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Laser

Stahl Finow bei der Jugend-Europameisterschaft Laser Radial 2016

Bild TallinDie Sommerferien begannen, und der erste Saisonhöhepunkt war gerade absolviert. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Travemünder Woche stand der eigentliche Höhepunkt vor der Tür. Die Jugendeuropameisterschaft im Laser Radial in Tallinn (Estland). Zur Teilnahme hatten sich von unseren Seglern Anselm Klein aus Potsdam, Carolin Müller aus Fürstenberg sowie vom SV Stahl Finow Niklas Schulz, Anna-Klara Krömke und ich, Jasmin Schmidt. Betreut wurden wir vom amtierenden Deutschen Meister im Laser Standard und Trainer Lukas Feuerherdt aus Brandenburg a. d. Havel
Die Reise begann am 02.08. Der Großteil der Segler flog mit Familie, wobei Familie Krömke den gesamten Weg von Bernau nach Tallinn mit 2 Bussen und 4 Booten beschreiten durfte (ca.1500 km).

Dazu der Bericht von Anna:

Unsere Reise nach Tallinn startete für uns am Montag, den 1. August 2016 um 4 Uhr morgens. Es ist noch dunkel, doch die Krömkes stehen vorbereitet, in Thrombosestrümpfen vor dem Transportgespann, bestehend aus 2 Transportern, einem Motorboothänger, 5 Booten
und 4 Fahrern.
Das erste Etappenziel: Warschau. In Warschau dann eine erste Pause, schneller Fahrerwechsel und weiter ging es. Als Tagesziel wollten wir es noch hinter die litauische Grenze schaffen. Bis Warschau konnten wir auf einer gut ausgebauten Autobahn fahren und kamen zügig voran. Leider verliessen uns nach Warschau die guten Strassen und es folgte eine einspurige Schnellstraße, welche viele Überholmanöver zur Folge hatte. Um
Mitternacht hielten wir dann in Bauska (Lettland) und gönnten uns unseren wohl verdienten Schlaf. Am Morgen ging es dann auch schon weiter nach Riga, wo dann eine lustige Stadtrundfahrt mit unserem Gespann folgte. Schließlich kamen wir am Dienstag, den 2. August um 18 Uhr in Tallinn an. Das 2001 erbaute, großzügige und moderne Kloster mit seinem überaus einladendem Gästehaus und den herzlichen Nonnen des Birgittenordens ließen sofort alle Strapazen der Anreise vergessen. Der Sporthafen war nur 500 Meter entfernt. Das restliche Team kam fast zur selben Zeit in Tallinn mit dem Flugzeug an.

Anna Klara Krömke

Anna Klara Krömke

Tallinn und Training
Den ersten Tag verbrachten wir damit, das Hafengelände zu erkunden, die Boote abzuladen, das Material zu checken und die Altstadt zu besichtigen. Bei herrlichem Wetter entdeckten wir die Sehenswürdigkeiten Tallinns. Am nächsten Tag sollte es bereits aufs Wasser gehen,
um das Revier kennen zulernen. Bei stürmischen Windbedingungen erkundeten wir Landformationen, das Wellenmuster, Strömungen und Windsysteme. Unser Trainer Lukas Feuerherd, ein ehemaliger Laser Leistungssportler, konnte uns wertvolle Tipps vermitteln und hat die Trainingseinheit aufgrund der kraftzehrenden Wetterlage verhältnismäßig früh beendet. Kraft und Motivation sollen nicht bereits am ersten Tag aufgebraucht sein.
Neuer Tag und neue Bedingungen. Weniger Wind und kleinere Wellen ermöglichten uns einen vorteilhaften Einstieg in die Technikvorbereitung. Es folgte eine lange intensive Trainingseinheit, in der alle Segler ihre Segeltechnik an Wind und Welle anpassen konnten. Auch nach aktiver Segelzeit prägte der Sport, in Form von Auslaufen und Lockerungan Land, unsere Wettkampfvorbereitung. Ein dritter Segeltag wurde uns, aufgrund von zu wenig Wind, verwehrt. Stattdessen trieben wir Sport und besichtigten einen, in der Nähe liegenden, Wasserfall und genossen den Ausblick vom Fernsehturm Tallinns.

Bericht Tallinn – Anna

Jetzt wieder Jasmin:

Am Ziel angekommen, wurden wir alle bereits im Gästehaus erwartet. Wegen der super Lage und der spirituellen Ruhe haben unsere Eltern eine Unterkunft im Gästehaus des Pirita Klosters gebucht. Dieses Kloster wird heute von Nonnen des Ordens der Birgittiner Schwestern bewirtschaftet. Entgegen unserer Befürchtungen stellten sich die Schwestern als total cool heraus und wir hatten überall WLAN im Convent.
Austragungsort war der Hafen, an dem die Olympischen Spiele von Moskau 1980 ausgetragen wurden. Damals war Estland von der Sowjetunion okkupiert. Was sich bis heute in Architektur und Sprachbild des Landes zeigt.
Bevor die Meisterschaft starten konnte, musste das Revier erkundet werden, dazu dienten 4 Trainingstage.
Damit wirklich alle die gleichen technischen Voraussetzungen im Kampf haben, wurde eine Vermessung aller Boote und Bootsteile durchgeführt. Anschließend fand eine feierliche Eröffnung mit den 140 teilnehmenden Seglern Europas aus 26 Staaten und ihrer Begleitungen statt.
Während der Trainingstage hatten wir eher wenig Wind, was sich am ersten Tag mächtig änderte. Da fielen die Wettfahrten wegen zu starken Windes aus.
Die darauffolgenden Wettfahrttage verliefen wie geplant, jedoch trieben die Windbedingungen die Segler an ihre körperlichen Grenzen. Niklas kämpfte verbissen mit der Fairness seiner Gegner. Anna-Klara segelte um Platz 26. Meine Erfolgschancen waren wegen des starken Windes eher bescheiden und ich musste mich mit Platz 15 in der Wertung der unter 17 jährigen zufrieden geben.
Jasmin Schmidt
Schließlich konnten auch am letzten Tag keine Rennen mehr stattfinden wegen unbeständiger Winde.
Jugendeuropameisterin wurde Hanna Anderssohn aus Rostock, welche ihre seglerischen Anfänge am Schwielochsee hatte.
Abgesehen von der JEM war Tallinn ein Highlight für sich. Wir fanden immer etwas Zeit, um in den Abendstunden die Altstadt zu erkunden.
Nachdem sich die 14 Tage dem Ende neigten, hieß es Abschied nehmen. Der Abflug für die Segler um 5:30 Uhr morgens, ließen auch Thomas und Torsten aufbrechen um den ganzen Transport zurück zu bringen.
Während wir gegen 9:00 wieder in Berlin landeten, kamen die beiden Väter unbeschadet 3 Tage später in unserem Heimatverein Stahl Finow in Wildau an. Nun war erstmal Urlaub angesagt, um abzuschalten und neue Kraft zu sammeln.
Ich freue mich schon auf den nächsten Höhepunkt zur Deutschen Meisterschaft in Wismar.

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Trainingslager 2016

Bojenrundung

Mit 76 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zeichnete sich das traditionelle Trainingslager der Segler von Stahl Finow in diesem Jahr vom 21.-26.08. erneut durch eine Rekordbeteiligung aus.

Neben einer starken Gruppe einheimischer Segler und Seglerinnen kamen die Teilnehmer von den Partnervereinen des Eberswalder Reviers, aber auch anderen Brandenburger und Berliner Segelvereinen.
Elf Anfänger waren in der Opti-Gruppe zu betreuen, von denen der Jüngste erst fünf Jahre alt war. Dazu kamen 28 weitere Optimisten in den Klassen A und B. In den größeren Ein-Hand-Klassen traten 15 Laser 4.7 und Radial sowie ein Laser Standard zu Training an und in der Zwei-Hand-Bootsklasse 420er trainierten 21 Jugendliche auf zehn Booten. Betreut wurden sie von zwölf ehrenamtlichen Trainern und umsorgt von einer Küchencrew von weiteren sechs ehrenamtlichen Sportlern.

Eröffnet wurde das Trainingslager in diesem Jahr bereits am Sonntagmittag durch den seinen Leiter Maik Jäckel, den stellvertretenden Jugendwart von Stahl Finow. Nach dem Mittag sollte dann nach der Vorstellung der Trainer und der Begrüßung ihrer Gruppen eigentlich die erste Trainingseinheit starten. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde aber lieber erst abgewartet und tatsächlich folgte einem Wolkenbruch artigen Regenfall eine Flaute, die jedes Segeln unmöglich machte. Am Montagvormittag war das Wetter besser und bei zwei Windstärken wurde am Vormittag in den einzelnen Gruppen zunächst mit einer Kennenlern-Wettfahrt begonnen, um die Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder und Jugendlichen herauszuarbeiten.

Ole und Theresa Jolie und Noel
Am Nachmittag folgte dann ein Manövertraining, d.h. Wenden und Halsen unter Kamera-Begleitung, wobei die Video-Sequenzen nach dem Abendbrot ausgewertet wurden.

Der Regeltag für die Sportler begann dabei um 07.15 Uhr mit Frühsport (am Montag z.B. Laufen und am Dienstag Schwimmen), es folgten das Frühstück um 08.00 Uhr und der Trainingsbeginn um 09.00 Uhr. Nach dem Mittag gegen 13.00 Uhr begann i.d.R. gegen 14.00 Uhr das Nachmittagstraining und nach dem Abendbrot 18.30 Uhr meist noch die Auswertung der Tagesleistungen. Nachtruhe für die kleinen Anfänger war um 21.00 Uhr, für die übrigen Optis um 21.30 Uhr und für die „großen“ Laser- und 420er-Segler um 22.00 Uhr.

Diesem Muster folgend wurde am Dienstagvormittag bei 2 -3 Windstärken weiter an den Manövern wie Wenden und Halsen gearbeitet. Am Nachmittag bei abnehmendem Wind und zunehmender Sonne wurden dann Dreiecke und schließlich rückwärts gesegelt, um die Bootsbeherrschung zu trainieren. Bis schließlich die Boote aufgrund völliger Flaute in den Hafen von Wildau zurück geschleppt werden mussten. Genutzt wurde die Flaute aber auch zur theoretischen Schulung: der erfahrene Wettfahrtleiter Christoph Laska erklärte so z.B. den Regattaseglern die neuesten Änderungen der Wettfahrtregeln, die entsprechend turnusmäßig zur Olympiade in Rio erfolgten.

Am Mittwoch setzte sich die Flaute fort, so dass das Training mit allgemeiner Konditionierung fortgesetzt wurde. Beispielhaft wurde vormittags ein Volleyball-Match zwischen Gruppen Laser und 420er durchgeführt, während die Optis das Kentern und Wieder-Aufrichten der Boote sowie das Schleppen im Verband übten. Am Nachmittag wurde die Wasserbeherrschung wie die Kondition der Größeren getestet und diese mussten ca. 70 Minuten parallel zum Ufer über den Werbellinsee bis hinter den Süßen Winkel schwimmen und dann zurück joggen, wofür sie nur 15 Minuten brauchten. Trotzdem besiegten sie am Abend noch in einem denkwürdigen Volleyball-Match ihre Trainer.

Am Donnerstag war der Wind zurück und am Vormittag konnte in allen Gruppen wieder gesegelt werden. Besonderen Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen dann am Nachmittag. Im „Free Sailing“ (d.h. jeder wie er will und so schnell er kann) ging es für alle quer über den See bis zum EJB. Dann wurden dort alle Boote zusammen gebunden und es ging gemeinsam zum Eisessen nach Altenhof. Abends folgte dann der traditionelle Elternabend mit einer Fotoschau der vergangenen Tage und am Freitagvormittag noch die Abschlussregatta mit jeweils zwei Wettfahrten in allen Gruppen bei gerade noch segelbaren wieder knappen zwei Windstärken.

Deutlich wurden hier die erreichten Erfolge und auch die noch erforderlichen weiteren Verbesserungen. Und fast alle Teilnehmerinnen gingen erschöpft, aber zufrieden und mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Erlebnissen in die letzte Ferienwoche.

Als der Leiter Maik Jäckel die Teilnehmer nach einem Dank an die Betreuer am Freitag nach dem Mittag dann mit dem üblichen „Goode Wind – Ahoi“ verabschiedete, nutzten einige Teilnehmer so gleich die Chance, sich vor Ort schon für das nächste Trainingslager 2017 anzumelden.
Die nächste Regatta folgte aber bereits unmittelbar am Sonnabend.

Toralf Reinhardt

Teilnehmerrekord beim 2. Askaniercup

Jasmin Schmidt bei der Wende
Jasmin Schmidt bei der Wende

Doppelter Erfolg für Stahl Finow: Mit 156 Meldungen in den fünf Bootsklassen Laser Radial und Laser 4.7 sowie Opti A, B und C wurde beim 2. Askaniercup auf dem Werbellinsee am 25.+26.06.16 ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt und mit dem Bernauer Niklas Schulz konnten die Gastgeber in der größten Klasse auch den Sieg einfahren.

(Und mit Platz 2 für Jasmin Schmidt aus Britz, zeigte sich hier eine deutliche Dominanz der einheimischen Segler.)

Angeregt durch den Brandenburger Landestrainer Jan Müller, hatte sich der Verein entschieden, erstmals den Askaniercup der Laser-Segler gemeinsam mit der großen Opti—Ranglisten-Regatta auszutragen. Dadurch wurde zwar der organisatorische Aufwand wesentlich erhöht, aber insgesamt wird es damit in diesem Jahr bei Stahl Finow eine Veranstaltung weniger geben. Und vor allem wurde der Termin damit für Eltern bzw. Vereine, deren Kinder in verschiedenen Altersklassen starten, attraktiv.

Beispielsweise reisten kurzfristig am Sonnabendvormittag noch fünf hervorragende polnische Segler aus Stettin an, darunter die vier Geschwister Cymerman. Und während der älteste Bruder Jakub mit zwei Siegen in vier Wettfahrten Platz 2 bei den Laser 4.7 holte, erreichten seine jüngeren Geschwister Maks und Asia Platz 4 und 10 (von 46) bei den Optis A sowie Maciek den Platz 35 (von 65) bei den Optis B. Und auch der fünfte polnische Teilnehmer Filip Miloszewski wurde letztlich nach zwei Siegen in vier Rennen in der Klasse Opti A nur knapp von Cosima Schlüter aus Berlin geschlagen, die die beiden anderen Wettfahrten gewann und die besseren weiteren Platzierungen hatte. Bester Brandenburger wurde hier Marino Rychlitzki von Einheit Werder auf Platz 3.

Veranstaltungsleiter Toralf Reinhardt hatte diesmal gleich drei Wettfahrtleiter mit im Boot, Christoph Laska für die Opti A und B, Frank Simonis für die Opti C sowie als Gast vom SSVaW Knut Hohenstein für die Laser-Klassen. Und um alle Sportler mit ihren Booten und Zelten unterzubringen, unterstützten die Kanuten von Stahl Finow die Segler durch die Bereitstellung ihres nahe gelegenen Geländes. Und auch die Gemeinde unterstützte den Event, indem erneut die Boots-Trailer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Eichhorst abgestellt werden konnten.

Schwierigkeiten bereite den Seglern naturgemäß vor allem das Wetter: Umlaufende bzw. drehende schwache Winde aus Ost bis Südost führten am 25.06. neben der seglerischen Ungeduld bei den größeren Bootsklassen zu mehreren Startabbrüchen. Im Angesicht der heraufziehenden Gewitterfront musste dann am frühen Sonnabend Nachmittag zudem der See geräumt werden, so dass bei den Laser-Klassen sowie den Opti A und B lediglich eine komplette Wettfahrt durchgefahren und gewertet werden konnte. Nur die zwölf Optis C schafften am Sonnabend drei Wettfahrten. So allerdings erwischte der Starkregen die Segler erst an Land und mit Ausnahme mehrerer undichter Zelte und einiger weg geflogener Segel blieben größere Schäden aus.

Am Sonntag mussten deshalb jeweils mindestens zwei Wettfahrten geschafft werden, um als Regatta auch Ranglisten relevante Ergebnisse zu generieren. Bei stabilen zwei bis vier Windstärken (10 – 11 Knoten) aus West konnten aber sowohl Knut Hohenstein als auch Christoph Laska mit jeweils beiden Bootsklassen drei Wettfahrten „durchziehen“, so dass sogar noch ein „Streicher“ für das jeweils schlechteste Einzelergebnis möglich wurde. Gesegelt wurde im Übrigen meist fair und sportlich, was aber auch an den fünf eingesetzten Wasser-Schiedsrichtern liegen kann. Jedenfalls wurde im Ergebnis kein einziger Protest eingereicht, wenn auch einige zu schnelle Starter auf dem Wasser mit der Black-Flagg-Regel disqualifiziert und andere Segler wegen „unerlaubten Vortriebs“ gemahnt werden mussten. Wegen unerlaubten „Schleppens in der Vorbereitungszeit“ führte Wettfahrtleiter Laska zudem zwei persönliche Gespräche mit den betroffenen Seglern, Eltern und Trainern.

Neben Sieg und Platz 2 bei den Lasern Radial, erreichten die Stahl Finower Tom Zwicker Platz 6, Julie Bailleu Platz 10, Ole Kardokus Platz 16 und Friedrich Kräft Platz 17 bei den Lasern 4.7. Sieger wurde hier Lorenz Schüler aus Bad Saarow. Bei den Optis A wurde Theresa Schmidt 38., bei den Optis B gingen die Plätze 22 an Nils Grosse und 32 an Joelle Bailleu. Ähnlich wie bei den Optis A holte den Gesamtsieg hier eine Berliner, nämlich Charlotte Royeck mit 13 Punkten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Friedrich Klose aus Kirchmöser und Jacob Schäcke vom Potsdamer Seglerverein.

Besonders freute sich auch Edwin Fielitz vom Gast gebenden Verein, der bei seiner allerersten Regatta in der Klasse Opti C insgesamt zwar „nur“ den vierten Platz holte, aber immerhin zwei der fünf Wettfahrten gewonnen hatte! Die Plätze 1, 2, 3 und 5 gingen hier zum Yachtclub Berlin-Grünau. Glückwunsch!

Nächster Höhepunkt im Verein wird jetzt die traditionelle Werbellinseeregatta sein, aufgrund der danach auf dem Schwielochsee folgenden Deutschen Meisterschaft in den Klassen Pirat und XY-lon erstmals bereits am ersten Wochenende im August.

Alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de .

Toralf Reinhardt

Edwin Fielitz bei Tonne 1
Edwin Fielitz bei Tonne 1

Ergebnisse zum Askaniercup 2015

Wir haben die Ergebnisse zum Askaniercup 2015 veröffentlicht. Auf unserer Ergebnisseite sind sie als pdf zum einfachen download zu finden:
Ergebnisse Askaniercup 2015

Und auch bei raceoffice.org sind sie auf unserer Eventseite zu finden: Raceoffice.org | Askaniercup 2015

Askaniercup 2015 – Bilder vom zweiten Tag

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Askaniercup 2015 – Bilder vom ersten Tag

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Brandenburger Spitzenergebnis bei den IDJM – Stahl Finow insgesamt zweitbestes Team aller Vereine

???????????????????????????????????? Mit vier Brandenburger Seglern unter den Top 10 erreichte der Verband Brandenburgischer Segler in diesem Jahr bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (IDJM) namentlich in der Klasse Laser Radial das beste Ergebnis der Regattageschichte.
Neben Sören Leinert von Ciconia Storkow war dieses Ergebnis insbesondere auf Alexander Schmidt von Stahl Finow zurückzuführen, der einen hervorragenden, wenn auch letztlich unglücklichen 4. Platz erreichte und so knapp am Treppchen vorbei schrammte. Insgesamt gingen drei Segler von Stahl Finow in die Wertung ein.

Der Laser Radial ist ein wichtiger Teil des «Laser Formula Konzeptes» und eine ideale Vorstufe zum Segeln mit dem Laser Standard. Er bildet eine sinnvolle Zwischenstufe für den Opti Aussteiger, für den der Laser Standard einfach noch zu groß ist. Er ist aber bis auf das etwas kürzere und flexiblere Mastunterteil und die um etwa 20% kleinere Segelfläche absolut identisch mit dem Laser Standard. So dass das Radial Rigg jederzeit mit den anderen Riggs austauschbar ist. Der Laser Radial wurde 1998 neue Jugendmeisterschaftsklasse des Deutschen Seglerverbandes (DSV). Deshalb werden auch alle Jugendqualifikationsregatten mit dem Radial-Rigg (5,7 m² Segelfläche bei 4,2 m Länge) ausgesegelt.

Die IDJM fiel in diesem Jahr mit der Travemünder Woche in den Sommerferien zusammen und entsprechend fuhren die besten 22 Laser des Landes Brandenburg mit ihren Trainern Jan Müller für die 13 Laser 4.7 und Paul Wiesner für die 9 Laser Radial vier Tage vorher zum Segelrevier, um sich bestens auf die anstehenden Wettfahrten vorzubereiten.
Bei abwechslungsreichem Wetter und teilweise viel Wind beflügelten sich die Brandenburger Segler offenbar gegenseitig und erreichten im Ergebnis aller Wettfahrten letztlich ein Resultat, das den Brandenburgern von Seiten der anderen Landesverbände kaum zugetraut worden war. Neben Sören und Alexander erreichte Veith Schneider vom Segelclub Lindow den sechsten Platz und die Bronzemedaille in der Wertung U 17 sowie Tim Schlag von Segelclub Schwielochsee den 10. von 65 Startern. Das Ergebnis komplettierte Anna Klara Krömke von Stahl Finow mit dem 6. Platz in der U 17-Wertung.
Bei den Lasern 4.7 lief es leider nicht so gut. Lediglich Philip Walkenbach vom Segelverein Potsdamer Adler als 11. und Niklas Schulz von Stahl Finow als 19. von 77 Startern lieferten halbwegs gute Ergebnisse.

Insgesamt haben Alexander, Anna Klara Krömke und Niklas Schulz für den SV Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln, damit aber den zweiten Platz in der Vereins-Team-Wertung der IDJM geschafft, unmittelbar hinter starken Berlinern vom Verein Seglerhaus am Wannsee und vor Ciconia Storkow als zweitem Brandenburger Verein auf Platz 3, insgesamt ein toller Erfolg für die Brandenburger!

Alexander Schmidt selbst nahm in dieser Saison wieder an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Auf Grund der Komplexität in der Abiturstufe waren es allerdings nicht so viele Wettkämpfe, wie in der Vergangenheit. Zum anderen werden in der Klasse Laser Standard in Deutschland auch nicht so viele Veranstaltungen angeboten wie z.B. bei den Optis.

Im Frühjahr trainierte Alexander selbst als junger C-Trainer in Bad Saarow seinen „Nachwuchs“, nämlich junge Laser 4.7-Segler und betreute diese auch beim Werlcup auf dem Scharmützelsee. Über Himmelfahrt nahm er in Kiel am Kooptraining zur Sichtung der zukünftigen Bundeskader teil. Weniger mit dem Ziel, seine berufliche Ausrichtung gen Kiel zu steuern, als vielmehr um sich auf der einen oder anderen Kreuz mit Philip Buhl, dem amtierenden Welt-Cup Sieger, zu messen. In Kiel segelte er im Anschluss zum Young European Sailing Contest und führte mit Platz 16 das Feld der Brandenburger und Berliner Segler.

In Röbel bei der Distriktmeisterschaft Ost musste sich Alexander leider mit Platz 8 zufrieden geben, wurde aber immerhin nach Sören Leinert zweibester Brandenburger.

Im August fand in Medemblik (NL) die Juniorenweltmeisterschaft im Laser Standard statt. Auch hier startete Alexander mit zwei weiteren Teamkollegen. Sie kämpften dort hart bei widrigen Wind- und Wetterverhältnissen gegen die harte, ganz Jahres trainierte Konkurrenz aus allen Teile der Welt. Obwohl es leider kein Deutscher auf einen der heißbegehrten Edelmetallplätze schaffte, bewiesen doch alle: Segeln verbindet!

Alexander wird auch in der kommenden Saison aktiv am Regattaleben teilnehmen. Nächste Ziele sind die Dt. Meisterschaft am Bodensee, zwischen Weihnachten und Silvester ein Europacup in Hrar (Kroatien) und Ostern 2016 in Malcesine (Italien). Seine größere Herausforderung wird es aber sein, die anstehende Ausbildung und den Sport unter einen Hut zu bringen.????????????????????????????????????

Einladung für Lasersegler zum Askaniercup

Nach DEM Einstiegsboot, dem Optimisten, wechseln die Kinder entweder zum Laser oder zum 420er, wobei der Laser im Verein aktuell der Favorit ist. Wir haben also eine gewisse Anzahl von eigenen Laserseglern und als Regattaverein auch die Möglichkeiten für eine Laserregatta im eigenen Revier. Daher gibt es in diesem Jahr den Askaniercup exklusiv für die verschiedenen Laservarianten, kommt zahlreich, ladet andere Segler ein und habt Spaß auf dem Werbellinsee!

Ausschreibung und Meldung bei Raceoffice

Trainingslager 2015

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Mit erneut 69 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war das diesjährige Trainingslager der Segler von Stahl Finow wieder eines, wenn nicht das größte der Segler Brandenburg.
Stahl Finow als Landesstützpunkt Eberswalde des Verbandes Brandenburgischer Segler organisiert seit Jahren in der jeweils vorletzten Ferienwoche das Trainingslager vor dem Beginn der nächsten Saison, die sich in etwa mit dem Schuljahr deckt.
Stützpunktleiter und Jugendwart Christian Eckart teilte als die 69 Mädchen und Jungen zunächst entsprechend den genutzten Bootsklassen ein und unterteilte dann die dadurch entstandenen Gruppen weiter, je nach Leistungsniveau. Dabei kamen die Teilnehmer natürlich zuerst vom Gast gebenden Verein, dann von den Partnervereinen im Stützpunktrahmen, d.h. insbesondere vom Yachtclub Schorfheide Joachimsthal. Aber auch von anderen erfolgreichen Brandenburger Vereinen wie z.B. Einheit Werder oder der Seglergemeinschaft Schwielochsee, von Ciconia Storkow , vom Fürstenberger Yachtclub oder aus Lindow waren zahlreiche Teilnehmer angereist. Und natürlich fehlten auch die Sportlerinnen und Sportler von den Berliner Partnervereinen wie z.B. Rahndorf nicht.
Erfreulich war aus Stahl Finower Sicht insbesondere die Teilnahme von insgesamt zehn 420ern. Gibt es doch namentlich auf der sportpolitischen Landesebene zahlreiche auch bedeutende Stimmen, die den Zwei-Hand-Booten im Jugendbereich keine Zukunft mehr einräumen und diese eher bei den Ein-Hand-Klassen der unterschiedlichen Laser-Kategorien sehen. Und gerade vor dem Trainingslager hatten bei der Werbellinseeregatta für die Klasse der 420er mangels Beteiligung die Wettfahrten abgesagt werden müssen. Unter den 420er, die übrigens von Maik Jäckel und Hans Reinhardt (bis zur Vorsaison selbst noch Landeskader) trainiert wurden, waren Segler von sehr unterschiedlichem Leistungsniveau (selbst ein Neueinsteiger war dabei) und auch das Bootsmaterial war nicht immer das Neueste. Nicht schlecht staunten die Trainer insbesondere über einen 420er vom Typ „Postelwitz“, Baujahr 1981 (!), der aber dafür noch in äußerst gepflegtem Zustand war.
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Aber auch bei den „Ein-Hand“ Laser-Seglern waren vierzehn Boote in den Klassen Standard, Radial und 4.7 (von großer nach kleiner Segelfläche) unter den Trainingsaspiranten auf dem Werbellinsee, die sich auf die am nächsten Wochenende am Schwielochsee startende neue Saison einsegeln wollten.
Die größte Gruppe bildeten traditionell die Optis mit insgesamt 35 Seglern und Seglerinnen, auch hier mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen. Wie bereits erstmals im Vorjahr, gab es z.B. auch in 2015 wieder eine „Krümelgruppe“ ganz junger Einsteiger und der Liebling aller war natürlich der vierjährige Lennox als Jüngster. Der älteste Teilnehmer (ein 420er-Segler) war im Übrigen schon 17 Jahre und damit wohl sogar ein paar Monate älter als der jüngste Trainer- Hans Reinhardt.
Dann gab es natürlich die noch nicht und die bereits Regatta erfahrenen B-Segler und schließlich eine Gruppe, die sich mit dem Trainingslager unmittelbar auf den Umstieg in die Klasse der A-Segler der Optimisten vorbereitete, d.h. die Leistungskader.
Insgesamt konnte Christian Eckart erneut auf sein bewährtes Team von mehr als 10 ausschließlich ehrenamtlichen und langjährig erfahrenen Trainern zurückgreifen und darüber hinaus unterstützten noch mindestens genauso viele Eltern und Vereinsmitglieder das Trainingslager ehrenamtlich bei der Versorgung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Denn Sport macht hungrig und viel Sport…
Das Mittagessen wurde übrigens täglich frisch von einem Caterer geliefert, aber Frühstück, Kaffee und Abendbrot von der „Küchencrew“ unmittelbar eingekauft und selbst zubereitet. Erstmals gab es in diesem Jahr dabei einen Geschirrspüler, so dass die Kinder um das traditionelle Geschirrspülen herum kamen. Hat irgendwie keinem gefehlt.
Glück hatten die Segler in diesem Jahr auch mit dem Wetter. Im Gegensatz zu anderen Sommern, hatten sie vom 16.-21.08. an jedem Tag genug Wind zum Segeln. Lediglich die 420er mussten den Mittwochvormittag ohne verstreichen lassen.
Für alle anderen ging es erstmals bereits am Sonntagnachmittag aufs Wasser und dann folgten an jedem Tag ein Vormittags- und mindestens ein Nachmittagstraining sowie naturgemäß am letzten Tag eine abschließende Trainingsregatta mit insgesamt drei Wettfahrten pro Klasse.
Auch Regen störte kaum. Lediglich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch fielen einige Tropfen, weshalb dann der Wind am Mittwochmorgen auch etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Insofern wurde mit dem Trimm der Boote begonnen und dann hieß es: Wassertraining, Wassertraining und Wassertraining. Natürlich vor allem Taktik und Bootsbeherrschung, aber auch Manövertraining und Fairness. Schwerpunkte waren naturgemäß Start und Bojenmanöver –
eben Regattavorbereitung. Und das Ganze Spaß- und Freud-betont.
Auf größere sportliche Begleittrainings, z.B. im Ausdauerbereich, wurde aufgrund der hervorragenden Segelbedingungen verzichtet. Aber der tägliche Frühsport von knapp einer halben Stunde wurde natürlich trotzdem absolviert, im Wechsel zwischen den Tagen als Land-Ausdauer-Kraft bzw. als Wasser-Schwimm-Variante.
Insofern war es für alle Teilnehmer ein gelungener Auftakt der neuen Segelsaison, der sich hoffentlich auch bei Ergebnissen wiederspiegeln wird. Spaß hatten auf jeden Fall eindeutig die Meisten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen auch fast alle. So jedenfalls äußerten sich die Seglerinnen und Segler und ihre Eltern anlässlich des traditionellen Donnerstag-Elternabends.

Unser Verein möchte sich besonders beim Deutschen Segler-Verband bedanken. Diese Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

Toralf Reinhardt
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Elfte bei den Europameisterschaften

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Die 15-jährige Anna Klara Krömke nahm vom 26.07. bis 01.08.2014 an den Europameisterschaften der Laser 4.7 in Moss in Norwegen teil und erreichte in ihrer Altersklasse einen hervorragenden 11. Platz.
Die Jugend-Europameisterschaft fand unter erschwerten Bedingungen statt, mal kein Wind und dann zuviel und auch noch Strömung, es waren zum Teil 28 Knoten Wind und 25 Meter Strom.
Gesegelt wurden durchschnittlich am Tag zwei Wettfahrten. Nach fünf Wettfahrten war die Qualifikationsserie vorbei und die Laser wurden in Gold und Silber Fleets eingeteilt.
Anna wurde insgesamt 27. von 95 Mädchen und in der U16-Wertung wurde 11.

Herzlichen Glückwunsch!
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