SV Stahl Finow Abteilung Segeln

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Entwicklungen

Anfänglich wurden die Regatten noch von einem Prahm gestartet, der meistens geschleppt, manchmal aber auch an die Startlinie gesegelt wurde. Das genügte den Anforderungen jedoch bald nicht mehr und seitdem wird von einem Kielboot, bzw. bei den Kielbootregatten von einem Jollenkreuzer, gestartet.


Startvorbereitung – der Prahm wurde auch zum Startplatz gesegelt

Um die Sicherheit bei den Regatten und auch beim Jugendtraining zu erhöhen, wurde schon 1957 der erste „Schlepper“, ein Motorboot, das auf den Namen „Pinguin“ getauft wurde, angeschafft.

Nach dem „Pinguin“ kam die „Beule“ und danach der „Hurrikan“, ein Schlepper, den die Sportfreunde der Sektion Segeln selbst ausgebaut haben.

1984 wurde der „Hurrikan“ an die BSG Schorfheide, den heutigen Yachtclub Schorfheide verkauft, wo er heute noch fährt.

Zur gleichen Zeit kaufte das Walzwerk für unsere Sektion Segeln den heute noch bei uns fahrenden Schlepper „Werbellinsee“. Ein altes Strommeisterboot von der Saale.

Neben den großen Booten wurden auch kleinere mit Außenbordmotor angeschafft. Zuerst ein „Hecht“ mit einer Forelle am Heck und zum Ende der 70er zwei Boote vom Typ „Trainer“. Diese Boote waren zunächst mit Motoren aus der Sowjetunion bestückt, die Motoren uns wegen ihrer Unzuverlässigkeit manche Sorgenfalte und immer wieder auch Kopfzerbrechen breiteten. Zum Glück konnten sie nach der Wende durch neue und umweltschonendere Motoren ersetzt werden.

Kommt man auf unser Gelände, dann sieht man Steganlagen, das Bootshaus, Hafenmeister -, Werkstatt- und Sanitärgebäude, die Optihalle, das Mehrzweckgebäude und vieles mehr. Die ersten errichteten Anlagen waren das Alte Bootshaus und die Steganlage im Innenhafen. Beide wurden 1952 gebaut. 1959 wurde das Bootshaus um den Anbau ergänzt. Dem folgten 1968 das Werkstattgebäude, 1975/76 das Mehrzweckgebäude mit dem Optiraum, 1988 das neue Sanitärgebäude, 1991/92 das Hafenmeistergebäude und schließlich in den letzten beiden Jahren der Bootshausneubau.

Möglich wurden die in den vergangenen 50 Jahren erbrachten Leistungen nur durch die freiwilligen Arbeitseinsätze unserer Mitglieder. Unterstützung kam dafür bis zur Wende durch das Walzwerk, der Neubau des Bootshauses wurde mit Hilfe des Landessportbundes Brandenburg realisiert.

Für viele ging die Bautätigkeit danach zu Hause weiter, denn auch die meisten Boote, die bis 1989 bei uns vom Stapel liefen, wurden von den Sektionsmitgliedern selbst gebaut, oder es wurden alte Boote wieder „flott“ gemacht.




Der Neubau im Frühjahr 2001

Auch unser Gelände hat in den letzten Jahren mehrfach Veränderungen erlebt. Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit den jeweils verantwortlichen Forstbetrieben konnte das Vereinsgelände von anfangs ca. 600 qm auf jetzt 8285 qm erweitert werden.

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