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Bericht von der IDM der Piraten in Warnemünde vom 08.-11.07.2021

Bericht IDM Pirat Warnemünde 08.-11.07.2021   

Nachdem die letzten großen Segelevents leider nicht stattfinden konnten, gab es dieses Jahr
endlich wieder eine Warnemünder Woche in deren Rahmen wir unsere Internationale Deutsche Meisterschaft aussegeln konnten. Christians und meine letzten Seesegelerfahrungen im Piraten waren gute 4Jahre alt, damals leider von Materialschäden bei den üblichen 25-30kn Wind aus West und von der gemeinen Warnemündewelle geprägt. Das sollte dieses Jahr anders werden, da sich unsere viel Wind Performace doch verbessert hat und wir mittlerweile auch bei Starkwind gut konkurrenzfähig sind. 

Leider konnte Christian, aufgrund von Corona und seiner damit verbundenen Urlaubsverschiebung nicht teilnehmen. So habe ich meinen alten Vorschoter und Freund Nico Köhlke eingepackt, mit dem ich letztes Jahr noch Berliner Meister geworden bin. Die Messlatte lag also trotz mangelndem Training recht hoch und das von uns ausgerufene Ziel war: Top 10 und einstellig bleiben. Neben uns starteten 50 Piraten, unter anderem auch Daniel Salewski vom SC Schwielochsee, bei dem Alex Wehrmeister aus unserem Verein an der Fockschot saß bzw. bestens unter den Ausreitgurten hing. 

Unsere Reise begann am Mittwochvormittag 07.07. einmal mit Anhänger durch Berlin City, also von Kaulsdorf nach Lichtenberg (Alex einsacken) und dann gemeinsam Richtung Warnemünde. Die Fahrt war trotz 80km/h sehr kurzweilig und hatte viele gute Themen zu bieten. In Neuruppin ist Nico dann mit eigenem PKW dazu gestoßen und folgte uns unauffällig bis Warnemünde. 

Die Veranstaltung fand direkt auf der Mittelmole statt, sodass mit uns in der 2. Wochenhälfte noch die Laser Standard, Laser Radial und Laser 4.7 ihre Europacups und die Contender ihre Europameisterschaft aussegelten. Entsprechend voll wurde es bei der Anreise und es ergab sich ein gut organisiertes Chaos auf dem Sattelplatz. Also hieß es, schnell Boot abladen, Mast stellen, anmelden und Unterkunft beziehen, die in zentraler Lage war. Anmelden konnte sich nur wer Messbrief, Versicherungsnachweis und negativen Coronatest vorlegen konnte. Das war für uns natürlich überhaupt kein Problem. Die restlichen Bootsaufbauarbeiten haben wird dann abends bei Sonnenuntergang, mit einem entsprechenden Kaltgetränk in geselliger Runde erledigt.

Am Donnerstag den 08.07. ging es dann endlich aufs Wasser. Wir waren die Bootsklasse, die die längste Anreise zur Regattabahn hatte. Der erste Start war zu 10 Uhr angesetzt, Anfahrt ca. 1 – 1,5 Stunden, demnach war unsere Deadline zum Ablegen 08:30. Pünktlich um 07:45 waren wir die ersten Gäste beim örtlichen EDEKA um noch Verpflegung in Form von Käsewiener, Äpfeln, Bananen und Cornys zu ergaunern. Danach ging es auch direkt an die Schiffe. 

Wir waren pünktlich und startklar. Der Commander an der Slipanlage hat uns dann allerdings etwas hängen lassen. Die Piratenklasse war die letzte die ablegen durfte. Vor uns also 170 Laser und 80 Contender die ins Wasser gingen, was so +/- 5 min dauerte. Die Logik dahinter haben wir nicht weiter hinterfragt. 

Endlich auf der Regattabahn angekommen, gab es leichte 6-8kn Wind aus Süd und keine Welle, was ganz Entspanntes zum angewöhnen. In Summe waren 10 Rennen geplant und für heute 3, die Serie hat am Ende nur einen Streicher, sodass sich Konstanz auszahlen sollte.

Die Erste Wettfahrt war auch gleich mal unser Streicher. Start verpasst, einstellig von hinten an der Luvtonne und dann noch einigermaßen ins Mittelfeld gerettet, Platz 23 im ersten Rennen. Okay, ich habe mal gehört, unter Druck entstehen Diamanten, aber entspannt ist anders.

Das 2. Tagesrennen war dann schon besser, sauberer Start, Top 10 an der Luvmarke und auf der 2. Kreuz standen die Windräder an Land so weit rechts, dass sich die Wette lohnen musste und der Rechtsdreher letztlich auch kam. Platz 2 an der Luvtonnen, nur auf Vorwind unter Spi mussten wir uns dann noch meinem Freund Butze geschlagen geben, der technisch einfach unglaublich sauber und schnell gefahren ist. Wieder zurück an Land, gab es noch ein Anlegebier, also für mich immer 2, da Nico nicht trinkt. Riesen Vorteil übrigens im Vergleich zu Christian :D

Das erste Zwischenresultat war ein 14. Platz, im Grunde noch alles offen und so ließen wir den Abend in Warnemünde bei sommerlichen Temperaturen am Strand entspannt ausklingen. 

Über Nacht drehte der Wind auf Nord und für Freitag waren 10-14kn Wind mit leichtem Linksdreher angesagt. Also 180 Grad zum Vortag, was die Sache zum Segeln schon etwas komplexer gemacht hat. Nächste Herausforderung war, dass unsere Regattabahn sehr, sehr weit auf See war und Wind aus Nord in Warnemünde bedeutet: „da strömt wat, und dat nich wenig“ .

In der Regel lässt sich das ganz gut an den Tonnen erkennen, die quasi durchs Wasser fahren und ja, sowas kann man messen und eigentlich weiß ich auch wie. Und noch ein „ja“ als erfahrener Regattasegler solltest du die Strömung bei jedem Start, bei jedem Anlieger und bei jeder Wende mit einkalkulieren. So viel zu den Rahmenbedingungen.

Der Start der 3. Wettfahrt am 2. Tag verlief nämlich genau so, dass wie fast immer in Warnemünde das Pinend bevorteilt war. Grundsätzlich war bei allen Starts am Vortag am Pinend noch Platz, weil das natürlich die beste Position war, die in der Regel aber auch von den da startenden Schiffen hochrangig besetzt ist. In dem Fall sind wir beim Start auch gut rausgekommen, nur dann leider am Pinend hängen geblieben (Ankerleine hin oder her – wir waren in netter Gesellschaft) und hatten im Anschluss das komplette Feld wieder vor der Brust. Es lief also hervorragend und im Ziel Stand dann ein 28. Platz. Schade, dass wir unseren Streicher schon gestern gefahren haben…

Dazu kam noch dieses Gefühl: „Boot fährt nicht schnell“. Manchmal ist das ja auch so ne Kopfsache. Fährst du vorn, läuft alles. Fährst du hinten, läuft nichts und das Boot läuft erst recht nicht. Ich habe mir jedenfalls eingebildet, dass es nicht richtig fuhr bei den Verhältnissen. Es war viel Welle mit relativ wenig Wind (10-14kn). Teilweise hatten wir gefühlt echt Probleme über die Welle zu kommen. Das lag meiner Meinung daran, dass Nico mit 90kg einfach etwas schwerer als Christian ist und wir eben nicht richtig über die Welle gekommen sind, weil uns der Druck gefehlt hat. Also kurze Trimmänderung, was man im Piraten am einfachsten mit Klötzern im Maststuhl macht. Man mag kaum glauben, aber ein 2mm Klotz am Mastfuß unten bedeutet oben schon wesentlich mehr/weniger Mastbiegung. In unserem Fall brauchten wir weniger Biegung, also mehr Bauch und haben demnach so zu mehr Druck gefunden. Also: wer hat aufgepasst? Ja, wir haben einen Klotz mehr rein gepackt. 

Nach der Umstellung lief die 2. Tageswettfahrt schon deutlich besser und wir sind nach einem weniger risikofreudigen Start an der Luvtonne von Platz 15. noch auf Platz 10. gefahren. Boot war wieder wesentlich schneller und machte Lust auf mehr segeln. In der letzten Tageswettfahrt frischte der Wind weiter auf und wir sind am Ende noch ein sauberes Rennen mit einem 6. Platz gefahren.

In Summe waren wir mit dem Ergebnis an dem Tag ganz zu frieden. Es gab dazu einige Startversuche die mit einigen BFD’s endeten, was wir aber zum Glück vermeiden konnten. Zurück an Land kam auch schon die angekündigte Regenfront an und es regnete wirklich, wirklich viel. Abends gab es im Lokschuppen noch ordentlich Buffet und im Anschluss ging es an unsere Klassenvereinigungssitzung.

Die Wetterprognose für Samstag sah nach weniger Regen, dafür aber nach wesentlich mehr Wind aus. Angekündigt waren 20kn Wind für Samstag und der Abend endete im Dauerregen für Daniel und mich recht spät, oder früh? Wie man’s nimmt… der Abend war lang aber das gesellige Zusammensitzen gehört auch dazu.

Samstag früh dann das übliche Prozedere: Klamotten an, Spraytop, Bäcker, Edeka, ab zum Hafen. Wir haben am ersten Tag Aufbackbrötchen und Garnitur gekauft, hatten nur leider keinen Backofen in unserer Ferienwohnung. An den Folgetagen haben wir morgens immer direkt den örtlichen Bäcker ToGo geplündert und uns mit Café, Hackepeter und Frischkäsebrötchen eingedeckt. Das hat uns Arbeit gespart und guter Café am Morgen vertreibt die Kopfschmerzen vom Vortag besser. Beim Bäcker raus und auf dem Weg zur Mittelmole wurde es schon etwas zugiger… Ist immer schwer zu erkennen wieviel Wind ist, wenn du aus der Altstadt kommst und keinen Seeblick hast. 

Okay, als wir dann freien Blick auf die See hatten, war uns recht schnell klar: „Dat wird heute nix.“ Aber es gab viele nette Gesichter, die uns in kompletter Segelmontur morgendlich begrüßten. Die Wettfahrtleitung hat sich bei 35kn Wind am Vormittag dazu entschlossen bis 12Uhr abzuwarten, da sollten dann noch segelbare 20-25kn sein. Die Welle stand natürlich trotzdem noch. Mir kam das recht entgegen, kleines Vormittagsschläfchen war jetzt nicht so verkehrt. Ja und 12Uhr ging es dann wirklich auf’s Wasser, was schon durchaus grenzwertig war, aber es ging. 

Wir waren mit die Letzten, die abgelegt haben. Getreu dem Motto: „nicht länger als muss + bloß keine Körner vorm Start verschießen“. Sind dann also raus, haben die Mole umrundet und dann kam da auch schon unsere 2,5m (1,25m für die Profis unter uns) Welle, in die so’n Pirat so überhaupt nicht passt, aber egal – anderes Thema.

Erstes Rennen ging gut los, guter Start richtige Seite, richtige Seite auf der Kreuz und an der Luvmarke Platz 2, dann noch eine Halbwind, Platz 1 erobert und dann 3 Schiffe inkl. uns die zeitgleich durch das Leegate gehen. Wir befinden uns im absoluten Racemodus, jetzt wird nichts verschenkt. Die volle und letzte Kreuz hatte ungefähr die Länge von Wildau bis Altenhof, wirklich nicht übertrieben, Luvtonne nur über Kompass zu orten. Hängen, hängen, hängen, Zähne zusammenbeißen, die Oberschenkel fangen an zu brennen, jede 3. Welle fährt dir über den Kahn, Niederhalter auf alles anziehen was geht, Traveller raus, Lenzklappen inkl. Torpedoluken hinten komplett offen. Die ersten 3 Schiffe sind auf 30m verteilt, Steuerboard-Streckbug. Du kämpfst dich im Schlängellinienmodus durch jede Welle, gewinnst einen Meter, verlierst einen Meter. Spätestens jetzt wird das ganze zum Sport. Alle 3 Schiffe sind absolut gleich schnell, am Ende entscheiden nur die 2 Menschen auf ihrem Schiff über Sieg oder Niederlage. Auf die Distanz von einer halben Werbellinseelänge fehlten uns schließlich 20m und wir hatten im direkten Vergleich das Nachsehen.

Egal! Das ist es was den Segelsport für mich ausmacht, was sich nach ehrlichem Sport anfühlt und ja, wo der beste gewinnt und das war in dem Rennen eben Mr. Höft der sich das absolut verdient hat.
Nach dem Zieldurchlauf wurde es ruhig bei uns an Board, was nicht an dem verpassten Sieg lag, eher an der Magenverstimmung von Nico. Das mit der Seekrankheit ist so ne Sache und kannten wir noch von früher, aber schon auch blöd. Mein abgekämpfter Mann verweigerte die Nahrungsaufnahme, keine Käsewiener, keine Banane, kein Wasser nicht mal die Pausenkippe wollte er. Meine musste ich mir erstmalig selbst anzünden, der Service lief sonst immer. 

Rennen 2 war an dem Tag leider wieder eine absolute Gurke, schlechter Start, im Ziel Platz 18. Das 3. Tagesrennen begann super und endete mit meinen nachgeholten Penaltys der letzten 10 oder 15 Jahre. Luvtonnen Top 5, alles gut. Dann Spi hoch und richtig Abfahrt Halbwind, kurz in der Welle einmal angezogen, damit wir losrutschen und dann ertönte eine abgefu* Trillerpfeife. Ich konnte es kaum glauben… 

Gut, zugegeben, vielleicht habe ich auch 2 mal angezogen, aber ey, 25kn Wind, 2 m Welle, früher gab’s bei Wind da mal so’ne Flagge, da konntest du alles auf deinem Schiff veranstalten und das hat niemanden interessiert. War in dem Fall leider nicht so und wir mussten den Spi runter nehmen, 2 x 360 Grad drehen und durften dann wieder unseren Spi setzen. Wie schnell dann 10 Schiffe an dir unter Spi vorbeifahren, haben wir so live erleben dürfen. 

So what, weiter geht’s, letzte Halbwind, Spi runter und auf zum Gate. Alle reihen sich wie an einer Perlenschnur auf. Es passiert, was passieren musste,… eine dicke Welle und die Tonne ditscht uns so ganz seicht ans Boot. Hinter uns kam natürlich auch jemand, der musste das selbstverständlich sehen, sich natürlich ganz doll aufregen, Protest rufen, Tonne berührt, blala..  

Nico hätte den, glaube ich, trotz Seekrankheit am liebsten gleich aufgefressen. Wäre bestimmt auch gegangen, aber genau in der Peilung hinter mir zur Tonne stand ausgerechnet mein Freund von der Jury, der alles bestens im Blick hatte und uns die 2 Penaltys vorher ja schon übergeholfen hat. War super, gab dann noch einen „freiwilligen“ Penalty, also nochmal 360 Grad Drehung und war natürlich sehr bescheiden für das Endresultat. Irgendwas mit 22 und wir waren absolut bedient, weil Top 5 an Tonne 1 und dann sowas.. das ist nicht cool. 

Im Hafen angekommen, gab es dann wieder das obligatorische Anlegebier, bei bestem Wetter nach einem langen, wirklich anstrengenden Segeltag. Eigentlich hatte ich mich an dem Abend noch mit Hansi verabredet, der mit seinem Schiff in der Hohen Düne, Steg C Nr. 80 lag und die Geschehnisse an Hand der Ergebnisse mitverfolgte. Ich musste mich aber leider entschuldigen, weil ich nach dem Tag platt wie eine Flunder war und nur die Waagerechte gesucht habe. 

Für Sonntag war dann deutlich weniger Wind angesagt, 8-10kn aus Ost. Also mal wieder was ganz Anderes. Bevor es aber soweit war klingelte der Wecker erstmal um 7Uhr. Ferienwohnung ausräumen, Bootstrailer ran holen und möglichst greifbar im Verein abstellen. Der Vorteil heute, die Contender waren mit ihren Rennen am Samstag schon komplett durch und so konnten wir deren Regattabahn nutzen, was eine wesentlich kürzere Anreise zur Folge hatte. Da wir mit einem Rennen in der Serie im Rückstand lagen, waren also noch 2 Rennen für den letzten Wettfahrttag geplant.

Beim Ablegen 25 Grad, Sonne, blauer Himmel, glatte See. Spraytop und Neo brauchst da nicht… Naja sah dann draußen leider wieder etwas anders aus. Auffrischender Wind, am Ende wieder so 15-20 kn und ordentlich Welle aus Ost. Nach 8 Rennen sind die Plätze ganz vorn etwas weiter in die Ferne gerückt und am Ende war das Tagesziel einfach noch 2 saubere Rennen fahren. Frei starten, die Line hat das auch wirklich mal zugelassen und kein Stress mit irgendwelchen Jury’s oder sonstige Ausfälle. Mit den Plätzen 13 und 10 ist uns an dem Tag so auch noch ein ganz versöhnlicher Abschied von Warnemünde gelungen.

Unser Endresultat nach 10 Rennen mit den Einzelplatzierungen (3,4,6,10,10,13,18,22,23,(28)) war ein 10. Platz. Die Top 10 erreicht und somit das ausgerufene Ziel geschafft, nur an der Einstelligkeit müssen wir im Laufe der Saison noch etwas arbeiten.

Abschließend lässt sich sagen, die Besten haben gewonnen, herzlichen Glückwunsch an Svenja und Butze, die bei unterschiedlichsten Windverhältnissen, mit 8 x Platz 2 und 1 x Platz 7, die konstanteste Serie gefahren sind und sich knapp aber verdient, am letzten Tag den deutschen Meistertitel vor Donald und Leon sicherten.

Für uns waren es kräftezehrende, lehrreiche Segeltage, die den Ansporn und den Spaß am Segelsport weiter entfachten und die Vorfreude auf die Europameisterschaft am Vierwaldstädter See in der Schweiz im August geweckt haben. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass auch ganz vor’n für uns was geht, aber Konstanz sich dann eben doch auszahlt.

Daniel und Alex sind in Summe einen 13. Platz gefahren, was für eine noch nie zusammen gefahrene Crew aus meiner Sicht ein absolut starkes Ergebnis ist. Besser geht immer, aber da hilft nur: „mehr Segeln und schlau Segeln“. Zum für uns anstehenden Saisonhighlight in der Schweiz sind nur die ersten 25 der deutschen Rangliste zugelassen. Deutschland stellt damit das stärkste Feld. In Summe werden 50 Schiffe kommen, die unter anderem aus der Türkei, Österreich, Tschechien, Ungarn und der Schweiz anreisen werden. Gucken ob unsere Ruderanlage dann wieder 25g zu leicht ist :D

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Segelsaison und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Beil
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Christopher

Christopher und Nico vor Warnemünde / Bild IDM Pirat 2021

verspäteter Start auf dem Wasser

Liebe Sportfreunde, so langsam geht es auch auf dem Wasser bei Stahl Finow wieder los. Für die nähere Zukunft liegen folgende Termine an:

29.05.20, 14.00 Uhr – Kranen
30.05.20, 09.00 Uhr – Schlepp
06.06.20, 13.00 Uhr – Geschwaderfahrt zur Saisoneröffnung (leider in diesem Jahr ohne gemeinsamen Kaffee)
20.06.20, 1. Lauf Seekreuzer-Regatta (bis auf das Datum gilt die bekannte Ausschreibung: 1. Lauf Seekreuzer)

Hinweis zur Werbellinseeregatta

Am Sonnabend findet in der Nachbarschaft unseres Geländes eine Feier am Askanierturm statt, dazu wird am Sonnabend ab 10:00 Uhr die Straße nach Wildau (direkte Zufahrt) gesperrt und quasi zur Fußgängerzone umgewandelt.

Falls jemand doch später kommen sollte: dann bitte vom anderen Ende die Einbahnstraße in der falschen Richtung befahren, das ist an dem Tag ausdrücklich genehmigt worden. 

Im folgenden Bild ist die Zufahrt von Norden ab Eichhorst grob skizziert:

Askaniercup 2018 der Segler von Stahl Finow

4. Askaniercup: Spannende Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen

Der 4. Askaniercup war seglerisch anspruchsvoll und organisatorisch ein großer Erfolg für die Segler von Stahl Finow. Nach den Melde-Problemen vom Vorjahr hatten sich in diesem Jahr doch wieder 110 Seglerinnen und Segler von ca. 25 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zur diesjährigen Regatta in den fünf Bootsklassen Laser Radial, Laser 4.7 sowie Opti A, B und C angemeldet. Stahl Finow selbst war mit 13 Kindern und Jugendlichen bei den Lasern Radial sowie den Opti-Anfängern und Fortgeschrittenen vertreten. Der Askanier-Cup ist traditionell die letzte große Regatta vor dem Saisonwechsel im Sommer, der durch die Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften bestimmt wird.

Wetterbedingt war die Regatta Kräfte zehrend und anspruchsvoll. Nach den voran gegangenen heißen und trockenen Sommertagen war es deutlich kälter und feuchter. Gesegelt wurde in diesem Jahr in drei Feldern unter drei Wettfahrtleitern, den beiden Laser-Klassen unter Martin Sieker, den fortgeschrittenen Optis A und B unter Christoph Laska sowie den Anfängern in der Klasse C unter dem Team Jasmin Schmidt und Lars Schulz. Entsprechend wurden zahlreiche Helfer und auch Schiedsrichter von Stahl Finow und mehreren Partner-Vereinen benötigt, insgesamt ca. 30 Sportlerinnen und Sportler unterstützten an Land und auf dem Wasser.

Die fortgeschrittenen Optimisten A und B begannen am Samstag mit kräftigen Winden um 4 Beaufort für die ersten beiden Wettfahrten, drehende Winde auf nördliche Richtungen (vorher West) erforderten dann zwei Kursverlegungen in Folge. Dann Start der dritten Wettfahrt für die Optimisten A mit mehreren Startversuchen, die aufgrund von Frühstartern immer wieder abgebrochen werden mussten. Zum folgenden Start der B-Segler frischte der Wind dann kräftig auf, in Böen dann bis auf 6 Windstärken. Das stellte die Segler vor erhebliche Probleme, sie kämpften mehr ums „Nichtkentern“, als um die Plätze. Deshalb entschied der Wettfahrtleiter Christoph Laska auf Abbruch für die Segler B, die erfahreneren A-Segler fuhren „das Ding“ aber zu Ende. Auch bei den Laser-Segler gab es mehrere vergebliche Startversuche, im Tagesergebnis brachten aber trotz der Bedingungen beide Klassen drei komplette Wettfahrten erfolgreich ins Ziel.
Bei den Opti C wurden von vorne herein nur zwei kürze Wettfahrten geplant und auch absolviert.

Der Sonntag brachte anderes Wetter: Grauer Himmel und Nieselregen, aber dafür auch gleichmäßigen Wind aus West mit 3 Windstärken -zum Segeln fast ideal.
Zwei Wettfahrten für alle Klassen waren am Sonntag das Ziel. Und das wurde erreicht, so dass in jeder Klasse jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen werden konnte.
Die Siegerehrung konnte dann vom stellvertretenden Abteilungsleiter Mario Drechsler und allen Wettfahrtleitern und Schiedsrichtern um 14.30 Uhr etwas vor dem Zeitplan erfolgen. Das Org-Büro hatte schnell gerechnet und gut gearbeitet. Proteste wegen unfairen Segelns gab es kaum. Es gab Wanderpokale für die Sieger in allen Klassen, Urkunden und Erinnerungspreise für alle Optimisten
Eine halbe Stunde später war das Gelände am Werbellinsee wieder komplett leer. Alle Segler hatten mit ihren Booten die Heimreise angetreten.

Im Ergebnis dominierten bei den Lasern die Brandenburger Segler und auch Stahl Finow war gut vertreten. Bei den Optimisten siegten und dominierten dagegen in allen drei Klassen (!) diesmal die Berliner. Bei den großen Lasern Radial siegte Mario Rychlitzki von Einheit Werder mit 5 Siegen in 5 Wettfahrten! Stahl Finower Segler erreichten mit Friedrich Kräft, Tom Zwicker, Ole Kardokus und Nicolas Schypinski hier immerhin die Plätze 4 sowie 6 – 8. Lediglich Platz 5 ging noch an Linda Hensel aus Berlin, punktgleich mit Tom Zwicker. Und da mit 11 Teilnehmern die Bedingungen für eine Ranglistenregatta erreicht wurden, gab es auch wertvolle Punkte für die Landes- und Bundesliste. Bei den Lasern 4.7 reichte es mit 9 Teilnehmern leider nicht für eine Ranglistezählung. Sieg und Platz 2 gignen hier nach Brandenburg zu Marc Handschug und Niels Ruben Otto, Platz 3 erreichte Sophie Isabel Elbrandt vom LRS.

Der Sieg bei den Opti A ging an David Buchler aus Berlin vor zwei weiteren Berlinern. Bester Brandenburger wurde hier Hannes Braune von den Märkischen Adlern auf Platz 4 bei insgesamt 42 gemeldeten Startern. Bei den Opti B siegte Vincent Göbel aus Berlin in einem Feld von 39 Seglern. Der beste Segler von Stahl Finow war hier Milo Pachali, der es in dem starken Feld auf einen beachtlichen Platz 5 geschafft hatte. Niklas Büttner als 7. zeigte ebenfalls eine starke Leistung, Silas Pachali (19.), Edwin Fielitz (26.), Timo Siedler (31.) und Tobias Dressler (33.) rundeten das Bild im Ganzen positiv ab.

Und mit den Plätzen 4 (Matti Zerson), 7 (Meta Fielitz) und 8 (Arthus Cangier) bei den 9 gestarteten Anfänger-Optis C sind auch für die Zukunft noch Entwicklungsmöglichkeiten sichtbar. Der Sieg ging hier ebenfalls nach Berlin an Henry Noack.

Im Ergebnis zeigte sich auch der Stahl Finower Trainer Maik Jäckel mit der Gesamtleistung zufrieden, erkannte aber auch noch einige Defizite in Taktik und Athletik bei seinen Schützlingen.

Toralf Reinhardt

Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder von der Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta

Bei sehr flauen Winden fand die Frühjahrswettfahrt der Kielkreuzerregatta statt. Die Sonne schien, aber der Wind war manchmal kaum zu spüren. Die Segler schafften eine volle Runde, die zweite wurde vor Altenhof abgebrochen und die Zielzeiten notiert.

Die Bilder hat Eike für uns bereitgestellt, der auch die Bojen bei der Regatta gelegt hatte. Die kompletten Ergebnisse sind auf unserer Ergebnisseite zu finden: Ergebnisse

Bilder vom Stegbau vom 16.02.2017

Eindrücke vom Stegbau, der Hafen ist komplett vereist, Bauaktivitäten waren nicht zu beobachten.

Zum Tod von Udo Müncheberg – ASV zu Rostock

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

auch wenn diese Nachricht einen Sportfreund betrifft, der nicht Mitglied unseres Vereines ist, so wollen wir doch diese traurige Nachricht auf unserem Internetportal veröffentlichen, da viele von uns ihn kannten und schätzten.

Der Sportfreund Udo Müncheberg, langjähriger erfolgreicher XY- und Piraten-Segler aus Rostock und langjähriger Vereinsvorsitzender des ASV zu Rostock, ist leider nach langer, schwerer Krankheit am Sonntag den 30.10.16 verstorben. Er gehörte in den Kreis der Segler, die dem Regattasport über Jahrzehnte treu waren und diesen wohl auch, wo er konnte, geprägt hat.

Unserem Verein und seinen Mitgliedern war er über all die Jahrzehnte seines sportlichen "Schaffens" überaus freundschaftlich verbunden.

Es wird eine Trauerfeier am geschlossenen Sarg geben.

Diese Trauerfeier wird

am 11.11.16 11:00 Uhr

in Rostock/ Gehlsdorf stattfinden,

in der Gehlsdorfer Kirche

– Am Kichenplatz, 18147 Rostock. (neben NETTO).

(Die Urne wird dann zu einem späteren Zeitpunkt in der Ostsee beigesetzt)

An Stelle von Blumengestecken u.Ä. würden sich Familienangehörigen Spenden für das Kinderhospiz Gehlsdorf wünschen.

Wir alle möchten Udo eine gute Fahrt wünschen, Mast und Spierenbruch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Seiner Familie (seiner Frau Kerstin und den Kindern und Enkeln) wünschen wir ganz viel Kraft, diese schwere Zeit gut zu überstehen.

Ahoi Udo

Seglerinnen und Segler von SV Stahl-Finow

Spandauer Eiscup 2016

Krönender Abschluss der Regattasaison
Brandenburgische Segler überzeugen in Berlin

Auf der letzten Ranglistenregatta des Brandenburger 420er Perspektivkaders lieferten die Segler der Leistungsgruppe von Jan Sternberg zum Saisonabschluss 2016 eine hervorragende Leistung ab. Die Dominanz der Brandenburger Segler mit 9 Teams, war nicht nur quantitativ hoch, sondern auch in der Qualität der Leistung konnte man den hohen Stand der 420er Leistungsgruppe sehen.
Der Spandauer Eis Cup ist der Jahresabschluss der Berliner Segler und zeigt den Sportlern vor der Winterpause, wo sie im Moment leistungsmäßig stehen. Natürlich werden auch im Winter Regatten gesegelt. Zum Beispiel steht bei den Brandenburger Teams in diesem Jahr noch die Imperia Regatta in Italien auf dem Programm. Der Spandauer Yacht Club richtet seine 420er Abschlussregatta schon seit Jahren auf dem Wannsee an der Großen Breite aus. Diese Regatta wird über 2 Tage mit 5 Wettfahrten durchgeführt und verlangt von den Seglern einiges an Können ab.

Besonders Jasmin Schmidt (SVSF) und Nele Marie Willms (SVPA) zeigten als neues Damenteam neben einer hervorragenden seglerischen Leistung auch starke Nerven auf der Zielkreuz. In ihrer zweiten gemeinsamen Regatta ersegelten sie sich einen hervorragenden 2. Platz und es zeigte sich, dass die gemeinsame Trainingswoche in Warnemünde Früchte getragen hat. Nach dem unglücklichen 4. Platz beim Saubuchtrennen in Potsdam konnten die beiden Talente hier ihre ganze Stärke zum Tragen bringen.

Besonders am Samstag war mit dem böigen Wind auch Bootsgefühl gefragt, da unerwartete Böen bis 5 Bft so manches Boot unter Spinnaker zum Kentern brachten. Zwei Mannschaften mussten vorzeitig aufgeben, da nach der dritten Durchkenterung die Kraft fehlte die Wettfahrten fortzusetzen. Auch waren diese Teams glücklich über die warmen Decken der DLRG.

Das gesamte Spitzenfeld lag zum Schluss punktemäßig sehr dicht beisammen und zeigte, wie hoch das Niveau der ersten 10 Boote war. Am Sonntag gelang es Jasmin und Nele das Favoriten-Team des VSaW in der letzten Wettfahrt um Haaresbreite zu schlagen. Von Anfang an setzten sich drei Boote vom Gesamtfeld ab und lieferten sich während der 5. Wettfahrt spannende Zweikämpfe, sowohl auf der Kreuz, als auch auf den Spikursen.

Mit einem 6. Platz haben auch Melissa Kleiß und Katharina Tharra vom PSV gezeigt, dass sie zur Führungsspitze zählen. Aber auch das Team Maximilian Kramer und Florian Berner vom SVEW konnten besonders am Samstag ihre Stärke bei Starkwind zum Tragen bringen und lagen am Samstagabend auf Platz 4. Mit einer Gesamtplatzierung auf Platz 7 haben auch sie, auf dieser Regatta eine hervorragende Leistung abgeliefert und gezeigt, dass sie zur Spitze gehören. Ein weiteres Damen-Team des PSV ersegelte sich mit dem 12. Platz ein sehr gutes Ergebnis. Weitere Ergebnisse waren Platz 14 Jacob Eggert und Jacob Emmer vom SVEW, Platz 15 Nicolas Pohl und Karen Fischer vom SgSP, Platz 16 Antonia Voigt und Hannah Sophia Weggässer SVEW und Platz 20 Jenny Wöling (SgSP) mit Lena Schenke (PSV) .

Neben den Trainingslagern an der Cote d’Azur steht diesen Winter sehr viel Sport auf dem Programm der jungen Sportler als Vorbereitung für das kommende Jahr.

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Einige Bilder vom Herbstschlepp 2016

Nach dem Ende der Saison Fahren immer noch einige unserer Mitglieder im so genannten Schlepp über den Werbellinkanal, den Oder-Havel-Kanal und den Finowkanal ins Winterlager. Die folgenden Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck. Nachdem es bei der Schleusung in Eichhorst noch regnete, wurde das Wetter danach trockener. Es blieb aber kalt.

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Bericht zur IDM Pirat am Schwielochsee

Bericht zur IDM Pirat am Schwielochsee

Vom 17.-21.08.2016 fand die Internationale Deutsche Meisterschaft der Piraten und Ixylon am Schwielochsee statt. Seit 1996, als ich meine erste Opti B Regatta hier absolvierte, sind mir der Verein und das Revier bestens bekannt und ans Herz gewachsen. Auch in den folgenden Jahren sind wir gern zum Schwielochsee gereist, da die Organisation auf dem Wasser und an Land keine Wünsche offenließ. Nachdem die letzte Saison für uns recht aktiv im Bereich „Piraten“ gestartet ist, gestaltet sich das Jahr 2016 etwas schwieriger.

Seit Januar erheitert unser holdes Familienglück nun unsere Mitbewohnerin Romy und neben Hausbau und Minimi verschoben sich die Prioritäten leider etwas. Die IDM stand jedoch fest in unserem Regattaplan, so dass sich unsere vereinseigene Werbellinsee-Regatta als kleine Vorbereitung anbot. Mit großem Interesse verfolgte ich die Meldezahlen für unsere Veranstaltung und nahm wohlwollend zur Kenntnis, dass auch Svenja und Butze sich auf unseren schönen Werbellinsee verirrten. Unsere Segel-Bilanz an dem Wochenende war desaströs, ehrlich gesagt bin ich vom Wasser gekommen, hab mich für die Veranstaltung gefreut, weil die Bedingungen wirklich top waren und unser eigentliches Segel-Leid an der Theke runtergespült.

Irgendwann auf dem Weg zu den Örtlichkeiten, zu fortgeschrittener Stunde, begegnete mir „Butze“, der an dem Wochenende mit Svenja einmal mehr gezeigt hat, wie Piratensegeln geht. Er begrüßte mich herzlich mit den Worten: „Mensch, Du musst doch mal das Segel dicht nehmen und anfangen Höhe zu fahren“ … ja und was soll ich sagen, er traf damit den Nagel auf den Kopf und bohrte nochmal ganz tief in der Wunde, denn das war auch mein Segel-Resümee des Tages. Es entwickelte sich ein interessanter Schnack, der mir aber an Ort und Stelle und zu der Uhrzeit auch nicht weiterhalf. Vielleicht lag es an der Steuertechnik, vielleicht sind wir als Crew zu leicht, vielleicht bin ich auch einfach nicht clever gesegelt…? Zweifel und Änderungsideen hatte ich reichlich. Am Ende war ich aber echt Happy, denn wir haben uns für Dienstag vor der „Deutschen“ am Schwielochsee verabredet und „Butze“ meinte: „Ich zeig Dir dann mal, wie das mit dem Höhe segeln funktioniert“ !

So begann die „Deutsche“ sehr entspannt für uns am Dienstag den 16.08.2016. Am Vormittag habe ich Christian abgeholt, den Bus beladen, ein paar Gewichte aus Vaddi’s Edelstahl-Sammelkiste ausgekramt (man weiß ja nie zwecks Vermessung), das Boot angehangen und auf zum Schwielochsee. Schon hier ist uns aufgefallen, dass alles recht entspannt war, denn Essen, Kühlschrank und all die schönen Sachen brauchten wir nicht. Frühstück hatten wir gebucht und das Abendessen ab Mittwoch war im Meldegeld inklusive, also perfekt!
Kaum angekommen, begrüßte uns Bernd Andersson und wies direkt darauf hin, dass hier zur „Deutschen“ großes Wiegen angesagt ist. Nun denn, für uns war es eine Premiere, aber wir waren ja gut vorbereitet. Die Auswahl des Stellplatzes lief auch gut und so standen wir oben auf dem Gelände in heiterer Gesellschaft neben Svenja und Butze, Magnus und Johannes und der gute Hegi baute auch gleich noch sein Zelt auf.

Nachdem unser Schlafgemach stand, ging es auf zum Boot und direkt zur Vermessung. Die Waage war scharf gestellt, nur das Anhängen gestaltete sich anfangs etwas schwierig, was sich aber letztlich nicht als Problem herausstellte und so sind wir mit 2-3 Kg Übergewicht durch die Vermessung gekommen. Unsere extra mitgebrachten Gewichte konnten wir kurzer Hand an Magnus abgegeben, der kurz davor war, Löcher in sein Boot zu bohren und irgendwelche unnützen Schienen einzubauen. Die Segel gingen am Mittwoch durch die Kontrolle, aber das passte alles noch wie letztes Jahr. Abends hat der Verein dann den Grill angemacht, der Bierwagen wurde getestet und so ließen wir den Abend in kleiner geselliger Runde ausklingen.

Am Mittwoch konnten wir in Ruhe ausschlafen und haben fast das Frühstück verpennt, was aber nicht so schlimm war, denn so fanden wir schon belegte Brötchen vor und der Kaffee wurde extra nochmal neu aufgesetzt, alles zur vollsten Zufriedenheit! Nachdem das mit dem Segeln mangels Wind eher schwierig war, freuten wir uns auf unsere erste Trimmschulung mit Butze. Vielleicht kurz zur Historie – wir haben das Boot übernommen und es fuhr auch gut. Jetzt sind wir aber schon eher eine leichte Crew und ich war der Meinung, dass muss sich ein bisschen ändern. Ja, und das Bisschen war leider alles bisschen doll falsch und endete demnach auch nicht gut. Ehrlich gesagt, habe ich völlig unterschätzt, wieviel 2-3mm an der einen oder anderer Stelle ausmachen können und das zwischen den Ergebnissen Welten liegen können. Aber egal, so haben wir das Schiff und die grundsätzlichen Maße bedeutend besser kennengelernt. Für einige Zusammenhänge haben Christian und ich noch eine Nacht gebraucht und haben uns diese am nächsten Tag noch einmal von Butze erklären lassen.

Es wäre auch vermessen zu sagen, dass wir jetzt alles zu 100% richtig verstanden und entsprechend eingestellt haben, aber was wir zu 100% sagen können ist, dass wir unglaublich viel über den „Piraten“ gelernt haben. Um das selbst herauszufinden, hätten wir sicher Jahre gebraucht und wären zwischendurch vermutlich 3x gescheitert. Somit möchten wir an der Stelle unseren persönlichen Dank aussprechen, dass Du lieber Butze, Deine Hand auf unseren Kahn gelegt hast!

Danach ging es für uns noch zur Anmeldung, die absolut freundlich und unkompliziert ablief. Wir erhielten 2 schicke Shirts, Essensmarken mit unserem Wunschessen und der Segelanweisung, die es nun zu sichten galt. Um 19:00 Uhr gab es Abendessen und im Anschluss die offizielle Eröffnung durch den Vereinsvorstand, Bürgermeister und Vorstand des Landessportbundes Brandenburg. Den Abend haben wir mit Daniel und Patrik vom Schwielochsee am Tresen verbracht und viel über alte gemeinsame Segelzeiten debattiert. Daniel ist auch der, der mich davon überzeugt hat „Pirat“ zu segeln und mit dem ich die ersten Einsätze als Vorschooter hatte.

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Der nächste Tag ließ einen schönen Abend zu, da der Start zur ersten Wettfahrt am Donnerstag um 13:00 Uhr angesetzt war. Gut ausgeschlafen und gefrühstückt, hieß es dann, Brötchen für das Wasser schmieren (im Frühstück ohne Thema inkl.), Corny und Sonstiges in Fress-Box packen, Boot aufbauen und um 11:15 Uhr zur Steuermannsbesprechung antreten. Da leichte Winde wehten, bedeutete es aber auch zeitig ablegen, denn die Anfahrt zur Regattastrecke nimmt gern eine Stunde in Anspruch. Wir waren pünktlich auf der Bahn. Zwei, drei Probeschläge und dann ging es los. Da die Xy’s vor uns gestartet sind, konnte man sich immer schon eine Idee holen, was gehen könnte. Wir haben uns sehr schnell für die linke Seite entschieden, Tonne starten und weiter nach links raus. Der Start war recht bescheiden, aber wir sind in der Nachstartphase gut frei gekommen und konnten unseren Kurs über links gestalten. Dazu kam, dass der Wind rechts deutlich schwächer war und das restliche Feld stand. Bis dahin lief alles super! Wir sind Top 5 an der Luvtonne angekommen.

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Auf der Zweiten Kreuz fuhren wieder links – wir waren uns unserer Sache sicher. Es kam leider anders und setzte 100 Grad nach rechts auch rechts wieder ein. Blöd gelaufen und nicht nach Plan. Das Gute war allerdings, dass wir schon recht weit vorn waren. Leider haben wir 2-3 sicher geglaubte Plätze wieder abgeben müssen. Die Vorwind war dann keine Vorwind und am Gate und war dann auch Bahnverkürzung mit Zieleinlauf. Am Ende konnten wir einen 6. Platz mitnehmen, was völlig okay war. Die Wettfahrtleitung um Anne-Gritt Denda musste den Kurs danach vollkommen umbauen, dafür kam der Wind jetzt ordentlich konstant aus Nord den See runter. Das sah alles sehr gut aus. Aus dem Dreieck wurde jetzt ein Up and Down, was sich anbot und so ging es in die Zweite Tageswettfahrt.

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Unser Plan ging mal wieder über links, Tonne starten, sauber rauskommen und mitnehmen was geht. So viel zum Plan. Unser Start war eine mittelschwere Katastrophe, aber wir haben es irgendwie geschafft uns über die Mitte frei zu fahren. Es folgte ein langer Steuerboard-Schlag und ich hatte seit langem wieder das Gefühl, dass wir Höhe fahren und nicht langsam sind. Mit Hegi in Luv, sah es jedenfalls ganz passabel aus. An der Luvtonne sind wir irgendwie um 15 rum angekommen, was ich im Leben nicht erwartet hätte. Auf der 2. Kreuz mit einem langen Backboard-Schlag, der sich auch richtig gut anfühlte, sind wir noch ordentlich nach vorn gekommen. Im Ziel war es dann ein 8. Platz. Das Erreichen von zwei einstellige Tagesergebnisse, für die doch sehr schwierigen Bedingungen, war absolut super. Die 3. Wettfahrt wurde für die Xy’s noch gefahren, was aber auch sehr beschwerlich aussah und mit Bahnverkürzung und Zieleinlauf am Gate endete. Wir hatten noch zwei Startversuche, der letzte endete mit einigen BFD Disqualifikationen, wovon der SC Schwielochsee selbst schwer getroffen wurde. Wer hätte schon gedacht, dass die hauseigene Wettfahrtleitung an ihren Vorstand und die Sponsoren ran geht…

Per Schlepp ging es zurück in den Hafen, wo schon das Anlegebier auf uns wartete. Das schmeckte auch wirklich gut, also schmeckte wirklich, wir waren mit unserer Tagesleistung sehr zufrieden und dazu kam das Gefühl wieder ein schnelles Schiff zu haben. In der Kombination alles, sehr, sehr, geil! Ein Blick auf die Ergebnisliste, in Summe der 6.Platz, alles schick. Nach dem Abendessen wurde dann per Glöckchen von Jörg Hinze die Ehrung der Tagessieger in beiden Klassen eingeläutet. Als Preise gab es regionale leckere Spirituosen. Im „Piraten“ haben an dem Tag Bernd Höft und Burkhardt Rieck mit zwei Tagessiegen einmal mehr Ihre Klasse unterstrichen. Gut, die Wetterprognose für Freitag sah wirklich sehr bescheiden aus, also haben wir das abends wieder mit dem Tresen ausgemacht. Dies kannten wir ja schon und so 2-3 Reserven hatten wir auch noch im Bus die alle werden mussten.

Als dann morgens Startverschiebung angesetzt wurde, kam uns das sehr entgegen. Christian hatte arge Schwierigkeiten, also hieß es: Duschen, Zähne putzen, Frühstücken und wieder hinlegen. Der Plan funktionierte super und gegen 13:00 Uhr ging es aufs Wasser. Nur leider war der Wind weg, als wir per Schlepp auf der Bahn waren. Nach einiger Zeit auf dem Wasser, gut also unser Großsegel wollte an dem Tag nicht am Mast hochgezogen werden, hieß es dann wieder per Schlepp zurück in den Hafen. Es musste keiner paddeln, das Anlegebier schmeckte trotzdem und wir waren gespannt auf den finalen Samstag.

Nach dem Essen sollten wieder die Tagessieger gekrönt werden, da es aber keine Wettfahrten gab und die Preise dennoch vergeben werden sollten, war Kreativität gefragt. So wurde unter anderem die erste Anmeldung des heutigen Tages am Startschiff belohnt und die Crew deren Boot plötzlich am Schwielochsee „verlustig“ war. Für den Abend war noch unsere KV-Versammlung angesetzt, bei der es diverse Updates zur Euro2017 und den nächsten Austragungsorten der IDM gab. Ines und Hapo sorgten mit einem Fass Freibier für eine wunderschöne Getränkeuntermalung (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Euch beide) und so wurden viele Themen offen und konstruktiv in der Bootshalle des SCS diskutiert. Der Tag endete für uns deutlich eher, da der Windfinder für morgen 8 – 10 kN aus Süd prognostiziert hat, wobei für Freitag auch 5kn angesagt waren, von denen wir nicht viel mitbekommen haben.

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Als wir am nächsten Morgen aufgestanden sind, war schon klar, heute wird gesegelt! Wir hatten beide gute Laune und Lust aufs Wasser. Also Frühstücken, Sachen packen und auf geht‘s. Per Schlepp sind wir pünktlich zum Start der 3. Wettfahrt gekommen. Es sah mal wieder nach links aus, denn irgendwie stand da mehr Wind und die Xy’s haben das auch so vorgemacht. Also verfolgten wir den altbekannten Plan, Tonne starten und über links durchwurschteln. Unser Start war eher mittelprächtig, aber links zog der Wind an, und in der in der Mitte was es definitiv mäßiger. An der Luvtonne um 10 angekommen, ging es mit Vorwind wieder runter. Nachdem die Erste Kreuz über links gut ging, verfolgten wir den gleichen Plan für die Zweite Kreuz, hier aber links mit Anschlag und so sind wir als 2. wieder an der Luvtonne angekommen.

Der Vorwind rückte das Feld wieder dichter zusammen. Nur die Zielkreuz wollte nicht so laufen, wie wir es uns gedacht haben. Am Ende ein 5. Platz. Da war irgendwie mehr drin, aber wir waren in Summe trotzdem zufrieden. Denn 3 Wettfahrten und einen richtigen Streicher hatten wir noch nicht, was vielen anderen nicht so ging. Es stand die 4. Wettfahrt an und die Wettfahrtleitung hat den Kurs etwas mehr nach rechts verholt. Wir wollten dennoch bei der alten Taktik bleiben und wieder über links kommen. Wie schnell man auch ganz hinten landen kann, durften wir so auch erfahren. Nach einem wundervoll schlechten Start, ging für uns links richtig in die Hose und so kamen wir diesmal in den Top Ten von hinten an der Luvtonne an. Egal, zählt ja trotzdem, nur irgendwie nach vorn kommen. Die Vorwind ging aber noch schlechter, zwischenzeitlich waren wir schon 2. von hinten und am Ende stand ein 32. Platz. Das haben wir jetzt weniger gebraucht und es musste demnach unser Streicher werden.

Also standen wir in der 5. Wettfahrt doch schon etwas unter Druck, denn noch einen Totalausfall konnten wir uns nicht leisten. Nach kurzer Analyse war klar, einfach mal vernünftig starten und nicht wieder ganz links ab parken. Ziel sollte sein, irgendwie vorn dabei zu sein und nicht noch einen richtig schlechten Lauf zu fahren. Unsere bevorzugte Seite am Start war mal wieder die Tonne, aber was nützt das, wenn wir wieder so extrem schlecht rauskommen. Also haben wir uns dazu entschieden einfach mal frei und aus der Mitte raus zu fahren. So hatten wir wenigstens alle Optionen. Der Start war sehr gut, dann direkt auf Steuerboard und erstmal Strecke machen – ja und dann setzte es rechts ein und drehte dazu auch noch schön weiter nach rechts. So richtig glauben konnten wir das nicht, denn als es bei uns anfing zu fahren, stand der Großteil noch auf der linken Seite und warteten auf Wind, den wir schon längst hatten und noch dazu mit dem für uns richtigen Dreher.

Wir haben uns dann recht schnell auf den 2. Platz vorgehangelt. Ein Bisschen was war auch für uns noch nach der Luvtonne aufzuholen. Auf der Zielkreuz sind wir mitten in das Xy Feld gefahren und waren im Ziel auf dem 3. Platz. Dass wir damit in Summe ganz gut liegen, war uns durchaus bewusst, aber die Einzelergebnisse der Anderen hatten wir nicht im Hinterkopf. Außerdem war zur Steuermanns – Besprechung die Rede von 4 Tageswettfahrten und 3 hatten wir jetzt absolviert. Auf dem Weg zum Start kam dann Jens Bauditz bei uns vorbei, der sich auf der Startkreuz auch über rechts anstellte und meinte schon, dass wir aktuell in Summe 3. sind.

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So richtig glauben und hören wollten wir das alles nicht und wie gesagt, wir hatten ja noch eine Wettfahrt offen. Der Wind wurde dann immer weniger. Man muss ehrlich sagen, auch die 3. Wettfahrt hatte schon ordentliche Windlöcher. Nach dem ersten Startversuch der Xy’s und einer zu erwartenden Regenfront, ist es dann richtig dünn geworden und so entschied die Wettfahrtleitung, keine weiteren Wettfahrten mehr zu fahren.

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Ich fand es richtig. Es kam zwar kein Unwetter, aber auch kein Segelwind. Die Offiziellen waren in den Tagen um ihren Job nicht zu beneiden, da die Bedingungen wirklich tricky waren, aber wir haben in Summe das Beste draus gemacht. Sicher kann man über die Verhältnisse diskutieren, die nicht einfach waren, doch am Ende ist das Ergebnis die Summe der getroffenen Entscheidungen auf dem Wasser und die musste jede Crew für sich treffen. Dass bei Bernd Höft und Burkhardt Rieck die Serie 1,1,2,2, (11) stand und sie damit unangefochten „Deutscher Meister der Piraten“ geworden sind, zeigt, dass die Summe ihrer Entscheidungen verdammt richtig war. Wie die das gemacht haben? Ja, das habe ich mich auch gefragt!? Aber man muss neidlos anerkennen, dass sie es gemacht haben! Und dafür zollen wir ihnen unseren größten Respekt und beglückwünschen sie zum „Deutschen Meistertitel“.

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Auf dem Weg in den Hafen waren wir sehr, sehr zufrieden, hatten noch unser Heimwegbier dabei und sind in aller Ruhe zurück gesegelt. Vom Pinnend, das ganz zum Schluss vorbeikam, haben wir uns die letzten Meter mitnehmen lassen. Zurück an Land kam uns Hegi schon entgegen und meinte, dass es wohl teuer werden könnte…
Nach dem Slippen haben wir unser Boot Richtung Ulli Vater geschoben, der mit seinem Wasserschlauch in Aktion war. Ja, wir vom Werbellinsee sind da schon etwas verwöhnt, aber da wir auch ein Wochenende später zur Pokalregatta wieder dabei sein wollten, hieß es richtig saubermachen, streicheln und trockenlegen. Dazu gab es in gewohnter Manier das typische Anlegebier, was wir uns in trauter Zweisamkeit am Schiff schmecken ließen.

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Die Siegerehrung wurde pünktlich um 20:00 Uhr durchgeführt und siehe da, wir haben es wirklich mit Platz 3 auf das Podium geschafft. So darf ich meinen ersten Bericht für die Piraten-Seite schreiben. Die Deutscher Meister, souverän wie bereits beschrieben, sind Berndt Höft / Burkhardt Rieck, Platz 2 ging an Daniel Reinsberg / Alfred Seeger und Platz 3 belegten wir Zwei. Ja, da sind wir jetzt ganz schön stolz auf uns. Okay, der Wind hat uns etwas in die Karten gespielt, da wir eben recht leicht sind. Der Butze hat uns das Schiffchen wieder richtig schnell eingestellt und segeln konnten wir dann noch selbst ganz gut.

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Was für mich völlig neu war, war die Geschichte mit dem Gurkenglas… und den Wanderpokal habe ich bisher auch nicht unter die Lupe nehmen können, ging letztes Jahr in Warnemünde wirklich unter. Schließlich gab es ja auch in unserem Verein diverse Altmeister, die sich hier verewigen durften. Den Bierbrauers, Nordhoffs und Stuggi’s sei Dank! Hannelore Bauditz kam direkt mit dem großen Gurkenglas an und meinte „Jungs, also Ihr müsst jetzt und zwar richtig“ Gemacht, getan,… und dann gab‘s die Story zum Gurkenglas… und endete mit dem: „und dann kam irgendwann der Stuggis, der hat das Ding dann geschliffen und bemalt und seitdem weilt es in unseren Kreisen“ Ja, der Kurt Stuggis, zu dem ich doch einen sehr guten persönlichen Bezug habe, da er mich noch von vor 1996 im Opti auf dem Wasser kennt und bei vielen Trainingslagern und Regatten betreut hat, quasi mein erster Coach, der mich zum Segeln gebracht hat, schon irgendwie alles abgefahren…!

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Gut, nachdem wir das dann verdaut hatten, nahm der Meisterabend seinen meisterlichen Gang. Höfti ließ sich nicht lumpen und hat direkt noch ein Fass Bier springen lassen, die Live-Band spielte, das Bier floss, der Tresen brummte und der DJ legte sich danach auch ins Zeug. Wir hatten noch sehr interessante Diskussionen über die Piratenklasse, sonstige Veranstaltungen, das Segeln und was uns sonst alles so das Leben schönmacht. Abschließend kann ich nur sagen, es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die durch ganz viel Engagement der Mitglieder getragen wurde. Ob auf dem Wasser oder an Land. IHR ( Wettfahrtleitung, Bojen-Leger, Jury, Vorstand, Tresen-Bedienung, Frühstücksfeen, Redner, Sponsoren, Bier-Zapfer, Ordnungskräfte, Organisatoren und wer alles dabei war) habt die Tage zu einem unglaublich schönen Ereignis gemacht!!!

Dafür unser riesiges Dankeschön!

Beil 4375,
Christian Eckart
Christopher Jantz

(Die Bilder wurden uns vom SC Schwielochsee zur Verfügung gestellt)