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Jugend

Askaniercup 2015 – Bilder vom zweiten Tag

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Brandenburger Spitzenergebnis bei den IDJM – Stahl Finow insgesamt zweitbestes Team aller Vereine

???????????????????????????????????? Mit vier Brandenburger Seglern unter den Top 10 erreichte der Verband Brandenburgischer Segler in diesem Jahr bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (IDJM) namentlich in der Klasse Laser Radial das beste Ergebnis der Regattageschichte.
Neben Sören Leinert von Ciconia Storkow war dieses Ergebnis insbesondere auf Alexander Schmidt von Stahl Finow zurückzuführen, der einen hervorragenden, wenn auch letztlich unglücklichen 4. Platz erreichte und so knapp am Treppchen vorbei schrammte. Insgesamt gingen drei Segler von Stahl Finow in die Wertung ein.

Der Laser Radial ist ein wichtiger Teil des «Laser Formula Konzeptes» und eine ideale Vorstufe zum Segeln mit dem Laser Standard. Er bildet eine sinnvolle Zwischenstufe für den Opti Aussteiger, für den der Laser Standard einfach noch zu groß ist. Er ist aber bis auf das etwas kürzere und flexiblere Mastunterteil und die um etwa 20% kleinere Segelfläche absolut identisch mit dem Laser Standard. So dass das Radial Rigg jederzeit mit den anderen Riggs austauschbar ist. Der Laser Radial wurde 1998 neue Jugendmeisterschaftsklasse des Deutschen Seglerverbandes (DSV). Deshalb werden auch alle Jugendqualifikationsregatten mit dem Radial-Rigg (5,7 m² Segelfläche bei 4,2 m Länge) ausgesegelt.

Die IDJM fiel in diesem Jahr mit der Travemünder Woche in den Sommerferien zusammen und entsprechend fuhren die besten 22 Laser des Landes Brandenburg mit ihren Trainern Jan Müller für die 13 Laser 4.7 und Paul Wiesner für die 9 Laser Radial vier Tage vorher zum Segelrevier, um sich bestens auf die anstehenden Wettfahrten vorzubereiten.
Bei abwechslungsreichem Wetter und teilweise viel Wind beflügelten sich die Brandenburger Segler offenbar gegenseitig und erreichten im Ergebnis aller Wettfahrten letztlich ein Resultat, das den Brandenburgern von Seiten der anderen Landesverbände kaum zugetraut worden war. Neben Sören und Alexander erreichte Veith Schneider vom Segelclub Lindow den sechsten Platz und die Bronzemedaille in der Wertung U 17 sowie Tim Schlag von Segelclub Schwielochsee den 10. von 65 Startern. Das Ergebnis komplettierte Anna Klara Krömke von Stahl Finow mit dem 6. Platz in der U 17-Wertung.
Bei den Lasern 4.7 lief es leider nicht so gut. Lediglich Philip Walkenbach vom Segelverein Potsdamer Adler als 11. und Niklas Schulz von Stahl Finow als 19. von 77 Startern lieferten halbwegs gute Ergebnisse.

Insgesamt haben Alexander, Anna Klara Krömke und Niklas Schulz für den SV Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln, damit aber den zweiten Platz in der Vereins-Team-Wertung der IDJM geschafft, unmittelbar hinter starken Berlinern vom Verein Seglerhaus am Wannsee und vor Ciconia Storkow als zweitem Brandenburger Verein auf Platz 3, insgesamt ein toller Erfolg für die Brandenburger!

Alexander Schmidt selbst nahm in dieser Saison wieder an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Auf Grund der Komplexität in der Abiturstufe waren es allerdings nicht so viele Wettkämpfe, wie in der Vergangenheit. Zum anderen werden in der Klasse Laser Standard in Deutschland auch nicht so viele Veranstaltungen angeboten wie z.B. bei den Optis.

Im Frühjahr trainierte Alexander selbst als junger C-Trainer in Bad Saarow seinen „Nachwuchs“, nämlich junge Laser 4.7-Segler und betreute diese auch beim Werlcup auf dem Scharmützelsee. Über Himmelfahrt nahm er in Kiel am Kooptraining zur Sichtung der zukünftigen Bundeskader teil. Weniger mit dem Ziel, seine berufliche Ausrichtung gen Kiel zu steuern, als vielmehr um sich auf der einen oder anderen Kreuz mit Philip Buhl, dem amtierenden Welt-Cup Sieger, zu messen. In Kiel segelte er im Anschluss zum Young European Sailing Contest und führte mit Platz 16 das Feld der Brandenburger und Berliner Segler.

In Röbel bei der Distriktmeisterschaft Ost musste sich Alexander leider mit Platz 8 zufrieden geben, wurde aber immerhin nach Sören Leinert zweibester Brandenburger.

Im August fand in Medemblik (NL) die Juniorenweltmeisterschaft im Laser Standard statt. Auch hier startete Alexander mit zwei weiteren Teamkollegen. Sie kämpften dort hart bei widrigen Wind- und Wetterverhältnissen gegen die harte, ganz Jahres trainierte Konkurrenz aus allen Teile der Welt. Obwohl es leider kein Deutscher auf einen der heißbegehrten Edelmetallplätze schaffte, bewiesen doch alle: Segeln verbindet!

Alexander wird auch in der kommenden Saison aktiv am Regattaleben teilnehmen. Nächste Ziele sind die Dt. Meisterschaft am Bodensee, zwischen Weihnachten und Silvester ein Europacup in Hrar (Kroatien) und Ostern 2016 in Malcesine (Italien). Seine größere Herausforderung wird es aber sein, die anstehende Ausbildung und den Sport unter einen Hut zu bringen.????????????????????????????????????

Einladung für Lasersegler zum Askaniercup

Nach DEM Einstiegsboot, dem Optimisten, wechseln die Kinder entweder zum Laser oder zum 420er, wobei der Laser im Verein aktuell der Favorit ist. Wir haben also eine gewisse Anzahl von eigenen Laserseglern und als Regattaverein auch die Möglichkeiten für eine Laserregatta im eigenen Revier. Daher gibt es in diesem Jahr den Askaniercup exklusiv für die verschiedenen Laservarianten, kommt zahlreich, ladet andere Segler ein und habt Spaß auf dem Werbellinsee!

Ausschreibung und Meldung bei Raceoffice

Trainingslager 2015

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Mit erneut 69 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war das diesjährige Trainingslager der Segler von Stahl Finow wieder eines, wenn nicht das größte der Segler Brandenburg.
Stahl Finow als Landesstützpunkt Eberswalde des Verbandes Brandenburgischer Segler organisiert seit Jahren in der jeweils vorletzten Ferienwoche das Trainingslager vor dem Beginn der nächsten Saison, die sich in etwa mit dem Schuljahr deckt.
Stützpunktleiter und Jugendwart Christian Eckart teilte als die 69 Mädchen und Jungen zunächst entsprechend den genutzten Bootsklassen ein und unterteilte dann die dadurch entstandenen Gruppen weiter, je nach Leistungsniveau. Dabei kamen die Teilnehmer natürlich zuerst vom Gast gebenden Verein, dann von den Partnervereinen im Stützpunktrahmen, d.h. insbesondere vom Yachtclub Schorfheide Joachimsthal. Aber auch von anderen erfolgreichen Brandenburger Vereinen wie z.B. Einheit Werder oder der Seglergemeinschaft Schwielochsee, von Ciconia Storkow , vom Fürstenberger Yachtclub oder aus Lindow waren zahlreiche Teilnehmer angereist. Und natürlich fehlten auch die Sportlerinnen und Sportler von den Berliner Partnervereinen wie z.B. Rahndorf nicht.
Erfreulich war aus Stahl Finower Sicht insbesondere die Teilnahme von insgesamt zehn 420ern. Gibt es doch namentlich auf der sportpolitischen Landesebene zahlreiche auch bedeutende Stimmen, die den Zwei-Hand-Booten im Jugendbereich keine Zukunft mehr einräumen und diese eher bei den Ein-Hand-Klassen der unterschiedlichen Laser-Kategorien sehen. Und gerade vor dem Trainingslager hatten bei der Werbellinseeregatta für die Klasse der 420er mangels Beteiligung die Wettfahrten abgesagt werden müssen. Unter den 420er, die übrigens von Maik Jäckel und Hans Reinhardt (bis zur Vorsaison selbst noch Landeskader) trainiert wurden, waren Segler von sehr unterschiedlichem Leistungsniveau (selbst ein Neueinsteiger war dabei) und auch das Bootsmaterial war nicht immer das Neueste. Nicht schlecht staunten die Trainer insbesondere über einen 420er vom Typ „Postelwitz“, Baujahr 1981 (!), der aber dafür noch in äußerst gepflegtem Zustand war.
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Aber auch bei den „Ein-Hand“ Laser-Seglern waren vierzehn Boote in den Klassen Standard, Radial und 4.7 (von großer nach kleiner Segelfläche) unter den Trainingsaspiranten auf dem Werbellinsee, die sich auf die am nächsten Wochenende am Schwielochsee startende neue Saison einsegeln wollten.
Die größte Gruppe bildeten traditionell die Optis mit insgesamt 35 Seglern und Seglerinnen, auch hier mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen. Wie bereits erstmals im Vorjahr, gab es z.B. auch in 2015 wieder eine „Krümelgruppe“ ganz junger Einsteiger und der Liebling aller war natürlich der vierjährige Lennox als Jüngster. Der älteste Teilnehmer (ein 420er-Segler) war im Übrigen schon 17 Jahre und damit wohl sogar ein paar Monate älter als der jüngste Trainer- Hans Reinhardt.
Dann gab es natürlich die noch nicht und die bereits Regatta erfahrenen B-Segler und schließlich eine Gruppe, die sich mit dem Trainingslager unmittelbar auf den Umstieg in die Klasse der A-Segler der Optimisten vorbereitete, d.h. die Leistungskader.
Insgesamt konnte Christian Eckart erneut auf sein bewährtes Team von mehr als 10 ausschließlich ehrenamtlichen und langjährig erfahrenen Trainern zurückgreifen und darüber hinaus unterstützten noch mindestens genauso viele Eltern und Vereinsmitglieder das Trainingslager ehrenamtlich bei der Versorgung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Denn Sport macht hungrig und viel Sport…
Das Mittagessen wurde übrigens täglich frisch von einem Caterer geliefert, aber Frühstück, Kaffee und Abendbrot von der „Küchencrew“ unmittelbar eingekauft und selbst zubereitet. Erstmals gab es in diesem Jahr dabei einen Geschirrspüler, so dass die Kinder um das traditionelle Geschirrspülen herum kamen. Hat irgendwie keinem gefehlt.
Glück hatten die Segler in diesem Jahr auch mit dem Wetter. Im Gegensatz zu anderen Sommern, hatten sie vom 16.-21.08. an jedem Tag genug Wind zum Segeln. Lediglich die 420er mussten den Mittwochvormittag ohne verstreichen lassen.
Für alle anderen ging es erstmals bereits am Sonntagnachmittag aufs Wasser und dann folgten an jedem Tag ein Vormittags- und mindestens ein Nachmittagstraining sowie naturgemäß am letzten Tag eine abschließende Trainingsregatta mit insgesamt drei Wettfahrten pro Klasse.
Auch Regen störte kaum. Lediglich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch fielen einige Tropfen, weshalb dann der Wind am Mittwochmorgen auch etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Insofern wurde mit dem Trimm der Boote begonnen und dann hieß es: Wassertraining, Wassertraining und Wassertraining. Natürlich vor allem Taktik und Bootsbeherrschung, aber auch Manövertraining und Fairness. Schwerpunkte waren naturgemäß Start und Bojenmanöver –
eben Regattavorbereitung. Und das Ganze Spaß- und Freud-betont.
Auf größere sportliche Begleittrainings, z.B. im Ausdauerbereich, wurde aufgrund der hervorragenden Segelbedingungen verzichtet. Aber der tägliche Frühsport von knapp einer halben Stunde wurde natürlich trotzdem absolviert, im Wechsel zwischen den Tagen als Land-Ausdauer-Kraft bzw. als Wasser-Schwimm-Variante.
Insofern war es für alle Teilnehmer ein gelungener Auftakt der neuen Segelsaison, der sich hoffentlich auch bei Ergebnissen wiederspiegeln wird. Spaß hatten auf jeden Fall eindeutig die Meisten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen auch fast alle. So jedenfalls äußerten sich die Seglerinnen und Segler und ihre Eltern anlässlich des traditionellen Donnerstag-Elternabends.

Unser Verein möchte sich besonders beim Deutschen Segler-Verband bedanken. Diese Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

Toralf Reinhardt
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Ergebnisse vom Optimisten ABC

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Das Wochenende war geprägt von einigen „Startschwierigkeiten“ und wird einigen Teilnehmern wohl auch wegen dem starken Regenschauer nach den Wettfahrten in Erinnerung bleiben… Aber wir haben fünf Wettfahrten mit einem Streichresultat geschafft, alle Teilnehmer sind trocken und wieder auf dem Heimweg. Die Ergebnisse sind bei Raceoffice und auf unserer Ergebnis-Seite zu finden.

Diverse Fundstücke gibt es auch wieder, bitte beim Hafenmeister melden…

Informationen zum Optimisten ABC in einer Woche

In einer Woche haben wir hoffentlich eine schöne Veranstaltung hinter uns gebracht, aber vorab wollte ich noch einige Dinge zur Vorbereitung veröffentlichen bzw. über einige Rahmenbedingungen informieren.

1. Die Meldezahlen bewegen sich auf dem Niveau der Vorjahre, etwas mehr als 100 Starter insgesamt. Es wird also wieder voll auf dem Gelände, bitte rutscht zusammen und lasst Euch am Eingang vom Gelände einweisen. So kriegen wir Euch und das ganze Zubehör gut unter. Wahrscheinlich werden wir auch wieder das Gelände der Abteilung Kanu von Stahl Finow mitnutzen, da sind wieder die Einweiser Eure Ansprechpartner.

2. Die Unterlagen zur Regatta gibt es in digitaler Form bei Raceoffice, aber natürlich gibt es die vor Ort auch in Papierform für alle Teilnehmer. Der Kursplan für AB wird als Aufkleber ausgegeben. Hier gehts zur Veranstaltung bei Raceoffice: https://www.raceoffice.org/optiabc2015

3. Straßensperren
An kommenden Wochenende wird auch der Werbellinseetriathlon durchgeführt, der mit etwas 1000 Startern eine sehr wichtige Veranstaltung für die Region ist. Allerdings führt das auch zu Straßensperrungen für die Radstrecken im Umfeld des Werbellinsees. Details zu den einzelnen Sperrungen finden sich hier http://www.safadi-werbellinsee-triathlon.de/index.php/regionales/anliegerinformation-strassensperrungen.html
Fazit: die Sperrung am Sonnabend betrifft eigentlich nur Gäste und Teilnehmer, wenn sie ein Quartier in Joachimsthal gewählt haben. Die Sperrung am Sonntag vormittag ist umfangreicher, also bitte entweder rechtzeitig wieder bei uns im Hafen sein oder alternative Verkehrsmittel benutzen.

4. Das WSA Eberswalde hat vor dem Hafen und auf dem See einige neue gelbe Bojen verteilt, Details unter http://map.openseamap.org/?zoom=16&lat=52.90624&lon=13.65805&layers=BFTTFFTFFTF0FFFFFFFF. Wir bitten insbesondere die Fahrer von Betreungsbooten um Beachtung, die Hafeneinfahrt ist nicht mehr so eindeutig…

Bitte meldet Euch, falls Ihr noch Fragen vorab klären wollt.
Wünsche Euch eine schöne Anreise und viel Spaß auf dem Wasser

Kranen der Boote und anstehende Termine

In vielen Vereinen gibt es einen gemeinsamen Termin, um die Boote aus dem Winterlager zu holen und wieder im Wasser zu nutzen. Da kommt dann oft ein Kran oder eine Slipbahn wird gemeinschaftlich genutzt. Bei Stahl Finow ist das auch so, vor dem vom Verein genutzten Winterlager stand gestern ein Kran und hat die Boote ins Wasser gehoben.

 

Folgende Termine stehen aktuell im Terminplan:

24.04.2015 Fahrtenseglertreffen im Bootshaus von Stahl Finow

02.05.2015 Ansegeln im Revier

02./03.05.2015 Intensivtrainingswochenende für die Kinder- und Jugend

09.05.2015 Frühjahrsregatta

16.05.2015 erster Lauf der Seekreuzerregatta

Athletikwettkampf 2015

Beim diesjährigen Theorie- und Athletiktest in Vorbereitung der Saison 2015 schnitten die Segler vom Landesstützpunkt Eberswalde Ende Februar erneut erfolgreich ab.

Insgesamt kämpften 68 Sportler aus zahlreichen Vereinen und mehreren Landesstützpunkten unter der Aufsicht und Betreuung von ca. 20 Übungsleitern und Trainern um den Sieg.
Der neue Landestrainer Jan Müller hatte 2015 erstmals nach Brandenburg a.d. Havel zum Saisonauftakt eingeladen und abgestimmt mit dem Landes-Obmann Breitensport Torsten Schmidt (SV Stahl Finow e.V.) auch weitere Änderungen im Ablauf veranlasst.

Erstmals wurde der altersspezifische Theorietest, den alle Teilnehmer vor dem eigentlichen Sporttest zu schreiben hatten, mit dem Athletiktest in einer Wertung zusammen geführt. Und ebenso erstmals wurde bei den einzelnen sportlichen Übungen sehr viel Wert auf die Qualität der abgegebenen Sportleistung gelegt, statt auf die Uhr zu achten. Daher gab es keine Zeitwertungen, sondern Wertungen mit Anzahl der Wiederholungen, maximal 60 Stück.

Neben der Theorie mussten sich also die Seglerinnen und Segler vom Landesstützpunkt Eberswalde, zu denen auch drei Sportler vom Nachbarverein Yachtclub Schorfheide Joachimsthal gehörten, den Übungen Kasten-Bumerang, Schlussweitsprung, Klimmzüge bzw. Schrägliegehang (Mädchen), Aufrichten aus der Bauch- und aus der Rückenlage sowie Liegestütz widmen. Erstmals gab es dazu einen Wendelauf, bei dem das Geschick (Feinmotorik) und die Antrittskraft des Sportlers gefragt waren. Es ging um das Ablegen eines runden Gegenstandes auf einem Kasten. Dieser durfte nicht herunter fallen, sonst wurde der Sportler disqualifiziert.
Und wie immer wurde der Sporttest mit einem Ausdauerlauf beendet, bei dem wie in den Vorjahren Alexander Schmidt mit einer Geschwindigkeit von 14,34 km/h die schnellste Zeit über die ca. fünf Kilometer in seiner Altersklasse (20 Minuten) aller Teilnehmer erzielte.
Insgesamt wurde der langjährige Erfolgsgarant von Stahl Finow in der Ü 18 damit Zweiter im Landesvergleich, da er im Theoriebereich doch einige Punkte verloren hatte.
Ebenfalls Zweiter wurden Tom Zwicker in der U 16 und Friedrich Kräft in der U 14. In die positive Gesamtwertung gingen aber auch der dritte Platz von Niklas Schulz (U 16), der sechste Platz von Ole Kardokus in der U 14 sowie der 10. und der 11. Platz der beiden Joachimsthaler Paul Volk und Niklas Reichstein in der U 16 ein.
Am meisten aber freuten sich alle Stahl Finower über den Sieg von Neu-Mitglied Edwin Fielitz in U 10 bei seinem ersten Theorie- und Athletiktest überhaupt!
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In der Stützpunktwertung erreichte der Landesstützpunkt Eberswalde damit erneut den zweiten Platz hinter den Seglern von Ciconia Storkow und kann jetzt gelassen den seglerischen Herausforderungen in der Saison entgegen sehen. Die ersten Regatta-Termine stehen unmittelbar bevor.

25. Herbstpokal der Optimisten in Schwerin

Bericht zum 25. Herbstpokal der Optimisten in Schwerin

Am 18./19.10.2014 fand wieder der internationale Herbstpokal in Schwerin statt. Es waren 220 Teilnehmer im OPTI A Feld und 100 im OPTI B Feld eingeladen. Auch drei OPTI Segler aus unserem Verein fuhren nach Schwerin, um bei dieser Topregatta mit dabei zu sein. Theresa Schmidt, Friedrich Kräft und Tom Zwicker waren bei den OPTI A dabei.

Anreise war Freitag, gleich nach der Schule ging es Richtung Schwerin. Am Abend Schlauchboot entladen und OPTI suchen. Tom`s Boot kommt vom Trainingslager mit dem VBS Trailer aus Warnemünde und trifft erst spät in Schwerin ein. Also wird das Boot aufbauen auf Samstag ganz früh vertagt. Die Kinder sind hungrig und wollen ins Bett.

Am Samstag begrüßt uns ein trübes Wetter. Die Boote werden in aller Frühe aufgebaut, 9:30 Uhr ist dann Eröffnung. Danach beginnt die Schlacht um die Slip-Anlage. 300 Optis wollen „jetzt sofort“ ins Wasser, denn 11:00 Uhr ist der erste Start. Von der Slip-Anlage und allen angrenzenden Stegen quellen kleine Optimisten ins Wasser und strömen aufs Wasser. Und man will es nicht glauben, aber pünktlich 11:00 Uhr beginnt die erste Wettfahrt. Gestartet wird bei OPTI A in Startfeldern von etwa 110 Booten, kein leichtes Spiel, da in der ersten Reihe vom Start wegzukommen.

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Man sieht es ja im Bild.So sieht eine Startlinie bei 100 Booten aus. Zusätzlich galt „Black Flag“ vom ersten Start an. Das wirkte wirklich beruhigend auf die Startphasen.

 

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Der Sonntag begann mit Sonnenschein und noch besserem Wind. Außerdem war es richtig warm. Beste Bedingungen für den zweiten Regattatag. Erster Start 10:00 Uhr für die Jungs im Gold-Fleet. Die Nervosität ist bei den Kindern schon zu spüren. Der Start natürlich mit Black Flag. Friedrich erkennen wir kurz vor dem Start in der ersten Reihe auf guter Position. Start, allgemeiner Abbruch, also ganz viele Frühstarter, kein gutes Omen. Jetzt kommt mal wieder die Erkenntnis vom kleinen Unterschied zwischen perfekten Start und BFD, es sind nur kleine Sekunden. Tom und Friedrich finden sich leider auf der langen Liste der Frühstarter wieder. So war das nicht gedacht.

Aber der zweite Start klappt und es kann bei herrlichstem Wetter gesegelt werden, vor schönster Kulisse. Nach zwei Wettfahrten ist aber Schluss und der Heimweg in den Hafen beginnt.

Dort beginnt gegen 16:30 Uhr die Siegerehrung mit der traditionellen Verlosung eines Fahrrades.

Für Podiumsplätze hat es bei uns nicht gereicht, aber hier nach Schwerin kommen ja auch nicht die schlechtesten Segler. Zusätzlich auch Optis aus Polen , Schweden und Dänemark.

Dafür haben unsere Segler ganz ordentliche Plätze erreicht:

Tom Zwicker                     Platz 53

Friedrich Kräft                  Platz 112

Theresa Schmidt                Platz 196

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere OPTI-Segler.

Uwe Zwicker

 

Bericht zur Pokalregatta am Schwielochsee

Schwielochsee Pokalregatta in Jessern, die OPTI`s

Tag 1: 30.08.2014 6:30. Nils und Tom geweckt. 7:00 Uhr ist Abfahrt. Heute geht es nach Jessern zur 45. Schwielochsee Pokalregatta. Dort werden wir auf die anderen Segler des Vereins treffen, Friedrich, Theresa von den Optimisten und die Lasersegler. Bernd, Ruth, Daniel und Diana sind auch schon da und haben das Motorboot vorbereitet.

Die Aussichten sind schlecht, kein Wind laut Internet & Co. Aber wir besinnen uns auf die alte Segler-Regel „Es ist, wie es ist“. Also ab nach Jessern, schließlich sind wir durch das letzte Wochenende in Lindow schwer motiviert. Aber diesmal wird ein anderer Wind wehen, die Berliner sind wieder dabei. Das wissen wir.

8:45 angekommen. Nun geht das gewohnte Gewühl in Jessern los, Anmeldung, Boot aufbauen, Parkplatz sichern und verteidigen.

9:30 ist Steuermannsbesprechung. Das Wetter sieht anders aus als erwartet, es weht ein gutes Lüftchen. Das macht Mut. Da taucht Friedrich auf und sieht gar nicht gut aus, also die Entscheidung ab nach Hause ins Bett, schade, hier wollte er sich als neuer A-Segler ausprobieren. Um eine Person geschwächt, geht es dann auf`s Wasser. Drei Wettfahrten sind für heute angesagt, eine für morgen. Nach einer nicht endenden Schleppfahrt sind wir am Start angekommen. 11:00 soll es losgehen, aber es dauert bis es losgeht. Der Wind dreht gewaltig, Verschiebung, Neustart, Abbruch…unruhige Kinder. Und so sollen es an diesem Tag nur zwei Wettfahrten werden, die zweite mit BFD für 14 Opti A. Das gibt Gesprächsstoff für den Abend, der nach gemütlichem Zusammensein und langer Disco endet.

Tag 2. Er beginnt wie erwartet. Grau, etwas Regen, kein Wind. Nach den Turbolenzen gestern sollen aber zwei Wettfahrten gesegelt werden, damit auch ein Streicher möglich wird. Also geht es früh auf den See. Es gibt viel zu verteidigen, Tom liegt nach den zwei Wettfahrten auf Platz 1 in Opti A. Es wird schwer, das zu verteidigen. Es gibt ja genug BFD, die gestrichen werden können. Aber erst mal brauchen wir Wind. Und der kommt auch pünktlich zum Start, so dass die beiden Wettfahrten mit kurzem Kurs gesegelt werden können. Dann kommt der strömende Regen.

Am Ende kann Tom einen Super 3. Platz verteidigen, punktgleich mit Platz 2. Gratulation!

Aber auch unsere anderen Optis haben sich tapfer geschlagen:

Theresa Schmidt             Platz 35                OPTI A

Nils Grosse                        Platz 36                OPTI B

Friedrich Kräft                  mit doppelter Kraft zur nächsten Regatta

Bei der Siegerehrung können wir noch einige Namen von Stahl Finow hören, bei den Lasern. Es lohnt sich, auch diese Ergebnisse zu studieren.

Uwe Zwicker