SV Stahl Finow Abteilung Segeln Rotating Header Image

Jugend

Elfte bei den Europameisterschaften

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Die 15-jährige Anna Klara Krömke nahm vom 26.07. bis 01.08.2014 an den Europameisterschaften der Laser 4.7 in Moss in Norwegen teil und erreichte in ihrer Altersklasse einen hervorragenden 11. Platz.
Die Jugend-Europameisterschaft fand unter erschwerten Bedingungen statt, mal kein Wind und dann zuviel und auch noch Strömung, es waren zum Teil 28 Knoten Wind und 25 Meter Strom.
Gesegelt wurden durchschnittlich am Tag zwei Wettfahrten. Nach fünf Wettfahrten war die Qualifikationsserie vorbei und die Laser wurden in Gold und Silber Fleets eingeteilt.
Anna wurde insgesamt 27. von 95 Mädchen und in der U16-Wertung wurde 11.

Herzlichen Glückwunsch!
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Berliner Landesmeister kommt vom Werbellinsee

Bei der Berliner Jugendmeisterschaft 2014

Bei der Berliner Jugendmeisterschaft 2014

Mit einer grandiosen Siegesserie holte sich der Barnimer Alexander Schmidt
(Britz) am vergangenen Wochenende (23.-24.07.) den Sieg bei den Berliner
Landesmeisterschaften der Segler in der Bootsklasse Laser Radial.

Erstmalig richtete die Seglergemeinschaft am Müggelsee e. V. im Rahmen des
Müggelschlößchen-Cups die Berliner Jugendmeisterschaft im Laser Radial aus.
Insgesamt gingen 25 Starter aus fünf Bundesländern in die offene Wertung ein.

Bei meist sonnigem Wetter, aber auch einigen Wollen und Regenschauern sowie
drehenden Winden konnten die fünf Wettfahrten planmäßig absolviert werden, drei
am Samstag bei acht Knoten Windgeschwindigkeit aus Südwest bis Südsüdwest und
zwei am Sonntag mit Westwind in Stärke von 10 Knoten Windgeschwindigkeit.

Berliner Jugendmeister im Laser Radial wurde Alexander Schmidt vom Sportverein
Stahl Finow e.V. mit insgesamt drei Siegen in Folge am Samstag und zwei zweiten
Plätzen am Sonntag. Da der schlechteste Platz (ein Zweiter!) gestrichen wurde,
erreichte Alexander damit den (fast) idealen Punktwert von nur fünf Punkten!
Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten, den Berliner Leistungskader Ansgar Henze
(Ergebnis 15 Punkte) von der TSG, betrug damit 10 Punkte.
Ihre Stärke zeigten aber auch die anderen Brandenburger Segler. Platz 3 und 4
gingen an Sören Leinert und Jara Seide vom Segelclub Ciconia Storkow und Platz 6
und 7 an Maximilian Walkenbach (Segelverein Potsdamer Adler) und Anna Klara
Krömke von Stahl Finow.
Ein außerordentlicher Erfolg, nachdem schon 2013 der Potsdamer Ulrich Pohl
diesen Berliner Titel nach Brandenburg holen konnte!

Alexander Schmidt viertbester Deutscher bei der Junior-WM

Alexander Schmidt

Alexander Schmidt

Als einziger Brandenburger Segler startete Alexander Schmidt (17) vom Sportverein Stahl Finow e.V. in diesem Jahr bei den Jugend-Weltmeisterschaften der Laser Radial im polnischen Dziwnow.
Unter hervorragender Organisation durch den polnischen Seglerverband und Absicherung durch die polnische Wasserschutzpolizei wie den polnischen Küstenschutz ermittelten hier die weltbesten knapp 300 Laser Radial-Segler vom 26.07. -03.08. ihren Champion unter anspruchsvollen Bedingungen auf der offenen Ostsee.
Mit dabei waren ca. 30 deutsche Jung-Segler und Seglerinnen (Gesamtwertung), darunter Alexander Schmidt (Stahl Finow) als einziger Brandenburger. Betreut wurde er dabei sozusagen „1:1“ durch seinen mit angereisten Vater, den Landes-Jugend-Obmann Torsten Schmidt. Untergebracht waren die Segler auf einem nahe gelegenen Campingplatz im Zelt.
Nach der üblichen Vermessung der Regatta-Boote begannen die Segelsportler zunächst am 28.07. mit den Qualifikationsrennen in permanent wechselnden Gruppen unter ebenso wechselhaften Witterungsverhältnissen – mal mit mehr und mal mit weniger Wind und Wellengang.
Der 29.07. begann z.B. mit Seenebel. Nach einer Startverschiebung ging es dann mittags raus. Auf beiden Bahnen wurde ein Lauf gesegelt, teilweise verkürzt wegen des Nebels. Dann folgte eine Startverschiebung an Land, bis nach einem kleinen Imbiss mit doch wieder drei Windstärken dann der zweite Lauf des Tages gesegelt werden konnte. Am 30.07. hieß es dann nur – „World`s Laser Radial Youth in POL – no Race today – no Wind“, dann kam plötzlich Gewitter auf.
Am vierten Tag der Weltmeisterschaft hatten sich die Gewitter vom Vortage verzogen und an einem strahlend schönen Morgen wurden auf beiden Bahnen pünktlich um 11:00 Uhr die ersten Wettfahrten gestartet. Weil es seit morgens zunächst mit vier bis fünf Windstärken geweht hatte, stand zudem eine ordentliche Welle. Während des Tages flaute der Wind wieder auf fünf Knoten ab, die Welle aber blieb. Sowohl die Mädchen als auch das Herrenfeld absolvierten drei Läufe und beendeten damit die Qualifikationsserie mit sieben von acht geplanten Läufen.
Am Folgetag ging es dann in den aufgrund der Vorleistungen erreichten „Fleets“ weiter, wobei es Alexander Schmidt –obwohl viertbester Deutscher- leider nur in das Silver-Fleet (die Gruppe der zweitbesten SeglerInnen) geschafft hatte, dort aber weitgehend konstante Leistungen zeigte. Es war –nach eigenem Bekunden- einfach“ nicht sein Wind“ gewesen, aber auch die Kondition ließ insbesondere zu den späten Nachmittagsrennen bei Weilen etwas zu wünschen übrig bzw. Trainingsrückstand erkennen…

Erster Start sollte auch bei den „Match Races“ um 11:00 Uhr sein, doch die allmorgendliche Flaute veranlasste die Wettfahrtleitung, den Teilnehmern den Zahlenwimpel „drei“ zu präsentieren, also – Startverschiebung! Um 14:00 Uhr ging es dann bei moderaten Windbedingungen los. Alle Fleets segelten zwei Läufe, während der Wind langsam rechts drehte.

Am letzten Tag wehte es dann wieder stabil mit 10 – 17 Knoten und Alexander Schmidt wurde nach der Auswertung aller Wettfahrten letztlich insgesamt 90. und damit Viertbester im deutschen Team!
Bester Deutscher wurde Nik Willim aus Schleswig-Holstein als Vizeweltmeister hinter einem Spanier- Glückwunsch allen Dreien!

Stahl Finows Trainingslager wieder das größte im Land

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer

Fünf Tage erfolgreiches EWE Junior Sailing Cup

Mit 75 Teilnehmern war das Trainingslager der Segler von Stahl Finow vom 10.-15.08.14 erneut das größte im Land Brandenburg. Neben den Vereinsmitgliedern waren insbesondere die Trainingspartner aus dem Landesstützpunkt Eberswalde aber auch aus Vereinen in Storkow, Erkner, Lindow, Fürstenberg, Brandenburg, vom Schwielochsee und aus Potsdam vertreten. Einzelne Kinder und Jugendliche kamen zudem aus Berlin.

Gesegelt wurde in den Bootsklassen Optimist, Laser 4.7, Laser Radial sowie 420er, wobei die stärkste Gruppe die 27 Opti-Regattasegler und –seglerinnen in den Gruppen A und B bildete. Hier wurde traditionell auch eine Anfängergruppe von sechs Kindern betreut. Und -erstmals für den Verein- gab es darüber hinaus eine siebenköpfige „Krümelgruppe“ von Kindern im Vorschulalter, die spielerisch an das Segeln herangeführt werden sollten. Jüngster Segler wurde damit der dreijährige Lennox, der ursprünglich gar nicht eingeplant war, aber mit den älteren Kindern immer mitlief und so schließlich auch mitsegelte….
Ältester Teilnehmer war im Gegensatz dazu der 19-jährige Carl Duhn als Steuermann auf einem der neun 420er, der einzigen Zwei-Hand-Jolle.
Geleitet wurde das Trainingslager traditionell von Jörg Reißland, der sich ebenso wie gewohnt auf sein ehrenamtliches Team von knapp 20 Betreuern, Trainern und Übungsleitern stützen konnte. Für das Trainingscamp nominiert wurden die 75 jungen Segler von Christian Eckart, dem Jugendwart des SV Stahl Finow und Leiter des VBS-Landesstützpunktes Eberswalde in Zusammenarbeit mit dem „frisch gebackenen“ Brandenburger Landestrainer Jan Müller. Es gab wieder wesentlich mehr Interessenten, als das Vereinsgelände an Kapzität zulässt.
Die Anreise der Teilnehmer begann am Sonntagnachmittag parallel zur Abreise der Teilnehmer der 62. Werbellinseeregatta und nach pünktlichem Wecken (ab 07.00 Uhr ) und Frühstück ging es ab Montagvormittag jeden Tag bis einschließlich freitags mindestens zwei Mal zum Training aufs Wasser. Bei permanenten drei bis vier Windstärken meist aus Südwest konnte durchgängig (anders als in manchen Wind armen Vorjahren) individuell, in Gruppen und/oder gezielt trainiert werden; sowohl das Boots-Handling als auch Regatta-Theorie und Taktik. Begleitet durch eine Videokamera, konnten auch Fehler und Probleme gut aufgenommen und anschließend an Land zur weiteren Optimierung ausgewertet werden.
Für die Krümelgruppe wurde als einzige Ausnahme noch eine Fahrt in den Eberswalder Zoo organisiert und natürlich durften die „Kleinen“ immer zuerst zum Essen, mussten aber auch zuerst ins Bett…
Besonderer Höhepunkt war wie in jedem Jahr der traditionelle Eltern-Donnerstag-Abend. Neben der DIA-Show mit den Bildern vom Trainingslager hatten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, den „Seil- und Knotenkünstler“ Dieter Ott live zu erleben und sich mit den ehemaligen „Profiseglern“ Heiko Seelig und Lukas Feuerherd auch unmittelbar auszutauschen. Mit dabei waren u.a. auch Theresa und Jasmin Schmidt aus Britz, Valerie Brunsch aus Birkholz, Nils Grosse aus Tornow, Anselm Klein aus Phöben sowie Friedrich und Richard Reuter aus Lindow.
Heiko Seelig, früherer Vize-Europameister in der olympischen Bootsklasse 470er (dem Folgeboot der 420er-Klasse) und Lukas Feuerherd, ehemaliger Lasersegler im „Sailingteam Germany“ (Nationalmannschaft) gaben ihre persönlichen Erfahrungen am Werbellinsee an den Segelnachwuchs sogar an mehreren Tagen weiter.
Der Energiedienstleister EWE unterstützte in diesem Jahr das Seglernachwuchstraining beim Sportverein Stahl Finow, Abteilung Segeln, weshalb es diesmal den Titel „EWE Junior Sailing Camp“ tragen durfte. „Nachwuchsförderung ist für EWE eine Herzensangelegenheit“, so Heiko Seelig, im Hauptberuf jetzt Vertriebsleiter für den Geschäftskundenvertrieb in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. „Fordern und fördern laute das Motto.“

Neben dem praktischen Training auf dem Werbellinsee haben Lukas Feuerherd und Heiko Seelig natürlich auch ein paar Tricks und Kniffe verraten, auf die es beim Regattasegeln ankommt.
Der Wissenstransfer an die nächste Segelsportgeneration ist für den ehemaligen Profi Heiko Seelig nach eigenem Bekunden eine Herzensangelegenheit. Er selbst habe viel von seinen erfahreneren Kollegen gelernt. Und Lukas Feuerherd, Student und selbst Brandenburger Segler, sieht es als persönlichen Auftrag, durch Trainingsarbeit mit jungen Menschen dieser Generation das zurück zu geben, was ihn zu einem erfolgreichen Segler werden ließ.
Im Sailing Camp stand neben der sportlichen Leistung vor allem der Spaß im Vordergrund. „Ich habe den Kindern vermittelt, dass sich das Kämpfen für den eigenen Erfolg nicht nur lohnt, sondern auch richtig Freude bereiten kann“, so Heiko Seelig. Die Teilnehmer hatten während des Trainingslagers die Möglichkeit, außerhalb ihres regulären Trainings Erfahrungen mit ihren Konkurrenten aus vielen Brandenburger Regionen zu sammeln. Diese Erfahrungen helfen nicht nur im Segeln, sondern auch im echten Leben weiter.
Für einen rein ehrenamtlich agierenden Verein wie Stahl Finow ist jede externe Unterstützung wichtig, um den Kindern und Jugendlichen auch eine motivierende Umgebung zu bieten, und so dankte Stützpunktleiter Eckart in seiner Abschlussrede neben dem Sponsor und seinen Betreuern auch den Eltern der Teilnehmer für ihr Verständnis und ihren Anteil am (sportlichen) Wohlergehen ihrer Sprösslinge.

P.S. Bei der Abreise am Freitagnachmittag erklärten zahlreiche Kinder und Eltern entsprechend, gerne im nächsten Jahr 2015 in der vorletzten Sommer-Ferien-Woche wieder zum Trainingslager des SV Stahl Finow kommen zu wollen.
Optis Vorwind Stärke 1

Laser trainieren den Start

420 auf Halbwind

Wandlitzerin gewinnt Landesjüngstenmeisterschaft

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Bei der diesjährigen Landesjüngstenmeisterschaft in der Bootsklasse Optimist erzielten die Barnimer Segler erneut hervorragende Ergebnisse; zu nennen sind hier zuerst die Wandlitzerin Hannah Kapahnke als Landesmeisterin in Gruppe B sowie Friedrich Kräft als Dritter in der Gruppe B und Tom Zwicker als „undankbarer“ Vierter in der Gruppe A (beide Stahl Finow).
Die Landesjüngstenmeisterschaft in der Klasse Optimist („Opti“) ist seit mehreren Jahren immer eines der herausragenden Segel-Events im Nordosten Brandenburg, ausgerichtet regelmäßig durch die Segler von Stahl Finow am Werbellinsee.

Begünstigt durch die günstige Terminlage deutlich vor den Sommerferien und als Abschluss der Ranglistensaison kamen dazu an diesem Wochenende auf dem Gelände des Landesstützpunktes Segeln sowie bei den benachbarten Kanuten erneut gut 150 junge Seglerinnen und Segler mit ihren Trainern und Angehörigen zusammen; Teilnehmerrekord und Belastung der Liegenschaft fast am Limit! Darunter waren nicht nur die besten Brandenburger, sondern auch –als offene Landesjüngstenmeisterschaft- zahlreiche Leistungskader aus den Nachbarbundesländern, vor allem aus Berlin, aber auch aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Dem exellenten Teilnehmerfeld standen aber auch Spitzen-Segel-Bedingungen gegenüber. Ein Segler braucht in erster Linie Wind und den gab es an beiden Tagen genug. Regelmäßige drei bis vier Windstärken aus West, in Böen auch fünf, und dazu eine entsprechende Welle und kühle 18 Grad forderten die Mädchen und Jungen teils bis an die Grenzen ihrer Leistungskräfte. Einige gingen unfreiwillig „Baden“ und auch einige stärkere Regenschauer zwischen und während der Wettfahrten machten die Leistungsunterschiede zwischen den Teilnehmern deutlich. Entsprechend wurde die warme Mahlzeiten nach den Wettkampftagen (Samstag gab es Kochklopse und am Sonntag den üblichen „Regatta-Hit“ Nudeln mit Tomatensoße) von den meisten Teilnehmern geradezu mit Heißhunger verdrückt.
Bei insgesamt 168 Meldungen schafften es letztlich 44 Starterinnen und Starter in der (stärksten) Wertungsgruppe A erfolgreich in die Wertungslisten. Für die Gruppe B wurden 69 Teilnehmer gewertet und für die Gruppe der Jüngsten („C“) gab es 22 Wertungen.

Wettfahrtleiter Ron Wiesner vom Yachtclub Schorfheide gelang es mit seinem Regattateam für die Gruppen A und B jeweils vier Wettfahrten am Samstag und weitere zwei Wettfahrten am Sonntag erfolgreich über den Kurs zu bringen. Für die C-Segler waren es drei am Sonnabend und eine vierte Wettfahrt am Sonntag. Trotz des komplizierten Wetters und der besonderen Anspannung einer Landesjüngstenmeisterschaft wurde sehr fair und diszipliniert gesegelt. Das Schiedsrichterteam um Anne-Grit Dender musste nur einen Protest verhandeln und einen weiteren jungen Segler disqualifizieren, weil sein Trainer ihn noch in der unmittelbaren Vorbereitungszeit „betreut“ hatte. Größerer Materialschaden war dagegen nicht zu beklagen.

Letztendlich siegten in allen drei Gruppen Seglerinnen bzw. Segler aus anderen Bundesländern –ein deutliches Zeichen für die Qualität der Startfelder; in der Gruppe A Leonard Stock vom Arendsee Regattaverein (Sachsen-Anhalt), in der Gruppe B Maximilian Perthen vom SC Zeuthen (Berlin) und in der Gruppe C Charlotte Royeck von den Berliner Tourenseglern. Landesjüngstenmeister in der Klasse A wurde Philip Walkenbach von den Potsdamer Adlern, der ebenso wie Hannah Kapahnke vom Wandlitzer Segelclub (diese in der Gruppe B) in der Gesamtwertung auf dem zweiten Platz gelandet war. In der Gruppe C waren die besten Brandenburger Felix Martin und Max Georgi von Einheit Werder auf den Gesamt-Plätzen 3 und 4.

Da jeder Teilnehmer – den Sponsoren wie dem Modehaus Kräft und Kräft sei Dank!- einen Sportbeutel als Erinnerungsgeschenk und die besten Fünf der Gruppen sogar einen Rucksack zusätzlich zu den Urkunden und Pokalen mit nach Hause nehmen konnten, waren letztlich aber fast alle mit ihren Ergebnissen und dem Wochenende zufrieden und zahlreiche Teilnehmer bzw. deren Eltern kündigten bereits an, auch 2015 wieder gerne zur LJüM an den Werbellinsee kommen zu wollen.

Weitere Ergebnisse der Barnimer Segler – Landeswertung
1.Gruppe A
Christoph Kirchherr (WSC) 17.
2.Gruppe B
Julia Bailleu (SVSF) 14., Theresa Schmidt (SVSF) 16., Eric Siebert (WSC) 21., Nils Grosse (SVSF) 27., Ole Rosenlund (SVSF) 30., Joelle Bailleu (SVSF) 36. und Karl Kapahnke (WSC) 39.
3.Gruppe C
Ludwig Kolenda (SVSF) 22.

Jugend startet erfolgreich in die Regattasaison

Am ersten Aprilwochenende starteten unsere Laser- und Optisegler in ihre Regattasaison 2014. In Berlin ging Tom Zwicker bei der Opti A Regatta des Berliner Yacht Club an den Start. Bei den hochklassigen Feld von 70 Startern der Gruppe Opti A ersegelte sich Tom in den drei Wettfahrten den 34., 35. und 39. Platz und sicherte sich wichtige Punkte für die in Flensburg stattfindende Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft der Optimisten.

In Zeuthen trafen sich die Laser Segler, um bei komplizierten Bedingungen ihre Saison zu starten. Bei den Lasern 4.7 holte sich Niklas Schulz durch eine gute Wettfahrtserie (14. 4. 2. ) den 3. Platz in der Gesamtwertung und wurde damit zweitbester Brandenburger. Caroline Müller, vom Fürstenberger Yacht Club und zum Landesstützpunkt Werbellinsee (SVSF) zugehörig, holte sich nach den Plätzen 1. , 3. und 9. den Gesamtsieg!

Valerie Brunsch sicherte sich den 18. Platz dicht gefolgt von Jasmin Schmidt auf dem 21. Platz in der Gesamtwertung. Anna Klara Krömke konnte sich nicht recht freuen an diesem Wochenende. Nach zwei risikofreudigen Starts müsste sie sich mit zwei Frühstarts begnügen und konnte, trotz einem sehr guten letzten Wettfahrt, keine gute Platzierung erreichen. Auch Jasmin Schmidt konnte ihren Frühstart in der ersten Wettfahrt nicht wieder gut machen.

Alexander Schmidt holte sich in der Laser Radial Wertung den 14. Platz und wurde damit in der Brandenbruger Wertung 5. Auch er konnte die vielen Punkte der ersten Wettfahrt nicht kombensieren und musste sich an diesem Wochenende geschlagen geben.

Das nächste große Ereigniss wird das Trainingslager und die darauf folgenden internationalen Regatten am Gardesee sein. Wir drücken euch die Daumen und wünschen euch allen viel Erfolg!

Anna Klara Krömke zum Sailing Team Germany berufen!

Wer ein wenig die europäische Rangliste der Laser 4.7 (weiblich) U16 Wertung verfolgt hat, konnte durchaus eine Vorahnung haben, was die Sailing Team Germany Kommission für das Jahr 2014 beschlossen hat. Mit dem 3. Platz in der Europarangliste, und damit zweitbeste deutsche Laser 4.7 (U16) Seglerin, wurde Anne Klara Krömke ins Jüngsten Nationalteam  Deutschland (STG – Sailing Team Germany) berufen.

Auf diesem Weg herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Saison 2014!!! Wir drücken dir die Daumen! Bereits im April geht es zur ISAF Ausscheidung an den Gardasee und der diesjährige Höhepunkt liegt bei der Europameisterschaft in Norwegen. Dafür und auch für alle anderen regatten und Qualifikationen alles Gute, viel Erfolg und immer ein glückliches Händchen!!!

Stahl Finow auf der Landesjugendmeisterschaft 2013

Vom 24.-25.08. nahmen insgesamt neun junge Segler von Stahl Finow in fünf verschiedenen Bootsklassen an der Landesjugendmeisterschaft (LJM) am Schwielochsee teil, betreut von Jugendtrainer Bernd Müller.
Die offene LJM wird seit vielen Jahren traditionell anlässlich des (diesmal 44.) Ludwig-Leichardt-Cups vom Segelclub Schwielochsee am letzten Augustwochenende mit veranstaltet, wodurch sich hier die zahlenmäßig größte Regatta des Landes Brandenburg entwickelt hat. Vor der Übernahme der Landesjüngstenmeisterschaft in der Klasse Opti durch Stahl Finow im Jahr 2010 fand auch diese hier noch gleichzeitig statt.

Insgesamt waren dort mehr als 200 Boote in 10 Bootsklassen mit über 300 Seglern aus sechs deutschen Bundesländern und der Republik Polen am Start, darunter als stärkste Bootsklasse –auch ohne Landesjüngstenmeisterschaft- allein 84 Optimisten.
Die LJM selbst wurde in den Jugend-Klassen Laser Standard, Laser Radial und Laser 4.7 sowie bei den 420ern ausgesegelt. Aber auch in den weiteren Klassen Pirat sowie Europe, OK und Finn (Ein-Hand-Klassen) war die Teilnahme hoch und die Segler gehörten zur deutschen Spitze.

Gesegelt wurde auf dem Schwielochsee der traditionelle Olympische Kurs, allerdings ohne das so genannte Zusatzdreieck auf zwei getrennten Regattabahnen; Bahn 2 für die Optis A und B und Bahn 1 für alle übrigen acht (!) Klassen. Bei den kleineren Bootsklassen wurde der Kurs zudem i.d.R. auf das erste Dreieck inklusive einer Ablaufboje nach der Tonne 1 reduziert.
Insgesamt herrschten hervorragende Segelbedingungen, durchweg konstanter Wind aus östlichen Richtungen, kein Regen und nicht zu starker Sonnenschein. Natürlich aber klagten die schwereren Sportler dennoch, dass es am Sonnabend mit nur zwei bis drei Stärken zu wenig, und die leichteren Sportler, dass es am Sonntag zu viel geweht hätte. Am ersten Wettkampftag schaffte die Regatta-Crew in allen Klassen jeweils drei Wettfahrten, am zweiten Tag dann noch eine vierte. Dadurch konnten alle Teilnehmer dann jeweils ihre schlechtesten Einzelergebnisse streichen. Insbesondere dadurch, dass am Sonntag bei vier bis fünf Windstärken doch zahlreiche Boote kenterten, war dies auch wertungsrelevant.

Die Wertung als solche ist (war) an sich zwar recht einfach:
Der erreichte Platz ergibt den Punktwert. Wer nicht (rechtzeitig) ins Ziel kommt, erhält einen (Straf)-Punkt mehr als der letzte und wer nicht rechtzeitig oder richtig startet, erhält zwei Strafpunkte. Sieger ist dann, wer die wenigstens Punkte hat… Und für die „normalen“ Klassen ohne Landesjugendmeisterschaft entsprach dies auch dem Endstand.
Für die anderen Klassen jedoch war es wesentlich komplizierter, den Endstand zeitnah zu bestimmen.
Denn für die LJM können natürlich nur die Brandenburger Jugendlichen, d.h. Mitglieder eines Brandenburger Segelvereines unter 19 Jahre gewertet werden. Für die bundesweite Ranglistenwertung dagegen zählen alle Jugendlichen, bei der Klasse Laser Radial z.B. auch noch in männlich und weiblich unterschieden. Und die ausländischen Teilnehmer sind abzuziehen.
So wurden z.B. die Gesamtsieger in der Klasse 420er Jonas Nachtigall und Clemens Fabian vom Gast gebenden SC Schwielochsee nicht Landesjugendmeister, da sie zwar am besten gesegelt sind, aber die Altersgrenze überschritten haben. Der Titel ging hier Niklas Fiedler und Alexander Petzold vom gleichen Verein. Die Finowfurter Lukas Wiese und Hans Reinhardt, die mit den leichten Winden am Sonnabend erneut ein Problem hatten, wurden mit einer guten Sonntagsleistung letztlich wie im Vorjahr undankbarer Vierter.

Bester Segler von Stahl Finow wurde unter dem Strich erneut der Britzer Alexander Schmidt als Landesjugendmeister in der Klasse Laser Radial vor Kilian Schmidt vom Potsdamer Seglerverein. Anna Klara Krömke aus Zepernick wurde übrigens in der von ihr erstmals gesegelten gleichen Klasse Siebente. Auch Anna Klaras Bruder Karl Lennart Krömke segelte anlässlich der LJM erstmals in einer für ihn größeren neuen Bootsklasse und wurde bei den Lasern Standard letztlich 15. Beide hatten dabei wie auch Alexander vor diesem Hintergrund mit dem stärkeren Wind am Sonntag durchaus zu kämpfen. Während bei dem Britzer der vordere Niederholer riss, kenterten beide Zepernicker im Verlauf der Wettfahrt. Sie gaben aber natürlich nicht auf, sondern richteten die Boote alleine wieder auf und segelten weiter. Frisch von den Optis kommend, war zudem unsere Valerie Brunsch aus Bernau erstmals in der Klasse Laser 4.7 dabei und wurde letztlich 20. von 25 Booten.
Auch die drei Optis schlugen sich außerhalb der LJM als Nachfolgesegler wacker. Jasmin Schmidt, die jüngere Schwester von Alexander, wurde im Gesamtergebnis 10. und Niklas Leo Schulz aus Bernau wurde 21. in der Klasse Opti A; Friedrich Kräft aus Werbellin 31. in der Klasse Opti B (bei 60 Booten).
Alles in allem viel versprechend! Herzlichen Glückwunsch!
Denn mit der LJM wurde zwar das Regattajahr 2012/2013 beendet, zugleich aber mit der Ranglistenwertung bereits die neue Saison eröffnet.

Trainingslager Segeln 2013

Segeln ist in erster Linie ein Ausdauersport. Manchmal gehört dazu aber auch die Ausdauer, auf den Wind zu warten. Und diese Ausdauer war im diesjährigen Trainingslager der Segler von Stahl Finow stark gefragt, denn nur an drei von sechs Tagen konnte wirklich gesegelt werden. Ständige Sonne ist für den Urlauber ggf. schön, für den Segler nur dann, wenn der Wind dazu kommt.

Mit 56 Teilnehmern war das Trainingslager erneut das größte des Verbandes Brandenburgischer Segler, wenn auch etwas kleiner als in den Vorjahren. Denn die besten Segler des Vereins in allen Jugendbootklassen nahmen an der zeitgleich stattfindenden Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft (IDJM) in Ribnitz-Damgarten teil. (Bericht folgt). Während die IDJM langjährig feststehend in der letzten kompletten Juliwoche durchgeführt wird, findet das Trainingslager der Segler wegen der Urlaubsplanung immer in der vorletzten Brandenburger Ferienwoche statt. Und dadurch kam es jetzt vom 14.-20.07. zum zweiten Mal zu dieser im doppelten Sinne unglücklichen Konstellation, denn natürlich hätten auch die erfahrenen Regattasegler ein Trainingslager vor der IDJM gut gebrauchen können.

Den 56 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen standen erneut 11 ehrenamtliche Trainer unter Leitung von Jugendwart und Landesstützpunktleiter Christian Eckart sowie sechs ehrenamtliche Helfer im Küchen- und Versorgungsbereich gegenüber, so dass hervorragende Trainingsbedingungen geboten werden konnten. Neben den Kindern und Jugendlichen des SV Stahl Finow nahmen auch in diesem Jahr viele aus weiteren Brandenburger Vereinen, wie z.B. Lindow (OPR), Werder (HVL) oder Storkow (LOS) teil. Durch ihre Bindung an Brandenburger Vereine nahmen aber auch Sportler aus anderen Bundesländern wie z.B. Berlin oder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt teil. Mit den Teilnehmern vom Yachtclub Joachimsthal zusammen bildeten die Barnimer Segler aber doch die deutliche Mehrheit.

Vertreten waren die Klassen 420er mit sieben Booten (14 Seglern) sowie Laser mit vier Booten und Opti als stärkste Klasse mit 38 Booten. Da die A-Regattasegler in Ribnitz weilten, wurden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen in Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt und trainiert. Bei den Optis kam noch eine Gruppe von Erstseglern hinzu, d.h. kleinen Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren, die buchstäblich zum ersten Mal Erfahrungen mit dem Segeln machen wollten bzw. auf die Boote gesetzt wurden. Speziell um diese Gruppe kümmerte sich auch Christian Eckart als Leiter des Trainingslagers besonders und trainierte sie persönlich. Denn diese Kinder können ja möglicherweise die Zukunft des Vereins bilden.

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Nils Grosse in vierter Generation bei Stahl Finow

Schwerpunkt hier war die spielerische Heranführung an die Art und Weise der Bootsbeherrschung. Bedingt durch die Witterungsbedingungen – richtig gesegelt werden konnte nur von Montag bis Mittwoch- war aber auch für die anderen Teilnehmer viel Theorie und Techniktraining „zu erdulden“. Daneben traten aber auch viel Sport mit Athletik und Ausdauerübungen sowie Schwimmtraining. Beim Segeltraining selbst wurden in erster Linie die Bootsbeherrschung sowie das richtige Starten und die folgenden Start-Ziel-Kreuzen geübt. Daneben traten z.B. Übungen wie die des Schleppens im Verband, einer Fertigkeit, die insbesondere bei größeren und auswärtigen Regatten von enormer Wichtigkeit ist. Einmal wurden z.B. alle fortgeschrittenen Optis in einer Linie vom Seglerstützpunkt bis nach Eichhorst und –nach einer kurzen Pause, in der es zur Belohnung ein Eis für jeden Optifahrer gab- zurück geschleppt. Eine außergewöhnliche Erfahrung für die Trainer und die Kinder – und sehr eindrucksvoll für die Touristen!

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Luis Pigard und Maximilian Schmidt Yachtclub Schorfheide

Auch sonst kam neben dem Sport (natürlich gab es auch jeden Morgen Frühsport!) der Spaß nicht zu kurz. Durch das hervorragende Trainer-Kind-Verhältnis von 1:5 konnten vielfältige, auch moderne und spielerische Elemente eingeführt und die Bootsbeherrschung auch auf ungewöhnliche Weise trainiert werden; z.B. durch die beliebten Kenterübung (Kentern und Wiederaufrichten der Boote auf Zeit), Schwimmen mit den Booten oder gemeinsames Rudern in wechselnden Mannschaften.

Wichtig war für die Fitness wie die Stimmung natürlich auch eine gute Versorgung, wobei nur das Mittagessen angeliefert (Lieblingstag aller Kinder: Dienstag mit Schinkennudeln!) und alles andere frisch von den ehrenamtlichen Küchenkräften zubereitet wurde. Anzumerken ist, dass Tischdecken und Abwaschen etc. von den Teilnehmern nach fester Planung selbst durchzuführen war!
Nach jeweils vier Stunden Training am Vormittag sowie am Nachmittag und einer z.T. gestalteten Freizeit am Abend wurde auch viel Wert auf die –nach Alter gestaffelte- pünktliche Einhaltung der Nachtruhe gelegt, denn der anstrengende Sport hatte schließlich Vorrang. Eine Nachtwanderung o.ä. gab es also nicht, wie einige Eltern anlässlich des Abschlussabends (an dem ausnahmsweise länger aufgeblieben werden durfte) verwundert feststellten. Aber ein Trainingslager ist eben doch kein Ferienlager und bei der Vielzahl positiver Rückmeldung war eines hier bereits ersichtlich, es wird auch 2014 ein Trainingslager der Segler von Stahl Finow geben und viele werden wieder kommen; dann übrigens drei Wochen später entsprechend der Ferienplanung.

Toralf Reinhardt

Sommerstimmung am Werbellinsee

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Gestern hat die MOZ eigentlich nur ein Sommerbild zeigen wollen, dabei aber unbewußt die Teilnehmer unseres Trainingslagers mit fotografiert. Hier segelt die Optigruppe am Spring vorbei.