Die Sektion
Nach dem zweiten Weltkrieg, der einen extremen Einschnitt in die gesellschaftliche Entwicklung darstellte, kam der Sport nur langsam wieder in Schwung. Die Entwicklung des Segelsportes zu Beginn der fünfziger Jahre erfolgte im Rahmen der Betriebssportgemeinschaft Stahl Finow und ist sehr der Förderung des Sports in der DDR und der großzügigen Unterstützung durch das Walzwerk Finow zu verdanken
Im Jahr 1951 erfolgte die Gründung der Sektion Segeln gemeinsam mit den Kanuten unter dem Namen Sektion Wassersport. 15 Sportfreunde, zum großen Teil Angehörige des Walzwerkes, machten damals den Anfang.

Versammlungen konnten früher im kleinen Rahmen auch auf dem Steg stattfinden
Zunächst gab es nur private Boote der verschiedensten Klassen. So zum Beispiel die V-Jolle von Rudi Sprenger. Die ersten vier Vereinspiraten wurden jedoch schon im Frühjahr 1951 mit Geldern aus dem Prämienfond des Walzwerkes beschafft. Sie hatten so klangvolle und zuversichtliche Namen wie "Glück auf", "Störtebecker", "Sommerliebe" und "Bummler".
Diese aus Kiefernholz gebauten Piraten hatten ihre Stegplätze zunächst in Altenhof. Viele Sportfreunde von uns erinnern sich noch an diese Piraten, zumal einer von ihnen noch heute von Elsa Nordhof gesegelt wird.
In den folgenden Jahren kamen aber auch schon die ersten privaten Neubaupiraten von H. Große, U. Jarck und G. Winkelmann an den See und markierten so den Beginn der rasanten Entwicklung der Anfangsjahre. 10 Jahre nach Gründung hatte die Sektion bereits 140 Mitglieder mit 50 Booten.
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