SV Stahl Finow durchaus anstecken lassen. So eine Medaillenbilanz wie in diesem Jahr hatten die jungen Segler vom Werbellinsee seit den DDR-Cadet-Zeiten noch nicht von einer Jugendmeisterschaft zu vermelden.


Alex Schmidt auf dem Laser

Nach ihren Erfolgen im kleineren Laser 4.7 erstmalig in der Klasse Laser Radial (5,7 m² Segelfläche) startend, holten Alexander Schmidt (aus Britz) und Karl Krömke (aus Zepernick) nun gleich Silber und Bronze bei der Brandenburger Landesmeisterschaft.

Bei Kraft und Ausdauer deutlich fordernden fünf bis sechs Windstärken auf dem Schwielochsee, erweckten die beiden Jungs mit ihren jeweils ca. 55 kg Körpergewicht manchmal eher den Eindruck, der größeren Segelfläche noch nicht gewachsen zu sein, als dass Boot vollendet zu beherrschen.

Der 10 kg schwerere Sören Leinert vom Sportverein Ciconia Storkow hatte es da etwas „leichter“ und wurde Landesmeister im Laser Radial.

In der Klasse Laser 4.7 errang als einzige Laserseglerin des Barnimer Vereins Anna-Klara Krömke(13 Jahre, Zepernick) die Bronzemedaille. Landesmeister hier wurde der Rheinsberger Christian Däbel, gefolgt vom Lindower Veith Schneider.

Doch damit noch nicht genug. In der Ausseglung des Pokal vom Schwielochsee auf dieser Regatta verfehlte Johannes Fehst (aus Eichhorst) von Stahl Finow in der Klasse Optimist nur ganz knapp die Goldmedaille und wurde hinter dem Berliner Sportschüler Paul Feldhusen Zweiter. Fehst (11) hatte bereits bei der im Juli in Blossin ausgetragen Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft der Optimisten mit dem 60. Platz von 232 Startern das beste Vereinsergebnis seit Jahren ersegelt und stellte sich hiermit erneut als derzeit bester Brandenburger Optimist dar.

Leicht hatten es aber auch die kleineren Segler vom Werbellinsee bei diesem starken Wind nicht. Die 9-jährige Theresa Schmidt startete in der Klasse Opti B und wurde beim Kampf ums „Überleben“ mit Platz 37 vom 72 Startern belohnt. Valerie Brunsch (13) startete im selben Feld und errang Platz 14.

Jasmin Schmidt und Niklas Schulz (beide11) vom Werbellinsee kämpften sich in der Klasse Opti A auf Platz 20 und 33 von 40 Startern.

Ebenso am Start auf dem Schwielochsee waren 45 Boote der Klasse 420er. Hier erlangten in der Meisterschaftswertung Lukas Wiese und Hans Reinhardt (beide aus Finowfurt) von Stahl Finow den undankbaren vierten Platz, gefolgt von ihren Trainingskameraden Louis Pigard und Maximilian Schmidt vom Yachtclub Schorfheide aus Joachimsthal auf Platz 5. Deren Joachimsthaler Teamkameraden Florian und Lukas Reichstein erlangten in der Brandenburger Wertung Platz 12.

Gratulation allen Startern und Gewinnern. Die nächsten Wettkämpfe folgten bereits am ersten Septemberwochenende. Und auch wenn die Leistungskader nicht mehr so oft wie früher in der örtlichen Nähe zum Segeln kommen, so repräsentieren sie mit ihren auswärts erzielten Ergebnissen doch umso erfolgreicher den Barnimer Sport und insbesondere den Landesstützpunkt am Werbellinsee.

Toralf Reinhardt

Bericht über das Trainingslager

Bereits am 09. August erschien der folgende Artikel zum Trainingslager in der Märkischen Oderzeitung:

IDJM im Opti auf dem Wolziger See

Deutsche Meisterschaft im Opti-Segeln 2012 bei wenig Wind auf dem Wolziger See

In der vergangenen Woche starteten 12 junge Seglerinnen und Segler Brandenburgs in der Bootsklasse Optimist bei der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft. Erstmalig fand dieser ultimative Saisonhöhepunkt des Wettkampfjahres auf einem brandenburgischen Gewässer, dem Wolziger See bei Blossin statt. Insgesamt nahmen 226 SeglerInnen im Alter von 9 bis 15 Jahren aus Deutschland, Japan, Frankreich, Norwegen, Spanien, Großbritannien und Dänemark an den Meisterschaften teil.

Auch das TEAM Brandenburg ging mit großen Erwartungen in den Wettkampf, hatte man sich doch eine Woche lang auf dem Regattarevier intensiv auf den Wettkampf vorbereitet und mit Moritz Rüster aus Bad Saarow einen Spezialisten für Binnenreviere dabei.

Die Vermessung absolvierten alle 12 Segler ohne Beanstandungen der oft strengen Vermesser. Am ersten Wettkampftag zeigte sich der Wolziger See von seiner besten Seite. Bei zwei bis drei Windstärken aus westlichen Richtungen schaffte Rüster einen guten Einstieg in den Wettkampf. Die Einzelplatzierungen 14, 7 und 26 reichten zu Gesamtplatz 21.

Auch der Eichhorster Johannes Fehst vom Sportverein Stahl Finow als Achter im ersten Rennen und die Potsdamer Philip und Maximilian Walkenbach als Zweiter und Achter im zweiten Rennen konnten zunächst viel umjubelte Top-Ten-Platzierungen einfahren.

Nach drei der geplanten 15 Wettfahrten war der Landestrainer Christian Braune guter Hoffnung auf weitere Steigerungen. An den darauffolgenden zwei Tagen konnte allerdings wegen Flaute nicht gesegelt werden. So schoben die Teams 10er Kanadier ins Wasser, um ihre Besten beim Paddeln zu finden. Von 20 an den Start gegangen Mannschaften belegten die vom Modehaus Kräft & Kräft in Eberswalde ausgerüsteten Brandenburger am Ende Platz 3 und errangen damit den Titel NICHTVIZEPADDLER.

Dann wurde endlich wieder gesegelt. Von 9.00 bis 19.00 Uhr waren die jungen SportlerInnen am Donnerstag auf dem Wasser, der stark drehende Wind machte lange Pausen notwendig. Moritz Rüster stabilisierte seine Leistungen und machte einen Platz gut, auch Johannes Fehst erwischte einen guten Tag und schob sich auf Gesamtplatz 61 vor. Leider konnte wegen Flaute auch an den folgenden Tagen nicht mehr gesegelt werden, so dass das Ergebnis Bestand hatte. Deutsche Jüngstenmeisterin 2012 im Optimist wurde Hannah Hagen aus Bayern.

Insgesamt zog der Landestrainer dennoch eine positive Bilanz für Brandenburg, die deutsche Spitze ist in dieser Ausbildungs-Bootsklasse nun einmal sehr dicht zusammen. Hoffnung macht ihm vor allem die Steigerung zum Vorjahr.

Das die Opti-Karriere eine gute Voraussetzung für spätere Erfolge ist, bewies zum Beispiel die von Alexander Schmidt (Britz) vergangene Woche auf dem Bodensee ersegelte Bronzemedaille bei der diesjährigen Deutsche Meisterschaft im Laser 4.7.

Toralf Reinhardt

IDJüM Opti in Blossin

227 Segler aus 8 Nationen reisten am Freitag zum Wolziger See in Blossin (Brandenburg) an, um ihren Deutschen Jüngstenmeister zu ermitteln. Auch das RBB Fernsehen war angereist, um einen Beitrag von der Meisterschaft zu senden. Leider war es mit dem Wind nur an zwei von fünf Wettfahrttagen gut bestellt, so dass die Wettfahrtleitung vom Potsdamer Yachtclub nur 7 der 15 geplanten Wettfahrten aussegeln konnte.

Mit zwei ersten Plätzen und 4 Plätzen unter den TopTen konnte sich Hannah Hagen vom Bayrischen Yachtclub den Meistertitel sichern. Bester Brandenburger wurde Moritz Rüster (SSVaW) mit einem 20 Platz. Insgesamt konnten sich in diesem Jahr 12 Brandenburger Segler qualifizieren. Zu den Qualifizierten gehörte auch Johannes Fehst (SVSF), der mit einem 5. und zwei 8. Plätzen seine Leistungsfähigkeit deutlich unter Beweis stellte. In der Gesamtwertung wurde Johannes Fehst 61. von 227 gestarteten Optis.

Herzlichen Glückwunsch!

Das Gemeinschaftsprojekt vom Potsdamer Yachtclub und der Sportstätte Blossin war trotz der ungünstigen Windbedingungen ein perfekt geplantes Segelevent und hat Eltern, Aktiven und auch Organisatoren viel spaß gemacht. Das umfangreiche „Keinwindprogramm“ war absolut „Meisterwürdig“!!! Viele Bilder und Eindrücke sind hier zu finden.

Trainingslager 2012 unter besten Bedingungen gestartet

Pünktlich zum Start des Trainingslagers 2012 auf unserem Gelände hat der Sommer sein Weg zurück an die Ufer des Werbellinsee gefunden. Das 20 Mann und Frau starke Trainer und Betreuerteam konnte am Sonntag die 63 Teilnehmer, die aus 3 Bundesländern und 9 Vereinen angereist sind, begrüßen. Bis zum Freitag werden in den Gruppen Opti, Laser und 420er Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag stattfinden. Die Trainer setzen sich aus erfahrenen Seglern zusammen, die Ehrenamtlich ihr Wissen und ihre Erfahrungen an den Regattanachwuchs weitergeben.

erste Trainingseinheit auf dem Wasser der 29 Optis

Mit dabei sind zum Beispiel Paul Pinkau, Trainer der Laser und aktuell selber erfolgreicher Lasersegler. 2011 nahm er an den Jujorenweltmeisterschaften in Frankreich teil und konnte mit einer hervorragenden Platzierung auf sich aufmerksam machen. Auch Christopher Jantz, Teilnehmer beim BMW Sailing Cup Weltfinale, verstärkt die Trainercrew um Cheftrainer und Leiter des Landesstützpunkt Werbellinsee Christian Eckart. Aber auch alte Hasen des Regattasegeln, wie Bernd Müller der seit über 20 Jahren sein Wissen als Trainer weitergibt, ist mit dabei.

Presseecho zur Landesjüngstenmeisterschaft

In der Märkischen Oderzeitung Regionalausgabe Oder-Spree konnte heute ein Regattabericht zu der auf dem Werbellinsee durchgeführten Landesjüngstenmeisterschaft des Landes Brandenburg in der Bootsklasse Optimist gefunden werden:

Segler aus Oder-Spree vorn

Landesjüngstenmeisterschaft Segeln 2012- 80 Spitzensegler bei Stahl Finow

Zu ihrer diesjährigen Landesjüngstenmeisterschaft Segeln trafen sich am vergangenen Wochenende (23./24.06) erneut die besten 80 Optimisten des Landes Brandenburg auf dem Vereinsgelände des SV Stahl Finow am Werbellinsee.

Neben den Brandenburger Spitzenseglern waren dabei wie im Vorjahr auch einige Teilnehmer aus anderen Bundesländern dabei; zwar nicht um Brandenburger Landesmeister zu werden, aber doch um noch die letzten wichtigen Qualifikationspunkte für die anstehende Deutsche Jüngstenmeisterschaft zu ersegeln. Neben Berliner Sportlern begrüßten der Abteilungsleiter Segeln Hanno Schwager und Landestrainer Christian Braune deshalb auch Mädchen und Jungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Wildau.

Bei insgesamt sehr guten Witterungsbedingungen konnte Wettfahrtleiter Christoph Laska mit seiner Crew dabei vier Wettfahrten am Samstag und zwei weitere Wettfahrten am Sonntag segeln. Dabei hatte es der Wind insbesondere am ersten Tag durchaus in sich: Blies er bei den ersten Wettfahrten am Samstagvormittag noch mit einer Geschwindigkeit von 15 Knoten aus West, drehte er dann auf Südwest, flaute gegen Mittag auf 8 Knoten ab und drehte schließlich zum späten Samstagnachmittag deutlich auf 18 Knoten auffrischend wieder auf West zurück. Für die Kinder, die gegen 10.00 Uhr aufs Wasser „gegangen“ waren und erst gegen 17.30 Uhr wieder zurück waren, bedeutete das durchaus erhebliche Anforderungen an Athletik und Ausdauer, zumal einige auch unfreiwillig im Wasser landeten. Und auch die Crew um Chefschiedsrichter Jörg Reißland bekam einiges zu tun. Kochklopse mit Kapernsoße und Vanillepudding zum Kompott als Abendmahl entschädigten aber für die Anstrengungen…

Am Sonntag war das Bild dann ein anderes: Bei nur schwachem Wind (Geschwindigkeit 5 Knoten) aus südlichen Richtungen, d.h. nicht längst sondern quer zum Werbellinsee, kam es vor allem auf die Taktik an. Und zugleich dauerten die beiden Wettfahrten deutlich länger als die vom Vortag. Entsprechend gab es hier hinterher Nudeln mit Gulasch sowie einen Pfirsich als Nervennahrung…

Dennoch konnten in beiden Alters- und Erfahrungsklassen die Favoriten unter allen Bedingungen überzeugen: Bei den Jüngsten (Klasse B) siegte Jan Terstegen vom SVPA mit sechs souveränen Siegen in sechs Wettfahrten vor Anne Hübner vom WSC und Alois Schmidtchen von SCS. Beste einheimische Segler waren hier von Stahl Finow Niklas Schulz (Rang 8), Tom Zwicker (Rang 20), Valerie Brunch (Rang 28), Theresa Schmidt (Rang 30) und Friedrich Kräft (Rang 37) bei 55 gemeldeten Startern.

Insbesondere für die Besten dieser Klasse bedeutet dies, nach der Deutschen Jüngstenmeisterschaft dann in die Klasse A, die Gruppe der erfahreneren Optimisten aufzusteigen.

Aber auch dort waren die Rollen und Plätze klar verteilt: Moritz Rüster vom SSVaW siegte in den sechs Wettahrten insgesamt vier Mal, belegte noch einen zweiten Platz und konnte aufgrund der Anzahl der gesegelten Wettfarten seinen „schlechtesten“ vierten Platz streichen, kam also auch auf ein Traum-Ergebnis von nur sechs Wertungspunkten als damit Brandenburger Landesjüngstenmeister. Hinter Jara Seide wurde Lokalmatador Johannes Fehst von Stahl Finow hier Dritter in der Landes-und Gesamtwertung mit einem gesegelten zweiten, zwei dritten und zwei fünften Plätzen und einem Sechsten als Streicher. Und Jasmin Schmidt als zweite A-Seglerin vom gastgebenden Verein wurde insgesamt 11. von 24 gemeldeten Startern.

Insgesamt ein tolles Ergebnis, das für den weiteren Saisonverlauf hoffen lässt.

Toralf Reinhardt

Optimistenranglistenregatta 2012 am Werbellinsee

Das Gelände leert sich langsam, die Teilnehmer sind alle auf der Heimreise und die Ergebnisse stehen zum Download bereit. Wie sind die zwei Tage verlaufen? Am Sonnabend konnte sich keiner der Teilnehmer über zuwenig Wind beklagen, der Windmesser zeigte 15 Knoten als Durchschnittswert an, die Böen brachten Wind mit bis zu 26 Knoten mit. Natürlich gab es auch einige Kenterungen, die aber ohne Schaden abliefen. Bei manchen Seglern reichten die Kräfte nicht aus, die alle vier Wettfahrten abzuschließen, das kommt dann einfach mit mehr Erfahrung auf dem Wasser.

Am Sonntag war es etwas entspannter, es standen nur zwei Wettfahrten auf dem Plan und mit 6 Knoten war der Wind auch deutlich schwächer. Der Südwind machte die Kursverlegung etwas schwierig, der Werbellinsee ist mit seiner Lage und den hohen Ufern dann recht schwierig zu segeln, es gibt dann immer sehr viele Winddreher.

Gegen 15:00 Uhr wurden dann die Preise und Pokale verteilt, ebenso gab es die Ranglistenauswertung durch den Landestrainer des VBS.

Und ich schließe gleich das Orgbüro ab….