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Verein

Stahl Finow auf dem Schwielochsee 2016

Flaute auf dem Schwielochsee
Am vergangenen Wochenende waren die Segler von Stahl Finow erneut mit einem starken Team zu Gast bei Brandenburgs größter Segelregatta auf dem Schwielochsee und zwei Wochen nach der Internationalen Deutschen Meisterschaft war erneut der (zeitweise) fehlende Wind das Hauptproblem.

Trotz Anreise am Freitagabend, konnte am gesamten Sonnabend nicht gesegelt werden. Gegen 09.30 Uhr wurde zunächst Startverschiebung gesetzt und die Masse der über 200 Segler in den sieben Bootsklassen blieb an Land. Einige versuchten nach dem Mittag das Wetter zu bezwingen, aber bei einer leichten Windstärke eins, die auch nur zeitweise wehte, kam außer Baden nichts zustande. Gegen 16.00 Uhr wurde dann der allgemeine Abbruch signalisiert und die SeglerInnen konzentrierten sich auf das Bei-Programm an Land, mit Disco und Grillen.
Nach einer deshalb kurzen Nacht ging es dann am Sonntag erneut aufs Wasser und bei jetzt zwei bis drei lauen Windstärken und dauerhaftem Sonnenschein konnten auch in allen Klassen drei Wettfahrten gesegelt werden. Während die Opti-Einhand und die Cadet-Zweihandsegler dabei auf einen kleinen Kurs unmittelbar am Vereinsstandort des Gast gebenden SC Schwielochsee starteten, mussten die größeren Segler der verschiedenen Laser-Klassen, Europe, OK, 420er und Piraten weiter raus auf den nördlichen Teil des Sees.

Mit großer Konsequenz und relativ kurzen Kursen gelang es der Wettfahrtleitung tatsächlich in allen Klassen drei Wertung relevante Wettfahrten zu segeln und damit die Anforderungen einer Ranglistenregatta wie auch der Wertung als Landesmeisterschaft gerecht zu werden. Die meisten Bootsklassen starteten auch relativ diszipliniert, lediglich die Laser mussten mehrfach mit der Black-Flagg-Regelung zur Ordnung gebracht werden (d.h. wer zu früh über die Linie fährt, wird sofort für die Wettfahrt komplett gesperrt).

Im Ergebnis wurde zwar im Gegensatz zum Vorjahr kein Sieg, dennoch aber durchaus achtbare Platzierungen erreicht. Insbesondere Lucas Wiese und Hans Reinhardt wurden als zweibeste Brandenburger insgesamt 5. in der Klasse der 420er (von 21) und kamen trotz des wenigen Windes und ihres für die Bootsklasse relativ hohen Eigengewichtes deutlich besser klar, als selbst erwartet. Damit hatte Hans als Trainer aus dem Trainingslager vom Werbellinsee allen seinen Schützlingen der Vorwoche, die hier mit am Start waren, erneut gezeigt, dass er (noch) der bessere Segler ist. Der Sieg ging in dieser Klasse wie so oft an Paula und Richard Struthoff aus Sachsen. Bei den 26 Lasern Radial wurden die vier Stahl Finower Jasmin Schmidt in der Landeswertung 5., Anna Klara Krömke 6., und Niklas Schulz 8. von 26 Teilnehmern. Aufgrund des zu hohen Alters wurde Alexander Schmidt zwar vor Niklas Schulz platziert, aber bei der Landesjugendmeisterschaft nicht mit gewertet. Der Sieg ging an Philipp Walkenbach vom den Potsdamer Adlern, ebenso wie die Plätze 2 und 3.
Bei den kleineren Lasern 4.7 wurden Ole Kardokus und Theresa Schmidt 14. bzw. 15. von 20, der Sieg ging an Urs Millert von den Potsdamer Adlern. Und bei den Piraten erreichte Steuermann Christopher Jantz nch dem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft diesmal mit Vorschoter Willi Mews Rang 6 von 17 Booten. Der Sieg ging nach Berlin.

Alle Ergebnisse unter www.sc-schwielochsee.de .

Trainingslager 2016

Bojenrundung

Mit 76 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zeichnete sich das traditionelle Trainingslager der Segler von Stahl Finow in diesem Jahr vom 21.-26.08. erneut durch eine Rekordbeteiligung aus.

Neben einer starken Gruppe einheimischer Segler und Seglerinnen kamen die Teilnehmer von den Partnervereinen des Eberswalder Reviers, aber auch anderen Brandenburger und Berliner Segelvereinen.
Elf Anfänger waren in der Opti-Gruppe zu betreuen, von denen der Jüngste erst fünf Jahre alt war. Dazu kamen 28 weitere Optimisten in den Klassen A und B. In den größeren Ein-Hand-Klassen traten 15 Laser 4.7 und Radial sowie ein Laser Standard zu Training an und in der Zwei-Hand-Bootsklasse 420er trainierten 21 Jugendliche auf zehn Booten. Betreut wurden sie von zwölf ehrenamtlichen Trainern und umsorgt von einer Küchencrew von weiteren sechs ehrenamtlichen Sportlern.

Eröffnet wurde das Trainingslager in diesem Jahr bereits am Sonntagmittag durch den seinen Leiter Maik Jäckel, den stellvertretenden Jugendwart von Stahl Finow. Nach dem Mittag sollte dann nach der Vorstellung der Trainer und der Begrüßung ihrer Gruppen eigentlich die erste Trainingseinheit starten. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde aber lieber erst abgewartet und tatsächlich folgte einem Wolkenbruch artigen Regenfall eine Flaute, die jedes Segeln unmöglich machte. Am Montagvormittag war das Wetter besser und bei zwei Windstärken wurde am Vormittag in den einzelnen Gruppen zunächst mit einer Kennenlern-Wettfahrt begonnen, um die Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder und Jugendlichen herauszuarbeiten.

Ole und Theresa Jolie und Noel
Am Nachmittag folgte dann ein Manövertraining, d.h. Wenden und Halsen unter Kamera-Begleitung, wobei die Video-Sequenzen nach dem Abendbrot ausgewertet wurden.

Der Regeltag für die Sportler begann dabei um 07.15 Uhr mit Frühsport (am Montag z.B. Laufen und am Dienstag Schwimmen), es folgten das Frühstück um 08.00 Uhr und der Trainingsbeginn um 09.00 Uhr. Nach dem Mittag gegen 13.00 Uhr begann i.d.R. gegen 14.00 Uhr das Nachmittagstraining und nach dem Abendbrot 18.30 Uhr meist noch die Auswertung der Tagesleistungen. Nachtruhe für die kleinen Anfänger war um 21.00 Uhr, für die übrigen Optis um 21.30 Uhr und für die „großen“ Laser- und 420er-Segler um 22.00 Uhr.

Diesem Muster folgend wurde am Dienstagvormittag bei 2 -3 Windstärken weiter an den Manövern wie Wenden und Halsen gearbeitet. Am Nachmittag bei abnehmendem Wind und zunehmender Sonne wurden dann Dreiecke und schließlich rückwärts gesegelt, um die Bootsbeherrschung zu trainieren. Bis schließlich die Boote aufgrund völliger Flaute in den Hafen von Wildau zurück geschleppt werden mussten. Genutzt wurde die Flaute aber auch zur theoretischen Schulung: der erfahrene Wettfahrtleiter Christoph Laska erklärte so z.B. den Regattaseglern die neuesten Änderungen der Wettfahrtregeln, die entsprechend turnusmäßig zur Olympiade in Rio erfolgten.

Am Mittwoch setzte sich die Flaute fort, so dass das Training mit allgemeiner Konditionierung fortgesetzt wurde. Beispielhaft wurde vormittags ein Volleyball-Match zwischen Gruppen Laser und 420er durchgeführt, während die Optis das Kentern und Wieder-Aufrichten der Boote sowie das Schleppen im Verband übten. Am Nachmittag wurde die Wasserbeherrschung wie die Kondition der Größeren getestet und diese mussten ca. 70 Minuten parallel zum Ufer über den Werbellinsee bis hinter den Süßen Winkel schwimmen und dann zurück joggen, wofür sie nur 15 Minuten brauchten. Trotzdem besiegten sie am Abend noch in einem denkwürdigen Volleyball-Match ihre Trainer.

Am Donnerstag war der Wind zurück und am Vormittag konnte in allen Gruppen wieder gesegelt werden. Besonderen Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen dann am Nachmittag. Im „Free Sailing“ (d.h. jeder wie er will und so schnell er kann) ging es für alle quer über den See bis zum EJB. Dann wurden dort alle Boote zusammen gebunden und es ging gemeinsam zum Eisessen nach Altenhof. Abends folgte dann der traditionelle Elternabend mit einer Fotoschau der vergangenen Tage und am Freitagvormittag noch die Abschlussregatta mit jeweils zwei Wettfahrten in allen Gruppen bei gerade noch segelbaren wieder knappen zwei Windstärken.

Deutlich wurden hier die erreichten Erfolge und auch die noch erforderlichen weiteren Verbesserungen. Und fast alle Teilnehmerinnen gingen erschöpft, aber zufrieden und mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Erlebnissen in die letzte Ferienwoche.

Als der Leiter Maik Jäckel die Teilnehmer nach einem Dank an die Betreuer am Freitag nach dem Mittag dann mit dem üblichen „Goode Wind – Ahoi“ verabschiedete, nutzten einige Teilnehmer so gleich die Chance, sich vor Ort schon für das nächste Trainingslager 2017 anzumelden.
Die nächste Regatta folgte aber bereits unmittelbar am Sonnabend.

Toralf Reinhardt

64. Werbellinseeregatta 2016

Unter Spinnaker
Knapp 100 enthusiastische Segler und Seglerinnen trafen sich am vergangenen Wochenende zur nunmehr schon 64. Werbellinseeregatta des Sportvereins Stahl Finow e.V. in der Wildauer Bucht und unterstrichen damit erneut die Bedeutung dieses Termins im Regattakalender.

Gemeldet waren genaue 93 Segler/Innen aus 21 Vereinen, die auf 37 Booten starteten. Die 19 Jollenkreuzer (Drei-Mann-Besatzung) sowie die 18 Piraten (Zwei-Mann-Besatzung) vertraten dabei die Seglerelite aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, wobei es in beiden Bootsklassen in erster Linie um die Vorbereitung auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften ging.

Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann vom Gast gebenden SV SF hatte in diesem Jahr offenbar Glück mit dem Wetter und eine gute Nase für den Wind. Am Sonnabend ließ er beide Felder nacheinander jeweils drei Wettfahrten segeln, für die Jollenkreuzer den so genannten Olympischen Kurs mit Zusatzdreieck und für die kleineren Piraten den Kurs ohne Dreieck.

Mit dem ersten Start ging es um 11.00 Uhr für die Kreuzer auf die ca. neun Kilometer lange Strecke zwischen Altenhof und Spring. Bei frischem Westwind brauchten die schnellsten Boote nur knapp eine Stunde bis ins Ziel und auch die langsamsten nur ca. zwanzig Minuten länger. Aufgrund einer leichten Drehung des weiter auffrischenden Windes (bis Stärke 5) mussten dann die Bojen in Luvrichtung noch einmal etwas verlegt werden, bevor es ohne Pause in die Wettfahrten zwei und drei ging. Der Wind hielt durch und auch ein kurzer Regenschauer zwischendurch war zwar unangenehm, beeinträchtigte den Ablauf aber nicht weiter. Pünktlich um 15.26 Uhr passierte das letzte Boot die Ziellinie und nahm Kurs auf den Hafen –keine Minute zu früh.
Denn unmittelbar danach kam eine Wetterfront aus Richtung Westen über den See, die es in sich hatte. Nach einem kurzen Starkregen fegte eine Windböe mit bis zu acht Stärken über den See. Zum Glück hatten die meisten Boote jetzt bereits den rettenden Hafen erreicht. Die wenige noch auf dem See verbliebenen Jollen und Kreuzer aber mussten „abwettern“, d.h. die Segel einholen oder streichen und schützende Uferbuchten aufsuchen, um Sachschäden oder Schlimmeres zu verhindern.
Die ebenfalls völlig durchnässten Bojenleger- und Schiedsrichter-Crews schleppten diese Boote dann im Nachgang in den Hafen. Die offenbar sicherheitshalber unmittelbar alarmierte und sehr schnell vor Ort erscheinende Wasserschutzpolizei, die natürlich über die Regatta informiert war, musste so glücklicherweise nicht eingreifen. Dennoch Danke der Umsicht!

Am Sonntag dann folgten noch zwei weitere Wettfahrten in beiden Klassen, bei etwas schwächerem, aber drehendem Wind, ebenfalls aus westlichen Richtungen. Statt Regen herrschte jetzt dauerhafter Sonnenschein, so dass Material und Segelzeug zwischen 10.00 Uhr und 12.30 Uhr wieder trocken gesegelt werden konnten. Denn auch in der Nacht hatte es noch mehrfach stark geregnet.
Bei den 20er-Jollenkreuzern waren wieder einige „alte Bekannte“ am Start, die sich auch über alle fünf Wettfahrten ein äußerst spannendes Rennen um Sieg und Platzierung lieferten und tatsächlich erst mit der letzten Wettfahrt darüber entschieden. Beispielhaft siegte die Berliner Crew um Christian Friedrich (Boot 1400, Segel-Vereinigung Unterhavel) mit sieben Punkten und darunter zwei Siegen nur mit einem Punkt Vorsprung vor der Berliner Crew um Jens Magdanz (Boot 1320, Segel-Club Argo) mit ebenfalls zwei Siegen. Und auch der Dritte im Bunde war ein Berliner: Punktgleich zum Zweiten, aber mit nur einem Sieg kam Jörg Witte auf dem Boot 1441 mit seiner Crew in die Schlusswertung. Bestes Brandenburger Team wurde die Crew um den Vorsitzenden der Klassenvereinigung Andreas Hirsch von Einheit Werder auf Platz 5 (20 Punkte).

Die Gastgeber selbst waren bei den 20er-Jollenkreuzern auch mit fünf eigenen Teams am Start, konnten aber aufgrund ihres Materials mit den Spitzenseglern naturgegeben nicht mithalten. Um dies zumindest zum Teil auszugleichen, wurde zusätzlich der Rennwert des jeweiligen Bootes berücksichtigt. D.h. es wurde für jeden Teilnehmer die gesegelte Zeit individuell gemessen und mit dem so genannten Yardstick-Faktor multipliziert, eine ordentliche Leistung für Zielschiff und Org-Büro (neudeutsch: „Raceoffice“).
Dadurch wurde insbesondere für die langsameren Boote ein Ausgleich für die ersegelten Platzierungen erreicht. Um dies auch zu dokumentieren wurden abschließend die Teams der langsamen Boote noch in einer gesonderten Wertung geehrt, denn beispielsweise erreichten die Stahl Finower um Stefan Lauk (Boot 779) aufgrund des hervorragenden seglerischen Könnens insgesamt damit Platz acht und ließen damit drei deutlich schnellere Boote hinter sich. Und selbst die langsamste Crew um den 84-jährigen (!) erfahrenen Skipper Hansi Gerlach (Holzboot 465, Rennwert 114!) ließ in der Gesamtwertung noch fünf schnellere Boote hinter sich. Darunter im Übrigen auch ein Boot mit sehr geringem Yardstick-Faktor, denn dessen Crew hatte am Sonntag zweimal nacheinander einen Frühstart gemacht und nicht korrigiert. Dies bedeutete die jeweilige Disqualifikation und damit den letzten Platz in der Wettfahrt.

Ältester 20er an der Bojek
Ansonsten hatte die Hauptschiedsrichterin Annegret Denda vom SC Schwielochsee zum Glück wenig zu tun. Es gab keine Proteste und größeren Regelverstöße. Unbestätigten Informationen zufolge sollen zwar einige Regattateilnehmer in der zweiten Wettfahrt einmal die falsche Boje gerundet haben. Aber da sich offenbar niemand Anderes dadurch benachteiligt fühlte, wurde dies nur per se mitgeteilt und nicht ausdrücklich angezeigt…
Wesentlich einheitlicher als bei den großen Booten war das Leistungsniveau bei den Piraten. Trotz Stecken von ebenfalls jeweils guten sechs Kilometern kam bei allen Wettfahrten das gesamte Feld innerhalb von wenigen Minuten in Ziel, in der Wettfahrt zwei z.B. innerhalb von nicht einmal vier Minuten. Dabei gab es dann regelmäßig mehrere „Fotofinishs“ , d.h. das gleichzeitige Passieren der Ziellinie durch mehrere Jollen. Bei einer gedachten Linie zwischen einer sich in Wind und Wellen bewegenden Boje und einem auch nicht ganz fest liegenden Zielschiff bedeutete dies Hochspannung für die Zielcrew um Vereinschef Toralf Reinhardt.
Dennoch wurden alle Platzierungen korrekt bestimmt und der Sieg ging verdient an die aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen gemischte Crew Svenja Thoroe und Karsten Bredt mit sechs Punkten aus zwei ersten und zwei zweiten Plätzen. Auch die im Gedenken an den leider viel zu früh verstorbenen Stahl Finower Ausnahmesegler Horst Bierbrauer (u.a. mehrfacher DDR-Meister) ausgesegelte Sonderwertung der jeweils „Ersten Kreuz“ gewann das Team ungefährdet.
Da bei fünf Wettfahrten das jeweils schlechteste Ergebnis gestrichen wird, brauchten die Beiden zur letzten Wettfahrt schon gar nicht mehr anzutreten, da die Zweitplatzierten Marko und Thomas Andersohn vom SC Schwielochsee bereits rechnerisch keine Chance mehr auf den Sieg hatten (Ergebnis: 10 Punkte). Dritter wurde übrigens die Berlin-Brandenburger Crew Detlef Hegert und Mathias Haase (13 Punkte).
Stahl Finow war in dieser Klasse diesmal nur mit einem Team vertreten: Regattaobmann Christopher Jantz und Jugendwart Christian Eckart zeigten, dass sie das seglerische Einmaleins durchaus beherrschen und kamen in dem starken Feld auf Rang sechs in der Bierbrauer-Wertung und Rang zwölf im Gesamtfeld.
Beim Setzen des Spinnakersk
Nächster Termin wohl nicht nur für diese beiden Piratensegler ist jetzt die Deutsche Meisterschaft in zwölf Tagen auf dem Schwielochsee. Es wurde sich bereits zum Kräftemessen verabredet.

Toralf Reinhardt

Pirat H-B-Pokal

Pirat Gesamt

20erJK gesamt

 

Dreifacher Erfolg beim Athletiktest 2016

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Aufgrund einer außergewöhnlichen Familienleistung konnten die Segler von Stahl Finow beim diesjährigen Athletiktest der Brandenburger Segler auch insgesamt die besten Ergebnisse erzielen. Gleich in drei Kategorien siegten die Kinder des Landesjugend- und Breitensportobmanns Segeln Torsten Schmidt- nämlich Theresa, Jasmin und Alexander aus Britz.
Erstmals seit seiner Einführung von ca. 40 Jahren fand der Athletiktest der Brandenburger Segler in Eberswalde statt, und zwar im Schulgebäude des Humboldt-Gymnasiums der Theorietest und in der nahe gelegenen Turnhalle der anschließende direkte Sporttest. In den vergangenen Jahren war der Test traditionell in Bad Saarow ausgetragen worden, aber der neue Landestrainer Jan Müller setzt jetzt auf wechselnde Orte in allen sechs Leistungsstützpunkten des Landes. Im nächsten Jahr steht deshalb Brandenburg a.d.H. an.
Organisiert wurde er im Auftrag des Verbandes Brandenburgischer Segler (VBS) durch den Sportverein Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln.
Der Athletiktest dient zur Überprüfung der athletischen und konditionellen Voraussetzungen der Jugendsegler und –seglerinnen vor Beginn der Wassersaison. Dieser Test dient zudem der Kontrolle und als zusätzliches Motivationsmittel um sicherzustellen, dass in der Winterzeit eine kontinuierliche Vorbereitung auf die folgende Saison durchgeführt wird. Entsprechend besteht der Test aus zwei Teilen, einem Theorieteil, in dem es um Regeln und taktisches Verhalten auf dem Wasser geht, und dem reinen Sportteil. In diesem werden Übungen, die Gewandtheit, Koordination, Kopplungs-, Gleichgewichts- und Orientierungsfähigkeit fordern, einbezogen.
Der Sporttest besteht aus acht Stationen, die nach dem Theorietest nacheinander zu absolvieren sind. Bei Stationen, die auf Wiederholungen ausgelegt sind, wird eine maximale Zahl festgelegt. Andere Stationen werden auf Höchstleistungen hin absolviert.
Der Sieger in der Altersklasse Ü 18 Alexander Schmidt von den Stahl Finower Seglern musste bei den festgelegten Stationen bspw. 80 Aufrichten aus der Rückenlage, 60 Liegestütze und 70 Aufrichten aus der Bauchlage (am Kasten) erbringen. Zudem schaffte er 17 Klimmzüge, sprang 2,39 m aus dem Stand und absolvierte den Wendelauf in 8,85 Sekunden, den Kasten-Bumerang-Test in 26 Sekunden sowie den abschließenden 5000-Meter-Lauf in 19,29 Minuten. Aber auch im Theorietest hatte Alexander in diesem Jahr das beste Ergebnis seiner Altersklasse, im Gesamtranking aller Teilnehmer erreichte er damit Platz 2.
Das beste gewertete Gesamtergebnis insgesamt erreichte jedoch Hannes Braune (U 12m) vom Segelverein Märkischer Adler aus Brandenburg aufgrund einer für sein Alter hervorragenden Theorie- und Sportleistung, vom Sohn des früheren Landestrainers wurde aber auch einiges erwartet…
Insgesamt traten 72 Kinder und Jugendliche aus 18 Vereinen zum Test an, die in zwölf Kategorien gewertet wurden. Jüngste Starterin war Mia Hammer vom SC Schwielochsee mit sieben Jahren, die ältesten Teilnehmer waren wie z.B. Alexander Schmidt bereits 18 Jahre als.
Neben Alexander Schmidt erreicht seine Schwestern Theresa in der Altersklasse U 14w und Jasmin in der Altersklasse U 18 den ersten Platz (weiblich).
Weitere Siege gingen an Wolff Sander (Einheit Werder) in der U 10 m und Esther Schüler (SSV am Werl) in der U 10w, an Charlotte Fenger vom Eisenbahner Segelverein Kirchmöser in der U 12w, Nils Otto (MSV Brandenburg) in der U 14m, Lorenz Schüler vom SSV am Werl in der U 16m und Laura Pukropski vom Fürstenberger Yachtclub in der U 16 w sowie Veith Schneider (Lindow) in der U 18m sowie Christine Walkenbach (Potsdam) in der Ü 18w.
Stahl Finow selbst war mit neun Kindern und Jugendlichen dabei, die sich insgesamt alle achtbar präsentierten: Niklas Schulz erreichte den zweiten Platz in der U 18 m vor seinem Teamkollegen Tom Zwicker und ebenfalls Dritte wurde auch Anna Klara Krömke aus Wandlitz in der U 18w. Edwin Fielitz wurde 7. und Niklas Büttner wurde 8. in der U 12 m, mit 20 Startern der stärksten Altersklasse. Und in der U 16m wurde Ole Kardokus immerhin 10.
Der Landestrainer war aber neben der guten Teilnahme auch mit den erreichten Ergebnisse insgesamt zufrieden, wer mehr dazu wissen will: www.segeln-vbs.de.
Nächstes Saison-Highlight wird jetzt die regelmäßig zu Ostern auf dem Gardasee stattfindende internationale Optimisten-Regatta Vela Riva sein, verbunden mit dem ersten größeren Wassertraining für Optis und Laser.

Einladung Fahrtenseglerabend 13. November 2015

Hier findet ihr die Einladung Fahrtenseglerabend 2015 Herbst für den 13.11.2015. Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme.

 

Stahl Finow stellt den Landesmeister

Flaute auf dem Schwielochsee
Mit einer außergewöhnlichen Leistung bei komplizierten Bedingungen gewann Niklas Schulz vom SV Stahl Finow e.V. am letzten Augustwochenende die Landes-Jugendmeisterschaft in der Klasse Laser Radial.

Der Laser Radial ist ein wichtiger Teil des «Laser Formula Konzeptes» und eine ideale Vorstufe zum Segeln mit dem Laser Standard. Er bildet eine sinnvolle Zwischenstufe für den Opti Aussteiger, für den der Laser Standard einfach noch zu groß ist. Er ist aber bis auf das etwas kürzere und flexiblere Mastunterteil und die um etwa 20% kleinere Segelfläche absolut identisch mit dem Laser Standard. So dass das Radial Rigg jederzeit mit den anderen Riggs austauschbar ist. Der Laser Radial wurde 1998 neue Jugendmeisterschaftsklasse des Deutschen Seglerverbandes (DSV). Deshalb werden auch alle Jugendqualifikationsregatten mit dem Radial-Rigg (5,7 m² Segelfläche bei 4,2 m Länge) ausgesegelt.

Schon sein Abschneiden bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften anlässlich der diesjährigen Travemünder Woche ließ aufhorchen, allerdings stand er hier noch im Schatten von Alexander Schmidt und wurde selbst 19. von 77 Startern in der Klasse Laser 4.7.

Jetzt neu in die nächsthöhere Klasse aufgestiegen, konnte er sich das Flaute-Wochenende am Schwielochsee zu Nutze machen. Die diesjährige Pokalregatta des Traditionsvereins SCS, die in den Jugendklassen wie z.B. Laser oder 420er auch als Brandenburger Landesmeisterschaft gesegelt wurde, stand – was den Wind betraf unter keinem guten Stern.

Zwar waren alle Teilnehmer rechtzeitig angereist und startklar, allerdings fehlte namentlich am Sonnabend der Wind komplett. Eigentlich war der erste Start für 11.00 Uhr geplant, doch bereits gegen 10.00 Uhr war ersichtlich, dass es wohl am nötigen Wind fehlen würde. Es wurde der Wimpel für „Startverschiebung“ gesetzt und konnte auch den ganzen weiteren Tag nicht mehr eingeholt werden. Am Sonntag sah es dann zunächst auch noch sehr mau aus, dennoch wurde der erste Start für 10.00 Uhr festgelegt und alle zehn Bootsklassen mit ihren mehrere Hundert Teilnehmern gingen aufs Wasser.

Erst reichte es aber noch nicht für eine Wettfahrt, so dass zunächst weiter gewartet werden musste. Aber ab 10.30 Uhr und nach einer Winddrehung reichten die Verhältnisse, um noch zwei reguläre Wettfahrten zu segeln. Dass es mindestens zwei werden mussten, war zumindest für die Landes-Jugendmeisterschaften obligatorisch, da die Ergebnisse sonst nicht hätten gewertet werden können.

In diesem beiden Wettfahrten mit immer noch sehr wenig Wind, konnte Niklas einen Sieg und einen fünften Platz ersegeln und gewann damit vor seinem langjährigen Kontrahenten Alexander Walkenbach von den Potsdamer Adlern –aber punktgleich-die Landesmeisterschaft 2015 in der Klasse Laser Radial. Alexander hatte einen zweiten und einen vierten Platz in der Wertung! Dritte wurde –und damit der Triumph für Stahl Finow perfekt- Anna Klara Krömke mit einem siebenten und einem ersten Platz und damit acht Punkten; ebenso punktgleich zur viertplatzierten Jara Seide vom Gast gebenden Verein. Gestartet waren insgesamt 25 Boote in dieser Klasse. Und mit den Punkten aus der Regatta wurde Niklas Schulz vom SV Stahl Finow e.V. nicht nur Landesmeister, sondern steht derzeit auch in der Landesrangliste auf Platz 1.

In der kleineren Klasse Laser 4.7 wurde Tom Zwicker in der Landeswertung fünftbester Brandenburger, unmittelbar vor Laura Pukropski vom Fürstenberger Yachtclub, die er bereits und nicht nur aus dem gemeinsamen Werbellinsee-Trainingslager kennt. Und Julie Bailleu wurde hier 21., so dass hier durchaus noch Steigerungen drin sind.

Insgesamt war Stahl Finow mit zahlreichen Booten auf der 45. Schwielochsee-Pokalregatta vertreten und neben den neuen Jugendklassen glänzten die Kader auch in den anderen Gruppen.

Bei den jüngeren Optis B holte beispielsweise Ole Kardokus einen ebenso herausragenden zweiten Platz in der einzigen Wettfahrt den Sonntages und Joelle Bailleu wurde hier 18. von 24 Starterinnen und Startern. Allerdings wurde in der Landesjüngstenklasse ebenso wie bei den erfahrenen Optis A, bei denen Friedrich Kräft einen 10. von 22 erreichte, keine Landesmeisterschaft ausgesegelt. Dadurch war das Ergebnis auch bei nur einer Wettfahrt aber immerhin wertvoll für die Landesrangliste.

Regattaobmann Christopher Jantz und Jugendwart Christian Eckart nutzten zudem diese Regatta, um nicht nur ihre „Schützlinge“ zu betreuen, sondern auch selbst das Ruder in die Hand zu nehmen und traten in der Klasse Pirat an. Der Sieg ging hier zwar wie bei der Werbellinseeregatta an die Sportsfreunde Pingel-Heldt von Einheit Teterow, aber Jantz und Eckart erreichten als drittbestes Brandenburger Team immerhin auch den 10. von 28. Booten.

Und auch in der Zweihand-Jugendklasse 420er waren Stahl Finower Segler mit am Start. Lukas Wiese und Hans Reinhardt waren nach einem Jahr seglerischer Abstinenz zwar noch weit von den früheren Leistungen entfernt und –ehrlich gesagt- für den wenigen Wind als Besatzung auch viel zu schwer, wurden aber immerhin 12. von 21 Seglern. Für die Landes-Jugendmeisterschaft wurden sie aber nicht mehr gewertet, weil Lukas inzwischen 19 Jahre zählt. Theresa Drechsler und Sarah Bessel wurden –zur Vollständigkeit- zudem 19. bei den 420ern.

Alles in allem ein erfolgreicher Abschluss der vergangenen Saison und ein guter Start in die nächste und genau dies in das Entscheidende zur SCS-Pokalregatta. Denn die Landesmeisterschaften schließen den Wettfahrt-Kreis des Vorjahres, aber die ersegelten Ranglistenpunkte zählen bereits für die neue Saison 2015/2016.

Brandenburger Spitzenergebnis bei den IDJM – Stahl Finow insgesamt zweitbestes Team aller Vereine

???????????????????????????????????? Mit vier Brandenburger Seglern unter den Top 10 erreichte der Verband Brandenburgischer Segler in diesem Jahr bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (IDJM) namentlich in der Klasse Laser Radial das beste Ergebnis der Regattageschichte.
Neben Sören Leinert von Ciconia Storkow war dieses Ergebnis insbesondere auf Alexander Schmidt von Stahl Finow zurückzuführen, der einen hervorragenden, wenn auch letztlich unglücklichen 4. Platz erreichte und so knapp am Treppchen vorbei schrammte. Insgesamt gingen drei Segler von Stahl Finow in die Wertung ein.

Der Laser Radial ist ein wichtiger Teil des «Laser Formula Konzeptes» und eine ideale Vorstufe zum Segeln mit dem Laser Standard. Er bildet eine sinnvolle Zwischenstufe für den Opti Aussteiger, für den der Laser Standard einfach noch zu groß ist. Er ist aber bis auf das etwas kürzere und flexiblere Mastunterteil und die um etwa 20% kleinere Segelfläche absolut identisch mit dem Laser Standard. So dass das Radial Rigg jederzeit mit den anderen Riggs austauschbar ist. Der Laser Radial wurde 1998 neue Jugendmeisterschaftsklasse des Deutschen Seglerverbandes (DSV). Deshalb werden auch alle Jugendqualifikationsregatten mit dem Radial-Rigg (5,7 m² Segelfläche bei 4,2 m Länge) ausgesegelt.

Die IDJM fiel in diesem Jahr mit der Travemünder Woche in den Sommerferien zusammen und entsprechend fuhren die besten 22 Laser des Landes Brandenburg mit ihren Trainern Jan Müller für die 13 Laser 4.7 und Paul Wiesner für die 9 Laser Radial vier Tage vorher zum Segelrevier, um sich bestens auf die anstehenden Wettfahrten vorzubereiten.
Bei abwechslungsreichem Wetter und teilweise viel Wind beflügelten sich die Brandenburger Segler offenbar gegenseitig und erreichten im Ergebnis aller Wettfahrten letztlich ein Resultat, das den Brandenburgern von Seiten der anderen Landesverbände kaum zugetraut worden war. Neben Sören und Alexander erreichte Veith Schneider vom Segelclub Lindow den sechsten Platz und die Bronzemedaille in der Wertung U 17 sowie Tim Schlag von Segelclub Schwielochsee den 10. von 65 Startern. Das Ergebnis komplettierte Anna Klara Krömke von Stahl Finow mit dem 6. Platz in der U 17-Wertung.
Bei den Lasern 4.7 lief es leider nicht so gut. Lediglich Philip Walkenbach vom Segelverein Potsdamer Adler als 11. und Niklas Schulz von Stahl Finow als 19. von 77 Startern lieferten halbwegs gute Ergebnisse.

Insgesamt haben Alexander, Anna Klara Krömke und Niklas Schulz für den SV Stahl Finow e.V., Abteilung Segeln, damit aber den zweiten Platz in der Vereins-Team-Wertung der IDJM geschafft, unmittelbar hinter starken Berlinern vom Verein Seglerhaus am Wannsee und vor Ciconia Storkow als zweitem Brandenburger Verein auf Platz 3, insgesamt ein toller Erfolg für die Brandenburger!

Alexander Schmidt selbst nahm in dieser Saison wieder an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Auf Grund der Komplexität in der Abiturstufe waren es allerdings nicht so viele Wettkämpfe, wie in der Vergangenheit. Zum anderen werden in der Klasse Laser Standard in Deutschland auch nicht so viele Veranstaltungen angeboten wie z.B. bei den Optis.

Im Frühjahr trainierte Alexander selbst als junger C-Trainer in Bad Saarow seinen „Nachwuchs“, nämlich junge Laser 4.7-Segler und betreute diese auch beim Werlcup auf dem Scharmützelsee. Über Himmelfahrt nahm er in Kiel am Kooptraining zur Sichtung der zukünftigen Bundeskader teil. Weniger mit dem Ziel, seine berufliche Ausrichtung gen Kiel zu steuern, als vielmehr um sich auf der einen oder anderen Kreuz mit Philip Buhl, dem amtierenden Welt-Cup Sieger, zu messen. In Kiel segelte er im Anschluss zum Young European Sailing Contest und führte mit Platz 16 das Feld der Brandenburger und Berliner Segler.

In Röbel bei der Distriktmeisterschaft Ost musste sich Alexander leider mit Platz 8 zufrieden geben, wurde aber immerhin nach Sören Leinert zweibester Brandenburger.

Im August fand in Medemblik (NL) die Juniorenweltmeisterschaft im Laser Standard statt. Auch hier startete Alexander mit zwei weiteren Teamkollegen. Sie kämpften dort hart bei widrigen Wind- und Wetterverhältnissen gegen die harte, ganz Jahres trainierte Konkurrenz aus allen Teile der Welt. Obwohl es leider kein Deutscher auf einen der heißbegehrten Edelmetallplätze schaffte, bewiesen doch alle: Segeln verbindet!

Alexander wird auch in der kommenden Saison aktiv am Regattaleben teilnehmen. Nächste Ziele sind die Dt. Meisterschaft am Bodensee, zwischen Weihnachten und Silvester ein Europacup in Hrar (Kroatien) und Ostern 2016 in Malcesine (Italien). Seine größere Herausforderung wird es aber sein, die anstehende Ausbildung und den Sport unter einen Hut zu bringen.????????????????????????????????????

Trainingslager 2015

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Mit erneut 69 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen war das diesjährige Trainingslager der Segler von Stahl Finow wieder eines, wenn nicht das größte der Segler Brandenburg.
Stahl Finow als Landesstützpunkt Eberswalde des Verbandes Brandenburgischer Segler organisiert seit Jahren in der jeweils vorletzten Ferienwoche das Trainingslager vor dem Beginn der nächsten Saison, die sich in etwa mit dem Schuljahr deckt.
Stützpunktleiter und Jugendwart Christian Eckart teilte als die 69 Mädchen und Jungen zunächst entsprechend den genutzten Bootsklassen ein und unterteilte dann die dadurch entstandenen Gruppen weiter, je nach Leistungsniveau. Dabei kamen die Teilnehmer natürlich zuerst vom Gast gebenden Verein, dann von den Partnervereinen im Stützpunktrahmen, d.h. insbesondere vom Yachtclub Schorfheide Joachimsthal. Aber auch von anderen erfolgreichen Brandenburger Vereinen wie z.B. Einheit Werder oder der Seglergemeinschaft Schwielochsee, von Ciconia Storkow , vom Fürstenberger Yachtclub oder aus Lindow waren zahlreiche Teilnehmer angereist. Und natürlich fehlten auch die Sportlerinnen und Sportler von den Berliner Partnervereinen wie z.B. Rahndorf nicht.
Erfreulich war aus Stahl Finower Sicht insbesondere die Teilnahme von insgesamt zehn 420ern. Gibt es doch namentlich auf der sportpolitischen Landesebene zahlreiche auch bedeutende Stimmen, die den Zwei-Hand-Booten im Jugendbereich keine Zukunft mehr einräumen und diese eher bei den Ein-Hand-Klassen der unterschiedlichen Laser-Kategorien sehen. Und gerade vor dem Trainingslager hatten bei der Werbellinseeregatta für die Klasse der 420er mangels Beteiligung die Wettfahrten abgesagt werden müssen. Unter den 420er, die übrigens von Maik Jäckel und Hans Reinhardt (bis zur Vorsaison selbst noch Landeskader) trainiert wurden, waren Segler von sehr unterschiedlichem Leistungsniveau (selbst ein Neueinsteiger war dabei) und auch das Bootsmaterial war nicht immer das Neueste. Nicht schlecht staunten die Trainer insbesondere über einen 420er vom Typ „Postelwitz“, Baujahr 1981 (!), der aber dafür noch in äußerst gepflegtem Zustand war.
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Aber auch bei den „Ein-Hand“ Laser-Seglern waren vierzehn Boote in den Klassen Standard, Radial und 4.7 (von großer nach kleiner Segelfläche) unter den Trainingsaspiranten auf dem Werbellinsee, die sich auf die am nächsten Wochenende am Schwielochsee startende neue Saison einsegeln wollten.
Die größte Gruppe bildeten traditionell die Optis mit insgesamt 35 Seglern und Seglerinnen, auch hier mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen. Wie bereits erstmals im Vorjahr, gab es z.B. auch in 2015 wieder eine „Krümelgruppe“ ganz junger Einsteiger und der Liebling aller war natürlich der vierjährige Lennox als Jüngster. Der älteste Teilnehmer (ein 420er-Segler) war im Übrigen schon 17 Jahre und damit wohl sogar ein paar Monate älter als der jüngste Trainer- Hans Reinhardt.
Dann gab es natürlich die noch nicht und die bereits Regatta erfahrenen B-Segler und schließlich eine Gruppe, die sich mit dem Trainingslager unmittelbar auf den Umstieg in die Klasse der A-Segler der Optimisten vorbereitete, d.h. die Leistungskader.
Insgesamt konnte Christian Eckart erneut auf sein bewährtes Team von mehr als 10 ausschließlich ehrenamtlichen und langjährig erfahrenen Trainern zurückgreifen und darüber hinaus unterstützten noch mindestens genauso viele Eltern und Vereinsmitglieder das Trainingslager ehrenamtlich bei der Versorgung der jungen Sportlerinnen und Sportler. Denn Sport macht hungrig und viel Sport…
Das Mittagessen wurde übrigens täglich frisch von einem Caterer geliefert, aber Frühstück, Kaffee und Abendbrot von der „Küchencrew“ unmittelbar eingekauft und selbst zubereitet. Erstmals gab es in diesem Jahr dabei einen Geschirrspüler, so dass die Kinder um das traditionelle Geschirrspülen herum kamen. Hat irgendwie keinem gefehlt.
Glück hatten die Segler in diesem Jahr auch mit dem Wetter. Im Gegensatz zu anderen Sommern, hatten sie vom 16.-21.08. an jedem Tag genug Wind zum Segeln. Lediglich die 420er mussten den Mittwochvormittag ohne verstreichen lassen.
Für alle anderen ging es erstmals bereits am Sonntagnachmittag aufs Wasser und dann folgten an jedem Tag ein Vormittags- und mindestens ein Nachmittagstraining sowie naturgemäß am letzten Tag eine abschließende Trainingsregatta mit insgesamt drei Wettfahrten pro Klasse.
Auch Regen störte kaum. Lediglich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch fielen einige Tropfen, weshalb dann der Wind am Mittwochmorgen auch etwas Anlaufschwierigkeiten hatte. Insofern wurde mit dem Trimm der Boote begonnen und dann hieß es: Wassertraining, Wassertraining und Wassertraining. Natürlich vor allem Taktik und Bootsbeherrschung, aber auch Manövertraining und Fairness. Schwerpunkte waren naturgemäß Start und Bojenmanöver –
eben Regattavorbereitung. Und das Ganze Spaß- und Freud-betont.
Auf größere sportliche Begleittrainings, z.B. im Ausdauerbereich, wurde aufgrund der hervorragenden Segelbedingungen verzichtet. Aber der tägliche Frühsport von knapp einer halben Stunde wurde natürlich trotzdem absolviert, im Wechsel zwischen den Tagen als Land-Ausdauer-Kraft bzw. als Wasser-Schwimm-Variante.
Insofern war es für alle Teilnehmer ein gelungener Auftakt der neuen Segelsaison, der sich hoffentlich auch bei Ergebnissen wiederspiegeln wird. Spaß hatten auf jeden Fall eindeutig die Meisten und im nächsten Jahr wiederkommen wollen auch fast alle. So jedenfalls äußerten sich die Seglerinnen und Segler und ihre Eltern anlässlich des traditionellen Donnerstag-Elternabends.

Unser Verein möchte sich besonders beim Deutschen Segler-Verband bedanken. Diese Maßnahme wurde gefördert aus Etatmitteln der DSV-Seglerjugend.

Toralf Reinhardt
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Fahrtensegler-Abend bei Stahl Finow 2015

Am vergangenen Freitagabend (24.04.) trafen sich die Fahrtensegler vom Revier Eberswalde unter Vorsitz des Revierobmannes Stefan Lauk im Vereinshaus der Stahl Finower Segler zum ersten Fahrtenseglerabend 2015.
Anhand der beigefügten Power-Point-Präsentation führte Stefan, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Brandenburgischer Segler, durch den mit knapp 40 Teilnehmern gut besuchten Abend.
Nach der Begrüßung referierte zunächst Ina Martin über die „Zuwanderung von Elchen und Wölfen in Brandenburg“ und dann ging es an die „harten Fakten“:
34 Teilnehmer aus drei Segelvereinen ersegelten 2014 insgesamt 23.989 Punkte. Das liegt im Landesvergleich etwas unter dem Durchschnitt. Landesweit nahmen 963 Teilnehmer aus 35 Vereinen teil und erreichten insgesamt knapp 460.000 Punkte.
Naturgemäß stellte die Finower mit 22 Teilnehmern die größte Gruppe im Revier, vor neun Altenhofern und drei Seglern vom Yachtclub Schorfheide. Durchschnittlich erreichte jeder einzelne 706 Punkt. Allerdings erreichten acht Teilnehmer z.T. deutlich über 1.000 Punkte und der ehemalige Finower Abteilungsleiter Segeln lag mit 996 auch nur knapp unter dieser Grenze.
Bester Fahrtensegler wurde Gunnar Neumann vom YCS mit 1.594 Punkten vor Ingrid und Hans-Joachim Gerlach mit je 1.546 Punkten (beide SVSF). In der Kategorie „Binnen“ erreichten die Gerlachs aber Platz 1.
Auf die höchste Anzahl von Bord-Tagen kamen Petra und Werner Kroll und das schönste Bordbuch präsentierten Bärbel und Eberhard Raasch.
Besonders begrüßt wurde Paul Pinkau als jüngster Teilnehmer am Fahrtenwettbewerb. Diese Perspektive muss er auch gleich in einem Vortrag am 15. November 2015 beim zweiten geplanten Fahrtensegler-Abend (dann beim YC Schorfheide) vorstellen.
Von den Vereinen her wurden der Segel- und Wassersportverein Werbellinsee aus Altenhof insgesamt 13. und der Yachtclub Schorfheide 20. bei den Vereinen bis 80 Mitgliedern und der SV Stahl Finow 9. bei den großen Vereinen.

Alles in Allem ein gelungener Abend bei guter Versorgung vom Gastgeber, der so auch Gelegenheit hatte, den neuen Fahrtenobmann im Verein, Sportsfreund Alexander Richter, bekannt zu machen.

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Saisonvorbereitung 2015

Das Hafengelände wurde aus dem Winterschlaf geweckt, aufgeräumt und die Medien wieder in Betrieb genommen. Die Bänke und Stühle sind einsatzbereit, die Trainerboote auch. Ein Mitglied hat sogar schon seinen Liegeplatz belegt…