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Verein

Theorie- und Athletik-Test 2019


Am 23.02.2019 machten sich sechs Jugendliche von Stahl Finow auf den Weg zum Theorie- und Leichtathletiktest nach Storkow. Diese traditionelle Saisonauftakt der Segler in Brandenburg zieht jährlich die besten jungen Seglerinnen und Segler aus den sechs Revieren zum Leistungsvergleich der sportlichen Fähigkeiten und der theoretischen Kenntnisse zusammen.
So kann jeder Verein sehen, wo er steht, an welchen Stellen er noch arbeiten muss oder wo er vielleicht besser ist als Andere. Stahl Finow war mit folgenden Kindern unterwegs, und diese haben folgende -ausbaufähige- Platzierungen erreicht.
Platz Teilnehmer
30 Erik Schwarte
36 Milo Pachali
55 Niklas Büttner
73 Silas Pachali
80 Timon Siedler
85 Ben Lehmann
Dabei waren die Ergebnisse im Einzelnen durchaus zufriedenstellend, aber entwicklungsfähig. Fünf der Stahl Finower traten in der Altersklasse U 14 an und namentlich Erik Schwarte kam in der U-14-Gesamt-Wertung auf einen hervorragenden Platz 2. Neben guten 115 Punkten im Theorietest, brachte er dabei folgende Einzel-Leistungen: Kastenbumerang in 27,7 Sekunden, Wendelauf in 9,67 Sekunden, 32 Klimmzüge im Schrägliegehang, 35 Liegestütze, 60 x Aufrichten aus der Rückenlage (Maximalwert in der U 14), 1,87 Meter in Schlussweitsprung und 10:50 Minuten im 3000-m-Lauf.
Die anderen Teilnehmer erreichten hier folgende Platzierungen: Niklas Büttner den 4. in der Jungen – und den 6. in der Gesamtwertung, Silas Pachali den 11. (19.), Timon Siedler den 16. (26.) und Ben Lehmann kam auf Platz 18 (31) auch noch erfolgreich ins Ziel. Der ältere Bruder von Silo, Milas Pachali, kam als einziger Segler vom Werbellinsee in der Kategorie U 16 hier auf den 6. Platz. Alle Stahl Finower haben somit gezeigt, dass sie den Anforderungen der Segelsaison wohl gewachsen sein werden und freuen sich auf die kommende Sommerzeit, die auf dem Wasser mit den ersten Regatten gerade beginnt und ihre ersten Höhepunkte zum traditionellen Oster-Trainingslager sowie dem folgenden Intensiv-Wochenende haben wird.

Der Stahl-Finower-Trainer Paul Pinkau und Jugendwart Maik Jäckel haben dabei nicht nur die Kinder vor Ort, sondern auch den Verband Brandenburger Segler bei der Auswertung des Theorietests unterstützt. Und unterstützt wurde auch die Anfahrt nach Storkow – nämlich durch die Väter Andreas Pachali, Dirk Büttner und Martin Lehmann.

letzter Arbeitseinsatz in 2018

Vor knapp einem Monat gab es schon einen Arbeitseinsatz, um das Vereinsgelände für den Winter vorbereiten: Laub harken, kleine Reparaturen, Bänke & Tische unter Dächer stellen, Badeleitern demontieren, Wasser abstellen, Vereinsboote einlagern etc.

Gestern fand noch ein weiterer kleiner Arbeitseinsatz statt, vornehmlich um das viele Laub vom Gelände zu bekommen. Aber es wurden noch ein paar andere Dinge zu erledigt:

 

Der Flaggenmast wird für neue Farbe vorbereitet.

 

Manche nehmen sich Winterprojekte mit nach Hause.

 

Nochmal Laub harken.

 

Bleibt dann für heute nur der Verweis auf die kommenden Termine in 2018:

07.12.2018 – gemütlicher Abend für die Regattacrew zur Vorbereitung der Regatten 2019 (ab 19:00 Uhr) in Wildau

08.12.2018 – Weihnachtsfeier mit Kuchen und Glühwein ab 13:00 Uhr

66. Werbellinseeregatta


Tino Baldewein von Stahl Finow 2. bei der Landesmeisterschaft und 3. der Deutschen

Eine hervorragende Teilnahme und sehr gute bis anspruchsvolle Segelbedingungen machten die 66 . Auflage der traditionsreichen Werbellinsee-Regatta der Segler zu einem vollen Erfolg für die Gastgeber vom Sportverein Stahl Finow e.V.

79 Boote, d.h. aber auch 176 Seglerinnen und Segler aus fünf Bundesländern, hatten sich angemeldet, und waren nicht nur mit Boot und Trailer, sondern ggf. auch mit Ehefrau (bzw. -mann oder Partner/in), Wohnwagen und Zelt angereist, so dass das Gelände der Segler gar nicht genug Platz für alle hatte und auch auf das unweit gelegene Kanu-Gelände von Stahl Finow ausgewichen werden musste. Die meisten Teilnehmer waren natürlich aus Brandenburg und Berlin gekommen, denn die Werbllinseeregatta 2018 war in den beiden stärksten Klassen 20er Jollenkreuzer und Pirat zugleich als Brandenburger Landesmeisterschaft ausgeschrieben. Aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern waren viele Sportsfreunde dabei, dazu einige aus Sachsen-Anhalt und Sportsfreund Jörn Otromke sogar aus Hamburg.

Die zahlenmäßig meisten Boote starteten in der Klasse Pirat mit 27 Teilnehmern, danach kam die „Königsklasse“ der 20er Jollenkreuzer mit 20 Meldungen vor den 17 Teilnehmern in der Jugendklasse 420er. Hier wirkte offenbar das kurz zuvor bei Stahl Finow durchgeführte Trainingslager positiv nach, denn sogar der Landestrainer war zur Betreuung seiner Schützlinge vor Ort. Besonders erfreut war der Abteilungsleiter Toralf Reinhardt aber auch über die Meldung von elf XY-lon, denn dadurch konnten in allen genannten vier Klassen Ranglistenwertungen erfolgen. Nach den Problemen im Vorjahr hatte der Verein seine Aufmerksamkeit insbesondere auf diese Klasse gelegt und organisiert, dass alle fünf eigenen Boote an den Start gingen, wenn auch z.T. mit „geborgten“ Besatzungen; die im Übrigen mit den drei gemeldeten 15er-Jollenkreuzer zusammen über den Kurs gingen.

Geplant waren fünf Wettfahrten, um so einen Streicher (der schlechtesten Platzierung) zu erreichen, entsprechend ging es nach der Eröffnung durch den Veranstaltungsleiter Mario Drechsler am Samstagvormittag auch zeitnah auf den See und der Tag hatte es seglerisch „in sich“. Stetig auffrischende, dazu drehende Winde aus westlichen Richtungen bis zur Stärke 6 (und Böen darüber) verlangten den Sportlern einiges ab. Immerhin regnete es nur ein bisschen und zeitweise schien auch die Sonne.

Gesegelt wurde am Sonnabend im Up-and-Down-Modus, d.h. vom ersten Start (pünktlich um 11.00 Uhr) ging es auf eine lange Kreuz zur Boje 1 , dann nach Backbord-Rundung zur Ablauftonne 2 und dann Vorwind zum Gate (Tor) aus den Bojen 3 un 4, d.h. hier konnten die Segler selbst entscheiden, ob sie mit Backbord die linke oder mit Steuerbord die rechte Tonne runden, und dann noch eine Runde mit 1-2-Gate und auf einer kurzen Kreuz ins Ziel. Für die schnellen 20er gab es dann sogar noch eine dritte Runde. Und hier zeigte sich das unterschiedliche seglerische Können auch deutlich. In vier von fünf Klassen waren die Sieger der ersten Wettfahrt letztlich auch die Sieger in der Gesamtwertung. Lediglich in der Jugendklasse war das Bild anders. Bei den stärkeren Winden am Samstag siegte dreimal das Team Maxime Brevart und Titus Schildhauer von den Potsdamer Adlern, musste den Gesamtsieg aber bei den leichteren Winden am Sonntag noch an die Berliner Paco Melzer und Elias Falke weiter reichen, die vom Gewicht hier dann offenbar bevorteilt waren.

Zu den mäßigen bis frischen Winden kamen Wellen bis zu 50 Zentimetern und vor allem aufgrund von Drehern und plötzlichen Windlöchern, aber natürlich auch Manöver-Fehlern etc. gingen doch einige Sportsfreunde unfreiwillig mit ihren Booten baden. Zum Glück wurde aber niemand ernstlich verletzt, auch wenn in diesem Jahr erstmalig eine Crew von zwei Krankenschwestern mit auf einem Betreuungsboot eingesetzt war. Während vor allem die Jugendboote aber z.B. auch Toralf Reinhardt mit der von ihm genutzte Ixylon nach der Kenterung ihre Boote schnell wieder aufrichteten und weiter segeln konnten, mussten zwei Boote auch mit Motorboothilfe wieder nach oben gedreht werden, da es die Sportsfreunde nicht mehr allein schafften. Aber Sicherheit war nach den Erfahrungen vom Vorjahr groß geschrieben und so waren genügend Sicherungsboote vor Ort.

Im Übrigen wurde auch sehr fair gesegelt, so dass die Schiedsrichter-Crew um Anne-Gritt Denda kaum einzugreifen brauchte. Es war auch offensichtlich genügend Wind für alle da, so dass niemand auf die Idee „unerlaubten Vortriebs“ kam.

Letztlich schaffte Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann drei Wettfahrten am Sonnabend unter regulären Bedingungen, wobei jeweils kurz nach dem Ende der Wettfahrt bereits der Start zur nächsten folgte, kaum dass eine Pause dazwischen lag. Das hieß von ca. 10.00 – 16.30 Uhr durchgehende körperliche Belastung für die Seglerinnen und Segler und soll bei einigen Teilnehmern zu einer deutlich verkürzten Teilnahme an der abendlichen Disko geführt haben…

Am Sonntag war dann bereits um 10.00 Uhr der nächste (=vierte) Start und entweder, weil sie zu spät aufgestanden oder losgefahren waren oder zu lange an der „viel zu kleinen“ Slipp-Anlage gewartet hatte oder jetzt der Wind zu schwach war; jedenfalls schafften es nicht alle Segler pünktlich zum Start, der gegenüber der Polizeibucht erfolgte. Diese Segler wurden entsprechend für die Wettfahrt DNS (=Did not start) gewertet und konnten segeln oder Pause machen, bis die fünfte Wettfahrt begann. Aufgrund der etwas schwächeren Winde von nur noch bis zu drei Windstärken mit einigen wenigen Böen –auch aus westlichen Richtungen, hatte der Wettfahrtleiter jetzt statt Up-and-Down wieder klassische Dreieckskurse mit „verkürztem Lineal“ auslegen lassen, d.h. gesegelt wurde jetzt Startkreuz zur Boje 1, dann Raumschoot zur 2, Raumschoot anderer Bug zur 3, wieder Kreuz zur 1 , Down zur 4 und Kreuz ins Ziel. Dieser Kurs bevorzugte die gleitschnelleren Boote und sollte neben der taktisch anspruchsvollen Kreuz insbesondere die Bootsbeherrschung mit dem Spinnaker als Zusatzsegel belohnen. Deutlich wurde dieser Unterschied vor allem im Jugendbereich (siehe oben), bei den anderen Klassen setzten sich auch am Sonntag mehr oder weniger die „erfahrenen Regatta-Hasen“ durch.

Letztendlich siegte bei den 20-Jollenkreuzern die aus mehreren Vereinen gemischte Mannschaft von Armin Eismann, Michael Rehberg und Bernd Muschke. Besonders stolz aber ist der Verein Stahl Finow naturgemäß auf sein Mitglied ,den Skipper Tino Baldewein (Boot 1165) , der mit der Crew aus Matthias Markowski und Rene Vollmering, den zweiten Platz in der Gesamtwertung und bei der Brandenburger Landesmeisterschaft erreichte – mit einem 1., einem 2., einem 3 und zwei 4. Plätzen. Nach dem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften vor wenigen Wochen hat Tino Baldewein seine Extraklasse damit wieder eindeutig unter Beweis gestellt. Platz 3 ging an Jörg Witte, Karsten Schulz und Carsten Sumpf auf Boot 1449. Bei den langsameren 20er Jollenkreuzern in der Kategorie C siegte zudem mit Jasmin Schmidt als Steuerfrau ebenfalls ein Boot (1409) vom Gast gebenden Verein, wobei die junge Powerfrau mit Maik (dem Jugendwart) und Stephan Jäckel zwei gute Crew-Mitglieder hatte. Dabei hatte sie letztlich den zweiten Stahl Finower Hendrik Reinhardt mit Crew Sybille Bach und Jörn Otromke (Boot 1256) aber letztlich nur aufgrund des Streichers düpiert.

Landesmeister bei den Piraten wurden Marko und Thomas Anderssohn (Beil 4317) vom Schwielochsee, die allerdings in der Gesamtwertung nur Dritte hinter den Mecklenburgern Bernd Höft und Burkhard Rieck (Beil 4433) sowie den Berlinern Donald und Phyllis Lippert (Beil 4263) wurden, die sich wiederum zusätzlich den Horst-Bierbrauer-Gedenkpokal um die schnellste erste Kreuz sichern konnten. Stahl Finow- vertreten durch Petra Ploschenz und Aileen Laska- verzeichnete hier leider einen 25. Platz als bestes Gesamtergebnis in dieser Traditionsklasse.

Der Sieg von Patrick Langer und Tim Kletting (beide Brandenburg) bei den 15er-Jollenkreuzern war mit fünf Siegen in fünf Wettfahrten ungefährdet, allerdings waren sie im Feld mit dem XY-lon durchaus nicht immer die schnellsten. Hier siegten die Lindower Thomas Heide und Mike Bartel mit drei Siegen und einem Zweiten (sowie einem Dritten als Streicher) allerdings ebenso ungefährdet vor zwei Booten vom Potsdamer Segelverein. Bestes Boot von Stahl Finow wurde hier Toralf Reinhardt mit Thomas Berner (SVEW) auf Platz 6, wobei der Verein aber immerhin fünf eigene Boote ins Rennen geschickt hatte. Zur Jugendbootklasse 420er seien hier noch die Platzierungen der Gastgeber ergänzt: Bestes Boot von Stahl Finow wurde Julie Bailleu gemeinsam mit Clara Rietz vom PSV auf Platz 8, dahinter kamen Hans Reinhardt und Florian Berner (SVEW) auf Platz 11, Tom-Luca Voigt und Nils Grosse auf Platz 12 sowie Joelle Bailleu und Helene Ploschenz auf Platz 14; angesichts der Konkurrenz durchaus achtbar!

In seinen Schlussworten dankte der Abteilungsleiter Segeln deshalb vor allem noch einmal den zahlreichen Mitgliedern der Unterstützungs-Crew, ohne deren Engagement das Segel-Event wörtlich „ins Wasser gefallen“ wäre, sowie dem neuen Caterer Marian Hanke vom 1. FV Stahl Finow bzw. Restaurant am Wasserturm, und lud die Sieger und Platzierten zur 67. Werbellinseeregatta 2019 ein. Fünf Wanderpokale sind schließlich zu verteidigen oder weiter zu geben.

(alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de)

Toralf Reinhardt

Frühjahrsregatta 2018

Unter durchaus komplizierten Bedingungen fand am vergangenen Sonnabend die diesjährige Frühjahrsregatta der Segler des SV Stahl Finow e.V. statt.
Ziel ist hier nicht nur die sportliche Höchstleistung, sondern immer durch das gemeinschaftliche Sporterlebnis.

Gemeldet hatten schließlich 23 Boote in drei offenen Klassen, also insgesamt ca. 60 Segler und Seglerinnen des Gast gebenden Vereins sowie der anderen Vereine vom Werbellinsee. Aber auch Gäste von weiter her nahmen teil: an Bord der „Dochnoch“, dem 20er Jollenkreuzer von Skipper Hendrik Reinhardt z.B. ein Sportsfreund aus einem Hamburger Segelclub.

Offene Klassen bedeutet, dass Boote aller Art gegeneinander antreten konnten und entsprechende Nach- bzw. Vorteile über den so genannten Yadrstick-Faktor ausgeglichen wurden. Gestartet wurde diesmal unweit des Barschberges, also in relativ flachem Wasser. Zum Start gegen 13.00 Uhr waren die Bedingungen i.O.: leichter Ostwind und Sonnenschein. Kurze Zeit später aber flaute der Wind stark ab auf kaum noch eine Windstärke. Zum Glück für die Segler wurde mit einem Zeitfenster von 30 Minuten gestartet, so dass es auch die langsameren Starter noch rechtzeitig über die Linie schafften. Aufgrund des abflauenden Windes entschied Wettfahrtleiter Mario Drechsler dann auf Bahnverkürzung und verlegte die Ziellinie auf die Höhe der Wendemarke unweit der Europäischen Jugend- und Begegnungsstätte Altenhof.

Dies geschah gerade noch rechtzeitig, um den Zieldurchgang der ersten Jacht aus der Gruppe der Jollenkreuzer, der o.g. „Dochnoch“, ordnungsgemäß protokollieren zu können; Zielzeit: 51:03 Minuten. Platz 2 bei den sieben Jollenkreuzern ging an die Crew um Ulf Ploschenz aus Altenhof und Platz 3 an den Jugendwart von Stahl Finow; Maik Jäckel, der mit Jasmin Schmidt gesegelt war.
Während der Verlegung der Ziellinie hatten aufkommende Wolken und einige erste Tröpfchen schon einen Wetterumschwung angekündigt und kurz nach dem ersten Zieldurchgang kam dieser dann auch mit vollen Zügen: der Wind frischte deutlich auf (positiv für die Segler), aber zugleich begann es zunehmend stärker zu regnen; ergänzt sogar um etwas Donner und einige Blitze über Joachimsthal (eher unangenehm). Dennoch wurde die Wettfahrt nicht abgebrochen und alle Segler wurden zwar nass bis auf die Haus, kamen aber regulär ins Ziel und hinterher auch noch sicher in den Hafen in Wildau.

Unmittelbar nach der „Dochnoch“ hatte Skipper Rene Kardokus aus der Klasse der Kielboote das Ziel erreicht und da er etwas später als die „Dochnoch“ gestartet war, damit nicht nur den Sieg in seiner Klasse, sondern auch den Gesamtsieg, die so genannten „schnellste Runde“ mit einer Zeit von 49:50 Minuten ersegelt und damit das „Blaue Band“ des Werbellinsees für 2018 geholt. In der „großen“ Klasse ging Platz 2 an die Crew um Achim Röller auf der Nessie und Platz 3 Gerd Ritter auf der Shark. Angetreten waren hier neun Boote.

In der dritten Gruppe, den sieben Jollen, ging der Sieg verdient an Bernd und Ruth Müller, die mit ihrem Piraten die Distanz in 58:35 Minuten zurückgelegt hatten und damit ca. vier Minuten schneller waren als der Zweitplatzierte und erste Einhandsegler Dr. Thomas Pötsch auf einer Seggerling.

Lobend erwähnte der Wettfahrleiter aber insbesondere auch den hervorragenden dritten Platz der besten Jugendbesatzung, nämlich Nils Grosse und Jano Grimm, die auf dem 420er Nr. 54023 in 1:04:55 ins Ziel gekommen waren.

Jeder Klassensieger durfte den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen, alle Teilnehmer erhielten ein Urkunde und die besten drei in jeder Klasse ein Erinnerungsglas an 2018.

Intensiv-Wochenende 2018

Zum traditionellen Intensiv-Wochenende vom 5.5. – 6.5. trafen sich dann 18 junge Seglerinnen und Segler unter der fachkundigen Anleitung von drei Trainern bei guten Segelbedingungen; Temperaturen um die 22 Grad und Wind in Stärken zwischen 1- 3 Beaufort. Geübt wurden die Boots- und Manöverbeherrschung aber auch die Standardsituationen während der Regatta, also Starts und Bojenrundungen; insgesamt ein gelungener Saisoneinstieg. Wir durften auch neue Kinder begrüßen, die so viel Freude hatten, dass sie auch wieder kommen wollen und eine neue 420er Segel- Crew wurde gebildet, die einen sehr guten Einstieg gefunden hat.

2017er Segeltrainingslager mit Rekordbeteiligung

420er Ausbildung

Mal Sonne, mal Regen und auch mal Wind – ein bisschen von Jedem“– Ganz unter diesem Motto schien das diesjährige Trainingslager des Sportvereins Stahl Finow Abteilung Segeln zu stehen.
In der vorletzten Ferienwoche trafen sich dieses Jahr insgesamt 104 Kinder, um gemeinsam Ihr Können und Ihre Fähigkeiten im Segelsport auf- und auszubauen. Die Teilnehmer kamen aus mehreren Bundesländern und von zahlreichen Vereinen. Stahl Finow selbst schickte gut 20 Kinder und Jugendliche an den Start.
Dabei gab es in diesem Jahr die Besonderheit, dass in das Trainingslager zum Einen das Umsteiger Trainingslager „Big Kick“ im Bereich der Optimisten und das Umsteiger Trainingslager im Bereich der 420er durch den Verband Brandenburgischer Segler implementiert wurden.

Dadurch hatten wir die Chance, dieses Jahr mit 30 Kindern mehr als in den vergangenen Jahren üblich, zu arbeiten. Die Teilnehmeranzahl war also absolut die höchste, die jeweils bei den Seglern von Stahl Finow trainierte!
Diese Herausforderung wurde durch eine gut ausgewählte Crew von insgesamt 28 ehrenamtlichen Helfern und dem Brandenburger Landestrainer der Jan Sternberg gemeistert. Es galt, die schon den gesamten Sommer wechselhafte Wetterlage möglichst gut zu nutzen und viele Stunden auf dem Wasser zu verbringen. An weniger windigen Tagen wurden die Boote getrimmt und Theorieeinheiten gepaukt. Dazu kamen Sport- und Schwimmeinheiten, Kenterübungen und Wettkampftaktik. Besonders stolz sind wir auch auf die Nachwuchsgruppe, die dieses Jahr aus 12 Anfängern bestand. Hier ist die Herausforderung für die entsprechenden Trainer immer besonders groß, die „Kleinen“ mit Spiel, Spaß und Spannung an den wunderschönen Segelsport heran zu führen.
Zum Abschluss unseres Trainingslagers bekamen wir sehr viele positive Rückmeldungen vieler Eltern, Trainer und anderer Vereine.
Es zeigte sich wieder einmal, dass das traditionelle Sommertrainingslager im Verein Stahl Finow Abteilung Segeln mit großer Begeisterung im gesamten Land Brandenburg und Berlin aufgenommen und genutzt wird.

Maik Jäckel

Johannes Kittel

Segler vom SVSF räumen beim SherryCup ab

Am vergangenen Samstag, am 02.09.2017, fand der 13. SherryCup beim Partnerverein Yachtclub Schorfheide e.V. statt.

In diesem Jahr war die zweitgrößte Beteiligung am SherryCup seit der Entstehung der Regatta. Es gingen Jollen, Jollenkreuzer und Kielboote an den Start. Die Regatta wurde durch den Wettfahrtleiter Ron Wiesner mit der Eröffnung und einem einem Glas Sherry, sowie Orangensaft für die Kinder und Jugendlichen, um 13.00 Uhr und anschließender Startverschiebung an Land eröffnet. Um 13.45 Uhr entschied sich Ron zum Ablegen und Auslaufen.

Gegen 14.15 Uhr starteten die ersten Klassen mit den Jollen und Jollenkreuzern. 10 Minuten nach dem Start der ersten Klassen gingen die Kielboote über die Startlinie. Nach etwa 400 Meter Kreuzschlag zur Luvtonne, ging es dann Vorwind und bei einigen Booten mit den Spinnacker in Richtung Altenhof zur Leeboje (Rundungstonne). Der Vorwindkurs der ersten Startgruppe wurde mit einer lockeren Wettstärke von 2 Beaufort begleitet. Binnen 5 Minuten, nachdem die ersten beiden Jollenkreuzer nach einem Wechselspiel der Führungsposition die Leetonne rundeten, frischte der Wind in Böen bis auf 5 Windstärken auf und überraschte somit alle Regattateilnehmer. Jetzt kämpften sich die Boote mit einem Kreuzkurs in Richtung Ziel zurück. Der ersten Jollenkreuzer mit der Besatzung Eckart/Ruhle/Rehfeld ging nach einer Segelzeit von 1 Stunde und 18 Minuten ins Ziel ein, dicht gefolgt vom Vorjahressieger Willi Mews, mit seiner Besatzung Grit Mews und Max Witte.

   

Während die ersten beiden Boote angelegt haben, gingen dann auch im Sekundentakt weitere Boote ins Ziel ein. Nach einer Stärkung vom Grill und der Auswertung der Wettfahrt beim Bier, wurde auch schon die Siegerehrung vorbereitet.

    

Der Wettfahrtleiter Ron bedankte sich bei den Teilnehmern für die Teilnahme am SherryCup und begann mit der Auswertung mit den Jollen. Bei den Jollen gewann der Lasersegler vom SV Stahl Finow e.V. (SVSF) Friedrich Kräft, bei den Jollenkreuzern der R-Kreuzer 1245 „SherryTime“ gesteuert von Christian Eckart mit dem Bootseigner Bastian Ruhle (beide SVSF)  und Vabiola Rehfeldt. In der Klasse Kielboote nahm Rene Kardokus mit seiner Crew Annett Kardokus und Alexander Richter den Siegerpokal entgegen.

 

Nach der Siegerehrung ging es dann in gemütlicher Atmosphäre in Richtung Heimathafen, dem SV Stahl Finow e.V. in Wildau.

 

Wir bedanken uns beim Ausrichter der Regatta, dem YCS e.V. und dessen Team und wünschen eine hohe Teilnahmerzahl am 2. Lauf der Seekreuzerregatta am 23.09.2017 beim SVSF. Ausschreibung 2. Lauf Seekreuzer

 

Der Regattaobmann, Christian Eckart

 

65. Werbellinseeregatta 2017

65. Werbellinseeregatta


20er Jollenkreuzer und Piraten dominierten das Regattafeld

Am Wochenende 12. / 13.08.2017 trafen sich 52 Boote mit 121 Seglern zur 65. Werbellinseeregatta beim SV Stahl Finow – Abteilung Segeln auf dem Werbellinsee. Die Regatta war traditionell für die Klassen 420er, YX, Pirat und 20er-Jollenkreuzer ausgeschrieben. Für die Piraten und 20er-JK war es gleichzeitig eine Ranglistenregatta.
Am Samstag wurde die Regatta pünktlich vom Veranstalter eröffnet. Die zahlenmäßig stärkste Klasse im Starterfeld waren, wie so oft, die Piraten mit 19 Booten, dem folgten die 20er Jollenkreuzer mit 17 Booten und die XY und die 420er mit jeweils 8 Booten. Der erste Start erfolgte um 11:00 Uhr bei regnerischen Bedingen. Bei böigen 4 – 5 Beaufort aus Richtung W – SW wurde nun spätestens allen Teilnehmern klar, dass die diesjährige Werblellinseeregatta keine Flautenschieberei werden wird. Bereits im ersten Rennen der Veranstaltung kenterten bereits zwei 20er und eine Ixylon und ein 420er.
Der Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann und sein Organisationsteam hatte jedoch die schwierigen Bedingungen und die daraus resultierende besondere Situation für die Teilnehmer im Griff. Bis zu 3 Wettfahrten konnten am Samstag bereits absolviert werden. Veranstalter und Teilnehmer waren voll zufrieden.
Am Abend schloss sich dann die traditionelle Seglerparty an. Hier wurden nun die Ergebnisse der ersten Wettfahrten noch einmal richtig diskutiert und ausgewertet.
Am Sonntag zeigte sich der Werbellinsee von seiner besten Seite. Die Segler wurden mit Sonnenschein und mit 4 – 5 Beaufort auf der Regattabahn empfangen. Bei den idealen Bedingungen konnten dann die noch offenen Wettfahrten schnell über den Kurs gebracht werden. Somit war die 65. Werbellinseeregatta sportlich und organisatorisch eine sehr gelungene Veranstaltung. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden neben den Siegern und Platzierten auch die Familie Feige als die langjährige „treue Seele in der Versorgung und im Catering der Werbellinseeregatta“ verabschiedet.
Zu den Ergebnissen, bei den 20er JK –belegte Platz 1 Boot 1369 mit Junker, Bauer, Meyer. Platz 2 belegte Boot 1449 mit Witte, Sekura, Sekura und Platz 3 belegte Boot 1441 mit Eismann, Wiedstruck, Muschke. Bei den Piraten siegte Beil 4464 mit Pingel-Heldt, Heldt vor Beil 4263 mit Lippert, Lippert. Platz 3 belegte Beil 4449 mit Schnepf, Hain. In der Klasse Ixylon gewann XY 976 mit Göritz, Schult. Bei den 420ern belegte Platz 1 Boot 52060 Borchert, Kemmerling.
Die 66. Werbellinseeregatta findet dann wieder am 2. Wochenende im August in 2018 statt (11./12.08.2018). Der Veranstalter bemüht sich bis dahin die Klassen XY und 15er Jollenkreuzer jeweils zu einer Ranglistenregatta begrüßen zu können.

Stefan Lauk – SVSF

65. Werbellinseeregatta

Ergebnisse 65. Werbellinseeregatta

Liebe Segler,

aus technischen Gründen konnten die Ergebnisse der 65. Werbellinseeregatta erst heute auf unserer Homepage veröffentlicht werden. Ich bitte vielmals um Entschuldigung für die Verspätung.

Der Regattaobmann

Christian Eckart

Absage Laserklasse beim Askaniercup

Liebe Segler,

leider müssen wir aufgrund der bisher mangelnden Meldezahlen in der Laserklasse beim Askaniercup am 24./25.06.2017 die Bootsklasse Laser absagen. Als Verein und Veranstalter möchten wir uns bei denjenigen Seglern bedanken, die im Voraus gemeldet haben. Dennoch war bis zum gestrigen Tag kein positiver Trend zu erkennen, sodass wir die die negative Entscheidung treffen mussten.

Der SV Stahl Finow e.V. Abteilung Segeln bedauert, dass die Absage für die Laserklasse vor dem Meldeschluss erfolgte. Dabei möchte möchten wir auch darauf hinweisen, dass Meldungen „auf den letzten Drücker“ den Veranstaltern die Regattaorganisation nicht gerade erleichtern.

In jedem Fall möchten wir beim nächsten Askaniercup die Laser unbedingt wieder mit am Start haben!

 

Die Regattaleitung