SV Stahl Finow Abteilung Segeln Rotating Header Image

Juli, 2011:

Baustelle abgeschlossen, normale Anreise möglich

Die Teilnehmer der Ixylon-IDM kamen noch in den “Genuss” einer Rundreise durch unsere Region, die durch die kurzfristig aufgebaute Baustelle begründet war. Eigentlich war deren Dauer auf zwei Wochen inkl. der dazugehörigen Wochenenden eingeplant, aber es wurde deutlich schneller gearbeitet.
Die Teilnehmer der 59. Werbellinseeregatta können also die gewohnten bzw. durchs Navi beschriebenen Anreise-Strecken nutzen.

Viel Spaß am kommenden Wochenende auf dem Werbellinsee und besseres Wetter als in dieser Woche.

Stahl Finow entsendet Segler zur Weltmeisterschaft nach Frankreich

Für Paul Pinkau, Landeskadersegler des SVSF, ging es nach La Rochelle (Frankreich) zu den Weltmeisterschaften der Junioren in der Bootsklasse Laser. 300 Boote haben für diese Meisterschaft gemeldet! Wir drücken die Daumen und sind gespannt auf den Erfahrungsbericht….

Trainingslager 2011

In der letzten Woche fand in unserem Verein das alljährliche Trainingslager statt, bei dem wir neben den Seglern von unserem See gerne auch Segler anderer Brandenburgischer und Berliner Vereine trainieren.

In diesem Jahr standen wir bei der Vorbereitung allerdings vor dem Problem, daß unser üblicher Termin (vorletzte Ferienwoche) und auch die Wochen davor durch Regatten in unserem Verein blockiert waren und dadurch ein Teil der Trainer nicht zur Verfügung stand, aber auch einige Sportler nicht zu uns kommen konnten, da sie zu anderen Veranstaltungen unterwegs waren.

Trotzdem ist es uns wieder gelungen ein gutes Betreuerteam zu finden und unserer Einladung folgten dann 59 Sportler aus 10 Brandenburger und traditionell auch aus einem Berliner Verein. Trainiert wurden die Bootsklassen Opti, Laser und 420er, wobei die Optigruppe in 3 kleinere Gruppen unterteilt wurde.

Schwierig wurde im Lauf der Woche allerdings das Training, denn Petrus meinte, er müsse üble Scherze mit uns treiben. Am Montag und Freitag öffnete er seine Pforten und setzte unsere Zeltwiese teilweise unter Wasser. An den anderen Tagen ließ er zwar die Sonne scheinen, behielt aber den Wind meist in seinem Sack.

Daß das Training den Teilnehmern trotzdem etwas gebracht hatte, zeigte das viele positive Feedback am Ende der Woche und zum Abschlußfoto gab es sogar wieder strahlende Sonne:

Weitere Bilder der einzelnen Trainingsgruppen werden in den nächsten Wochen folgen.

Stahl Finow bei der Haffregatta

Drei Segler des SV Stahl  Finow bei Regatta auf dem Stettiner Haff dabei.

Am 02. Juli in diesem Jahr führte der Mönkebuder Segelverein seine diesjährige Regatta durch. Dieser Termin gehört fest in den Regattaplan der Crew um Skipper Herwig Dressler. Wie immer wird er dabei von seinem Sohn Paul und von Mario Drechsler unterstützt. Zum zweiten Mal war Theresa Drechsler (15 Jahre) dabei. Alle drei sind erfahrene Segler unseres Vereins. Der Wetterbericht sagte schon Tage vorher für diesen Samstag Starkwind voraus. Schon auf der Hinfahrt vom Werbellinsee nach Mönkebude konnten die drei viel Regen und auffrischenden Wind wahrnehmen. Andere geplante Regatten, die entlang der deutschen Ostseeküste stattfinden sollten, wurden wegen der Wetterlage teilweise abgesagt. Doch in Mönkebude wurde gestartet. Noch im Hafen diskutierte die Crew über den Einsatz des richtigen Spinnakers, was sich dann auf dem Wasser schnell erübrigte. Pünktlich um 10.00 Uhr viel der erste Startschuss. Zunehmender Wind um sechs Windstärken führte zu starker Kränkung der Bavaria 42. Skipper Herwig Dressler entschied daher das Großsegel nicht zu setzen, jedenfalls bis zum Start.  So ging  die Crew nur mit der Genua auf den 12 Seemeilen langen Kurs. Selbst am Wind fuhr die Jacht  immer noch 6 bis 7 Knoten. Auf dem Vorwindkurs reichte es dann sogar für 8 teilweise 9 Konten. Wie gesagt, nur mit Genua. Als es dann wieder auf Amwindkurs ging, herrschten dann schon 8 Windstärken. Zwei, drei Sonnenschüsse zwangen die Mannschaft die Fock zu reffen. Von den 40m² stand nur noch die Hälfte zur Verfügung, was immer noch zu starker Kränkung führte. Ein Riss im Vorsegel zwang die Crew zu weitrem Reffen. Aufgeben kam für alle allerdings nicht in Frage. So konnten sie nach 4 Stunden hartem Kampf gegen Welle, Wind und stechenden Regen die Ziellinie überqueren. Am Ende waren alle geschafft, aber auch glücklich über das Erreichte. Da war die Platzierung auch nicht mehr so wichtig. Einige der gestarteten Jachten mussten  vorher die Regatta beenden. Jetzt freut sich die Crew auf die kommende Regatta Mitte August in Swinemünde.

 

Christopher Jantz gewinnt BMW Sailing Cup – Berlin

Mit zwei ersten Plätzen im Finalrennen gewinnt das Team um Steuermann Christopher Jantz souverän den BMW Sailing Cup auf der Wannsee und sichert sich so die begehrten Tickets zum  Deutschlandfinale in Hamburg.

 

Siegerteam um Steuermann Christopher Jantz

 

 

Die zweiSteuerleute Christian Eckart und Jörg Reißland schafften es bis ins Halbfinale und mussten sich nur ihren eigenen Fehlern geschlagen geben. Sicher in Führung liegend, segelte die Crew um Steuermann Jörg Reißland am Ziel vorbei und verpasste so den Einzug ins Finale. Auch Christian Eckart wurde durch die schlechte Bojenrundung eines anderen Schiffes in eine so defensive Position gebracht, dass dem Team der Einzug ins Finale verwehrt blieb.

Annika Huhn (SGS Potsdam) erreichte mit ihr Crew das Finale! Mit Ihrer Steuerfrau waren sie das einzige Team unter weiblicher Führung im Finalrennen. Sie wurden mit dem 6. Platz belohnt!

Trotz der durchaus schlechten Wetterbedingungen hatten alle ihren Spaß! Bei mäßigen bis starken Wind aus stark drehendenRichtungen machte das Segeln auf den schnellen und agilen J80 Yachten Spaß. Da störte auch der Dauerregen nicht.

die Sektdusche durfte natürlich nicht fehlen!

Die auf dem sehr kleinen Kurs zu absolvierenden Up and Down – Kurse mussten sehr aufmerksam gesegelt werden. Die Boote lagen oft sehr eng zusammen, so dass kleine Fehler schnell einen Platzverlust mit sich brachten. Für die Zuschauer war es dadurch sehrspannend, für die Crews anstrengend. An alnd kümmert sich ein großes team um die persönlichen Bedürfnisse der Segler. Mit einem perfektem Rahmenprogramm, hervorragendem Essen und einer tollen Berichterstattung (GPS Tracking) bzw. Moderation wurde es auch beim Warten an Land nicht langweilig.

Am 8. und 9.Oktober geht es dann zum Deutschlandfinale, wo das Team um Christopher Jantz sich bei gleichen Leistungen durchaus für das Weltfinale qualifizieren kann!