SV Stahl Finow Abteilung Segeln Rotating Header Image

Opti

Teilnehmerrekord beim 2. Askaniercup

Jasmin Schmidt bei der Wende
Jasmin Schmidt bei der Wende

Doppelter Erfolg für Stahl Finow: Mit 156 Meldungen in den fünf Bootsklassen Laser Radial und Laser 4.7 sowie Opti A, B und C wurde beim 2. Askaniercup auf dem Werbellinsee am 25.+26.06.16 ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und mit dem Bernauer Niklas Schulz konnten die Gastgeber in der größten Klasse auch den Sieg einfahren.

(Und mit Platz 2 für Jasmin Schmidt aus Britz, zeigte sich hier eine deutliche Dominanz der einheimischen Segler.)

Angeregt durch den Brandenburger Landestrainer Jan Müller, hatte sich der Verein entschieden, erstmals den Askaniercup der Laser-Segler gemeinsam mit der großen Opti—Ranglisten-Regatta auszutragen. Dadurch wurde zwar der organisatorische Aufwand wesentlich erhöht, aber insgesamt wird es damit in diesem Jahr bei Stahl Finow eine Veranstaltung weniger geben. Und vor allem wurde der Termin damit für Eltern bzw. Vereine, deren Kinder in verschiedenen Altersklassen starten, attraktiv.

Beispielsweise reisten kurzfristig am Sonnabendvormittag noch fünf hervorragende polnische Segler aus Stettin an, darunter die vier Geschwister Cymerman. Und während der älteste Bruder Jakub mit zwei Siegen in vier Wettfahrten Platz 2 bei den Laser 4.7 holte, erreichten seine jüngeren Geschwister Maks und Asia Platz 4 und 10 (von 46) bei den Optis A sowie Maciek den Platz 35 (von 65) bei den Optis B. Und auch der fünfte polnische Teilnehmer Filip Miloszewski wurde letztlich nach zwei Siegen in vier Rennen in der Klasse Opti A nur knapp von Cosima Schlüter aus Berlin geschlagen, die die beiden anderen Wettfahrten gewann und die besseren weiteren Platzierungen hatte. Bester Brandenburger wurde hier Marino Rychlitzki von Einheit Werder auf Platz 3.

Veranstaltungsleiter Toralf Reinhardt hatte diesmal gleich drei Wettfahrtleiter mit im Boot, Christoph Laska für die Opti A und B, Frank Simonis für die Opti C sowie als Gast vom SSVaW Knut Hohenstein für die Laser-Klassen. Und um alle Sportler mit ihren Booten und Zelten unterzubringen, unterstützten die Kanuten von Stahl Finow die Segler durch die Bereitstellung ihres nahe gelegenen Geländes. Und auch die Gemeinde unterstützte den Event, indem erneut die Boots-Trailer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Eichhorst abgestellt werden konnten.

Schwierigkeiten bereite den Seglern naturgemäß vor allem das Wetter: Umlaufende bzw. drehende schwache Winde aus Ost bis Südost führten am 25.06. neben der seglerischen Ungeduld bei den größeren Bootsklassen zu mehreren Startabbrüchen. Im Angesicht der heraufziehenden Gewitterfront musste dann am frühen Sonnabend Nachmittag zudem der See geräumt werden, so dass bei den Laser-Klassen sowie den Opti A und B lediglich eine komplette Wettfahrt durchgefahren und gewertet werden konnte. Nur die zwölf Optis C schafften am Sonnabend drei Wettfahrten. So allerdings erwischte der Starkregen die Segler erst an Land und mit Ausnahme mehrerer undichter Zelte und einiger weg geflogener Segel blieben größere Schäden aus.

Am Sonntag mussten deshalb jeweils mindestens zwei Wettfahrten geschafft werden, um als Regatta auch Ranglisten relevante Ergebnisse zu generieren. Bei stabilen zwei bis vier Windstärken (10 – 11 Knoten) aus West konnten aber sowohl Knut Hohenstein als auch Christoph Laska mit jeweils beiden Bootsklassen drei Wettfahrten „durchziehen“, so dass sogar noch ein „Streicher“ für das jeweils schlechteste Einzelergebnis möglich wurde. Gesegelt wurde im Übrigen meist fair und sportlich, was aber auch an den fünf eingesetzten Wasser-Schiedsrichtern liegen kann. Jedenfalls wurde im Ergebnis kein einziger Protest eingereicht, wenn auch einige zu schnelle Starter auf dem Wasser mit der Black-Flagg-Regel disqualifiziert und andere Segler wegen „unerlaubten Vortriebs“ gemahnt werden mussten. Wegen unerlaubten „Schleppens in der Vorbereitungszeit“ führte Wettfahrtleiter Laska zudem zwei persönliche Gespräche mit den betroffenen Seglern, Eltern und Trainern.

Neben Sieg und Platz 2 bei den Lasern Radial, erreichten die Stahl Finower Tom Zwicker Platz 6, Julie Bailleu Platz 10, Ole Kardokus Platz 16 und Friedrich Kräft Platz 17 bei den Lasern 4.7. Sieger wurde hier Lorenz Schüler aus Bad Saarow. Bei den Optis A wurde Theresa Schmidt 38., bei den Optis B gingen die Plätze 22 an Nils Grosse und 32 an Joelle Bailleu. Ähnlich wie bei den Optis A holte den Gesamtsieg hier eine Berliner, nämlich Charlotte Royeck mit 13 Punkten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Friedrich Klose aus Kirchmöser und Jacob Schäcke vom Potsdamer Seglerverein.

Besonders freute sich auch Edwin Fielitz vom Gast gebenden Verein, der bei seiner allerersten Regatta in der Klasse Opti C insgesamt zwar „nur“ den vierten Platz holte, aber immerhin zwei der fünf Wettfahrten gewonnen hatte! Die Plätze 1, 2, 3 und 5 gingen hier zum Yachtclub Berlin-Grünau. Glückwunsch!

Nächster Höhepunkt im Verein wird jetzt die traditionelle Werbellinseeregatta sein, aufgrund der danach auf dem Schwielochsee folgenden Deutschen Meisterschaft in den Klassen Pirat und XY-lon erstmals bereits am ersten Wochenende im August.

Alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de .

Toralf Reinhardt

Edwin Fielitz bei Tonne 1
Edwin Fielitz bei Tonne 1

Bilder von den Opti A und B beim Askaniercup 2016

DSC07452

DSC07443

DSC07439

DSC07438

DSC07435

DSC07423

DSC07422

DSC07421

DSC07407

DSC07404

DSC07403

DSC07396

DSC07392

DSC07390

DSC07389

DSC07372

DSC07363

DSC07359

DSC07352

DSC07350

DSC07348

DSC07345

DSC07340

DSC07330

DSC07494

DSC07486

DSC07483

DSC07481

DSC07478

DSC07476

DSC07475

DSC07473

DSC07470

DSC07466

DSC07460

DSC07454

Edwin Fielitz bei Tonne 1

Wende bei den Lasern

Trainingslager 2015

IMG_4311
Mit erneut 69 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war das diesjährige Trainingslager der Segler von Stahl Finow wieder eines, wenn nicht das größte der Segler Brandenburg.
Stahl Finow als Landesstützpunkt Eberswalde des Verbandes Brandenburgischer Segler organisiert seit Jahren in der jeweils vorletzten Ferienwoche das Trainingslager vor dem Beginn der nächsten Saison, die sich in etwa mit dem Schuljahr deckt.
Stützpunktleiter und Jugendwart Christian Eckart teilte als die 69 Mädchen und Jungen zunächst entsprechend den genutzten Bootsklassen ein und unterteilte dann die dadurch entstandenen Gruppen weiter, je nach Leistungsniveau. Dabei kamen die Teilnehmer natürlich zuerst vom Gast gebenden Verein, dann von den Partnervereinen im Stützpunktrahmen, d.h. insbesondere vom Yachtclub Schorfheide Joachimsthal. Aber auch von anderen erfolgreichen Brandenburger Vereinen wie z.B. Einheit Werder oder der Seglergemeinschaft Schwielochsee, von Ciconia Storkow , vom Fürstenberger Yachtclub oder aus Lindow waren zahlreiche Teilnehmer angereist. Und natürlich fehlten auch die Sportlerinnen und Sportler von den Berliner Partnervereinen wie z.B. Rahndorf nicht.
Erfreulich war aus Stahl Finower Sicht insbesondere die Teilnahme von insgesamt zehn 420ern. Gibt es doch namentlich auf der sportpolitischen Landesebene zahlreiche auch bedeutende Stimmen, die den Zwei-Hand-Booten im Jugendbereich keine Zukunft mehr einräumen und diese eher bei den Ein-Hand-Klassen der unterschiedlichen Laser-Kategorien sehen. Und gerade vor dem Trainingslager hatten bei der Werbellinseeregatta für die Klasse der 420er mangels Beteiligung die Wettfahrten abgesagt werden müssen. Unter den 420er, die übrigens von Maik Jäckel und Hans Reinhardt (bis zur Vorsaison selbst noch Landeskader) trainiert wurden, waren Segler von sehr unterschiedlichem Leistungsniveau (selbst ein Neueinsteiger war dabei) und auch das Bootsmaterial war nicht immer das Neueste. Nicht schlecht staunten die Trainer insbesondere über einen 420er vom Typ „Postelwitz“, Baujahr 1981 (!), der aber dafür noch in äußerst gepflegtem Zustand war.
IMG_4377
Aber auch bei den „Ein-Hand“ Laser-Seglern waren vierzehn Boote in den Klassen Standard, Radial und 4.7 (von großer nach kleiner Segelfläche) unter den Trainingsaspiranten auf dem Werbellinsee, die sich auf die am nächsten Wochenende am Schwielochsee startende neue Saison einsegeln wollten.
Die größte Gruppe bildeten traditionell die Optis mit insgesamt 35 Seglern und Seglerinnen, auch hier mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen. Wie bereits erstmals im Vorjahr, gab es z.B. auch in 2015 wieder eine „Krümelgruppe“ ganz junger Einsteiger und der Liebling aller war natürlich der vierjährige Lennox als Jüngster. Der älteste Teilnehmer (ein 420er-Segler) war im Übrigen schon 17 Jahre und damit wohl sogar ein paar Monate älter als der jüngste Trainer- Hans Reinhardt.
Dann gab es natürlich die noch nicht und die bereits Regatta erfahrenen B-Segler und schließlich eine Gruppe, die sich mit dem Trainingslager unmittelbar auf den Umstieg in die Klasse der A-Segler der Optimisten vorbereitete, d.h. die Leistungskader.
Insgesamt konnte Christian Eckart erneut auf sein bewährtes Team von mehr als 10 ausschließlich ehrenamtlichen und langjährig erfahrenen Trainern zurückgreifen und darüber hinaus unterstützten noch mindestens genauso viele Eltern und Vereinsmitglieder das Trainingslager ehrenamtlich bei der Versorgung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Denn Sport macht hungrig und viel Sport…
Das Mittagessen wurde übrigens täglich frisch von einem Caterer geliefert, aber Frühstück, Kaffee und Abendbrot von der „Küchencrew“ unmittelbar eingekauft und selbst zubereitet. Erstmals gab es in diesem Jahr dabei einen Geschirrspüler, so dass die Kinder um das traditionelle Geschirrspülen herum kamen. Hat irgendwie keinem gefehlt.
Glück hatten die Segler in diesem Jahr auch mit dem Wetter. Im Gegensatz zu anderen Sommern, hatten sie vom 16.-21.08. an jedem Tag genug Wind zum Segeln. Lediglich die 420er mussten den Mittwochvormittag ohne verstreichen lassen.
Für alle anderen ging es erstmals bereits am Sonntagnachmittag aufs Wasser und dann folgten an jedem Tag ein Vormittags- und mindestens ein Nachmittagstraining sowie naturgemäß am letzten Tag eine abschließende Trainingsregatta mit insgesamt drei Wettfahrten pro Klasse.
Auch Regen störte kaum. Lediglich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch fielen einige Tropfen, weshalb dann der Wind am Mittwochmorgen auch etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Insofern wurde mit dem Trimm der Boote begonnen und dann hieß es: Wassertraining, Wassertraining und Wassertraining. Natürlich vor allem Taktik und Bootsbeherrschung, aber auch Manövertraining und Fairness. Schwerpunkte waren naturgemäß Start und Bojenmanöver –
eben Regattavorbereitung. Und das Ganze Spaß- und Freud-betont.
Auf größere sportliche Begleittrainings, z.B. im Ausdauerbereich, wurde aufgrund der hervorragenden Segelbedingungen verzichtet. Aber der tägliche Frühsport von knapp einer halben Stunde wurde natürlich trotzdem absolviert, im Wechsel zwischen den Tagen als Land-Ausdauer-Kraft bzw. als Wasser-Schwimm-Variante.
Insofern war es für alle Teilnehmer ein gelungener Auftakt der neuen Segelsaison, der sich hoffentlich auch bei Ergebnissen wiederspiegeln wird. Spaß hatten auf jeden Fall eindeutig die Meisten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen auch fast alle. So jedenfalls äußerten sich die Seglerinnen und Segler und ihre Eltern anlässlich des traditionellen Donnerstag-Elternabends.

Unser Verein möchte sich besonders beim Deutschen Segler-Verband bedanken. Diese Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

Toralf Reinhardt
IMG_4576IMG_4398

133 Meldungen zur Opti-Regatta

Sieger C

Sieger C

Mit 133 Meldungen in den drei Bootsklassen Opti A, B und C setzte die diesjährige Ranglistenregatta beim Sportverein Stahl Finow e.V. erneut Maßstäbe im Hinblick auf die Teilnehmerzahlen. Und trotz Safadi-Triathlon war auch noch genug Platz auf dem Werbellinsee.

Als ausgesprochen günstig erwies sich hier wohl auch der Termin als letzte Ranglistenregatta in der Saison 2014/2015. Dadurch kamen sogar Teilnehmer aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, um sich noch letzte Punkte für die Teilnahme an den Internationalen Deutschen Jüngsten Meisterschaften zu sichern. Die weiteste Anreise hatten Sonja Tillwicks vom Segelclub Bayer Uerdingen und Tim Gericke vom Diessner Segel-Club (Bodensee). Die meisten Teilnehmer kamen aber natürlich aus Brandenburg und Berlin, gefolgt von Sachsen (u.a. Pirna, Chemnitz und Hoyerswerda) und den anderen östlichen Bundesländnern.

Sie heißen „Leefine“ oder „Luvfine‘“, „Sonnengott“ oder „Cassiopeia“, „Pinky“ oder „Piesepampel“ etc.; sind 2,30 m lang, kastenförmig und 1,15 m breit und haben ein Segel von 3,5 m² Segelfläche. Sie – das sind Boote vom Typ „Opti“, der internationalen Jüngstenbootsklasse schlechthin. Hier lernt die Mehrheit der Kinder das Segeln. 133 junge Seglerinnen und Segler bedeuten aber auch ca. 20 Trainerinnen und Trainer mit eigenen Schlauch- oder Motorbooten und über 200 Eltern, Großeltern und sonstige Angehörige in der Region.
Aber auch der organisierende Verein muss hier nicht nur Verpflegung und Anreise sicherstellen, sondern auch Boote slippen, Toiletten reinigen, Bojen und die gesamten Kurse legen und bei wechselnden Winden auch wieder verlegen…Das Team von 20 Freiwilligen aus dem Verein war durchaus gefordert!

Im Einzelnen gab es in den drei Bootsklassen A 60 Meldungen, B 60 Meldungen und C 13 Meldungen, wobei nur die Erfahrung der Kinder und Jugendlichen bestimmt, in welcher Klasse sie starten.

Nach der Eröffnung durch Wettfahrtleiter Christoph Laska und Regattaobmann Christopher Jantz ging es am Sonnabend pünktlich um 10.00 Uhr aufs Wasser und um 11.00 Uhr versuchte der Wettfahrtleiter den ersten Start in der Klasse A, zunächst mit dem Signal „Blauer Peter“. Wie auch in allen folgenden Wettfahrten führte dies jedoch zu einem allgemeinen Frühstart, so dass der Start nach mehreren Minuten mit der so genannten „Black-Flag“-Regel fortgesetzt werden musste.

Beim Setzen der „Black-Flag“ werden alle Teilnehmer für die Wettfahrt disqualifiziert, die in der Vorbereitungszeit über die Startlinie kommen. Dies betraf in der ersten Wettfahrt zwei, in der zweiten Wettfahrt sieben, in der vierten Wettfahrt sechs und in der letzten Wettfahrt einen Teilnehmer; disziplinierte aber zugleich alle anderen.

Bei knappen zwei bis sieben Knoten Windgeschwindigkeit aus West ging es dann über die Trapezkurse, wobei die A- und B-Segler von der gleichen Position (aber zeitlich versetzt) nahe der „Polizeibucht“ aus starteten und ins Ziel gingen. Für die jüngeren C-Segler wurde zwischen „Süßem Winkel“ und „Spring“ ein eigener, kürzerer Kurs gelegt und gestartet.
Für das Absolvieren der Strecke reichte der Wind gerade aus. Die leichteren Segler waren aber natürlich bevorteilt und Kenterungen oder größere Schadensfälle gab es dadurch nicht.

Nach dem Zieldurchgang der i.d.R. knapp eine Stunde dauernden Wettfahrten folgte jeweils eine kurze Pause und dann die nächste, so dass die Kinder doch mehr als fünf Stunden mehr oder minder körperlich und geistig angespannt auf dem Wasser waren und durch den wechselhaften Wind wie auch einen Regenschauer durchaus erschöpft wurden.
Der große Gewitterguss (mit voran gehender Windböe) am Samstagabend traf die jungen Segler dann aber zum Glück doch erst, als sie schon an Land waren und größtenteils auch bereits Abendbrot gegessen hatten. Es gab Klopse mit Kapernsoße…

Am Sonntag folgten ab 10.00 Uhr noch zwei (bzw. in der Klasse C eine) Wettfahrten, so dass nach fünf bzw. vier Wertungen in allen Klassen jeweils die schlechtesten gestrichen werden konnten. Gekämpft wurde hart! Da auch am Sonntag der Wind nur geringfügig stärker war als am Sonnabend, ging es dabei mehr um Taktik, Ausdauer und Beweglichkeit als um den Kampf mit den Elementen. Besonders anspruchsvoll war natürlich das jeweils mehrmalige Starten, werden hier doch in starkem Maße die Ergebnisse mit vorbestimmt.
Hier gab es dann – ein Selbstläufer – natürlich Nudeln mit Tomatensoße, als die Kinder vom Wasser kamen…

Im Ganzen wurde fair gesegelt. Die Wasserschiedsrichter mussten insgesamt nur selten einschreiten und auch Protestverhandlungen gab es nur zwei. In einem Fall hatte ein junger Segler aus dem süddeutschen Raum dabei auf Wiedergutmachung gegen das Schiedsgericht geklagt, nachdem er auf dem See angepfiffen und zu einer 720-Grad-Drehungsstrafe veranlasst worden war. Auf Wiedergutmachung konnte das Schiedsgericht aber nicht erkennen, denn seine Strafe auf dem Wasser war wegen „Wriggens“ (d.h. unerlaubtem Vortrieb durch starke Ruderbewegung) verhängt worden. Und auf seine Anmerkung, extra nach Brandenburg gekommen zu sein, um noch ein paar Punkte für die Rangliste zu bekommen, erhielt er den Tipp, doch besser zu segeln als zu wriggen…

Im Ergebnis dominierten bei den erfahrenen Opti-A die Berliner Segler, während bei den Opti B und C die Brandenburger zumindest die Sieger stellten.
In der Klasse A gingen Platz 1 und 2 an den Verein Seglerhaus am Wannsee mit Pascal Freund und Albert Paschen und Platz 3 an die Punkt gleiche Cosima Schlüter vom Berliner Yachtclub. Bester Brandenburger wurde Max Fiedler vom Segelclub Märkischer Adler auf Platz 8 und der beste Segler von Stahl Finow wurde Tom Zwicker auf Platz 14. Theresa Schmidt und Julie Bailleu von SVSF kamen auf die Plätze 42 und 44.
Sieger in der Gruppe B wurde Johann Emmer vom Segelverein Kloster Lehnin mit der hervorragenden Punktzahl von acht Punkt, gewertet wurden also drei Siege und ein fünfter Platz, gestrichen ein 15. Die Plätze zwei und drei gingen an die Berliner Lennard Wendler und Saskia Hermenau. Nils Grosse von Stahl Finow wurde hervorragender Siebenter, Ole Kardokus 20.und Joelle Bailleu 44.
In der Klasse C gingen die Plätze 1 und 3 an die Sportsfreunde Angeline Pukropski und Matti Rodrian vom Fürstenberger Yachtclub und Platz 2 an Skipp Frahm vom Segelverein Rahnsdorf aus Berlin.

Mit den Ergebnissen der Opti-A-B-C-Regatta bei Stahl Finow endete zugleich die Regatta-Saison und damit auch die Rangliste 2014/2015 und so zeichnete der Jugendobmann des Verbandes Brandenburgischer Segler Torsten Schmidt hier nach Abschluss der eigentlichen Siegerehrung auch noch die Ranglistenbesten des Vorjahres aus. Und während in der Wertung B der Sieger vom Werbellinsee Johann Emmer auch die Brandenburger Rangliste dominierte, konnte in der Wertung der Klasse A unser Tom Zwicker sich im Ergebnis aller Regatten des Jahres zumindest über einen sehr guten zweiten Platz freuen.

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

Die neue Saison 2015/2016 startet mit der Regatta am 22./23.08. in Lindow.

Toralf Reinhardt

Sieger B

Sieger B

Sieger A

Sieger A

25. Herbstpokal der Optimisten in Schwerin

Bericht zum 25. Herbstpokal der Optimisten in Schwerin

Am 18./19.10.2014 fand wieder der internationale Herbstpokal in Schwerin statt. Es waren 220 Teilnehmer im OPTI A Feld und 100 im OPTI B Feld eingeladen. Auch drei OPTI Segler aus unserem Verein fuhren nach Schwerin, um bei dieser Topregatta mit dabei zu sein. Theresa Schmidt, Friedrich Kräft und Tom Zwicker waren bei den OPTI A dabei.

Anreise war Freitag, gleich nach der Schule ging es Richtung Schwerin. Am Abend Schlauchboot entladen und OPTI suchen. Tom`s Boot kommt vom Trainingslager mit dem VBS Trailer aus Warnemünde und trifft erst spät in Schwerin ein. Also wird das Boot aufbauen auf Samstag ganz früh vertagt. Die Kinder sind hungrig und wollen ins Bett.

Am Samstag begrüßt uns ein trübes Wetter. Die Boote werden in aller Frühe aufgebaut, 9:30 Uhr ist dann Eröffnung. Danach beginnt die Schlacht um die Slip-Anlage. 300 Optis wollen „jetzt sofort“ ins Wasser, denn 11:00 Uhr ist der erste Start. Von der Slip-Anlage und allen angrenzenden Stegen quellen kleine Optimisten ins Wasser und strömen aufs Wasser. Und man will es nicht glauben, aber pünktlich 11:00 Uhr beginnt die erste Wettfahrt. Gestartet wird bei OPTI A in Startfeldern von etwa 110 Booten, kein leichtes Spiel, da in der ersten Reihe vom Start wegzukommen.

  Start

Man sieht es ja im Bild.So sieht eine Startlinie bei 100 Booten aus. Zusätzlich galt „Black Flag“ vom ersten Start an. Das wirkte wirklich beruhigend auf die Startphasen.

 

all

Der Sonntag begann mit Sonnenschein und noch besserem Wind. Außerdem war es richtig warm. Beste Bedingungen für den zweiten Regattatag. Erster Start 10:00 Uhr für die Jungs im Gold-Fleet. Die Nervosität ist bei den Kindern schon zu spüren. Der Start natürlich mit Black Flag. Friedrich erkennen wir kurz vor dem Start in der ersten Reihe auf guter Position. Start, allgemeiner Abbruch, also ganz viele Frühstarter, kein gutes Omen. Jetzt kommt mal wieder die Erkenntnis vom kleinen Unterschied zwischen perfekten Start und BFD, es sind nur kleine Sekunden. Tom und Friedrich finden sich leider auf der langen Liste der Frühstarter wieder. So war das nicht gedacht.

Aber der zweite Start klappt und es kann bei herrlichstem Wetter gesegelt werden, vor schönster Kulisse. Nach zwei Wettfahrten ist aber Schluss und der Heimweg in den Hafen beginnt.

Dort beginnt gegen 16:30 Uhr die Siegerehrung mit der traditionellen Verlosung eines Fahrrades.

Für Podiumsplätze hat es bei uns nicht gereicht, aber hier nach Schwerin kommen ja auch nicht die schlechtesten Segler. Zusätzlich auch Optis aus Polen , Schweden und Dänemark.

Dafür haben unsere Segler ganz ordentliche Plätze erreicht:

Tom Zwicker                     Platz 53

Friedrich Kräft                  Platz 112

Theresa Schmidt                Platz 196

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere OPTI-Segler.

Uwe Zwicker

 

Bericht zur Pokalregatta am Schwielochsee

Schwielochsee Pokalregatta in Jessern, die OPTI`s

Tag 1: 30.08.2014 6:30. Nils und Tom geweckt. 7:00 Uhr ist Abfahrt. Heute geht es nach Jessern zur 45. Schwielochsee Pokalregatta. Dort werden wir auf die anderen Segler des Vereins treffen, Friedrich, Theresa von den Optimisten und die Lasersegler. Bernd, Ruth, Daniel und Diana sind auch schon da und haben das Motorboot vorbereitet.

Die Aussichten sind schlecht, kein Wind laut Internet & Co. Aber wir besinnen uns auf die alte Segler-Regel „Es ist, wie es ist“. Also ab nach Jessern, schließlich sind wir durch das letzte Wochenende in Lindow schwer motiviert. Aber diesmal wird ein anderer Wind wehen, die Berliner sind wieder dabei. Das wissen wir.

8:45 angekommen. Nun geht das gewohnte Gewühl in Jessern los, Anmeldung, Boot aufbauen, Parkplatz sichern und verteidigen.

9:30 ist Steuermannsbesprechung. Das Wetter sieht anders aus als erwartet, es weht ein gutes Lüftchen. Das macht Mut. Da taucht Friedrich auf und sieht gar nicht gut aus, also die Entscheidung ab nach Hause ins Bett, schade, hier wollte er sich als neuer A-Segler ausprobieren. Um eine Person geschwächt, geht es dann auf`s Wasser. Drei Wettfahrten sind für heute angesagt, eine für morgen. Nach einer nicht endenden Schleppfahrt sind wir am Start angekommen. 11:00 soll es losgehen, aber es dauert bis es losgeht. Der Wind dreht gewaltig, Verschiebung, Neustart, Abbruch…unruhige Kinder. Und so sollen es an diesem Tag nur zwei Wettfahrten werden, die zweite mit BFD für 14 Opti A. Das gibt Gesprächsstoff für den Abend, der nach gemütlichem Zusammensein und langer Disco endet.

Tag 2. Er beginnt wie erwartet. Grau, etwas Regen, kein Wind. Nach den Turbolenzen gestern sollen aber zwei Wettfahrten gesegelt werden, damit auch ein Streicher möglich wird. Also geht es früh auf den See. Es gibt viel zu verteidigen, Tom liegt nach den zwei Wettfahrten auf Platz 1 in Opti A. Es wird schwer, das zu verteidigen. Es gibt ja genug BFD, die gestrichen werden können. Aber erst mal brauchen wir Wind. Und der kommt auch pünktlich zum Start, so dass die beiden Wettfahrten mit kurzem Kurs gesegelt werden können. Dann kommt der strömende Regen.

Am Ende kann Tom einen Super 3. Platz verteidigen, punktgleich mit Platz 2. Gratulation!

Aber auch unsere anderen Optis haben sich tapfer geschlagen:

Theresa Schmidt             Platz 35                OPTI A

Nils Grosse                        Platz 36                OPTI B

Friedrich Kräft                  mit doppelter Kraft zur nächsten Regatta

Bei der Siegerehrung können wir noch einige Namen von Stahl Finow hören, bei den Lasern. Es lohnt sich, auch diese Ergebnisse zu studieren.

Uwe Zwicker

Stahl Finows Trainingslager wieder das größte im Land

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer

Fünf Tage erfolgreiches EWE Junior Sailing Cup

Mit 75 Teilnehmern war das Trainingslager der Segler von Stahl Finow vom 10.-15.08.14 erneut das größte im Land Brandenburg. Neben den Vereinsmitgliedern waren insbesondere die Trainingspartner aus dem Landesstützpunkt Eberswalde aber auch aus Vereinen in Storkow, Erkner, Lindow, Fürstenberg, Brandenburg, vom Schwielochsee und aus Potsdam vertreten. Einzelne Kinder und Jugendliche kamen zudem aus Berlin.

Gesegelt wurde in den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Laser Radial sowie 420er, wobei die stärkste Gruppe die 27 Opti-Regattasegler und –seglerinnen in den Gruppen A und B bildete. Hier wurde traditionell auch eine Anfängergruppe von sechs Kindern betreut. Und -erstmals für den Verein- gab es darüber hinaus eine siebenköpfige „Krümelgruppe“ von Kindern im Vorschulalter, die spielerisch an das Segeln herangeführt werden sollten. Jüngster Segler wurde damit der dreijährige Lennox, der ursprünglich gar nicht eingeplant war, aber mit den älteren Kindern immer mitlief und so schließlich auch mitsegelte….
Ältester Teilnehmer war im Gegensatz dazu der 19-jährige Carl Duhn als Steuermann auf einem der neun 420er, der einzigen Zwei-Hand-Jolle.
Geleitet wurde das Trainingslager traditionell von Jörg Reißland, der sich ebenso wie gewohnt auf sein ehrenamtliches Team von knapp 20 Betreuern, Trainern und Übungsleitern stützen konnte. Für das Trainingscamp nominiert wurden die 75 jungen Segler von Christian Eckart, dem Jugendwart des SV Stahl Finow und Leiter des VBS-Landesstützpunktes Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem „frisch gebackenen“ Brandenburger Landestrainer Jan Müller. Es gab wieder wesentlich mehr Interessenten, als das Vereinsgelände an Kapzität zulässt.
Die Anreise der Teilnehmer begann am Sonntagnachmittag parallel zur Abreise der Teilnehmer der 62. Werbellinseeregatta und nach pünktlichem Wecken (ab 07.00 Uhr ) und Frühstück ging es ab Montagvormittag jeden Tag bis einschließlich freitags mindestens zwei Mal zum Training aufs Wasser. Bei permanenten drei bis vier Windstärken meist aus Südwest konnte durchgängig (anders als in manchen Wind armen Vorjahren) individuell, in Gruppen und/oder gezielt trainiert werden; sowohl das Boots-Handling als auch Regatta-Theorie und Taktik. Begleitet durch eine Videokamera, konnten auch Fehler und Probleme gut aufgenommen und anschließend an Land zur weiteren Optimierung ausgewertet werden.
Für die Krümelgruppe wurde als einzige Ausnahme noch eine Fahrt in den Eberswalder Zoo organisiert und natürlich durften die „Kleinen“ immer zuerst zum Essen, mussten aber auch zuerst ins Bett…
Besonderer Höhepunkt war wie in jedem Jahr der traditionelle Eltern-Donnerstag-Abend. Neben der DIA-Show mit den Bildern vom Trainingslager hatten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, den „Seil- und Knotenkünstler“ Dieter Ott live zu erleben und sich mit den ehemaligen „Profiseglern“ Heiko Seelig und Lukas Feuerherd auch unmittelbar auszutauschen. Mit dabei waren u.a. auch Theresa und Jasmin Schmidt aus Britz, Valerie Brunsch aus Birkholz, Nils Grosse aus Tornow, Anselm Klein aus Phöben sowie Friedrich und Richard Reuter aus Lindow.
Heiko Seelig, früherer Vize-Europameister in der olympischen Bootsklasse 470er (dem Folgeboot der 420er-Klasse) und Lukas Feuerherd, ehemaliger Lasersegler im „Sailingteam Germany“ (Nationalmannschaft) gaben ihre persönlichen Erfahrungen am Werbellinsee an den Segelnachwuchs sogar an mehreren Tagen weiter.
Der Energiedienstleister EWE unterstützte in diesem Jahr das Seglernachwuchstraining beim Sportverein Stahl Finow, Abteilung Segeln, weshalb es diesmal den Titel „EWE Junior Sailing Camp“ tragen durfte. „Nachwuchsförderung ist für EWE eine Herzensangelegenheit“, so Heiko Seelig, im Hauptberuf jetzt Vertriebsleiter für den Geschäftskundenvertrieb in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. „Fordern und fördern laute das Motto.“

Neben dem praktischen Training auf dem Werbellinsee haben Lukas Feuerherd und Heiko Seelig natürlich auch ein paar Tricks und Kniffe verraten, auf die es beim Regattasegeln ankommt.
Der Wissenstransfer an die nächste Segelsportgeneration ist für den ehemaligen Profi Heiko Seelig nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Er selbst habe viel von seinen erfahreneren Kollegen gelernt. Und Lukas Feuerherd, Student und selbst Brandenburger Segler, sieht es als persönlichen Auftrag, durch Trainingsarbeit mit jungen Menschen dieser Generation das zurück zu geben, was ihn zu einem erfolgreichen Segler werden ließ.
Im Sailing Camp stand neben der sportlichen Leistung vor allem der Spaß im Vordergrund. „Ich habe den Kindern vermittelt, dass sich das Kämpfen für den eigenen Erfolg nicht nur lohnt, sondern auch richtig Freude bereiten kann“, so Heiko Seelig. Die Teilnehmer hatten während des Trainingslagers die Möglichkeit, außerhalb ihres regulären Trainings Erfahrungen mit ihren Konkurrenten aus vielen Brandenburger Regionen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen nicht nur im Segeln, sondern auch im echten Leben weiter.
Für einen rein ehrenamtlich agierenden Verein wie Stahl Finow ist jede externe Unterstützung wichtig, um den Kindern und Jugendlichen auch eine motivierende Umgebung zu bieten, und so dankte Stützpunktleiter Eckart in seiner Abschlussrede neben dem Sponsor und seinen Betreuern auch den Eltern der Teilnehmer für ihr Verständnis und ihren Anteil am (sportlichen) Wohlergehen ihrer Sprösslinge.

P.S. Bei der Abreise am Freitagnachmittag erklärten zahlreiche Kinder und Eltern entsprechend, gerne im nächsten Jahr 2015 in der vorletzten Sommer-Ferien-Woche wieder zum Trainingslager des SV Stahl Finow kommen zu wollen.
Optis Vorwind Stärke 1

Laser trainieren den Start

420 auf Halbwind

Wandlitzerin gewinnt Landesjüngstenmeisterschaft

DSC06593

DSC06640

DSC06677

Bei der diesjährigen Landesjüngstenmeisterschaft in der Bootsklasse Optimist erzielten die Barnimer Segler erneut hervorragende Ergebnisse; zu nennen sind hier zuerst die Wandlitzerin Hannah Kapahnke als Landesmeisterin in Gruppe B sowie Friedrich Kräft als Dritter in der Gruppe B und Tom Zwicker als „undankbarer“ Vierter in der Gruppe A (beide Stahl Finow).
Die Landesjüngstenmeisterschaft in der Klasse Optimist („Opti“) ist seit mehreren Jahren immer eines der herausragenden Segel-Events im Nordosten Brandenburg, ausgerichtet regelmäßig durch die Segler von Stahl Finow am Werbellinsee.

Begünstigt durch die günstige Terminlage deutlich vor den Sommerferien und als Abschluss der Ranglistensaison kamen dazu an diesem Wochenende auf dem Gelände des Landesstützpunktes Segeln sowie bei den benachbarten Kanuten erneut gut 150 junge Seglerinnen und Segler mit ihren Trainern und Angehörigen zusammen; Teilnehmerrekord und Belastung der Liegenschaft fast am Limit! Darunter waren nicht nur die besten Brandenburger, sondern auch –als offene Landesjüngstenmeisterschaft- zahlreiche Leistungskader aus den Nachbarbundesländern, vor allem aus Berlin, aber auch aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Dem exellenten Teilnehmerfeld standen aber auch Spitzen-Segel-Bedingungen gegenüber. Ein Segler braucht in erster Linie Wind und den gab es an beiden Tagen genug. Regelmäßige drei bis vier Windstärken aus West, in Böen auch fünf, und dazu eine entsprechende Welle und kühle 18 Grad forderten die Mädchen und Jungen teils bis an die Grenzen ihrer Leistungskräfte. Einige gingen unfreiwillig „Baden“ und auch einige stärkere Regenschauer zwischen und während der Wettfahrten machten die Leistungsunterschiede zwischen den Teilnehmern deutlich. Entsprechend wurde die warme Mahlzeiten nach den Wettkampftagen (Samstag gab es Kochklopse und am Sonntag den üblichen „Regatta-Hit“ Nudeln mit Tomatensoße) von den meisten Teilnehmern geradezu mit Heißhunger verdrückt.
Bei insgesamt 168 Meldungen schafften es letztlich 44 Starterinnen und Starter in der (stärksten) Wertungsgruppe A erfolgreich in die Wertungslisten. Für die Gruppe B wurden 69 Teilnehmer gewertet und für die Gruppe der Jüngsten („C“) gab es 22 Wertungen.

Wettfahrtleiter Ron Wiesner vom Yachtclub Schorfheide gelang es mit seinem Regattateam für die Gruppen A und B jeweils vier Wettfahrten am Samstag und weitere zwei Wettfahrten am Sonntag erfolgreich über den Kurs zu bringen. Für die C-Segler waren es drei am Sonnabend und eine vierte Wettfahrt am Sonntag. Trotz des komplizierten Wetters und der besonderen Anspannung einer Landesjüngstenmeisterschaft wurde sehr fair und diszipliniert gesegelt. Das Schiedsrichterteam um Anne-Grit Dender musste nur einen Protest verhandeln und einen weiteren jungen Segler disqualifizieren, weil sein Trainer ihn noch in der unmittelbaren Vorbereitungszeit „betreut“ hatte. Größerer Materialschaden war dagegen nicht zu beklagen.

Letztendlich siegten in allen drei Gruppen Seglerinnen bzw. Segler aus anderen Bundesländern –ein deutliches Zeichen für die Qualität der Startfelder; in der Gruppe A Leonard Stock vom Arendsee Regattaverein (Sachsen-Anhalt), in der Gruppe B Maximilian Perthen vom SC Zeuthen (Berlin) und in der Gruppe C Charlotte Royeck von den Berliner Tourenseglern. Landesjüngstenmeister in der Klasse A wurde Philip Walkenbach von den Potsdamer Adlern, der ebenso wie Hannah Kapahnke vom Wandlitzer Segelclub (diese in der Gruppe B) in der Gesamtwertung auf dem zweiten Platz gelandet war. In der Gruppe C waren die besten Brandenburger Felix Martin und Max Georgi von Einheit Werder auf den Gesamt-Plätzen 3 und 4.

Da jeder Teilnehmer – den Sponsoren wie dem Modehaus Kräft und Kräft sei Dank!- einen Sportbeutel als Erinnerungsgeschenk und die besten Fünf der Gruppen sogar einen Rucksack zusätzlich zu den Urkunden und Pokalen mit nach Hause nehmen konnten, waren letztlich aber fast alle mit ihren Ergebnissen und dem Wochenende zufrieden und zahlreiche Teilnehmer bzw. deren Eltern kündigten bereits an, auch 2015 wieder gerne zur LJüM an den Werbellinsee kommen zu wollen.

Weitere Ergebnisse der Barnimer Segler – Landeswertung
1.Gruppe A
Christoph Kirchherr (WSC) 17.
2.Gruppe B
Julia Bailleu (SVSF) 14., Theresa Schmidt (SVSF) 16., Eric Siebert (WSC) 21., Nils Grosse (SVSF) 27., Ole Rosenlund (SVSF) 30., Joelle Bailleu (SVSF) 36. und Karl Kapahnke (WSC) 39.
3.Gruppe C
Ludwig Kolenda (SVSF) 22.

Ergebnisse des Optimisten-ABC sind online

DSC06848

Mit einem Bild von einer Kenterung aus dem 5. Lauf der Opti A möchte ich Euch darauf hinweisen, daß die Ergebnisse jetzt online verfügbar sind:

Opti A
1 GER 13326 Stock, Leonard
2 GER 13004 Walkenbach,Philip
3 GER 12875 Wieduwild,Mewes

Opti B
1 GER 10945 Perthen, Maximilian
2 GER 12929 Kapahnke, Hannah
3 GER 12605 Handschug, Marc

Opti C
1 GER 1885 Royeck, Charlotte
2 GER 1886 Royeck, Viktoria
3 GER 10730 Martin, Felix

Wertung Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg Opti A
1 GER 13004 Walkenbach, Philip
2 GER 12875 Wieduwild, Mewes
3 GER 12403 Schüler, Lorenz

Wertung Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg Opti B
1 GER 12929 Kapahnke, Hannah
2 GER 12605 Handschug, Marc
3 GER 12162 Kräft, Friedrich

Die kompletten Ergebnislisten findet Ihr hier:

21./22.6.2014 OPTIMISTEN-ABC am Werbellinsee (LJÜM Brandenburg)
OPTIMISTEN-ABC am Werbellinsee Ergebnisse Opti A
OPTIMISTEN-ABC am Werbellinsee Ergebnisse Opti B
OPTIMISTEN-ABC am Werbellinsee Ergebnisse Opti C

Wertung Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg
Wertung Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg 2014 Opti A
Wertung Landesjüngstenmeisterschaft Brandenburg 2014 Opti B

und später auch einfach auf unserer Ergebnisseite: Ergebnisse 2014

Optimisten-ABC am Werbellinsee

Nur noch eine knappe Woche bis zum Optimisten-ABC am Werbellinsee und unsere Meldungen bewegen sich Richtung Melderekord. Aktuell liegen uns 135 Meldungen vor. Auf die Klassen aufgeteilt sind dies:
– Optimist A 43
– Optimist B 74
– Optimist C 18

Wenn jetzt noch alle kommen, könnte es auch einen Teilnehmerrekord geben. Es wird auf jeden Fall wieder eng auf dem Gelände und auch auf dem Kurs.

Für alle Anreisenden noch ein Hinweis: Die Straße zwischen Groß Schönebeck und Eichhorst ist wegen einer Baustelle komplett gesperrt. Die Anreise sollte daher am besten über die B167 und dann B198 aus Richtung Finowfurt erfolgen.