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August, 2011:

Der zweite Lauf der Seekreuzerregatta 2011

Die Seekreuzerregatten nach Yardstick-Wertung bilden in der Segelsaison des Vereins immer den “Rahmen” um die anderen Regatten. Nachdem nun die Ranglistenpunkte gesammelt bzw. verteilt wurden, ist es zum Abschluss der Regattasaison 2011 wieder Zeit für die Kielboote.

Am 10.09. wird ab 11:00 Uhr gestartet, die Details finden sich in der Ausschreibung. Im Verein hängt eine Meldeliste aus, ansonsten ist natürlich auch wieder die elektronische Meldung über die Emailadresse: yardstick@stahl-finow-segeln.de möglich.

Sieg von Stahl Finow bei der Deutsch – Polnischen Unity Regatta.

Die Crew im Hafen von Svenemünde Am zweiten Augustwochenende fand zum elften Mal die deutsch- polnische Unity Line Regatta vor Swinemünde statt.  95 Boote aus 4 Ländern mit 450 Teilnehmern gingen an den Start. 15 Boote kamen aus Deutschland. Seit vielen Jahren nimmt Herwig Dressler mit seiner Bavaria 42 “Lalelu”  an dieser Regatta teil. Immer unterstützt von seinem Sohn Paul und von Mario Drechsler. In diesem Jahr verstärkte er seine Crew durch weitere Mitglieder unseres Vereins. Christian Eckart (Jugendwart)  und Theresa Drechsler waren das erste Mal mit dabei, als es hieß:  “Segel setzen und raus auf die Ostsee.”  Wie sich später zeigen sollte, war dies eine gute Entscheidung des Skippers, seine Crew zu verstärken. Traditionell findet diese Regatta zwischen Swinemünde und dem Ostseebad Kolberg statt. In diesem Jahr konnte der Hafen von Kolberg wegen Baumaßnahmen nicht angelaufen werden. So wurde am Freitag bei mäßigen Winden vor Swinemünde gestartet und es ging Richtung Greifswalder Oi.  18 Meilen hin und 18 zurück. Bei südwestlichen Winden  war dies ein entspanntes Segeln. So  konnte die Crew von Stahl Finow nach 5 Stunden  als erster ihrer Wertungsgruppe über die Ziellinie gehen. Am Samstag folgten dann zwei Dreieckskurse,  die direkt zwischen Swinemünde und Ahlbeck ausgetragen wurden. An diesem Tag forderten die Bedingungen der Crew entschieden mehr ab. Obwohl zum Start um 10.00 Uhr nur eine Windstärke von 1 Bft. herrschte, war die Dühnung so kräftig, dass es beim Starten und beim Runden der Bojen zu intensiven Berührungen einiger Yachten kam. So mancher Schaden war da erheblich. Hier hieß es fern halten, einen großen Bogen fahren und “im Notfall mit Fendern werfen”.   Zum Mittag frischte der Wind auf und das Chaos konnte stabilisierte werden.  Bei der Mannschaft um Herwig Dressler klappten alle Manöver hervorragend. Gerade der Umgang mit dem 150m² großen Spinnaker war für die fünf Segler immer wieder eine Herausforderung. In diesen Momenten war kein Crewmitglied zu viel an Bord. Am Samstag ersegelte die Yacht “Lalelu” jeweils zwei zweite Platzierungen, am Gesamtsieg dieser Unity Line in ihrer Wertungsgruppe änderte dies jedoch nichts. Nicht nur Skipper Herwig Dressler war stolz auf diesen Sieg, auch seine Mannschaft vom Werbellinsee freute sich über den Gesamtsieg.

Üben für den Bootswechsel

Ein Artikel zum Wechseltrainingslager des Landes, an dem die zwei SVSF-Segler Anna-Klara Krömke und Alexander Schmidt teilnehmen durften:

Cocktailparty, alles muss weg!

Für den mp-tec CUP hatten wir ja eine Anzahl von Cocktails eingekauft und habe diese den Teilnehmern angeboten. Aufgrund der Wetterlage wurde dann aber eher Glühwein anstelle der Cocktails konsumiert, bei Regen und 14 Grad auch kein Wunder.
Nun sind aber noch ca. 500 Cocktails übrig….

Am 20.08.2011 werden die Cocktails am Abend im Bootshaus zum Mitnehmen oder auch zum Trinken angeboten, also kommt recht zahlreich! Und haltet die Daumen für besseres Wetter!

Eine Crew aus unserem Verein möchte an diesem Abend noch das letzte Wochenende vor der Hochzeit zelebrieren, es wird also garantiert nicht langweilig.

59 Boote zu 59. Werbellinseeregatta

Zur traditionellen, in diesem Jahr bereits 59. Werbellinseeregatta des SV Stahl Finow e.V. am vergangenen Wochenende hatten sich ursprünglich genau 59 (!) Boote angemeldet, so dass nur eine Woche nach dem erfolgreichen Ende der Deutschen Meisterschaft der XY-lon-Segler erneut ein seglerischer Höhepunkt am Werbellinsee anstand.

Letztlich nahmen dann auch 56 Boote mit insgesamt 130 Seglern an der Regatta teil, wobei die Klasse der 20er-Jollenkreuzer mit 18 Booten (a drei Mann/Frauen Besatzung) am stärksten vertreten war. Hier wurde nämlich anlässlich der Werbellinseeregatta zugleich die Landesmeisterschaft Brandenburg ausgesegelt und deshalb war diese hier mit einem besonders hochklassigen und z.T. von weit her angereisten Starterfeld verbunden.

Zweitstärkste Klasse waren die XY-lon-Segler mit 14 teilnehmenden Booten. Da ein Teil der Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft ihren Aufenthalt am Werbellin um eine Woche verlängert hatte, war auch hier ein exzellentes Feld am Start. In den Klassen Pirat und 420er nahmen jeweils zwölf Boote an der Regatta, die für sie als Ranglisten-Regatta zählte, teil.

Gesegelt wurden unter Leitung des erfahrenen Wettfahrtleiters Olaf Winkelmann insgesamt vier Wettfahrten, drei am Sonnabend und eine am Sonntag. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Prognosen verschonte der Wettergott die Segler dabei komplett vor den angesagten Regen- und Gewitterschauern, so dass zumindest in dieser Hinsicht und im Gegensatz zur Deutschen Meisterschaft der XY-lon kein Grund zur Klage bestand. Der Wind in Stärke von nur vier bis neun Knoten Geschwindigkeit wehte am Sonnabend vorrangig aus Süd bis Südwest; d.h. relativ schwach und zudem mit zahlreichen Drehern und Löchern. Am Sonntag drehte die Richtung auf die vorhergesagten Westwinde und zugleich frischte die Stärke auf neun bis 17 Knoten Geschwindigkeit auf, für Werbellinseeverhältnisse hervorragendes Segelwetter!

Nach vier spannenden Wettfahrten, bei denen zum Glück größere Schadensfälle ausblieben und von denen jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen wurde, konnten sich deshalb zur Siegerehrung am Sonntagnachmittag die Sieger und Platzierten zu Recht über ihre Ergebnisse freuen bzw. stolz sein.

Für die 20-er-Jollenkreuzer war dabei noch zu berücksichtigen, dass durch die Klassenvereinigung für die einzelnen Boote je nach Alter und Bootsform unterschiedliche „Rennwerte“ (Yardstick-Faktor) festgelegt worden waren. Diese Rennwerte, die um so höher sind je älter und schwerer die Schiffe sind, müssen dann mit der ersegelten Zeit multipliziert werden, so dass der ersegelte Platz ggf. nicht die Endplatzierung darstellt sondern sich noch verschieben kann. Der Sinn des „Rennwerts“ besteht darin, einen taktischen Ausgleich bei den unterschiedlich schnellen Jollenkreuzern zu erreichen und somit dem seglerischen Können der Crews mehr Gewicht gegenüber dem Material der Boote zu verleihen. Bei den anderen Bootsklassen dagegen bedeutete der ersegelte auch den gewerteten Platz….

Bei der offenen Landesmeisterschaft der 20er siegte so letztlich die Berliner Crew Thomas Flach/ Sven Diedering/ Harald Schaale auf Boot GER 1399 mit vier souveränen ersten Plätzen, nach Platzierung und Yardstick; vor einer Jacht aus Sachsen-Anhalt. Beste Brandenburger Segler auf Rang 6 und damit zugleich Landesmeister wurden Rainer Schroeter/ Juliane und Jeanette Schönknecht auf GER 492 vom Segelverein Einheit Werder. Und mit Stefan und Günther Lauk/ Axel Schittenhelm auf GER 529 auf Platz 8 wurden die besten Segler von Stahl Finow zugleich Zweiter der Landeswertung!

Bei den XY-lon siegten Steffen Rach/ Antje Weichert vom SC Krüpelsee (die Dritten bei den Deutschen Meisterschaften der Vorwoche) auf GER 2529 mit insgesamt drei Siegen und einem dritten Platz souverän vor dem neuen Deutschen Meister Daniel und Reinhard Bauer auf GER 75 und in der Wertung der Klasse Pirat wurden Axel Bauer und Torsten Postrach vom Eisenbahner Sportverein Kirchmöser hinter einem Berliner Boot und einem Mecklenburger Team als beste Brandenburger Dritte der Gesamtwertung. In dieser traditionellen Stahl Finower Klasse konnten allerdings die einheimischen Segler mit Ruth und Bernd Müller auf GER 4297, Willi Mews und Patrick Langer auf GER 4315 sowie Horst Bierbrauer und Sebastian Schwager auf GER 4209 die Plätze fünf bis sieben erreichen!
In der klassischen Jugendklasse 420er „stahlen“ zwei Thüringer Senioren-Boote mit den Plätzen eins und drei dagegen den Junioren „die Show“. Platz zwei erkämpften sich Florian und Annalena Weichert vom SC Krüpelsee auf GER 53568, die Plätze vier und fünf sowie 9 bis 12 gingen an den heimischen SV Stahl Finow e.v. mit seinen Jugendbooten.
Alle Ergebnisse unter www.stahl-finow-segeln.de

Toralf Reinhardt

Mit 13 erstmals zur Deutschen Meisterschaft

Die derzeit beste Zweier-Jugendbootsbesatzung des SV Stahl Finow Segeln hat es 2011 geschafft: bereits in ihrer ersten Saison in der für sie neuen vorolympischen Bootsklasse 420er (einer Zwei-Mann-Segeljolle von 4,20 m Länge) erreichten der 15-jährige Lukas Wiese und sein 13-jähriger Vorschotmann Hans Reinhardt die für die Teilnahme an der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft (IDJM) erforderliche Anzahl an hochrangigen Wettfahrten und Qualifikationspunkten.

Dazu mussten insbesondere mindestens neun Wettfahrten bei entsprechenden Ranglistenregatten (z.B. auf der Ostsee bzw. in anderen Bundesländern) gesegelt und dabei jeweils Platzierungen im ersten Drittel / in der ersten Hälfte erreicht werden. Im Mai 2011 war es soweit und so begann die Vorplanung für Anfang August.

Diesjähriger Ausrichter der IDJM und somit Gastgeber für die besten 105 deutschen Teams, die die Qualifikationsbedingungen erfüllt hatten (120 Besatzungen wäre die zulässige Maximalzahl gewesen), war der Segel-Verein Großenheidorn am „Steinhuder Meer“ nahe Hannover, der gemeinsam mit seinem Nachbarverein sowie mit Unterstützung des niedersächsischen Seglerverbandes und der Stadt Wunstorf ein „Top-Segel-Event“ auf die Beine gestellt hatte.

Die Anreise begann für die meisten Teilnehmer bereits am Sonnabend; Lukas und Hans folgten aufgrund der gleichzeitigen Deutschen Meisterschaft der Ixylon-Segler bei ihrem Heimatverein Stahl Finow jedoch erst am frühen Sonntag nach und hatten dadurch bereits am ersten Tag viel Stress vor Beginn des eigentlichen Segelns. Denn nach der Anreise mussten zunächst das Boot und die Segel neu vermessen bzw. die Messunterlagen neu überprüft, entsprechende Versicherungen vorgelegt und sogar noch bauliche Veränderungen an Mast und Großbaum vorgenommen werden.  Letztendlich konnte der notwendige Standard auch mit Hilfe eines örtlichen Segelbedarfshändlers, der extra am Sonntag auf hatte, erreicht werden, aber die Teilnahme an der ersten „Trainingsregatta“ (neudeutsch „pratical race“) verpassten Lukas und Hans.

Zum Glück „jagte“ ihr begleitender Trainer sie hinterher doch noch zum Einsegeln auf das Steinhuder Meer, denn am Folgetag Montag, dem eigentlichen Wettfahrtbeginn, folgte das „Grauen“ aller Segler, ein ganzer Tag ohne Wind! In der darauffolgenden Nacht stabilisierte sich jedoch die Wetterlage und am Dienstag konnten vier komplette Wettfahrten gesegelt werden. Dazu hatte die Wettfahrtleitung das Starterfeld in insgesamt vier fast gleichstarke Gruppen („fleets“) aufgeteilt, die in wechselnden Kombinationen jeweils zu zweit gegeneinander antreten mussten. In ähnlicher Weise wurde dann am Mittwoch, bevor der Wind wieder einschlief, noch zwei weitere Wettfahrten gesegelt und im Ergebnis aus den Ergebnissen dieser sechs Qualifikationswettfahrten zwei neue Startergruppen gebildet, die dann die Endplatzierung untereinander aussegelten.

Hans und Lukas waren zunächst mit der Startnummern 83 der blauen „fleet“ zugeteilt worden und hatten mit ihren ersegelten Ergebnissen zwischen dem 21. und dem 39. Platz in der jeweiligen Halbgruppe insgesamt den 72. Platz erreicht, so dass sie jetzt der so genannten „silver fleet“ zugeteilt wurden.

Dabei gestaltete das Segeln sich auf dem Steinhuder Meer nicht nur infolge fehlenden oder drehenden Windes als kompliziert. Zusätzlich war insbesondere die geringe Tiefe dieses „Schlammloches“ ein Problem.

Das Steinhuder Meer mit ca. 8 km Länge und ca. 4,5 km Breite ist nämlich durchschnittlich nur 1,35 m tief (2,9 m an der tiefsten Stelle) und somit bestand ständig die Gefahr, mit dem Schwert oder dem Ruder des Bootes irgendwo aufzusetzen oder sich bei einer möglichen Kenterung den Mast bzw. den Verklicker (das „Fähnchen“ an der Mastspitze, das die Windrichtung anzeigt) zu beschädigen.

Als dann am Donnerstag bei der zweiten der Endwettfahrten nämlich der Wind erneut aussetzte und die Wasserschiedsrichter sich in einer offenkundigen und nachträglich auch zugegeben Fehlentscheidung dazu entschieden, keine Regelverstöße auf dem Wasser mehr zu ahnden, passierte etwas noch nie Erlebtes!

Nicht nur das einige Bootsführer unerlaubte Pumpbewegungen mit dem Segel machten und andere hier durch „Wriggen“ (ruckartiges Hin- und Herbewegen des Ruders) für unerlaubten Vortrieb sorgten sowie Dritte mittels ihrer „Spinnaker-Bäume“ zu Paddeln anfingen- nein die frechsten (oder cleversten?) Bootsführer stiegen einfach ins Wasser und schoben ihre Boote durchs Ziel!

Die Wettfahrtleitung behalf sich damit, alle Boote, die innerhalb der vorgegebenen Zeit durchs Ziel gekommen waren zu werten und alle anderen nicht, so dass in dieser Wettfahrt nicht seglerisches Können sondern letztlich Glück und Frechheit den Sieg davon trugen.

Von den insgesamt drei Brandenburger Booten war eines unter den gewerteten, Lukas und Hans sowie das dritte Brandenburger Boot kamen leider wenige Sekunden zu spät durchs Ziel und konnten sich von dieser dadurch erhaltenen schlechten Wertung (DNF= did not finish) nicht mehr erholen und fielen in den bis Freitagabend insgesamt gesegelten fünf Endwettfahrten noch um drei Plätze auf Rang 75 (von 105) zurück.

Als beste Brandenburger Besatzung kamen Annalena und Florian Weichert vom SC Krüpelsee auf Platz 72, Carolin Buder und Laura Berner von Einheit Werder erreichten als drittes Brandenburger Boot letztlich Rang 87.

Lukas und Hans zogen abschließend ein positives Fazit von ihrer ersten gemeinsamen IDJM: „Es ist schon toll unter solchen Bedingungen und bei derart harter Konkurrenz zu segeln! Ein paar Plätze besser wäre natürlich wünschenswert gewesen, aber schaun wir mal aufs nächste Jahr. Wir werden uns bemühen!“

(Und mit der Teilnahme an der diesjährigen Werbellinseeregatta unmittelbar im Anschluss an die IDJM hat auch bereits die Qualifikation für das nächste Jahr begonnen. Erreicht wurde hier Platz fünf und damit auch bereits die ersten Punkte.)

Toralf Reinhardt

Bericht von der Junioren-WM der Segler in La Rochelle von Paul Pinkau

Meine erste Weltmeisterschaft im Laser Radial mit 15 Jahren

In diesem Jahr qualifizierte ich mich mit drei weiteren Brandenburger Seglern für die Junioren-Weltmeisterschaft der Bootsklasse „Laser Radial“ 2011. Diese fand in La Rochelle vor der französischen Atlantikküste vom 24. – 31. Juli 2011 statt. Hier segelten die besten Laser-Radial-Segler der Welt im Alter von 14-18 Jahren um den Weltmeistertitel.

Zur optimalen Vorbereitung fuhren wir bereits am 16. Juli mit unseren Eltern, die für Verpflegung und Unterkunft zuständig waren, und unserem Trainer vom Verband Brandenburgischer Segler mit den Booten nach Frankreich. Eine Woche lang trainierten wir jeweils in zwei Trainingseinheiten (je drei Stunden) vor der Französischen Atlantikküste bei ca. 5 Windstärken. Es war ein „Hammergefühl“ vor der Französischen Atlantikküste bei diesen Bedingungen zu segeln. Zu unserer allgemeinen Regeneration gingen wir jeden Tag nach der letzten Segeleinheit eine ¾ Stunde Laufen.

Nach dem einwöchigen Training begann dann am 24. Juli 2011 die eigentliche Junioren-Weltmeisterschaft mit der Anmeldung und Vermessung aller Boote (Kontrolle durch die Jury). Nach dem Ruhetag haben wir nochmals eine kurze Segeltrainingseinheit absolviert, um alle Abläufe und Revierkenntnisse zu verinnerlichen.

Am Dienstag, den 26. Juli 2011, begann nach Einteilung der Segler in 6 Gruppen (4 männliche und 2 weibliche) mit insgesamt 260 männlichen Startern und 99 weiblichen Startern der eigentliche Wettkampf. Um 14 Uhr war der erste Start, das hieß für uns ca. 1,5 Stunden vorher aufs Wasser gehen. An vier Tagen fuhren wir 8 Wettfahrten (2 Wettfahrten pro Tag). Vor den jeweiligen Starts war die Anspannung immer sehr groß, die letzten Informationen holten wir uns noch vom Trainer (z. B. Strömungswerte vor Ort) und dann ging es los.

Eine Wettfahrt dauerte ca. 1-1,5 Stunden und danach ging es sofort zum erneuten Start, zuvor noch kurz zum Trainer und dann ab. Wir waren somit jeden Tag ca. 6-7 Stunden auf dem Atlantik. Nach den vier gesegelten Wettkampftagen erfolgte die Vorentscheidung hinsichtlich der Aufteilung in die jeweiligen ersegelten „Fleets“ (insgesamt 4 Fleets = Qualifikationsgruppen). Nach der Vorrunde war ich auf Platz 165 und somit erreichte ich das Bronze Fleet (3. Gruppe von 4). Leider hatten wir nicht so gute Bedingungen wie in der Trainingswoche. Bei Windstärken von nur 2-3 und starker Strömung konnte ich mein Ziel (eine Platzierung im Mittelfeld) nicht erreichen. An dem 5. und 6. Wettkampftag segelte ich im Bronze Fleet und erzielte bei der Junioren Weltmeisterschaft den 189. Platz.

Die stärkste Nation bei den Männern waren die Italiener und bei den Frauen die USA. Es war ein tolles Gefühl, gegen die besten Laser-Segler der Welt segeln zu dürfen. Ohne meine Eltern hätte ich mir das alles nicht ermöglichen können. Ein Dank auch an meinen Trainer Paul Reck.

Paul Pinkau,
SV Stahl Finow

update: Die Märkische Oderzeitung hat den Artikel von Pauls WM-Teilnahme inzwischen auch in geküzter und geänderter Form in ihrem online-Auftritt veröffentlicht: Vom Werbellinsee zur WM nach La Rochelle

Ergebnisse der 59. Werbellinseeregatta online

Die Ergebnisse der 59. Werbellinseeregatta sind online auf unserer Egebnisseite verfügbar: Ergebnisse 2011

(Das obige und weitere Bilder der Regatta sind auf einer homepage eines unserer Vereinsmitglieder zu finden: Impressionen von der Werbellinseeregatta)

Ausschreibung zum 8. Sherrycup

Nachdem die Sommermonate den überregional wichtigen Regatten gewidmet waren, geht es im September wieder auf dem Werbellinsee weiter.

Als erstes Event wird am 3. September 2011 der 8. Sherry-Cup durch den Yachtclub Schorfheide veranstaltet, auf den wir gerne hinweisen. Beim Sherry-Cup wird nach Yardstick gewertet, so daß alle Boote, die ein Segel haben, starten können.

Die Ausschreibung zum Sherry-Cup haben wir auf unserer Ausschreibungsseite hinterlegt: Ausschreibungen und in den nächsten Tagen gibt es sicher auf den Seiten des Yachtclubs weitere Informationen.

TL 2011 – Bilder der Optigruppe 1

Die große Optigruppe wurde von Christopher und Hendrik trainiert. Sie umfaßte insgesamt 14 Segler, die alle schon über größere Erfahrung auf dem Wasser verfügten. Ziel beim Training ist es nicht mehr einfach nur geradeaus zu segeln, sondern möglichst schnell über den Kurs zu kommen und sich dabei von den Gegnern möglichst wenig stören zu lassen.

Trainingsschwerpunkte bildeten daher die klassischen Situationen bei einer Regatta und dies wurde mit umfangreichen Theorieeinheiten untermauert. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz in der Woche.