SV Stahl Finow Abteilung Segeln Rotating Header Image

Juni, 2011:

Das Orgbüro wird zum Fundbüro

Nach einer solchen Veranstaltung finden sich auf dem Gelände immer einige persönliche Dinge, die die Teilnehmer vergessen haben. In diesem Jahr kommt es mir deutlich mehr vor, vielleicht wollten nach der späten Siegerehrung alle schnell nach Hause….

Folgende Dinge haben sich angefunden:

  • Regattaschwimmweste mit Regattauhr
  • Sonnenbrille
  • Ölzeugjacke
  • Plane und weitere Teile von einem Schlauchboot.
  • eine prall gefüllte Federtasche

Die rechtmässigen Eigentümer melden sich bitte mit einer detaillierten Beschreibung unter regatta@stahl-finow-segeln.de, die Rückgabe wird dann schon irgendwie organisiert.

aktuelle Ergebnisse zur Optimistenranglistenregatta 2011/LJÜM

In Kürze werden die Ergebnisse hier auch veröffentlich, sie sind allerdings schon bei raceoffice.org gemeldet. Ebenso erfolgte die Weiterleitung der Ergebnisse an den DODV, damit die Punkte für die IDJÜM gewertet werden können.

Update 20.06.2011: Auf der Ergebnisseite sind die Platzierungen jetzt auch zu finden.

Vorbereitungen zur Optiranglistenregatta und LJÜM

Glaspokale für die Optiregatt am Werbellinsee

In etwas mehr als einer Woche werden sich wieder viele Optis am Start tummeln und ungeduldig auf die Startsignale warten. Aktuell haben wir etwas über 100 Meldungen, in den Vorjahren waren zum gleichen Zeitpunkt etwa 20 Boote mehr in der Meldeliste. Da macht sich einfach bemerkbar, dass die Landesjüngstenmeisterschaften für Opti B im Land Berlin am gleichen Wochenende stattfinden.

Dennoch freuen wir uns auf alle Teilnehmer und informieren noch kurz über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Oben ist ein kleines (Klick macht groß) Foto zu sehen, das eigentlich nur zeigen soll, dass die Pokale fertig sind und auf die Gewinner warten. Frau Henze aus Berlin “produziert” seit Jahren für uns die Pokale und ich freue mich jedes Mal auf die Abholung der Pokale. Hochwertiges Glas, handbemalt und aus meiner Sicht mehr wert, als dann auf der Rechnung steht.

Die Erinnerungspreise für alle Teilnehmer sind auch schon geordert und werden dann rechtzeitig zur Siegerehrung da sein.

Vorher fahren die Teilnehmer jedoch ihre Runden um die neuen Bojen, die sind deutlich größer als die bisherigen und auffallend gelb. Wer möchte, kann sich ja zur Einstimmung bereits die Segelanweisung anschauen.

Bis nächste Woche….

Frühjahrsregatta bei Stahl Finow

Nachdem Thomas im letzten Artikel einige Bilder zur Regatta hochgeladen hat, hier nun ein von Toralf Reinhardt geschriebener Artikel zur Frühjahrsregatta:

Frühjahrsregatta bei Stahl Finow

Am vergangenen Wochenende lieferten sich die Segler vom Werbellinsee bei der diesjährigen Frühjahrsregatta von Stahl Finow erneut spannende Wettkämpfe und genossen zugleich bei wunderschönem Frühlingswetter die seglerischen Möglichkeiten des gesamten Sees.

Die Frühjahrsregatta –diesmal am 28.Mai- gehört als traditionelle Wettfahrt des Vereins vom südöstlichen Zipfel des Werbellin seit langem zu den so genannten Revier-internen Wettkämpfen. Hier dominieren nicht die Spitzensegler der großen Reviere mit ihren modernen Jachten den Wettkampf, sondern Ziel ist eher die unmittelbare seglerische Auseinandersetzung mit jährlich meist identischen bzw. ähnlich besetzten Teams jeden Alters.

In diesem Jahr nahmen entsprechend wieder 18 Boote in den drei Klassen „Jolle“, „Jollen-Kreuzer“ und „Kielboot“ an der „Runde über den See“ teil, davon jeweils sieben Jollen (offene Boote) bzw. Jollenkreuzer (Boote mit Kajüte, aber ohne Kiel).

Im Gegensatz zum Beispiel zu den anstehenden diesjährigen Großwettbewerben Brandenburger Landesjüngstenmeisterschaft der Optimisten (im Juni 2011) bzw. Internationale Deutsche Meisterschaft der Ixylon (im Juli 2011), bei denen jeweils mehrere Wettfahrten in Form eines so genannten Olympischen Kurses gesegelt werden, wird bei der Frühjahrsregatta nämlich nur eine Wettfahrt –aber dafür als „Langfahrt“ über den gesamten See- durchgeführt.

Am Start in Höhe des Kaffee Maritim wurde dazu von jedem Teilnehmer die Zeit genommen und nach dem Zieldurchgang am Außensteg des Vereines gestoppt.
Zuvor musste jedoch jede Jacht zweimal über den gesamten See segeln, da die Wendemarke in Höhe der langjährigen Partner vom Sportsverein Yachtclub Schorfheide Joachimsthal ausgelegt worden war. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung ging es dabei zunächst „vor dem Wind“ (d.h. mit Rückenwind) bzw. seitlichem Wind los und der Rückweg musste dann gegen den Wind erkreuzt werden, was erwartungsgemäß wesentlich länger dauerte.
Dadurch hatten natürlich die Joachimsthaler Segler und die Sportsfreunde vom See- und Wassersportverein Altenhof neben der längeren Anreise zusätzlich das Handicap, auch wieder zurück zu ihren Heimatvereinen segeln zu müssen.

Dabei erwies sich die diesjährige Frühjahrsregatta durchaus auch seglerisch wieder als anspruchsvoll. Zwar meinte es die Sonne ganz gut mit den Teilnehmern und Regen gab es nicht, aber der Wind verlangte den Sportlern doch einiges ab. Von durchaus frischen drei bis vier Windstärken über Flaute, drehende Winde und kurze, heftige Böen war einiges dabei, was das Seglerherz je nach Platzierung mehr oder minder erfreute. Zudem hatten die einzelnen Teilnehmer durch das „Startfenster“ von ca. 30 Minuten nicht nur auf dem Kurs sondern bereits am Beginn der Wettfahrt ganz unterschiedliche Bedingungen und das Regattafeld zog sich zeitweise recht weit auseinander, aber mehrfach auch wieder zusammen.

Und auch dadurch variierte die Reihenfolge der teilnehmenden Jachten vom Start über Vorwindtour- Bojenrundung- Kreuz mehrfach, so dass eindeutige Favoriten nur schwer auszumachen waren. Dazu kam, dass die ersegelte Zeit nicht unbedingt auch mit der erreichten Platzierung übereinstimmen musste, da hier noch der so genannte Yardstick-Faktor, d.h. der Rennwert des konkreten Bootes, mit eingerechnet werden musste.
Letztlich aber standen in allen drei Bootsklassen die Sieger doch eindeutig fest; Eike Knopfleisch und Joachim Wolf auf ihrer Ixylon in der Jollenklasse, der Jugendwart von Stahl Finow Christian Eckart mit Vorschoter Maik Jäckel bei den Jollenkreuzern und Vater Olaf und Tochter Ulrike Hertel mit ihrer „Marieholm“ in der Kielbootklasse.
Während alle drei Siegerteams vom Gast gebenden Verein stammten, waren die besten Gäste Ulf Ploschenz und Henry Hempel vom SWV Altenhof Drittplatzierte bei den Jollenkreuzern sowie Florian und Lukas Reichstein mit ihrer 420er Jolle von YCS Joachimsthal Vierte in der Jollenklasse. (alle Ergebnisse unter www.stahl-finow-segeln.de)

Insgesamt ein seglerischer Höhepunkt, der für Regattawart Christoph Laska und Wettfahrtleiter Olaf Winkelmann zugleich eine gute Vorbereitung für die weiteren anstehenden Termine bildete und den alle Teilnehmer gemeinsam und traditionell nach der Siegerehrung mit Kaffee und (selbst gebackenem) Kuchen ausklingen ließen.

 
Ergebnisse Jollen
Ergebnisse Jollenkreuzer
Ergebnisse Kielboote

Toralf Reinhardt
Vorsitzender SV Stahl Finow e.V.

Der Artikel wurde unserer Regionalzeitung (Märkische Oderzeitung) zur Veröffentlichung überlassen.

Bilder zur Frühjahrsregatta 28. Mai 2011

Am 28. Mai 2011 fand unsere traditionelle Frühjahrsregatta statt. Start war ab 13:00 Uhr vor dem Cafe Maritim, mit einem Startfenster von 15 min. Gewertet wurde die tatsächlich gesegelte Zeit nach Yardstick in den Wertungen Jollen, Jollenkreuzer und Kielboote.

Hier einige Impressionen:

Solarbootregatta auf dem Werbellinsee

Der Werbellinsee ist ja Veranstaltungsort für viele sportliche Wettbewerbe, es da gibt nicht nur unsere Segelregatten. Die benachbarte Kanuabteilung unseres Vereins ist Ausrichter einiger Paddelregatten, und von einem Werbellinseelauf oder dem Werbellinseetriathlon hat sicherlich auch schon der eine oder andere gehört.

Am Wochenende nach unserer Optiregatta ist die Kanuabteilung von Stahl Finow sowohl Ausrichter, als auch Teilnehmer mit zwei Teams für einen ganz speziellen Wettbewerb: eine Solarbootregatta.

Wie beim Segeln wird der Vortrieb durch natürliche Energie erreicht und mit dem Unternehmen mp-tec aus der Region gibt es einen gemeinsamen Unterstützer für die verschiedenen Abteilungen.

Vorbeischauen und Zuschauen lohnt also mit Sicherheit! Am Sonnabend, den 25.06. fahren die Boote auf dem Werbellinsee, am Sonntag dann auf dem Finowkanal zwischen dem Messingwerkhafen und der Schleuse in Finowfurt.

etwas Werbung für Raceoffice.org

Eigentlich nutzen wir als Veranstalter die Meldeplattform www.raceoffice.org seit drei Jahren und ist daher nicht wirklich neu für uns. Dennoch sind wir als Ausrichter bei jeder Regatta mit einer hohen Teilnehmerzahl froh, die Möglichkeiten dieser Plattform zu nutzen. Die Vorteile für den Veranstalter und für den Segler hat der Betreiber Guido Moritz zwar vollständig aufgelistet, aber die konkreten Auswirkungen lassen sich erst der konkreten Vorbereitung und im Org-Büro spürbar wahrnehmen.

Eigentlich geht es ja schon weit vor dem Veranstaltungstermin los: die Meldungen kommen per Email an und können auf der Veranstaltungsseite entsprechend verwaltet werden. Als Ausrichter sieht man auch die Emailadressen der Meldungen und kann so bei Unklarheiten die Trainer bzw. Eltern direkt kontaktieren. Abmeldungen können bei Bedarf durchgeführt werden, egal ob die Segler sich abmelden oder offensichtlich falsche Daten eingetragen wurden. Nach der Meldung erhält der Teilnehmer automatisch per Email das Formular für den Haftungsausschluß, wahlweise in der Standardversion von Raceoffice.org oder im Vereinslayout.

Kurz vor der Regatta kommt dann der wichtigste Aspekt zum Tragen: Als Veranstalter kann ich die vollständigen Meldedaten von raceoffice.org exportieren und im dem Regattaprogramm der Wahl importieren. Der ganze zeitaufwändige Prozeß der Erfassung im Orgbüro wird auf eine kurze Überprüfung und den Druck der Meldegeldquittung reduziert. Schon vor Beginn der Veranstaltung lässt sich eine vorläufige Meldeliste aushängen und die Teilnehmer können so ihre Konkurrenzsituation einschätzen oder einfach nur die richtige Schreibung ihres Namens für den Urkundendruck sicherstellen.

Nach der Regatta lassen sich zur Veranstaltung auch die Ergebnisse ablegen, der Segler weiß also vorher schon, welche Seite er dafür besuchen muss.

Daher meine Bitte an die Segler: nutzt die Meldeplattform und erleichtert den Ausrichtern die Durchführung der Regatten.

Meine Bitte an die Veranstalter ist zweigeteilt: Wer die Plattform bereits nutzt, sollte Guido Moritz eine finanzielle Unterstützung gewähren, bisher ist die Plattform für alle Nutzer kostenfrei. Wer als Veranstalter die Plattform noch nicht nutzt, der sollte es dringend ausprobieren! Dafür steht sogar ein Demoaccount zur Verfügung. Es gibt zwar Vereine oder Klassenvereinigungen, die eigene Onlinemeldesysteme anbieten, aber den Funktionsumfang von raceoffice.org habe ich bisher an keiner Stelle gesehen.