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Regatta

Bilder zur Frühjahrsregatta 2019

Frühjahrsregatta 2019

Zu ihrer diesjährigen Frühjahrsregatta, der 67. seit Gründung der Abteilung bzw. Sektion Segeln von Stahl Finow, trafen sich am vergangenen Sonnabend nicht nur die Kanuten, sondern auch die Seglerinnen und Segler vom Werbellinsee. Neben den Gastgebern von Stahl Finow waren natürlich auch die anderen Vereine vom See, namentlich Altenhof und Schorfheide Joachimsthal, aber auch einige andere Segler z.B. vom Parsteinsee vertreten.

Das besondere der Frühjahrsregatta ist seit der Abkopplung von den früheren Kreismeisterschaften, dass im Prinzip jeder gegen jeden segelt, auch wenn im Nachgang in drei verschiedenen Klassen gewertet wird. Dadurch wird das Seglerfeld größer, aber auch der Spaß und Spannungsfaktor steigt. In diesem Jahr hat Wettfahrtleiter Martin Sieker zudem auf den Start in einem Zeitfenster verzichtet und das traditionelle Verfahren -alle starten zur gleichen Zeit und erst beim Zieldurchgang wird die Zeit gemessen- gewählt. Das erhöhte die Anforderungen, denn natürlich ist ein guter Start Voraussetzung für eine gute Wettfahrt.
Mit insgesamt 34 teilnehmenden Booten, also etwas mehr als 80 Seglern und Seglerinnen insgesamt, war auch die Beteiligung für eine Frühjahrsregatta außerordentlich gut. Als letzte Jacht meldeten sich sogar mit der Jacht Euros die Segler Thomas und Sabine Weidner erst unmittelbar vor dem Start auf dem Wasser an.

Die Startlinie in Höhe Barschberg war entsprechend breit gelegt, so dass es zwar sportlich anspruchsvoll aber seglerisch machbar war. Drei Jachten insgesamt schafften dabei sogar einen Null-Start, d.h. sie waren beim Startsignal unmittelbar an der Linie, aber noch nicht darüber hinaus. Bei den hervorragenden Bedingungen mit einem Ost- bis Südostwind zwischen 2 und 4 Windstärken, in Böen auch 5 und einzeln 6 Beaufort, Sonnenschein und wenigen anderen Booten auf dem See, entbrannte nach dem pünktlichen Start um 13.00 Uhr auf der Kreuz in Richtung Altenhof schnell der seglerische Wettstreit zwischen den großen Jachten und Kielkreuzern aber auch den kleinen Jollen.
Gesegelt wurden insgesamt knapp 20 Kilometer, d.h. vom Start ging es kreuzend bis vor Altenhof. dort war eine Boje gelegt, die es an Backbord zu runden galt, und dann ging es kreuzend bis ungefähr zur Wasserskistrecke, wo die Wendemarke erneut Backbord zu runden war. Den Abschluss der Wettfahrt bildete eine Raumschoot- bis Vorwindstrecke zurück zur Startlinie, die zugleich als Zieleinlauf fingiert.
Trotz dieser langen Strecke kam es dennoch zu einem für Seglerverhältnisse fast Fotofinisch: d.h. die beiden ersten Boote, die 20er-Jollenkreuzer Feuervogel und My Grant kamen mit einem Abstand von 6 Sekunden nach 1:10 Stunden ins Ziel. Den Sieg und damit das „Blaue Band“ vom Werbellinsee holte sich Steuerfrau Yasmin Schmidt mit Crew Maik Jäckel und Peter Kierstein vor Steuermann Willi Mews mit Crew Luisa Kolenda und Carl Duhn. Als erstes Kielboot kam weitere 11 Sekunden später die Atalanta mit Steuermann Rene Kardokus und Crew Annett Kardokus sowie Arne Siedler ins Ziel. Und auch in dieser Bootsklasse gab es zwischen den darauf folgenden Jachten Reara (Werner und Petra Kroll sowie Toralf Reinhardt) sowie Selekta (Hans-Joachim Gerlach und Maik Schade) ein spannendes Match- bei geschätzten 40 cm Unterschied wurde ein Zeitabstand von einer Sekunde gewertet! Und nur weitere 3 Sekunden später kam dann noch Stefan Lauk mit Eva und Regina Lindt auf der Sepia ins Ziel.
Beste Jolle wurde die Jugendbesatzung Tom-Luca Voigt und Nils Grosse auf dem 420er Nr.54023 vor dem einzigen Einhandsegler Dr. Thomas Pötsch auf der Seggerling (Zeitunterschied auch nur 8 Sekunden). Gewertet wurden hier 8 Boote, bei den Jollenkreuzern 7 Boote und sogar 19 bei den Jollenkreuzern, wobei durch das Yardsticksystem, dass die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote mit einem Rechenfaktor auszugleichen sucht, die gesegelte Zeit nicht immer der gewerteten entsprach, so war z.B. Dr. Pötsch eigentlich 8 Sekunden vor den Jungs durchs Ziel gegangen.

Der Gesamtsieg bleib dennoch bei Yasmin Schmidt und ihrer Crew, bei den Kielkreuzern aber ging er auch nicht an Rene Kardokus, sondern an Olaf Winkelmann mit Crew Birgit Lauk-Pinkau und Stefan Greininger, die zwar knapp 3 Minuten langsamer waren, aber mit der Yacht Nessie einen wesentlich schlechtern Yardstickfaktor haben.
Zufrieden waren letztlich alle Teilnehmer! Es gab weder Personen- noch Materialschäden, es wurde fair gesegelt, war anspruchsvoll, ein tolles Gemeinschaftserlebnis und mit der Neuerung des gemeinsamen Starts aller Boote auf einmal auch äußerst spannend! Jetzt folgt in zwei Wochen der erste Lauf der Kielkreuzerregatta und dann am ersten Ferienwochenende der diesjährige Askaniercup.

Ergebnisse bei der Frühjahrsregatta:

Toralf Reinhardt

Yardstickzahlen 2019 und ein neues Regattaprogramm

Zwei Hinweise in Vorbereitung auf die Segelsaion, der Schwerpunkt liegt wie so oft beim Segeln um die gelben Bojen:

Die Yardstickzahlen 2019 stehen zur Vorbereitung und „Diskussion“ bereit. Hinweise, Wünsche zu dieser Liste bitte an die Yardstickkomission vom Revier Werbellinsee. Jeder im VBS organisierte Verein hat einen Vertreter in dieser Runde.

Nach einer langjährigen Nutzung von WinRegatta und Raceoffice steht in 2019 eine größere Umstellung an. Wir werden schrittweise auf manage2sail umstellen. Dafür wird es zwei mögliche Schulungstermine geben:

  1. Der VSAW bietet am 27.03. ab 19:00 Uhr ein offenes Seminar an: „Franziska Pochhammer/Clemens Fackeldey: Wie geht manage2sail?“
  2. Am 06.04.2019 findet im Verein nach der Inbetriebnahme/Kraneinweisung ein Seminar für uns und Interessierte aus dem Verein statt. Bitte bringt Laptop/Tablet mit, wir werden den DSL-Anschluß vom Verein und ein UMTS-WLAN-Hotspot nutzen.

66. Werbellinseeregatta


Tino Baldewein von Stahl Finow 2. bei der Landesmeisterschaft und 3. der Deutschen

Eine hervorragende Teilnahme und sehr gute bis anspruchsvolle Segelbedingungen machten die 66 . Auflage der traditionsreichen Werbellinsee-Regatta der Segler zu einem vollen Erfolg für die Gastgeber vom Sportverein Stahl Finow e.V.

79 Boote, d.h. aber auch 176 Seglerinnen und Segler aus fünf Bundesländern, hatten sich angemeldet, und waren nicht nur mit Boot und Trailer, sondern ggf. auch mit Ehefrau (bzw. -mann oder Partner/in), Wohnwagen und Zelt angereist, so dass das Gelände der Segler gar nicht genug Platz für alle hatte und auch auf das unweit gelegene Kanu-Gelände von Stahl Finow ausgewichen werden musste. Die meisten Teilnehmer waren natürlich aus Brandenburg und Berlin gekommen, denn die Werbllinseeregatta 2018 war in den beiden stärksten Klassen 20er Jollenkreuzer und Pirat zugleich als Brandenburger Landesmeisterschaft ausgeschrieben. Aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern waren viele Sportsfreunde dabei, dazu einige aus Sachsen-Anhalt und Sportsfreund Jörn Otromke sogar aus Hamburg.

Die zahlenmäßig meisten Boote starteten in der Klasse Pirat mit 27 Teilnehmern, danach kam die „Königsklasse“ der 20er Jollenkreuzer mit 20 Meldungen vor den 17 Teilnehmern in der Jugendklasse 420er. Hier wirkte offenbar das kurz zuvor bei Stahl Finow durchgeführte Trainingslager positiv nach, denn sogar der Landestrainer war zur Betreuung seiner Schützlinge vor Ort. Besonders erfreut war der Abteilungsleiter Toralf Reinhardt aber auch über die Meldung von elf XY-lon, denn dadurch konnten in allen genannten vier Klassen Ranglistenwertungen erfolgen. Nach den Problemen im Vorjahr hatte der Verein seine Aufmerksamkeit insbesondere auf diese Klasse gelegt und organisiert, dass alle fünf eigenen Boote an den Start gingen, wenn auch z.T. mit „geborgten“ Besatzungen; die im Übrigen mit den drei gemeldeten 15er-Jollenkreuzer zusammen über den Kurs gingen.

Geplant waren fünf Wettfahrten, um so einen Streicher (der schlechtesten Platzierung) zu erreichen, entsprechend ging es nach der Eröffnung durch den Veranstaltungsleiter Mario Drechsler am Samstagvormittag auch zeitnah auf den See und der Tag hatte es seglerisch „in sich“. Stetig auffrischende, dazu drehende Winde aus westlichen Richtungen bis zur Stärke 6 (und Böen darüber) verlangten den Sportlern einiges ab. Immerhin regnete es nur ein bisschen und zeitweise schien auch die Sonne.

Gesegelt wurde am Sonnabend im Up-and-Down-Modus, d.h. vom ersten Start (pünktlich um 11.00 Uhr) ging es auf eine lange Kreuz zur Boje 1 , dann nach Backbord-Rundung zur Ablauftonne 2 und dann Vorwind zum Gate (Tor) aus den Bojen 3 un 4, d.h. hier konnten die Segler selbst entscheiden, ob sie mit Backbord die linke oder mit Steuerbord die rechte Tonne runden, und dann noch eine Runde mit 1-2-Gate und auf einer kurzen Kreuz ins Ziel. Für die schnellen 20er gab es dann sogar noch eine dritte Runde. Und hier zeigte sich das unterschiedliche seglerische Können auch deutlich. In vier von fünf Klassen waren die Sieger der ersten Wettfahrt letztlich auch die Sieger in der Gesamtwertung. Lediglich in der Jugendklasse war das Bild anders. Bei den stärkeren Winden am Samstag siegte dreimal das Team Maxime Brevart und Titus Schildhauer von den Potsdamer Adlern, musste den Gesamtsieg aber bei den leichteren Winden am Sonntag noch an die Berliner Paco Melzer und Elias Falke weiter reichen, die vom Gewicht hier dann offenbar bevorteilt waren.

Zu den mäßigen bis frischen Winden kamen Wellen bis zu 50 Zentimetern und vor allem aufgrund von Drehern und plötzlichen Windlöchern, aber natürlich auch Manöver-Fehlern etc. gingen doch einige Sportsfreunde unfreiwillig mit ihren Booten baden. Zum Glück wurde aber niemand ernstlich verletzt, auch wenn in diesem Jahr erstmalig eine Crew von zwei Krankenschwestern mit auf einem Betreuungsboot eingesetzt war. Während vor allem die Jugendboote aber z.B. auch Toralf Reinhardt mit der von ihm genutzte Ixylon nach der Kenterung ihre Boote schnell wieder aufrichteten und weiter segeln konnten, mussten zwei Boote auch mit Motorboothilfe wieder nach oben gedreht werden, da es die Sportsfreunde nicht mehr allein schafften. Aber Sicherheit war nach den Erfahrungen vom Vorjahr groß geschrieben und so waren genügend Sicherungsboote vor Ort.

Im Übrigen wurde auch sehr fair gesegelt, so dass die Schiedsrichter-Crew um Anne-Gritt Denda kaum einzugreifen brauchte. Es war auch offensichtlich genügend Wind für alle da, so dass niemand auf die Idee „unerlaubten Vortriebs“ kam.

Letztlich schaffte Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann drei Wettfahrten am Sonnabend unter regulären Bedingungen, wobei jeweils kurz nach dem Ende der Wettfahrt bereits der Start zur nächsten folgte, kaum dass eine Pause dazwischen lag. Das hieß von ca. 10.00 – 16.30 Uhr durchgehende körperliche Belastung für die Seglerinnen und Segler und soll bei einigen Teilnehmern zu einer deutlich verkürzten Teilnahme an der abendlichen Disko geführt haben…

Am Sonntag war dann bereits um 10.00 Uhr der nächste (=vierte) Start und entweder, weil sie zu spät aufgestanden oder losgefahren waren oder zu lange an der „viel zu kleinen“ Slipp-Anlage gewartet hatte oder jetzt der Wind zu schwach war; jedenfalls schafften es nicht alle Segler pünktlich zum Start, der gegenüber der Polizeibucht erfolgte. Diese Segler wurden entsprechend für die Wettfahrt DNS (=Did not start) gewertet und konnten segeln oder Pause machen, bis die fünfte Wettfahrt begann. Aufgrund der etwas schwächeren Winde von nur noch bis zu drei Windstärken mit einigen wenigen Böen –auch aus westlichen Richtungen, hatte der Wettfahrtleiter jetzt statt Up-and-Down wieder klassische Dreieckskurse mit „verkürztem Lineal“ auslegen lassen, d.h. gesegelt wurde jetzt Startkreuz zur Boje 1, dann Raumschoot zur 2, Raumschoot anderer Bug zur 3, wieder Kreuz zur 1 , Down zur 4 und Kreuz ins Ziel. Dieser Kurs bevorzugte die gleitschnelleren Boote und sollte neben der taktisch anspruchsvollen Kreuz insbesondere die Bootsbeherrschung mit dem Spinnaker als Zusatzsegel belohnen. Deutlich wurde dieser Unterschied vor allem im Jugendbereich (siehe oben), bei den anderen Klassen setzten sich auch am Sonntag mehr oder weniger die „erfahrenen Regatta-Hasen“ durch.

Letztendlich siegte bei den 20-Jollenkreuzern die aus mehreren Vereinen gemischte Mannschaft von Armin Eismann, Michael Rehberg und Bernd Muschke. Besonders stolz aber ist der Verein Stahl Finow naturgemäß auf sein Mitglied ,den Skipper Tino Baldewein (Boot 1165) , der mit der Crew aus Matthias Markowski und Rene Vollmering, den zweiten Platz in der Gesamtwertung und bei der Brandenburger Landesmeisterschaft erreichte – mit einem 1., einem 2., einem 3 und zwei 4. Plätzen. Nach dem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften vor wenigen Wochen hat Tino Baldewein seine Extraklasse damit wieder eindeutig unter Beweis gestellt. Platz 3 ging an Jörg Witte, Karsten Schulz und Carsten Sumpf auf Boot 1449. Bei den langsameren 20er Jollenkreuzern in der Kategorie C siegte zudem mit Jasmin Schmidt als Steuerfrau ebenfalls ein Boot (1409) vom Gast gebenden Verein, wobei die junge Powerfrau mit Maik (dem Jugendwart) und Stephan Jäckel zwei gute Crew-Mitglieder hatte. Dabei hatte sie letztlich den zweiten Stahl Finower Hendrik Reinhardt mit Crew Sybille Bach und Jörn Otromke (Boot 1256) aber letztlich nur aufgrund des Streichers düpiert.

Landesmeister bei den Piraten wurden Marko und Thomas Anderssohn (Beil 4317) vom Schwielochsee, die allerdings in der Gesamtwertung nur Dritte hinter den Mecklenburgern Bernd Höft und Burkhard Rieck (Beil 4433) sowie den Berlinern Donald und Phyllis Lippert (Beil 4263) wurden, die sich wiederum zusätzlich den Horst-Bierbrauer-Gedenkpokal um die schnellste erste Kreuz sichern konnten. Stahl Finow- vertreten durch Petra Ploschenz und Aileen Laska- verzeichnete hier leider einen 25. Platz als bestes Gesamtergebnis in dieser Traditionsklasse.

Der Sieg von Patrick Langer und Tim Kletting (beide Brandenburg) bei den 15er-Jollenkreuzern war mit fünf Siegen in fünf Wettfahrten ungefährdet, allerdings waren sie im Feld mit dem XY-lon durchaus nicht immer die schnellsten. Hier siegten die Lindower Thomas Heide und Mike Bartel mit drei Siegen und einem Zweiten (sowie einem Dritten als Streicher) allerdings ebenso ungefährdet vor zwei Booten vom Potsdamer Segelverein. Bestes Boot von Stahl Finow wurde hier Toralf Reinhardt mit Thomas Berner (SVEW) auf Platz 6, wobei der Verein aber immerhin fünf eigene Boote ins Rennen geschickt hatte. Zur Jugendbootklasse 420er seien hier noch die Platzierungen der Gastgeber ergänzt: Bestes Boot von Stahl Finow wurde Julie Bailleu gemeinsam mit Clara Rietz vom PSV auf Platz 8, dahinter kamen Hans Reinhardt und Florian Berner (SVEW) auf Platz 11, Tom-Luca Voigt und Nils Grosse auf Platz 12 sowie Joelle Bailleu und Helene Ploschenz auf Platz 14; angesichts der Konkurrenz durchaus achtbar!

In seinen Schlussworten dankte der Abteilungsleiter Segeln deshalb vor allem noch einmal den zahlreichen Mitgliedern der Unterstützungs-Crew, ohne deren Engagement das Segel-Event wörtlich „ins Wasser gefallen“ wäre, sowie dem neuen Caterer Marian Hanke vom 1. FV Stahl Finow bzw. Restaurant am Wasserturm, und lud die Sieger und Platzierten zur 67. Werbellinseeregatta 2019 ein. Fünf Wanderpokale sind schließlich zu verteidigen oder weiter zu geben.

(alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de)

Toralf Reinhardt

Askaniercup 2018 der Segler von Stahl Finow

4. Askaniercup: Spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen

Der 4. Askaniercup war seglerisch anspruchsvoll und organisatorisch ein großer Erfolg für die Segler von Stahl Finow. Nach den Melde-Problemen vom Vorjahr hatten sich in diesem Jahr doch wieder 110 Seglerinnen und Segler von ca. 25 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur diesjährigen Regatta in den fünf Bootsklassen Laser Radial, Laser 4.7 sowie Opti A, B und C angemeldet. Stahl Finow selbst war mit 13 Kindern und Jugendlichen bei den Lasern Radial sowie den Opti-Anfängern und Fortgeschrittenen vertreten. Der Askanier-Cup ist traditionell die letzte große Regatta vor dem Saisonwechsel im Sommer, der durch die Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften bestimmt wird.

Wetterbedingt war die Regatta Kräfte zehrend und anspruchsvoll. Nach den voran gegangenen heißen und trockenen Sommertagen war es deutlich kälter und feuchter. Gesegelt wurde in diesem Jahr in drei Feldern unter drei Wettfahrtleitern, den beiden Laser-Klassen unter Martin Sieker, den fortgeschrittenen Optis A und B unter Christoph Laska sowie den Anfängern in der Klasse C unter dem Team Jasmin Schmidt und Lars Schulz. Entsprechend wurden zahlreiche Helfer und auch Schiedsrichter von Stahl Finow und mehreren Partner-Vereinen benötigt, insgesamt ca. 30 Sportlerinnen und Sportler unterstützten an Land und auf dem Wasser.

Die fortgeschrittenen Optimisten A und B begannen am Samstag mit kräftigen Winden um 4 Beaufort für die ersten beiden Wettfahrten, drehende Winde auf nördliche Richtungen (vorher West) erforderten dann zwei Kursverlegungen in Folge. Dann Start der dritten Wettfahrt für die Optimisten A mit mehreren Startversuchen, die aufgrund von Frühstartern immer wieder abgebrochen werden mussten. Zum folgenden Start der B-Segler frischte der Wind dann kräftig auf, in Böen dann bis auf 6 Windstärken. Das stellte die Segler vor erhebliche Probleme, sie kämpften mehr ums „Nichtkentern“, als um die Plätze. Deshalb entschied der Wettfahrtleiter Christoph Laska auf Abbruch für die Segler B, die erfahreneren A-Segler fuhren „das Ding“ aber zu Ende. Auch bei den Laser-Segler gab es mehrere vergebliche Startversuche, im Tagesergebnis brachten aber trotz der Bedingungen beide Klassen drei komplette Wettfahrten erfolgreich ins Ziel.
Bei den Opti C wurden von vorne herein nur zwei kürze Wettfahrten geplant und auch absolviert.

Der Sonntag brachte anderes Wetter: Grauer Himmel und Nieselregen, aber dafür auch gleichmäßigen Wind aus West mit 3 Windstärken -zum Segeln fast ideal.
Zwei Wettfahrten für alle Klassen waren am Sonntag das Ziel. Und das wurde erreicht, so dass in jeder Klasse jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen werden konnte.
Die Siegerehrung konnte dann vom stellvertretenden Abteilungsleiter Mario Drechsler und allen Wettfahrtleitern und Schiedsrichtern um 14.30 Uhr etwas vor dem Zeitplan erfolgen. Das Org-Büro hatte schnell gerechnet und gut gearbeitet. Proteste wegen unfairen Segelns gab es kaum. Es gab Wanderpokale für die Sieger in allen Klassen, Urkunden und Erinnerungspreise für alle Optimisten
Eine halbe Stunde später war das Gelände am Werbellinsee wieder komplett leer. Alle Segler hatten mit ihren Booten die Heimreise angetreten.

Im Ergebnis dominierten bei den Lasern die Brandenburger Segler und auch Stahl Finow war gut vertreten. Bei den Optimisten siegten und dominierten dagegen in allen drei Klassen (!) diesmal die Berliner. Bei den großen Lasern Radial siegte Mario Rychlitzki von Einheit Werder mit 5 Siegen in 5 Wettfahrten! Stahl Finower Segler erreichten mit Friedrich Kräft, Tom Zwicker, Ole Kardokus und Nicolas Schypinski hier immerhin die Plätze 4 sowie 6 – 8. Lediglich Platz 5 ging noch an Linda Hensel aus Berlin, punktgleich mit Tom Zwicker. Und da mit 11 Teilnehmern die Bedingungen für eine Ranglistenregatta erreicht wurden, gab es auch wertvolle Punkte für die Landes- und Bundesliste. Bei den Lasern 4.7 reichte es mit 9 Teilnehmern leider nicht für eine Ranglistezählung. Sieg und Platz 2 gignen hier nach Brandenburg zu Marc Handschug und Niels Ruben Otto, Platz 3 erreichte Sophie Isabel Elbrandt vom LRS.

Der Sieg bei den Opti A ging an David Buchler aus Berlin vor zwei weiteren Berlinern. Bester Brandenburger wurde hier Hannes Braune von den Märkischen Adlern auf Platz 4 bei insgesamt 42 gemeldeten Startern. Bei den Opti B siegte Vincent Göbel aus Berlin in einem Feld von 39 Seglern. Der beste Segler von Stahl Finow war hier Milo Pachali, der es in dem starken Feld auf einen beachtlichen Platz 5 geschafft hatte. Niklas Büttner als 7. zeigte ebenfalls eine starke Leistung, Silas Pachali (19.), Edwin Fielitz (26.), Timo Siedler (31.) und Tobias Dressler (33.) rundeten das Bild im Ganzen positiv ab.

Und mit den Plätzen 4 (Matti Zerson), 7 (Meta Fielitz) und 8 (Arthus Cangier) bei den 9 gestarteten Anfänger-Optis C sind auch für die Zukunft noch Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar. Der Sieg ging hier ebenfalls nach Berlin an Henry Noack.

Im Ergebnis zeigte sich auch der Stahl Finower Trainer Maik Jäckel mit der Gesamtleistung zufrieden, erkannte aber auch noch einige Defizite in Taktik und Athletik bei seinen Schützlingen.

Toralf Reinhardt

Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder von der Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta

Bei sehr flauen Winden fand die Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta statt. Die Sonne schien, aber der Wind war manchmal kaum zu spüren. Die Segler schafften eine volle Runde, die zweite wurde vor Altenhof abgebrochen und die Zielzeiten notiert.

Die Bilder hat Eike für uns bereitgestellt, der auch die Bojen bei der Regatta gelegt hatte. Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Frühjahrsregatta 2018

Unter durchaus komplizierten Bedingungen fand am vergangenen Sonnabend die diesjährige Frühjahrsregatta der Segler des SV Stahl Finow e.V. statt.
Ziel ist hier nicht nur die sportliche Höchstleistung, sondern immer durch das gemeinschaftliche Sporterlebnis.

Gemeldet hatten schließlich 23 Boote in drei offenen Klassen, also insgesamt ca. 60 Segler und Seglerinnen des Gast gebenden Vereins sowie der anderen Vereine vom Werbellinsee. Aber auch Gäste von weiter her nahmen teil: an Bord der „Dochnoch“, dem 20er Jollenkreuzer von Skipper Hendrik Reinhardt z.B. ein Sportsfreund aus einem Hamburger Segelclub.

Offene Klassen bedeutet, dass Boote aller Art gegeneinander antreten konnten und entsprechende Nach- bzw. Vorteile über den so genannten Yadrstick-Faktor ausgeglichen wurden. Gestartet wurde diesmal unweit des Barschberges, also in relativ flachem Wasser. Zum Start gegen 13.00 Uhr waren die Bedingungen i.O.: leichter Ostwind und Sonnenschein. Kurze Zeit später aber flaute der Wind stark ab auf kaum noch eine Windstärke. Zum Glück für die Segler wurde mit einem Zeitfenster von 30 Minuten gestartet, so dass es auch die langsameren Starter noch rechtzeitig über die Linie schafften. Aufgrund des abflauenden Windes entschied Wettfahrtleiter Mario Drechsler dann auf Bahnverkürzung und verlegte die Ziellinie auf die Höhe der Wendemarke unweit der Europäischen Jugend- und Begegnungsstätte Altenhof.

Dies geschah gerade noch rechtzeitig, um den Zieldurchgang der ersten Jacht aus der Gruppe der Jollenkreuzer, der o.g. „Dochnoch“, ordnungsgemäß protokollieren zu können; Zielzeit: 51:03 Minuten. Platz 2 bei den sieben Jollenkreuzern ging an die Crew um Ulf Ploschenz aus Altenhof und Platz 3 an den Jugendwart von Stahl Finow; Maik Jäckel, der mit Jasmin Schmidt gesegelt war.
Während der Verlegung der Ziellinie hatten aufkommende Wolken und einige erste Tröpfchen schon einen Wetterumschwung angekündigt und kurz nach dem ersten Zieldurchgang kam dieser dann auch mit vollen Zügen: der Wind frischte deutlich auf (positiv für die Segler), aber zugleich begann es zunehmend stärker zu regnen; ergänzt sogar um etwas Donner und einige Blitze über Joachimsthal (eher unangenehm). Dennoch wurde die Wettfahrt nicht abgebrochen und alle Segler wurden zwar nass bis auf die Haus, kamen aber regulär ins Ziel und hinterher auch noch sicher in den Hafen in Wildau.

Unmittelbar nach der „Dochnoch“ hatte Skipper Rene Kardokus aus der Klasse der Kielboote das Ziel erreicht und da er etwas später als die „Dochnoch“ gestartet war, damit nicht nur den Sieg in seiner Klasse, sondern auch den Gesamtsieg, die so genannten „schnellste Runde“ mit einer Zeit von 49:50 Minuten ersegelt und damit das „Blaue Band“ des Werbellinsees für 2018 geholt. In der „großen“ Klasse ging Platz 2 an die Crew um Achim Röller auf der Nessie und Platz 3 Gerd Ritter auf der Shark. Angetreten waren hier neun Boote.

In der dritten Gruppe, den sieben Jollen, ging der Sieg verdient an Bernd und Ruth Müller, die mit ihrem Piraten die Distanz in 58:35 Minuten zurückgelegt hatten und damit ca. vier Minuten schneller waren als der Zweitplatzierte und erste Einhandsegler Dr. Thomas Pötsch auf einer Seggerling.

Lobend erwähnte der Wettfahrleiter aber insbesondere auch den hervorragenden dritten Platz der besten Jugendbesatzung, nämlich Nils Grosse und Jano Grimm, die auf dem 420er Nr. 54023 in 1:04:55 ins Ziel gekommen waren.

Jeder Klassensieger durfte den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen, alle Teilnehmer erhielten ein Urkunde und die besten drei in jeder Klasse ein Erinnerungsglas an 2018.

Ergebnisse 2. Lauf Seekreuzer

Am vergangenen Samstag fand der 2. Lauf der Seekreuzerregatta statt.

Während die Rundungsmarken vor der Dampferanlegestelle in Altenhof und die zweiten Boje kurz vor der Wasserskistrecke in Richtung Joachimsthal ausgelegt wurde, konnten sich die Regattateilnehmer anmelden und im Anschluss erfolgte die Eröffnung der Veranstaltung durch Mario Drechsler, den stellvetretenden Abteilungsleiter.

Die geplante Startzeit mit 11 Uhr konnte wegen dem ausbleibenden Wind nicht eingehalten werden. Nach einer Verzögerung von 30 Minuten konnte dann das Startfenster von 20 Minuten eröffnet werden und die 21 gemeldeten Boote passierten die Startlinie.

Nach langem und konzentrieten Segeln kam die „Atalanta“ mit der Crew Kardokus (Rene, Anett, Ole) als erstes in Ziel. Nachdem alle Boote die Ziellinie durchquerten, wurden die Bojen eingeholt.

Nach einer Stärkung vom Grill und der Auswertung der Wettfahrt beim Bier, wurde auch schon die Siegerehrung vorbereitet.

In der Gruppe I, Boote mit einer Yardstickzahl bis 113, ersegelte den ersten Platz, ebenso als schnellste Yacht, das Boot „Selekta“ mit Eigner Hans-Joachim Gerlach und seiner Crew. Die Gruppe II, Boote ab einer Ysardstickzahl 114, wurde durch das Boot „Nessie“ mit Steuermann Stefan Lauk, Birgit Lauk-Pinkau und Olaf Winkelmann.

Die Ergebnisse sind einzusehen unter folgendem Link –> 2. Lauf Seekreuzer

 

Mit der Siegerehrung wurde auch die letzte Regatta in diesem Jahr im Verein ausgetragen. Am kommenden Samstag, den 30.09.2017, findet das Absegeln 2017 um 13.00 Uhr mit der Eröffnung am Fahnenmast statt, wo alle Segler reecht herzlich eingeladen sind.

 

Der Regattaobmann, Christian Eckart

 

Segler vom SVSF räumen beim SherryCup ab

Am vergangenen Samstag, am 02.09.2017, fand der 13. SherryCup beim Partnerverein Yachtclub Schorfheide e.V. statt.

In diesem Jahr war die zweitgrößte Beteiligung am SherryCup seit der Entstehung der Regatta. Es gingen Jollen, Jollenkreuzer und Kielboote an den Start. Die Regatta wurde durch den Wettfahrtleiter Ron Wiesner mit der Eröffnung und einem einem Glas Sherry, sowie Orangensaft für die Kinder und Jugendlichen, um 13.00 Uhr und anschließender Startverschiebung an Land eröffnet. Um 13.45 Uhr entschied sich Ron zum Ablegen und Auslaufen.

Gegen 14.15 Uhr starteten die ersten Klassen mit den Jollen und Jollenkreuzern. 10 Minuten nach dem Start der ersten Klassen gingen die Kielboote über die Startlinie. Nach etwa 400 Meter Kreuzschlag zur Luvtonne, ging es dann Vorwind und bei einigen Booten mit den Spinnacker in Richtung Altenhof zur Leeboje (Rundungstonne). Der Vorwindkurs der ersten Startgruppe wurde mit einer lockeren Wettstärke von 2 Beaufort begleitet. Binnen 5 Minuten, nachdem die ersten beiden Jollenkreuzer nach einem Wechselspiel der Führungsposition die Leetonne rundeten, frischte der Wind in Böen bis auf 5 Windstärken auf und überraschte somit alle Regattateilnehmer. Jetzt kämpften sich die Boote mit einem Kreuzkurs in Richtung Ziel zurück. Der ersten Jollenkreuzer mit der Besatzung Eckart/Ruhle/Rehfeld ging nach einer Segelzeit von 1 Stunde und 18 Minuten ins Ziel ein, dicht gefolgt vom Vorjahressieger Willi Mews, mit seiner Besatzung Grit Mews und Max Witte.

   

Während die ersten beiden Boote angelegt haben, gingen dann auch im Sekundentakt weitere Boote ins Ziel ein. Nach einer Stärkung vom Grill und der Auswertung der Wettfahrt beim Bier, wurde auch schon die Siegerehrung vorbereitet.

    

Der Wettfahrtleiter Ron bedankte sich bei den Teilnehmern für die Teilnahme am SherryCup und begann mit der Auswertung mit den Jollen. Bei den Jollen gewann der Lasersegler vom SV Stahl Finow e.V. (SVSF) Friedrich Kräft, bei den Jollenkreuzern der R-Kreuzer 1245 „SherryTime“ gesteuert von Christian Eckart mit dem Bootseigner Bastian Ruhle (beide SVSF)  und Vabiola Rehfeldt. In der Klasse Kielboote nahm Rene Kardokus mit seiner Crew Annett Kardokus und Alexander Richter den Siegerpokal entgegen.

 

Nach der Siegerehrung ging es dann in gemütlicher Atmosphäre in Richtung Heimathafen, dem SV Stahl Finow e.V. in Wildau.

 

Wir bedanken uns beim Ausrichter der Regatta, dem YCS e.V. und dessen Team und wünschen eine hohe Teilnahmerzahl am 2. Lauf der Seekreuzerregatta am 23.09.2017 beim SVSF. Ausschreibung 2. Lauf Seekreuzer

 

Der Regattaobmann, Christian Eckart

 

65. Werbellinseeregatta 2017

65. Werbellinseeregatta


20er Jollenkreuzer und Piraten dominierten das Regattafeld

Am Wochenende 12. / 13.08.2017 trafen sich 52 Boote mit 121 Seglern zur 65. Werbellinseeregatta beim SV Stahl Finow – Abteilung Segeln auf dem Werbellinsee. Die Regatta war traditionell für die Klassen 420er, YX, Pirat und 20er-Jollenkreuzer ausgeschrieben. Für die Piraten und 20er-JK war es gleichzeitig eine Ranglistenregatta.
Am Samstag wurde die Regatta pünktlich vom Veranstalter eröffnet. Die zahlenmäßig stärkste Klasse im Starterfeld waren, wie so oft, die Piraten mit 19 Booten, dem folgten die 20er Jollenkreuzer mit 17 Booten und die XY und die 420er mit jeweils 8 Booten. Der erste Start erfolgte um 11:00 Uhr bei regnerischen Bedingen. Bei böigen 4 – 5 Beaufort aus Richtung W – SW wurde nun spätestens allen Teilnehmern klar, dass die diesjährige Werblellinseeregatta keine Flautenschieberei werden wird. Bereits im ersten Rennen der Veranstaltung kenterten bereits zwei 20er und eine Ixylon und ein 420er.
Der Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann und sein Organisationsteam hatte jedoch die schwierigen Bedingungen und die daraus resultierende besondere Situation für die Teilnehmer im Griff. Bis zu 3 Wettfahrten konnten am Samstag bereits absolviert werden. Veranstalter und Teilnehmer waren voll zufrieden.
Am Abend schloss sich dann die traditionelle Seglerparty an. Hier wurden nun die Ergebnisse der ersten Wettfahrten noch einmal richtig diskutiert und ausgewertet.
Am Sonntag zeigte sich der Werbellinsee von seiner besten Seite. Die Segler wurden mit Sonnenschein und mit 4 – 5 Beaufort auf der Regattabahn empfangen. Bei den idealen Bedingungen konnten dann die noch offenen Wettfahrten schnell über den Kurs gebracht werden. Somit war die 65. Werbellinseeregatta sportlich und organisatorisch eine sehr gelungene Veranstaltung. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden neben den Siegern und Platzierten auch die Familie Feige als die langjährige „treue Seele in der Versorgung und im Catering der Werbellinseeregatta“ verabschiedet.
Zu den Ergebnissen, bei den 20er JK –belegte Platz 1 Boot 1369 mit Junker, Bauer, Meyer. Platz 2 belegte Boot 1449 mit Witte, Sekura, Sekura und Platz 3 belegte Boot 1441 mit Eismann, Wiedstruck, Muschke. Bei den Piraten siegte Beil 4464 mit Pingel-Heldt, Heldt vor Beil 4263 mit Lippert, Lippert. Platz 3 belegte Beil 4449 mit Schnepf, Hain. In der Klasse Ixylon gewann XY 976 mit Göritz, Schult. Bei den 420ern belegte Platz 1 Boot 52060 Borchert, Kemmerling.
Die 66. Werbellinseeregatta findet dann wieder am 2. Wochenende im August in 2018 statt (11./12.08.2018). Der Veranstalter bemüht sich bis dahin die Klassen XY und 15er Jollenkreuzer jeweils zu einer Ranglistenregatta begrüßen zu können.

Stefan Lauk – SVSF

65. Werbellinseeregatta