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420er

Vorbereitungen für die 60. Werbellinseeregatta

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: am kommenden Wochenende laden wir zu 60. Ausgabe der Werbellinseeregatta ein. Daher gibt es vorab ein paar Appetithappen und organisatorische Hinweise:

Die Meldezahlen (aktuell bei über 70 Booten) liegen in allen Bootsklassen weit über den Vorjahren, auf dem Vereinsgelände wird es mit Sicherheit voll. Gleich am Eingang zum Gelände werdet Ihr von Einweisern in Empfang genommen, die Euch bei der Orientierung und dem Sortieren der Dinge helfen. Rutscht bitte auf dem Gelände möglichst zusammen, damit möglichst viele Teilnehmer dort unterkommen können. Wir werden auf jeden Fall auch das Gelände der Schwesterabteilung Kanu in Anspruch nehmen, das befindet sich ein paar Hundert Meter weiter.

Die Segelanweisung könnt Ihr Euch vorab bei Raceoffice.de herunterladen, aber es gibt natürlich auch die gedruckte Version im Orgbüro vor Ort bei der Anmeldung.

Verkehrseinschränkungen durch den Safadi-Werbellinseetriathlon:

Am Wochenende findet auch der überregional bekannte Triathlon statt, dort werden knapp 1000 Teilnehmer über alle Distanzen erwartet. Zu einem Triathlon gehört auch das Absolvieren einer Radstrecke, das führt zu folgenden Straßensperrungen

  1. Sonnabend nachmittags bis Abend: von Altenhof bis Joachimsthal (das sollte uns eigentlich nicht stören).
  2. Sonntag: ab 08:45 Uhr bis ca. 13:00 Uhr werden im Prinzip alle großen Straßen rund um den See gesperrt. Wer also auswärts übernachtet, sollte pünktlich um 08:45 Uhr bei uns auf dem Gelände sein.
Versorgung/Rahmenprogramm: Die Jubiläumsveranstaltung soll natürlich zum Feiern genutzt werden! Am Sonnabend gibt es nach den Wettfahrten ein Kaltgetränk freier Wahl und der Grill wird ordentlich angeheizt. Im Rahmen der Disco wird es auch einen Showact geben, lasst Euch überraschen. Für den Sonntag ist dann ein Frühstücksbuffet geplant, wer hier teilnehmen möchte zahlt direkt im Vereinshaus fünf Euro pro Person. Familie Feige gewährleistet ab Freitag Abend bis zur Siegerehrung eine Imbiss- und Getränkeversorgung direkt im Vereinshaus.
Freuen wir uns auf schöne Wettfahrten auf dem Wasser und eine ausgelassene Feier an Land.
Bringt Wind und gute Laune mit!

 

Trainingslager 2012 unter besten Bedingungen gestartet

Pünktlich zum Start des Trainingslagers 2012 auf unserem Gelände hat der Sommer sein Weg zurück an die Ufer des Werbellinsee gefunden. Das 20 Mann und Frau starke Trainer und Betreuerteam konnte am Sonntag die 63 Teilnehmer, die aus 3 Bundesländern und 9 Vereinen angereist sind, begrüßen. Bis zum Freitag werden in den Gruppen Opti, Laser und 420er Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag stattfinden. Die Trainer setzen sich aus erfahrenen Seglern zusammen, die Ehrenamtlich ihr Wissen und ihre Erfahrungen an den Regattanachwuchs weitergeben.

erste Trainingseinheit auf dem Wasser der 29 Optis

Mit dabei sind zum Beispiel Paul Pinkau, Trainer der Laser und aktuell selber erfolgreicher Lasersegler. 2011 nahm er an den Jujorenweltmeisterschaften in Frankreich teil und konnte mit einer hervorragenden Platzierung auf sich aufmerksam machen. Auch Christopher Jantz, Teilnehmer beim BMW Sailing Cup Weltfinale, verstärkt die Trainercrew um Cheftrainer und Leiter des Landesstützpunkt Werbellinsee Christian Eckart. Aber auch alte Hasen des Regattasegeln, wie Bernd Müller der seit über 20 Jahren sein Wissen als Trainer weitergibt, ist mit dabei.

Regatta bei typischem Mädchenwind

Erfolgreich auch auf der Ranglistenregatta in Rahndorf bei „typischem Mädchenwind“…

Unsere Brandenburger 420er-Segler besuchten am vergangenen Wochenende in unmittelbarer Vorbereitung auf die jetzt anstehende Kieler Woche und die im Juli folgende Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft (IDJM) in Hamburg-Blankenese zum zweiten Mal in diesem Jahr den Müggelsee und nahmen dort an der Ranglistenregatta des Segelvereins Rahnsdorf 1926 e.V. teil.

Die Ergebnisse konnten sich erneut sehen lassen, waren aber auch hart erkämpft. Und gekämpft wurde diesmal nur in zweiter Linie mit den Konkurrenten, aber in erster Linie mit den sehr komplizierten und anspruchsvollen Witterungsverhältnissen.

Dabei fing alles so schön an: 11.00 Uhr offizielle Eröffnung der Regatta für 420er und Z-Jollen auf dem Gelände „An den Bänken“ bei noch strahlender Sonne und die Aussage des Wettfahrtleiters: „Jetzt geht`s auf Wasser!“. In diesem Moment leuchten die ersten Blitze über dem westwärts gelegenen Müggelsee und eine dunkle Wolkenwand schiebt sich am Horizont nach oben. Fünf Minuten später hilft nur noch eine Startverschiebung, Schlimmeres zu verhindern. Es folgen 45 Minuten Gewitter, Sturmböen und Starkregen.

Danach Windstille, nach ca. 20 Minuten leichter Wind und es geht aufs Wasser. Gegen 13.00 Uhr sind alle am Start angekommen und wieder kommen 45 Minuten Starkregen, bis wirklich jeder bis auf die Haut durchnässt ist. Dann endlich Start für die erste Bootsklasse und die Segler schaffen es, eine Kreuz zu segeln. Die zweite Bootsklasse startet, der Wind dreht um 180 Grad. Abbruch! Dann Windstille!

Jetzt heißt es zwei Stunden warten und gegen 15.00 Uhr folgt der erste Start, der eine Wettfahrt bis zum Ende ermöglicht. Doch der Wind hat abgenommen. Nur noch Windstärke 2 bis 3 und permanent drehend, aber immerhin! Gegen 17.00 Uhr wird das zweite Match gestartet und gegen 19.30 Uhr geht es endlich an Land; umziehen, essen, trinken und ab auf die Toilette… oder anders herum!!!

Am Sonntag dann wird die dritte Wettfahrt gegen 10.00 Uhr gestartet und bei leichten, aber nur wenig drehenden Winden mit mehr oder minder Erfolg zu Ende gesegelt. Und drei beendete Wettfahrten bedeutet auch, dass die Regatta für die Rangliste zählt. Für unsere drei Brandenburger Teams heißt dies vor allem, dass sie jetzt allesamt genügend Punkt für die Startberechtigung bei der IDJM zusammen haben, denn letztlich kamen alle drei erneut ins erste Viertel der gewerteten 25 Teilnehmer. (Bei den Z-Jollen waren es nur acht.)

Am besten schnitten –wie bereits vor zwei Wochen anlässlich der Berliner Landesmeisterschaft- erneut Carolin Buder und Laura Berner von Einheit Werder mit einem hervorragenden zweiten Platz ab. Annalena und Florian Weichert vom SC Krüpelsee wurden gute Vierte und Hans Reinhardt und Lukas Wiese von Stahl Finow standen letztlich auf Rang sieben.

Da neben den Zweitplatzierten auch die Berliner Sieger der Ranglistenregatta weiblichen Geschlechts waren, maulten die abgeschlagenen und von der Punktwertung her fast deklassierten Jungs deshalb dann doch etwas über das Wetter und insbesondere den schwachen und wechselhaften Wind als eben einen „typischen Mädchenwind“…

Bericht von der Berliner Meisterschaft im 420er

Brandenburger Segler auf der Berliner Meisterschaft erfolgreich

Am vergangenen Wochenende trafen sich die besten Berliner 420er-Mannschaften zu ihrer diesjährigen Meisterschaft beim Segelclub Nordstern Spandau am Tegeler See. Mit dabei natürlich auch die derzeit drei besten Brandenburger Jugendmannschaften – nicht, um Berliner Landesmeister zu werden, aber doch, um sich an der mehr oder minder bekannten Konkurrenz im Vorfeld der anstehenden Deutschen Meisterschaften zu messen. Und letztlich zeigten auch alle drei – in unterschiedlichem Maße und mit unterschiedlichem Glück- dass sie den Gegnern durchaus gewachsen sind.

Bei annehmbaren vier bis fünf Windstärken (in Böen bis sieben!) am Samstag brachten die Seglerinnen und Segler insgesamt drei Wettfahrten in voller „olympischer“ Länge (Dreieck-Schleife-Dreieck) hinter sich und beanspruchten dabei ihr Material wie auch ihre Kondition bis an die Grenze des Möglichen. Zahlreiche Sportler gingen im Wettfahrtverlauf zeitweise unfreiwillig „Baden“ und somit waren alle Wettfahrten von Anfang bis Ende äußerst spannend. Dazu kamen drehende Winde sowie Probleme mit der durchfahrenden Berufsschifffahrt und neugierigen Freizeitkapitänen. Und beim gerade 14 bis 16 Grad Celsius im Maximum ist Wassersport immer auch zusätzlich kräftezehrend.

Letztlich aber standen die drei Brandenburger Teams immerhin in der Zwischenwertung zunächst auf den Plätzen drei, fünf und sieben – bis zum Sonntag.

Bei deutlich weniger Wind, maximal wurden drei Windstärken registriert, teilweise wehte es kaum, wurden hier durch die Wettfahrtleitung erneut zwei Wettfahrten über die „Runden gebracht“.

Besser kann man/frau es auch kaum bezeichnen, denn die Regattaführung „verhedderte“ sich in den eigenen Vorschriften und deren Ausführung derart, dass zum Schluss eine ganze Wettfahrt annulliert werden musste. Zunächst starteten noch die zweite Klasse des Tages, die Piraten, wie gewohnt. Dann brach der Wind ein und der Start der 420er wurde abgebrochen und dann auch die Piraten zurück gerufen. Neuer Versuch- jetzt sollte es wegen des Windes einen verkürzten Kurs geben. Allerdings wurde nicht das jedem Segler bekannte Signal mit der Flagge „S“ (=Susi) gesetzt, sondern eine eigenständige Variante gezogen, wozu aber die notwendigen Vorschriften nicht erlassen worden waren…

Im Ergebnis fuhr ein Teil der Segler durch das Ziel, die anderen daran vorbei und die Dritten sicherheitshalber einmal nach der „Schleife“ und ein zweites Mal nach dem Schlussdreieck in dieses.

In der dann fünften Wettfahrt das Gleiche noch einmal, wieder die falschen Signale, aber immherhin von den meisten Seglern jetzt richtig interpretiert.

Naturgemäß führte dies bei dem engen Leistungsfenster der Berliner und Brandenburger Spitzensegler zu einer völligen Veränderung der Platzierungen und damit auch zu einer Veränderung der Gesamtergebnisse.

Als deshalb mit dem Einsetzen eines leichten Dauerregens gegen 15.00 Uhr die Wettfahrten auf dem Wasser endgültig beendet wurden, konnte sich niemand so recht auf die anstehende Siegerehrung freuen, sondern es begann unmittelbar die juristische Auseinandersetzung der Trainer, Eltern und Betreuer mit den Ergebnissen und den diesen zu Grunde liegenden offenkundigen Fehlern der Wettfahrtleitung. Letztlich musste deshalb aufgrund mehrerer Wiedergutmachungsanträge die vierte Wettfahrt komplett annulliert werden.

Jetzt folgte die zweite juristische Auseinandersetzung: da nur noch vier gewertete Wettfahrten zu Grunde gelegt werden konnten, ging es um die Frage, ob die schlechteste von allen in der jeweiligen Einzelwertung gestrichen wird oder nicht. Der ausrichtende Verein hatte dazu in den Segelanweisungen online und ausgedruckt zwei verschiedene Regelungen veröffentlicht (bei „mehr als drei“ oder bei „mehr als vier“)- ein Unding!

Letztlich wurde in dem bis 18.15 Uhr andauernden Streit (!) die Grundregelung der Berliner Meisterschaftsordnung zu Rate gezogen und „bei mehr als drei Wettfahrten“ die jeweils schlechteste Einzelplatzierung pro Boot annulliert. Dies begünstigt naturgemäß Sportler mit stark schwankenden Leistungen, während die konstanten Leistungsträger eher benachteiligt werden.

Letztlich wurden Carolin Buder und Laura Berner von SC Einheit Werder dennoch Dritte der Gesamtwertung, während Hans Reinhardt und Lukas Wiese vom SV Stahl Finow (mit einem gewerteten 5. und zwei 8. Plätzen) vom fünften auf den insgesamt neunten Platz (bei 45 gemeldeten Booten) zurückfielen. Florian und Annalena Weichert vom SC Krüppelsee ging es ähnlich, die als drittes Brandenburger Team mit einem gewerteten 3., einem 11. und einem 13. insgesamt Zehnter statt Siebenter wurden.

Dennoch ein Erfolg und ein Ansporn für die im Juni folgende Kieler Woche und im Juli folgende Deutsche Jugendmeisterschaft.

Toralf Reinhardt

Segler von Stahl Finow auf dem Gardasee

In den Osterferien befand sich ein Teil der Segler von Stahl Finow auf dem Gardasee und segelte dort bei herausfordernden Bedingungen die erste internationale Regatta des Jahres. Ein Artikel dazu wurde von Toralf und Torsten geschrieben, der schon heute in der Märkischen Oderzeitung erschien:

Barnimer Segler auf dem Gardasee

Zum Nachlesen gibt es auf unserer Homepage nun auch den Originalartikel mit beiden Bildern:

Solch ein Gewimmel möcht` ich sehen…

Nun passt Goethes „Faust“ natürlich nicht auf jede Situation, aber die Verhältnisse zur diesjährigen „Fraglia Vela Riva“ (= Regatta im Segeln in Riva) beschreibt das Zitat durchaus.

Anlässlich der 30. alljährlichen Opti-Auftaktregatta am Gardasee, die eben auch den Charakter einer inoffiziellen Weltmeisterschaft (offiziell „World Championchip“) trägt, wurde nämlich ein neuer Teilnehmerrekord in der Klasse der jüngsten Segler erreicht.
Insgesamt 1.067 junge Seglerinnen und Segler aus 24 Nationen brachten den italienischen Veranstaltern auch einen Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde und führten -auch aufgrund der zahlreichen mit angereisten Eltern, Trainer und sonstigen Betreuern- nicht nur auf dem See, sondern auch den Straßen und in den Hotels und Pensionen von Riva del Garda, Nago und Torbole zu echten Platzproblemen (= hohen Preisen).

So viele Teilnehmer an einer Startlinie, hätte ein 2,5 km langes Chaos bedeutet. Daher teilte der veranstaltende Segelsportverein von Riva die Teilnehmer in fünf Gruppen (= „Fleets“) sowie als sechstes die Gruppe unter zehn Jahren („Cadettis“) ein.

Bei zehn Wettfahrten stellten die acht bis 15-jährigen Seglerinnen und Segler von Gründonnerstag bis Ostersonntag dann ihr Können unter Beweis.
Nicht selten waren die Ausdauersportler von 9:00 bis 18:30 Uhr auf dem Wasser; bei oftmals fünf bis sechs Windstärken und Temperaturen von sieben bis fünfzehn Grad.
Aber nicht nur gegen Wind, Wasser und Kälte, sondern auch gegen die mehr als Tausend Konkurrenten hatte jede/r zu kämpfen und die beiden Teilnehmer von Stahl Finow -von insgesamt 18 Brandenburger Optimisten- bewiesen erneut ihre Klasse.

Johannes Fehst erkämpfte sich in seinem Fleet insgesamt einen 60. Platz und Jasmin Schmidt einen 159. Glückwunsch und weiter so!
Gewonnen hat übrigens in diesem Jahr der türkische Segler Isik Omer auf dem Opti TUR 500 und mit allein vier ersten Plätzen vor Zemi Patrick (Italien) und Lamay Gwendal aus Deutschland!

Leider konnten die mit angereisten Eltern ihre Sprösslinge dabei vom Ufer aufgrund der Entfernungen und auch des Wetters kaum erkennen. Denn die Sonne sahen sie in diesen Tagen selten, mussten aber feststellen, dass es in Italien lange regnen kann. Das störte aber die Brandenburger Optisegler selbst weniger.

Neben seinen jüngsten Spitzenseglern hatte der Landesverband aber auch noch die besten Seglerinnen und Segler Klassen Laser Radial, Laser 4.7 und 420er an das „innere Meer“ Italiens eingeladen, natürlich auf deren eigene Kosten, so dass insgesamt 43 Brandenburger vor Ort dabei waren.
Der Landesleistungsstützpunkt Werbellinsee beim SV Stahl Finow selbst hatte seine für 2012 frisch ernannten VBS-Leistungskader Johannes Fehst (Eichhorst, Klasse Opti), Anna-Klara Krömke (Wandlitz, Laser 4.7), Alexander Schmidt (Britz, Laser 4.7) sowie Hans Reinhardt und Lukas Wiese (Finowfurt, einzige Landeskadersegler 420er!) sowie Jasmin Schmidt (Britz) als Nachwuchshoffnung entsendet.

Das Training vor Ort begann für die Brandenburger Optisegler schon am Montag vor Ostern, als unmittelbare Vorbereitung für die Wettfahrten.
Gründonnerstag folgten dann die Regatta ambitionierten Segler in den übrigen Klassen. Während die Optisegler zwischen Riva und Limone in ihren „Fleets“ um die Wette segelten, kämpften die 19 Laser und die sechs 420er-Segler unter Trainingsbedingungen vor Torbole vor allem gegen die Gewalten der Natur und mit ihrem „inneren Schweinehund“.

Nach einem freien Tag am Ostermontag mit „Luftholen“ in Venedig oder Verona, Eisdiele oder Pizzeria, mussten sich hier die Optimisten in ihrer zweiten Ferienwoche auch wieder anschließen.
Gemeinsam trainierten alle Bootsklassen dann bis Freitagmittag bei kaum besser werdenden Witterungsbedingungen.
Begleitet und betreut wurden die Brandenburger Segler auf dem Gardasee unter Leitung des Landestrainers Christian Braune dabei von fünf ehrenamtlichen Trainern mit Motorbooten. Ach ja, und da waren ja noch die Eltern. Bekannt als Transporteure, Techniker und Verantwortliche für Spaß, Unterhaltung und Versorgung.
Es gehört schon eine große Portion Aufopferungsbereitschaft und Optimismus dazu, seine Freizeit und seinen Urlaub komplett auf das Hobby seiner Kinder auszurichten. Das Engagement der Eltern bei der Entwicklung sportlicher Leistungen wie des sozialen Zusammenhaltes im Verein kann namentlich beim Segelsport mit Geld nicht aufgewogen werden.

Aber die sportlichen Wettkämpfe auf Weltklasseniveau wie das Training vor dem Hintergrund der Schnee bedeckten 1700 Meter hohen Berge boten auch zahlreiche tolle Erlebnisse für unsere Kinder- und so durften sich zur letzten Trainingseinheit die „kleinen“ Segler bereits einen Vorgeschmack holen auf das, was sie in den größeren Bootsklassen erwartet. Es wurden die Boote getauscht- groß gegen klein- und umgekehrt, so dass auch die „Großen“ ihren Spaß hatten.
Und da war es wieder, das „Gewimmel“…

P.S. In zehn Tagen folgen jetzt die nächsten Regatten in Berlin und in Schwerin. Dann gilt es, das Gelernte erfolgreich anzuwenden.

Toralf Reinhardt

Die Bilder sind beim Training entstanden und im Hintergund des ersten Bildes sind auch noch einige 420er zu erkennen.

Bericht von der Landesjugendmeisterschaft Segeln und Pokalregatta Schwielochsee

Kein Sieg, aber viele gute Platzierungen
– Bericht von der Landesjugendmeisterschaft Segeln und Pokalregatta Schwielochsee –

Zur diesjährigen 42. Pokalregatta des Segelclubs Schwielochsee, die zugleich in mehreren Bootsklassen die Landesjugendmeisterschaft beinhaltete, startete der Sportverein Stahl Finow e. V. mit der größten Mannschaft seit der Wende.

In sieben von 12 ausgetragenen Bootsklassen gingen insgesamt 13 Boote mit 15 Teilnehmern des Landesstützpunktes Segeln des Verbandes Brandenburgischer Segler an den Start. Darunter waren vor allem Einhand-Jollen, d.h. Optis und Laser verschiedener Kategorien, sowie zwei 420er Jugendboote.

Mit insgesamt 305 Booten und 377 Teilnehmern aus acht Bundesländern sowie aus der Tschechischen und der Republik Polen sowie aus Neuseeland richtete der SC Schwielochsee in diesem Jahr die größte Pokalregatta in seiner Geschichte und zugleich die größte Segelveranstaltung Brandenburgs aus. Und seine Verantwortlichen äußerten sich vor diesem Hintergrund noch einmal äußerst dankbar dafür, zumindest die Landesmeisterschaft der Optis seit 2011 an Stahl Finow abgegeben zu haben.

Aber nicht nur die Quantität, auch die Qualität des Starterfeldes war in allen Bootsklassen außerordentlich. In Vorbereitung der anstehenden Berliner und Sächsischen Landesmeisterschaften hat sich z.B. fast die gesamte Berliner und Sächsische Seglerelite ebenfalls an diesem Event beteiligt.

Nach der Eröffnung durch die Vereinsführung im Beisein des Brandenburger Landestrainers Christian Braune wurde entsprechend ab Samstagvormittag in zwei getrennten Feldern um die Platzierungen gekämpft, wobei sowohl spannende Einzelkämpfe als auch im Ganzen eindrucksvolle Wettfahrten zu erleben waren.
Bei guten Windverhältnissen von jew. drei bis fünf Windstärken vorwiegend aus westlichen Richtungen schafften alle 12 Bootsklassen dabei drei Wettfahrten am Sonnabend und eine vierte Wettfahrt –was jew. das Streichen der schlechtesten Einzelplatzierung ermöglichte- am Sonntagvormittag. Getrübt wurde dieses Segelvergnügen lediglich durch den am Sonnabendnachmittag einsetzenden Regen, der nicht nur den Aktiven zu schaffen machte, sondern zudem die als Zeltplätze genutzten lehmigen Wiesen zu Sümpfen verwandelte und für eine deutliche Abkühlung der Temperaturen sorgte.

Dem SC Schwielochsee gelang es jedoch, mit Engagement, Fleisch vom Grill und einer heißen Disko gegen zu halten, so dass letztlich größere Frustrationen bei den Teilnehmern ausblieben.

Im Ergebnis erzielten die 15 Segler von Stahl Finow zwar keinen einzigen Sieg, aber mehrere gute Platzierungen.
Hervorzuheben sind natürlich insbesondere die Landeskader des Stützpunktes, also in erster Linie Paul Pinkau (15) auf dem Laser Standard sowie Lukas Wiese (15) mit Vorschoter Hans Reinhardt (13) in der Klasse 420er, die jeweils letztlich den in sie gesetzten Erwartungen als Drittplatzierte der Landesmeisterschaft gerecht wurden.

Aber auch Alexander Schmidt in der Klasse Laser 4.7, Anja Schnepf in der Klasse Laser Radial weiblich und Johannes Fehst in der Klasse Opti –A- mit ihren vierten Platzierungen bewiesen ihre Leistungsfähigkeit erneut, auch wenn sie am Ende jeweils „knapp neben dem Podest“ landeten

Und dass in allen Klassen sich auch der Nachwuchs weiter entwickelt, zeigten die übrigen Platzierungen der Segler des SV Stahl Finow: Karl Krömke (9., Laser Radial männlich), Anna Klara Krömke (10., Laser 4.7), Friederike Reinhardt und Clara Kiehm (12., Klasse 420er), Jasmin Schmidt (19., Opti A) sowie Niklas Schulz (42.), Valerie Brunsch (54.), Tom Zwicker (56.) und Theresa Schmidt (59.), alle Opti B mit 74 Startern (alle Platzierungen unter www.sc-schwielochsee.de).

Hier gilt es anzuknüpfen und fortzusetzen!

Toralf Reinhardt

(die Bilder zeigen einmal 420er bei Kampf an der Boje sowie den Hafen des SCS „vor dem Gang aufs Wasser“)

59 Boote zu 59. Werbellinseeregatta

Zur traditionellen, in diesem Jahr bereits 59. Werbellinseeregatta des SV Stahl Finow e.V. am vergangenen Wochenende hatten sich ursprünglich genau 59 (!) Boote angemeldet, so dass nur eine Woche nach dem erfolgreichen Ende der Deutschen Meisterschaft der XY-lon-Segler erneut ein seglerischer Höhepunkt am Werbellinsee anstand.

Letztlich nahmen dann auch 56 Boote mit insgesamt 130 Seglern an der Regatta teil, wobei die Klasse der 20er-Jollenkreuzer mit 18 Booten (a drei Mann/Frauen Besatzung) am stärksten vertreten war. Hier wurde nämlich anlässlich der Werbellinseeregatta zugleich die Landesmeisterschaft Brandenburg ausgesegelt und deshalb war diese hier mit einem besonders hochklassigen und z.T. von weit her angereisten Starterfeld verbunden.

Zweitstärkste Klasse waren die XY-lon-Segler mit 14 teilnehmenden Booten. Da ein Teil der Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft ihren Aufenthalt am Werbellin um eine Woche verlängert hatte, war auch hier ein exzellentes Feld am Start. In den Klassen Pirat und 420er nahmen jeweils zwölf Boote an der Regatta, die für sie als Ranglisten-Regatta zählte, teil.

Gesegelt wurden unter Leitung des erfahrenen Wettfahrtleiters Olaf Winkelmann insgesamt vier Wettfahrten, drei am Sonnabend und eine am Sonntag. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Prognosen verschonte der Wettergott die Segler dabei komplett vor den angesagten Regen- und Gewitterschauern, so dass zumindest in dieser Hinsicht und im Gegensatz zur Deutschen Meisterschaft der XY-lon kein Grund zur Klage bestand. Der Wind in Stärke von nur vier bis neun Knoten Geschwindigkeit wehte am Sonnabend vorrangig aus Süd bis Südwest; d.h. relativ schwach und zudem mit zahlreichen Drehern und Löchern. Am Sonntag drehte die Richtung auf die vorhergesagten Westwinde und zugleich frischte die Stärke auf neun bis 17 Knoten Geschwindigkeit auf, für Werbellinseeverhältnisse hervorragendes Segelwetter!

Nach vier spannenden Wettfahrten, bei denen zum Glück größere Schadensfälle ausblieben und von denen jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen wurde, konnten sich deshalb zur Siegerehrung am Sonntagnachmittag die Sieger und Platzierten zu Recht über ihre Ergebnisse freuen bzw. stolz sein.

Für die 20-er-Jollenkreuzer war dabei noch zu berücksichtigen, dass durch die Klassenvereinigung für die einzelnen Boote je nach Alter und Bootsform unterschiedliche „Rennwerte“ (Yardstick-Faktor) festgelegt worden waren. Diese Rennwerte, die um so höher sind je älter und schwerer die Schiffe sind, müssen dann mit der ersegelten Zeit multipliziert werden, so dass der ersegelte Platz ggf. nicht die Endplatzierung darstellt sondern sich noch verschieben kann. Der Sinn des „Rennwerts“ besteht darin, einen taktischen Ausgleich bei den unterschiedlich schnellen Jollenkreuzern zu erreichen und somit dem seglerischen Können der Crews mehr Gewicht gegenüber dem Material der Boote zu verleihen. Bei den anderen Bootsklassen dagegen bedeutete der ersegelte auch den gewerteten Platz….

Bei der offenen Landesmeisterschaft der 20er siegte so letztlich die Berliner Crew Thomas Flach/ Sven Diedering/ Harald Schaale auf Boot GER 1399 mit vier souveränen ersten Plätzen, nach Platzierung und Yardstick; vor einer Jacht aus Sachsen-Anhalt. Beste Brandenburger Segler auf Rang 6 und damit zugleich Landesmeister wurden Rainer Schroeter/ Juliane und Jeanette Schönknecht auf GER 492 vom Segelverein Einheit Werder. Und mit Stefan und Günther Lauk/ Axel Schittenhelm auf GER 529 auf Platz 8 wurden die besten Segler von Stahl Finow zugleich Zweiter der Landeswertung!

Bei den XY-lon siegten Steffen Rach/ Antje Weichert vom SC Krüpelsee (die Dritten bei den Deutschen Meisterschaften der Vorwoche) auf GER 2529 mit insgesamt drei Siegen und einem dritten Platz souverän vor dem neuen Deutschen Meister Daniel und Reinhard Bauer auf GER 75 und in der Wertung der Klasse Pirat wurden Axel Bauer und Torsten Postrach vom Eisenbahner Sportverein Kirchmöser hinter einem Berliner Boot und einem Mecklenburger Team als beste Brandenburger Dritte der Gesamtwertung. In dieser traditionellen Stahl Finower Klasse konnten allerdings die einheimischen Segler mit Ruth und Bernd Müller auf GER 4297, Willi Mews und Patrick Langer auf GER 4315 sowie Horst Bierbrauer und Sebastian Schwager auf GER 4209 die Plätze fünf bis sieben erreichen!
In der klassischen Jugendklasse 420er „stahlen“ zwei Thüringer Senioren-Boote mit den Plätzen eins und drei dagegen den Junioren „die Show“. Platz zwei erkämpften sich Florian und Annalena Weichert vom SC Krüpelsee auf GER 53568, die Plätze vier und fünf sowie 9 bis 12 gingen an den heimischen SV Stahl Finow e.v. mit seinen Jugendbooten.
Alle Ergebnisse unter www.stahl-finow-segeln.de

Toralf Reinhardt

Mit 13 erstmals zur Deutschen Meisterschaft

Die derzeit beste Zweier-Jugendbootsbesatzung des SV Stahl Finow Segeln hat es 2011 geschafft: bereits in ihrer ersten Saison in der für sie neuen vorolympischen Bootsklasse 420er (einer Zwei-Mann-Segeljolle von 4,20 m Länge) erreichten der 15-jährige Lukas Wiese und sein 13-jähriger Vorschotmann Hans Reinhardt die für die Teilnahme an der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft (IDJM) erforderliche Anzahl an hochrangigen Wettfahrten und Qualifikationspunkten.

Dazu mussten insbesondere mindestens neun Wettfahrten bei entsprechenden Ranglistenregatten (z.B. auf der Ostsee bzw. in anderen Bundesländern) gesegelt und dabei jeweils Platzierungen im ersten Drittel / in der ersten Hälfte erreicht werden. Im Mai 2011 war es soweit und so begann die Vorplanung für Anfang August.

Diesjähriger Ausrichter der IDJM und somit Gastgeber für die besten 105 deutschen Teams, die die Qualifikationsbedingungen erfüllt hatten (120 Besatzungen wäre die zulässige Maximalzahl gewesen), war der Segel-Verein Großenheidorn am „Steinhuder Meer“ nahe Hannover, der gemeinsam mit seinem Nachbarverein sowie mit Unterstützung des niedersächsischen Seglerverbandes und der Stadt Wunstorf ein „Top-Segel-Event“ auf die Beine gestellt hatte.

Die Anreise begann für die meisten Teilnehmer bereits am Sonnabend; Lukas und Hans folgten aufgrund der gleichzeitigen Deutschen Meisterschaft der Ixylon-Segler bei ihrem Heimatverein Stahl Finow jedoch erst am frühen Sonntag nach und hatten dadurch bereits am ersten Tag viel Stress vor Beginn des eigentlichen Segelns. Denn nach der Anreise mussten zunächst das Boot und die Segel neu vermessen bzw. die Messunterlagen neu überprüft, entsprechende Versicherungen vorgelegt und sogar noch bauliche Veränderungen an Mast und Großbaum vorgenommen werden.  Letztendlich konnte der notwendige Standard auch mit Hilfe eines örtlichen Segelbedarfshändlers, der extra am Sonntag auf hatte, erreicht werden, aber die Teilnahme an der ersten „Trainingsregatta“ (neudeutsch „pratical race“) verpassten Lukas und Hans.

Zum Glück „jagte“ ihr begleitender Trainer sie hinterher doch noch zum Einsegeln auf das Steinhuder Meer, denn am Folgetag Montag, dem eigentlichen Wettfahrtbeginn, folgte das „Grauen“ aller Segler, ein ganzer Tag ohne Wind! In der darauffolgenden Nacht stabilisierte sich jedoch die Wetterlage und am Dienstag konnten vier komplette Wettfahrten gesegelt werden. Dazu hatte die Wettfahrtleitung das Starterfeld in insgesamt vier fast gleichstarke Gruppen („fleets“) aufgeteilt, die in wechselnden Kombinationen jeweils zu zweit gegeneinander antreten mussten. In ähnlicher Weise wurde dann am Mittwoch, bevor der Wind wieder einschlief, noch zwei weitere Wettfahrten gesegelt und im Ergebnis aus den Ergebnissen dieser sechs Qualifikationswettfahrten zwei neue Startergruppen gebildet, die dann die Endplatzierung untereinander aussegelten.

Hans und Lukas waren zunächst mit der Startnummern 83 der blauen „fleet“ zugeteilt worden und hatten mit ihren ersegelten Ergebnissen zwischen dem 21. und dem 39. Platz in der jeweiligen Halbgruppe insgesamt den 72. Platz erreicht, so dass sie jetzt der so genannten „silver fleet“ zugeteilt wurden.

Dabei gestaltete das Segeln sich auf dem Steinhuder Meer nicht nur infolge fehlenden oder drehenden Windes als kompliziert. Zusätzlich war insbesondere die geringe Tiefe dieses „Schlammloches“ ein Problem.

Das Steinhuder Meer mit ca. 8 km Länge und ca. 4,5 km Breite ist nämlich durchschnittlich nur 1,35 m tief (2,9 m an der tiefsten Stelle) und somit bestand ständig die Gefahr, mit dem Schwert oder dem Ruder des Bootes irgendwo aufzusetzen oder sich bei einer möglichen Kenterung den Mast bzw. den Verklicker (das „Fähnchen“ an der Mastspitze, das die Windrichtung anzeigt) zu beschädigen.

Als dann am Donnerstag bei der zweiten der Endwettfahrten nämlich der Wind erneut aussetzte und die Wasserschiedsrichter sich in einer offenkundigen und nachträglich auch zugegeben Fehlentscheidung dazu entschieden, keine Regelverstöße auf dem Wasser mehr zu ahnden, passierte etwas noch nie Erlebtes!

Nicht nur das einige Bootsführer unerlaubte Pumpbewegungen mit dem Segel machten und andere hier durch „Wriggen“ (ruckartiges Hin- und Herbewegen des Ruders) für unerlaubten Vortrieb sorgten sowie Dritte mittels ihrer „Spinnaker-Bäume“ zu Paddeln anfingen- nein die frechsten (oder cleversten?) Bootsführer stiegen einfach ins Wasser und schoben ihre Boote durchs Ziel!

Die Wettfahrtleitung behalf sich damit, alle Boote, die innerhalb der vorgegebenen Zeit durchs Ziel gekommen waren zu werten und alle anderen nicht, so dass in dieser Wettfahrt nicht seglerisches Können sondern letztlich Glück und Frechheit den Sieg davon trugen.

Von den insgesamt drei Brandenburger Booten war eines unter den gewerteten, Lukas und Hans sowie das dritte Brandenburger Boot kamen leider wenige Sekunden zu spät durchs Ziel und konnten sich von dieser dadurch erhaltenen schlechten Wertung (DNF= did not finish) nicht mehr erholen und fielen in den bis Freitagabend insgesamt gesegelten fünf Endwettfahrten noch um drei Plätze auf Rang 75 (von 105) zurück.

Als beste Brandenburger Besatzung kamen Annalena und Florian Weichert vom SC Krüpelsee auf Platz 72, Carolin Buder und Laura Berner von Einheit Werder erreichten als drittes Brandenburger Boot letztlich Rang 87.

Lukas und Hans zogen abschließend ein positives Fazit von ihrer ersten gemeinsamen IDJM: „Es ist schon toll unter solchen Bedingungen und bei derart harter Konkurrenz zu segeln! Ein paar Plätze besser wäre natürlich wünschenswert gewesen, aber schaun wir mal aufs nächste Jahr. Wir werden uns bemühen!“

(Und mit der Teilnahme an der diesjährigen Werbellinseeregatta unmittelbar im Anschluss an die IDJM hat auch bereits die Qualifikation für das nächste Jahr begonnen. Erreicht wurde hier Platz fünf und damit auch bereits die ersten Punkte.)

Toralf Reinhardt

Ergebnisse der 59. Werbellinseeregatta online

Die Ergebnisse der 59. Werbellinseeregatta sind online auf unserer Egebnisseite verfügbar: Ergebnisse 2011

(Das obige und weitere Bilder der Regatta sind auf einer homepage eines unserer Vereinsmitglieder zu finden: Impressionen von der Werbellinseeregatta)

Trainingslager 2011

In der letzten Woche fand in unserem Verein das alljährliche Trainingslager statt, bei dem wir neben den Seglern von unserem See gerne auch Segler anderer Brandenburgischer und Berliner Vereine trainieren.

In diesem Jahr standen wir bei der Vorbereitung allerdings vor dem Problem, daß unser üblicher Termin (vorletzte Ferienwoche) und auch die Wochen davor durch Regatten in unserem Verein blockiert waren und dadurch ein Teil der Trainer nicht zur Verfügung stand, aber auch einige Sportler nicht zu uns kommen konnten, da sie zu anderen Veranstaltungen unterwegs waren.

Trotzdem ist es uns wieder gelungen ein gutes Betreuerteam zu finden und unserer Einladung folgten dann 59 Sportler aus 10 Brandenburger und traditionell auch aus einem Berliner Verein. Trainiert wurden die Bootsklassen Opti, Laser und 420er, wobei die Optigruppe in 3 kleinere Gruppen unterteilt wurde.

Schwierig wurde im Lauf der Woche allerdings das Training, denn Petrus meinte, er müsse üble Scherze mit uns treiben. Am Montag und Freitag öffnete er seine Pforten und setzte unsere Zeltwiese teilweise unter Wasser. An den anderen Tagen ließ er zwar die Sonne scheinen, behielt aber den Wind meist in seinem Sack.

Daß das Training den Teilnehmern trotzdem etwas gebracht hatte, zeigte das viele positive Feedback am Ende der Woche und zum Abschlußfoto gab es sogar wieder strahlende Sonne:

Weitere Bilder der einzelnen Trainingsgruppen werden in den nächsten Wochen folgen.