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Theorie- und Athletiktest 2018

Am 24.02. um 09.00 Uhr trafen sich die besten jungen Segler und Seglerinnen des Landes Brandenburg zum diesjährigen Athletik- und Theorietest im Oberstufenzentrum Oder-Spree in Fürstenwalde.
Alle D-Kader und Anschlusskader haben die Pflicht zur Teilnahme, aber auch alle anderen Kinder und Jugendlichen der Vereine des Verbandes Brandenburgischer Segler e.V. sollten in Vorbereitung auf die Sommersaison daran teilnehmen.
Nach der Eröffnung durch den Landestrainer folgte zunächst die ca. 90 minütige Theorieüberprüfung, wobei jeweils eine Arbeit für die Anfänger, die fortgeschrittenen Opti B und Opti A sowie die Jugendbootsklassen Laser und 420er geschrieben werden musste. Der Theorietest geht dabei als doppelte Wertung direkt in das Gesamtergebnis ein.
Ab 11.00 Uhr folgte dann der Athletiktest mit den Übungen in der Reihenfolge Kastenbumerang, Klimmziehen (ab U 16) bzw. Schrägliegehang, dann Standweitsprung, Aufrichten aus der Rückenlage (Höchstwert auf 100 hochgesetzt), Wendelauf, Liegestütz (ohne Höchstwert), Aufrichten aus der Bauchlage (Höchstwert auf 100 hochgesetzt) und Ausdauerlauf (U10=1000m / U12 + U14=3000m / alle ab U16=5000m).
Den Besten winkten Pokale je nach Teilnehmerzahl in den sechs Altersklassen sowie Urkunden je nach Teilnehmeranzahl in den Altersklassen bis max. zum 6. Platz. In die Mannschaftswertung gingen die besten fünf Platzierungen des jeweiligen Stützpunktes ein.
Insgesamt nahmen 85 Kinder und Jugendliche teil. Stahl Finow war unter Leitung von Trainer Maik Jaeckel mit zehn Teilnehmern dabei. Bei eiskalten Temperaturen waren die Segler des Landesstützpunktes Eberswalde am Ende auf folgende Ergebnisse besonders stolz: als bester Segler in der Altersklasse Ü 18 und damit auch überhaupt siegte Tom Zwicker in der Gesamtwertung. Milo Pachali (U 14) wurde 4., Silas Pachali (U12) und Edwin Fielitz (U 14) wurden jeweils 5.
Aber auch die anderen Teilnehmer, die jeweils zwischen Platz 10 und 13 in ihren Altersklassen in Ziel kamen, konnten auf die Einzelleistungen durchaus stolz sein und legten somit eine solide Basis für die kommende Wassersaison, die bekanntlich zu Ostern am Gardasee beginnt; U12 Wertung Platz 12 – Timon Siedler , U14 Platz 10 – Lucas Winkelmann, U16 Platz 12 – Tom Voigt und Platz 13 – Connor Reichenbach sowie U18- Platz 11 – Friedrich Kräft.

Teilnehmer 2018 SVSF

2017er Segeltrainingslager mit Rekordbeteiligung

420er Ausbildung

Mal Sonne, mal Regen und auch mal Wind – ein bisschen von Jedem“– Ganz unter diesem Motto schien das diesjährige Trainingslager des Sportvereins Stahl Finow Abteilung Segeln zu stehen.
In der vorletzten Ferienwoche trafen sich dieses Jahr insgesamt 104 Kinder, um gemeinsam Ihr Können und Ihre Fähigkeiten im Segelsport auf- und auszubauen. Die Teilnehmer kamen aus mehreren Bundesländern und von zahlreichen Vereinen. Stahl Finow selbst schickte gut 20 Kinder und Jugendliche an den Start.
Dabei gab es in diesem Jahr die Besonderheit, dass in das Trainingslager zum Einen das Umsteiger Trainingslager „Big Kick“ im Bereich der Optimisten und das Umsteiger Trainingslager im Bereich der 420er durch den Verband Brandenburgischer Segler implementiert wurden.

Dadurch hatten wir die Chance, dieses Jahr mit 30 Kindern mehr als in den vergangenen Jahren üblich, zu arbeiten. Die Teilnehmeranzahl war also absolut die höchste, die jeweils bei den Seglern von Stahl Finow trainierte!
Diese Herausforderung wurde durch eine gut ausgewählte Crew von insgesamt 28 ehrenamtlichen Helfern und dem Brandenburger Landestrainer der Jan Sternberg gemeistert. Es galt, die schon den gesamten Sommer wechselhafte Wetterlage möglichst gut zu nutzen und viele Stunden auf dem Wasser zu verbringen. An weniger windigen Tagen wurden die Boote getrimmt und Theorieeinheiten gepaukt. Dazu kamen Sport- und Schwimmeinheiten, Kenterübungen und Wettkampftaktik. Besonders stolz sind wir auch auf die Nachwuchsgruppe, die dieses Jahr aus 12 Anfängern bestand. Hier ist die Herausforderung für die entsprechenden Trainer immer besonders groß, die „Kleinen“ mit Spiel, Spaß und Spannung an den wunderschönen Segelsport heran zu führen.
Zum Abschluss unseres Trainingslagers bekamen wir sehr viele positive Rückmeldungen vieler Eltern, Trainer und anderer Vereine.
Es zeigte sich wieder einmal, dass das traditionelle Sommertrainingslager im Verein Stahl Finow Abteilung Segeln mit großer Begeisterung im gesamten Land Brandenburg und Berlin aufgenommen und genutzt wird.

Maik Jäckel

Johannes Kittel

65. Werbellinseeregatta 2017

65. Werbellinseeregatta


20er Jollenkreuzer und Piraten dominierten das Regattafeld

Am Wochenende 12. / 13.08.2017 trafen sich 52 Boote mit 121 Seglern zur 65. Werbellinseeregatta beim SV Stahl Finow – Abteilung Segeln auf dem Werbellinsee. Die Regatta war traditionell für die Klassen 420er, YX, Pirat und 20er-Jollenkreuzer ausgeschrieben. Für die Piraten und 20er-JK war es gleichzeitig eine Ranglistenregatta.
Am Samstag wurde die Regatta pünktlich vom Veranstalter eröffnet. Die zahlenmäßig stärkste Klasse im Starterfeld waren, wie so oft, die Piraten mit 19 Booten, dem folgten die 20er Jollenkreuzer mit 17 Booten und die XY und die 420er mit jeweils 8 Booten. Der erste Start erfolgte um 11:00 Uhr bei regnerischen Bedingen. Bei böigen 4 – 5 Beaufort aus Richtung W – SW wurde nun spätestens allen Teilnehmern klar, dass die diesjährige Werblellinseeregatta keine Flautenschieberei werden wird. Bereits im ersten Rennen der Veranstaltung kenterten bereits zwei 20er und eine Ixylon und ein 420er.
Der Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann und sein Organisationsteam hatte jedoch die schwierigen Bedingungen und die daraus resultierende besondere Situation für die Teilnehmer im Griff. Bis zu 3 Wettfahrten konnten am Samstag bereits absolviert werden. Veranstalter und Teilnehmer waren voll zufrieden.
Am Abend schloss sich dann die traditionelle Seglerparty an. Hier wurden nun die Ergebnisse der ersten Wettfahrten noch einmal richtig diskutiert und ausgewertet.
Am Sonntag zeigte sich der Werbellinsee von seiner besten Seite. Die Segler wurden mit Sonnenschein und mit 4 – 5 Beaufort auf der Regattabahn empfangen. Bei den idealen Bedingungen konnten dann die noch offenen Wettfahrten schnell über den Kurs gebracht werden. Somit war die 65. Werbellinseeregatta sportlich und organisatorisch eine sehr gelungene Veranstaltung. Bei der abschließenden Siegerehrung wurden neben den Siegern und Platzierten auch die Familie Feige als die langjährige „treue Seele in der Versorgung und im Catering der Werbellinseeregatta“ verabschiedet.
Zu den Ergebnissen, bei den 20er JK –belegte Platz 1 Boot 1369 mit Junker, Bauer, Meyer. Platz 2 belegte Boot 1449 mit Witte, Sekura, Sekura und Platz 3 belegte Boot 1441 mit Eismann, Wiedstruck, Muschke. Bei den Piraten siegte Beil 4464 mit Pingel-Heldt, Heldt vor Beil 4263 mit Lippert, Lippert. Platz 3 belegte Beil 4449 mit Schnepf, Hain. In der Klasse Ixylon gewann XY 976 mit Göritz, Schult. Bei den 420ern belegte Platz 1 Boot 52060 Borchert, Kemmerling.
Die 66. Werbellinseeregatta findet dann wieder am 2. Wochenende im August in 2018 statt (11./12.08.2018). Der Veranstalter bemüht sich bis dahin die Klassen XY und 15er Jollenkreuzer jeweils zu einer Ranglistenregatta begrüßen zu können.

Stefan Lauk – SVSF

65. Werbellinseeregatta

3. Askaniercup 2017


Am vergangenen Wochenende trafen sich mehr als 100 junge Seglerinnen und Segler auf dem Werbelinsee zum nunmehr dritten Askaniercup.

Nachdem im Vorfeld der Regatta aufgrund zu geringer Meldezahlen die Durchführung für die Laser-Klassen abgesagt worden war, freute sich der Segel-Abteilungsleiter Toralf Reinhardt des Gast geben Sportvereins Stahl Finow bereits in seiner Eröffnungsrede über die starken Teilnehmerzahlen in den drei Opti-Klassen. Gemeldet hatten insgesamt 102 Mädchen und Jungen aus Berlin und Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen, wobei mit Alessandro Tongiorgi für den Berliner Yachtclub sogar ein Italiener startete (und insgesamt Vierter in der Leistungsklasse A wurde).

Insgesamt gingen in der höchsten Leistungsklasse 35 Boote an den Start, bei den leistungsstarken Nachwuchsseglern der Klasse B waren es 51 Boote und bei den Anfängern der Kategorie C immerhin auch 16 Sportlerinnen und Sportler. Stahl Finow selbst war mit sieben Seglern dabei, vor allem in der Anfängergruppe.

Diese größte Kinder-und Jugendregatta des Vereins nutzte der Segler-Chef zugleich auch zur offiziellen Einweihung der neuen Steganlage , die die Sportler mit erheblichen Eigenmitteln, aber auch mit großzügiger Förderung durch das LEADER-Programm der Europäischen Union zur Stärkung des ländlichen Raumes sowie den Landkreis Barnim errichtet hatten. Dann übergab er das Wort an die beiden Wettfahrtleiter Christoph Laska für die Opti A und B sowie Christian Eckart für die Opti C, die in ihren Ansprachen noch einmal auf die Besonderheiten des Werbellinsees und insbesondere die erwarteten Wind- und Wetterverhältnisse eingingen.

Und den Aktiven aber auch den Betreuern, Trainern, Übungsleitern bzw. den beiden Crews wurde es nicht leicht gemacht: Pünktlich zur Eröffnung hatte ein unangenehmer Sprühregen eingesetzt, der mal stärker und mal leichter den ganzen Samstag über und dann auch noch einmal während der ersten Sonntagswettfahrt nicht wirklich störte, aber die sportliche Betätigung auf dem Wasser auch nicht gerade zum Genuss machte.
Der Wind wehte dafür an beiden Tagen relativ stabil aus West, am Samstag zunächst mit durchschnittlich 19 Knoten und dann am Sonntag von 10 über 14 auf 20 Knoten wieder steigend. Wettfahrtleiter Christoph Laska schaffte mit den beiden großen Feldern der Klassen A und B so am Sonnabend jeweils drei Durchgänge, wobei die einzelnen Wettfahrten jeweils eine gute Stunde lang waren. Während es die schnellsten Segler meist schafften, unter 60 Minuten Durchgangszeit zu bleiben, brauchten die „langsamsten“ bis zu zwölf Minuten länger von Start bis Ziel. Erster Start war gegen 11.00 Uhr und letzter Zieldurchgang gegen 15.00 Uhr, womit die Kids inklusive Vor- und Nachbereitungszeiten gute sechs Stunden auf dem Wasser waren. Gesegelt wurde Inner- und Outer-Loup, d.h. im Wesentlichen gekreuzt und Vorwind gefahren.
Am Sonntag war der erste Start kurz nach 10.00 Uhr und bei dem auffrischenden Wind gelangen zumindest den Fortgeschrittenen erneut drei Wettfahrten. Für die Nachwuchssegler beließ es der Wettfahrtleiter am Sonntag bei zwei Wettfahrten, so dass sie früher in den Hafen in der Wildauer Bucht zurück segeln konnten, wodurch sich zugleich die Anlande-Situation entspannte. Das waren aber auch so genügend Wettfahrten, um einerseits eine Ranglistenwertung zu generieren und andererseits die schlechteste Einzelplatzierung streichen zu können.
Die Anfänger unter Leitung von Christian Eckart segelten an beiden Tagen zusammen auf einem separaten Kurs insgesamt drei Wettfahrten. Aber auch nach nur drei Wettfahrten und ohne Streicher stand der Sieger mit Finn Rustler (Treptower Segelgemeinschaft) mit nur 5 Punkten eindeutig fest, gefolgt vom Vereinskameraden Victor Hensel mit 6 Punkten. Jugendwart Maik Jäckel von Stahl Finow aber freute sich besonders, dass die Plätze 3 und 4 an die Brüder Silas und Milo Pachali sowie Platz 6 an Tobias Dressler vom Gastgeber gingen.
In der Klasse B siegte Jakob Schubach vom Segelclub Lindow vor Victoria Royeck und Max Jasper Jahn aus Berlin. Zweitbeste Brandenburgerin war hier Angelina Pukropski aus Fürstenberg auf Platz 6 und Edwin Fielitz von Stahl Finow wurde leider nur 48.
Bei den Fortgeschrittenen gingen Platz 1 und 2 mit Jakob Gauger und Lennard Wendler an Berlin und dem Brandenburger Nils Ruben Otto blieb mit 16 Punkten nur Platz 3 vor dem o.g. Alessandro Tongiorgi (alle Ergebnisse unter www-stahl-finow-segeln.de). Jakob Gauger hatte mit insgesamt vier Siegen und einem Zweiten die Regatta dabei eindeutig dominiert, musste aber auch einen 7. Platz streichen.
Gesegelt wurde im Übrigen meist fair. Es gab keine Sachschäden und nur wenige Proteste zu vermelden, so dass die Schiedsrichter um Hendrik Reinhardt durchaus zufrieden waren. Die meisten Segler waren zudem sehr diszipliniert, so dass es weder Probleme mit dem gleichzeitigen Safadi-Triathlon noch mit Black-Flagg-Starts gab. Allerding waren mehrere Einzelrückrufe besonders voreiliger Starter erforderlich. Und insofern äußerten die meisten zufriedenen Segler und Seglerinnen anlässlich der Siegerehrung am Sonntagnachmittag, dass sie zur Neuauflage des Askaniercups 2018 gerne wieder kommen werden.


Askaniercup2017_OptimistB

Askaniercup2017_OptimistC

Askaniercup2017_OptimistA

1. Lauf der Seekreuzer-Regatta 2017


Zum traditionellen ersten Lauf der diesjährigen Seekreuzer-Regatta trafen sich die „Seekreuzer“, d.h. die größten und See tauglichen Segelboote, des Werbellinsees am vergangenen Sonnabend in der Wildauer Bucht.
Die Seekreuzer-Regatta wird jährlich in zwei Wettfahrten ausgesegelt. Die erste Wettfahrt findet im Frühjahr und die zweite jeweils im Herbst statt. Ausrichter ist der Sportverein Stahl Finow e.V., der auch die meisten dieser Boote im Verein hat.

Zum Start um 11.00 Uhr trafen sich in diesem Jahr 18 Boote in zwei Bootsklassen, wobei die Klassen nach dem so genannten „Yardstick-Faktor“ zusammen gestellt waren.

Yardstick (nach Yard-Stock, aus dem Englischen abgeleitet von Elle) ist ein auf den Engländer Zillwood Milledge zurückgehendes Berechnungssystem für Segelregatten, das es erlaubt, Jollen oder Yachten unterschiedlicher Bauform in einer Regatta gegeneinander antreten zu lassen. Jeder Bootsklasse wird dabei eine empirisch ermittelte Yardstickzahl zugeordnet, die die Leistungsfähigkeit des Boots widerspiegelt. Bei einer Regatta wird dann für alle Teilnehmer die gesegelte Zeit gemessen und mit der Yardstickzahl umgerechnet. Je kleiner also die Yardstickzahl einer Bootsklasse ist, desto schneller sind die Boote dieser Klasse.
Die empirische Festlegung führt regelmäßig zu Streit und auch diesmal wurden die Ergebnisse in Gruppe 1 noch nachträglich und nach intensiver Diskussion geändert.

Die schnellere Gruppe von acht Fahrzeugen hatte Yardstick-Faktoren bis 113, die langsamere Gruppe von zehn Booten ab 114. Eines der erfahrungsgemäß schnellsten Boote auf dem Werbellinsee, die „Dehler 29“ von Christopher Jantz, hat z.B. den Faktor 100 und der relativ langsame „Milan“ von Manfred und Jan Ebert hat den Faktor 129.

Gesegelt wurde über den gesamten Werbellinsee, wobei Start und Ziel nahe des Hafens von Stahl Finow waren. Gesegelt wurde bei trockenem Wetter und einem guten Ostwind von 16 – 17 Knoten, so dass es per Kreuz zunächst in Richtung Joachimsthal und dann Vor- bzw. Halbwind zurück zum Start ging. Die schnellere Gruppe absolvierte diese Runde drei und die langsamere Gruppe zweimal, wobei tatsächliche Zeiten zwischen 3:04 und 4:33 Stunden gesegelt wurden, durchaus sportliche Ergebnisse bei einer Seeausdehnung von knapp 13 Kilometern!

Platz 1 in der schnelleren Gruppe ging –wie erwartet- an Christopher Jantz mit Vorschoter Willi Mews, die die drei Runden in 3:44 Stunden geschafft haben. Und beim Yardstick-Faktor von 100 bedeutete die gesegelte auch die gewertete Zeit. Platz 2 ging an Hansi Gerlach mit Vorschoter Stefan Knoll auf der „Selekta“ mit gesegelten 3:55 (und gewerteten 3:46) Stunden sowie Platz 3 an Stefan Lauk mit Vorschoter Paul Pinkau auf der „Sepia“ bei gesegelten 3:58 und gewerteten 3:47 Stunden.
In der langsameren Gruppe ging Olaf Winkelmann samt Vorschoter Achim Roller auf der „Nessie“ nach zwei Runden mit 3:04 Stunden als erster durchs Ziel (gewertet 2:42), vor Alexander Richter und Maik Jäckel auf der „Saudade“ in gesegelten 3:24 und gewerteten 2:44 Stunden sowie der o.g. „Milan“ in gesegelten 3:32 und gewerteten 2:44 Stunden. (alle Ergebnisse siehe unten)

Insofern war nach der Siegerehrung einiges zu besprechen und für den zweiten Lauf am 23.09. sind bereits wieder spannende Auseinandersetzungen zu erwarten.
Kielbootregatta 2017 Wf 1 bis 113_korrigiert

Kielbootregatta 2017 Wf 1 ab 114

Athletiktest 2017

Athletiktest 2017

Am 11. März 2017 trafen sich alle eifrigen Segler zum Athletik- und Theorietest des Landes Brandenburg. Freundlicherweise hat uns das Johanna Just OSZ in Potsdam seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Nachdem sich alle Sportler und Helfer in der großen Aula eingefunden hatten, eröffnete der Landestrainer (Jan Müller) die Veranstaltung. Im Anschluss an den 90 min Theorietest fanden sich alle Beteiligten in der Turnhalle des OSZ ein. Beidem zu absolvierenden Stationen konnten die Sportler ihr Können unter Beweis stellen und feststellen, ob sich ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr verbessert hatten. Darauf folgend fand ein nach Altersklassen gestaffelter Ausdauerlauf statt. Nachdem die Ergebnisse ausgewertet wurden, versammelten sich alle Teilnehmer und Helfer zur folgenden Siegerehrung.

Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt erfolgreich in Italien

imperia7Am Mittwoch (07.12.) begab sich Jasmin Schmidt aus Britz auf den Weg zu einer Regatta. Aber diesmal war es ganz anders als sonst.
Traditionell wird der Europacup der 420er Bootsklasse im Winter vor der ligurischen Küste in Italien beim Yachtclub von Imperia ausgetragen. In diesem Jahr war diese Regatta mit über 180 Booten aus 16 europäischen Ländern sehr stark besetzt,davon alleine 49 Damenteams.

Eine Regatta segeln am 3. Advent, bedeutete für Jasmin und ihre Betreuer, mit den Booten auf dem Anhänger hinter dem Auto über die Alpen zu fahren. Ihre Vorschoterin Nele Willms dagegen steuerte einen Hafen an, der nicht am Wasser lag. Sie kam mit dem Flieger über Nizza zur Regatta.

Nach der Ankunft am Donnerstagmorgen wurden die Boote abgeladen und aufgebaut. Unter Leitung des Landesverbandstrainers der 420er, Jan Sternberg, ging es dann noch am Donnerstagnachmittag bei herrlichem Wetter zu einer Trainingseinheit raus. Für Jasmin und Nele war es erst die dritte Regatta, die sie gemeinsam segeln. Bei beiden Regatten hatten sie aber schon gezeigt, dass sie leistungsmäßig schon sehr weit oben stehen.
Am Freitagmorgen segelten sie dann bei strahlendem Sonnenschein und wenig Wind raus auf das Mittelmeer zum Start der ersten Wettfahrt. Leider hieß es draußen zunächst warten und es gab Startverschiebung auf dem Wasser. Dieses Warten zehrte sehr an den Nerven der Segler, denn man ist mental auf den Wettkampf und nicht auf das „Rumdümpeln“ bei Flaute eingestellt.

Als sich dann endlich mit der Thermik der Wind einstellte, ging es los mit der ersten Wettfahrt in dem stark besetzten internationalen Feld. Jasmin Schmidt und Nele Willms (Boot 53920) gelang ein hervorragender Start und sie erreichten mit der Führungsspitze die Luvbahnmarke. Von da an bauten sie kontinuierlich mit dem Spitzenfeld den Vorsprung zum Mittelfeld aus. Als zweites Deutsches Damenteam ging es auf der Outerloop-Bahn auf die zweite Kreuz, wo dann leider die Wettfahrt abgebrochen wurde, da der Wind nachließ.
Ärgerlich für die Beiden, aber sie zogen für sich das Fazit, dass sie, obwohl sie erst so kurz zusammen segeln und das auch noch mit einem fremden Boot, sie doch schon zur Spitze zählten.
Am Samstag ließ der fehlende Wind leider keine Wettfahrt zu und so nutzten die Teams die Zeit auf dem Wasser für Trainingseinheiten wie z.B. Rollwenden.
Am Sonntag ließen die Windverhältnisse nur eine Wettfahrt zu und statt wie geplant um 9:30 Uhr wurde diese erst um 11 Uhr gestartet. Bei wenig und wechselnden Winden ging es auf die Bahn und als fünftbeste deutsche Damenmannschaft überquerten sie die Ziellinie. In der Gesamtwertung war das dann Platz 27. Obwohl nur eine von acht Wettfahrten gefahren wurde, waren beide Seglerinnen hoch zufrieden mit der Leistung, die sie in Imperia abgeliefert haben. Ihr Resümee war, dass sie zu den Top Ten der Deutschen Damenmannschaften zählen und die nächste Saison sehr spannend wird, da sich das junge Team viel vorgenommen hat. Nele Willms und Jasmin Schmidt haben für sich erkannt, dass sie auch auf der internationalen Bühne des Segelsports angekommen sind und auch dort in der Zukunft ein Wort mitreden können.

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Stimmt mit ab: Barnimer Sportlerwahl 2016

Achtung: hier ist der Link zur Barnimer Sportlerwahl 2016.

https://www.umfrageonline.com/s/Sportlerwahl2016

Bis zum 17.11. kann jeder voten, aber maximal einmal pro Tag.

Unterstützt Christopher und Christian bei den Männern Ü 18, aber auch die jugendlichen Kanuten bei den Sportlern U 18.

Toralf Reinhardt

Mitgliederinfo zum Stegbau

Liebe Mitglieder,

im Anschluß eine kurze Information zu den Arbeiten an der Steganlage:

– die Bauarbeiten zur Rekonstruktion der Steganlage mußten aufgrund der zeitweisen Sperrung der Schleuse Rosenbeck verschoben werden
– nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist der Termin der Fertigstellung zur nächsten Saison nicht gefährdet
– die Abrissmaßnahmen sollen voraussichtlich Ende der 46. Kalenderwoche (ca. 17.11.2016) beginnen

Toralf Reinhardt

Vier Tage in Tallin – Ein Bericht

07. August
Heute war Vermessung angesagt. Eigentlich eine ganz entspannte Angelegenheit, wenn sich nicht grade alle vordrängeln und sich nur wenige an ihre Zeiten halten. Wir waren um halbelf dran. Es ist nichts Besonderes, es wird das Mastunterteil montiert und der Baum befestigt. Der Rest wird entfernt und auf das Boot gelegt. Es gab jedoch eine Sache die ich vorher noch nie gehabt habe – Bugnummern, Wir mussten sie vorne direkt hinter das Laserzeichen aufkleben. Nach einer halben Stunde war ich dran, eigentlich sollte alles reibungslos durchgehen da auch in Travemünde alles abgenommen wurde. Doch dann gab es ein Problem mit meinem Mastoberteil, die unterste Manschette war nicht vermessungskonform und so mussten wir ein Neues holen, welches dann durchging. Wir waren dann alle gegen 12 Uhr fertig, der nächste Programmpunkt war Training am Nachmittag, allerdings ließ uns der Wind im Stich und so machten wir alle zusammen einen Ausflug zum Wasserfall Jägala, er ist 50 Meter breit und 8 Meter hoch. Danach ging es weiter zum Teletorn (Estnisch für Fernsehturm), die Aussicht war wirklich großartig, da in dem Raum Fenster auf Sichthöhe waren und man so 360 Grad um sich gucken konnte.

08. August
Es ist der letzte vor den ersten Wettfahrten. Es war schönstes Segelwetter mit guten 4-5 Bft. Wir nutzten noch einmal das gute Wetter und machten eine lange Trainingseinheit, welche aus langen Kreuzen und Vorwinden bestand. Am Ende des Trainings nahmen wir noch am Practice Race teil. Es war relativ diszipliniert und wurde erst 30 Sekunden vor Start angezogen. Es stellte sich raus, dass die erste Kreuz sehr lang war. Sie war 1 nm lang und ging ca. 17 min. Wir waren gegen 15 Uhr an Land und um halb 6 sollte die Eröffnungszeremonie beginnen. Wir trafen uns alle am Flaggenmast, es waren alle Segler da und am Flaggenmast hingen schon die Flaggen der teilnehmenden Nationen. Nach einer langen Rede des Vereinsvorsitzenden, welcher mit 70 Jahren ORC-Europameister ist, sprachen nun noch der EurILCA Vorsitzende und der Wettfahrtleiter, er sah sehr jung aus und schien sehr freundlich und locker zu sein. Nach den Reden und Anekdoten an die Olympischen Spielen von 1980, (der Ausrichter war eigentlich Russland jedoch wurden die Segelwettbewerbe nach Tallinn gelegt, da Estland damals zur UdSSR gehörte) wurde die EurILCA Flagge und die Flagge des Events gehisst zu dem Song „Sail“ von Awlonation. Wir blieben noch ein wenig und haben Eis und Snacks gegessen. Dann ging es ins Kloster, da wir fit sein wollten für den ersten bevorstehenden Wettkampftag.

09.August
Für heute waren die ersten beiden Rennen der Qualifikationsserie geplant. Es war sehr vorhersehbar, dass es sehr viel Wind geben wird, jedoch wussten wir nicht wie viel genau, da die Wetterprognosen sehr ungenau waren. So kamen wir alle pünktlich an, zogen uns um und bauten die Boote auf. Im Hafen sah der Wind noch händelbar aus und so wurde zu unserer Verwunderung AP hochgezogen. Nachdem wir erfuhren, dass es draußen Böen gab welche über die 30 Knoten gingen, verstanden wir die Entscheidung der Wettfahrtleitung. So begann das lange Warten, es war eigentlich recht unspektakulär wobei der Wind zunahm. So wurde nach 2 Stunden auf einmal AP runtergenommen, wir beeilten uns und dachten wir fahren raus, jedoch stellte sich nach 10 Minuten raus, dass das nur ein Kommunikationsproblem war. Das Warten ging weiter, nach 5 ½ Studen Startverschiebung wurden die Rennen auf den nächsten Tag verschoben.

10. August
Heute war der 2. Tag. Der Wind hat über Nacht nachgelassen und war nun sehr gut händelbar. Ich war dem Silberfleet zugeordnet was bedeutet, dass ich den 2. Start hatte. Die Startreihenfolge blieb immer gleich. Erst die gelben Jungen dann die blauen Jungen, zum Schluss kamen die Mädchen. Wir segelten einen Trapezkurs, bei welchem unsere zweite Kreuz auf der Außenseite lag. Die 2 Rennen wurden schnell durchgezogen, so dass wir gegen 16 Uhr wieder an Land waren. Es lief bei mir nicht ganz so gut, im ersten Rennen sah es sehr lange gut aus jedoch bin ich auf der Kreuz etwas zu weit links rausgefahren, so dass ich bei der Annäherung an die 1 gegen den Dreher fahren musste und dadurch viele Boote verloren habe. Im zweiten Rennen lief es taktisch gesehen besser nur war mein Start wieder einmal mein großes Problem und so fuhr ich grade mal ins dritte Viertel. Zurück an Land trafen wir uns zur Besprechung und Auswertung, anschließend gingen wir nachhause.

Niklas Schulz